Imnuri și cântări creștine
2501. Lobsinget dem Herrn, oh, preiset Ihn gern!
1. Lobsinget dem Herrn, oh, preiset Ihn gern!
Anbetung und Lob Ihm gebühren.
2. Lobsingt Seiner Lieb,
die einzig Ihn trieb,
zu sterben für unsere Sünden!
3. Lobsingt Seiner Macht!
Sein Werk ist vollbracht:
Er sitzet zur Rechten des Vaters.
4. Lobsingt Seiner Treu,
die immerdar neu,
bis Er uns zur Herrlichkeit führet!
Anbetung und Lob Ihm gebühren.
2. Lobsingt Seiner Lieb,
die einzig Ihn trieb,
zu sterben für unsere Sünden!
3. Lobsingt Seiner Macht!
Sein Werk ist vollbracht:
Er sitzet zur Rechten des Vaters.
4. Lobsingt Seiner Treu,
die immerdar neu,
bis Er uns zur Herrlichkeit führet!
2. Wo ist ein solcher Gott wie Du
1. Wo ist ein solcher Gott wie Du,
voll Langmut, Macht und Gnade!
Führst Sünder ein in Deine Ruh
von des Verderbens Pfade.
Durchdrangst mit Macht der Sünde Nacht,
gabst hin den Eingebornen,
zur Rettung der Verlornen.
2. Wo ist ein solcher Gott wie Du,
wer kann Dein Lieben fassen!
Für Deine Feinde ließest Du
den Sohn im Tod erblassen.
Gerechtigkeit
ward unser Kleid;
Errettung, Licht und Leben
ward uns im Sohn gegeben.
3. Wo ist ein solcher Gott wie Du,
so treu in jeder Lage!
Wer hilft in Not, wer sorgt wie Du
ohn Rast von Tag zu Tage!
O treuer Hort,
lass hier wie dort
von Deiner Lieb uns singen,
Lob, Ehr und Dank Dir bringen!
voll Langmut, Macht und Gnade!
Führst Sünder ein in Deine Ruh
von des Verderbens Pfade.
Durchdrangst mit Macht der Sünde Nacht,
gabst hin den Eingebornen,
zur Rettung der Verlornen.
2. Wo ist ein solcher Gott wie Du,
wer kann Dein Lieben fassen!
Für Deine Feinde ließest Du
den Sohn im Tod erblassen.
Gerechtigkeit
ward unser Kleid;
Errettung, Licht und Leben
ward uns im Sohn gegeben.
3. Wo ist ein solcher Gott wie Du,
so treu in jeder Lage!
Wer hilft in Not, wer sorgt wie Du
ohn Rast von Tag zu Tage!
O treuer Hort,
lass hier wie dort
von Deiner Lieb uns singen,
Lob, Ehr und Dank Dir bringen!
3. Du, Herr, verlässt mich nicht
1. Du, Herr, verlässt mich nicht.
Auf Dich mein Herz allein vertraut,
mein Auge glaubend auf Dich schaut.
Du bist mein Heil, mein Licht,
mein Fels, mein sichrer Hort.
Bin ich versucht, gibt's Not und Leid,
Du bleibst mein Trost, mein Arm im Streit,
mein Licht am dunklen Ort.
2. Ich weiß, dass Du mich liebst.
Bist mir in jeder Lage nah,
wohin ich gehe - Du bist da,
ja, Du mir alles gibst.
Ich überlass mich Dir,
denn Du, Herr, kennst mich ganz und gar
und führst mich sicher, wunderbar,
und bist selbst alles mir.
3. In dieser Wüste hier
find't nirgend meine Seele Ruh,
denn meine Ruh bist, Jesu, Du.
Wohl mir, ich geh zu Dir!
Bald werd ich bei Dir sein,
bald mit den Deinen ewiglich
anbeten, loben, preisen Dich,
mich Deiner stets erfreun.
Auf Dich mein Herz allein vertraut,
mein Auge glaubend auf Dich schaut.
Du bist mein Heil, mein Licht,
mein Fels, mein sichrer Hort.
Bin ich versucht, gibt's Not und Leid,
Du bleibst mein Trost, mein Arm im Streit,
mein Licht am dunklen Ort.
2. Ich weiß, dass Du mich liebst.
Bist mir in jeder Lage nah,
wohin ich gehe - Du bist da,
ja, Du mir alles gibst.
Ich überlass mich Dir,
denn Du, Herr, kennst mich ganz und gar
und führst mich sicher, wunderbar,
und bist selbst alles mir.
3. In dieser Wüste hier
find't nirgend meine Seele Ruh,
denn meine Ruh bist, Jesu, Du.
Wohl mir, ich geh zu Dir!
Bald werd ich bei Dir sein,
bald mit den Deinen ewiglich
anbeten, loben, preisen Dich,
mich Deiner stets erfreun.
4. Ach, wer kann Dich würdig loben
1. Ach, wer kann Dich würdig loben,
großer Gott von Ewigkeit!
Was auf Erden und was droben,
zeugt von Deiner Gütigkeit.
Du, Du bist des Lobes wert!
|: Selig, wer Dich preist und ehrt! :|
2. Wer kann Deine Lieb ergründen,
Deine Gnade, Deine Huld!
Gabst den Sohn für unsre Sünden,
sprachst uns frei von aller Schuld.
Du, Du bist des Lobes wert!
|: Selig, wer Dich preist und ehrt! :|
3. Wer kann Deine Treu ermessen,
Deine Langmut, Sorg und Müh!
Mag die Frau ihr Kind vergessen,
Du vergisst die Deinen nie.
Du, Du bist des Lobes wert!
|: Selig, wer Dich preist und ehrt! :|
4. Wer kann Deine Größe nennen
und Dein Wundertun verstehn!
Wer kann, wie Du bist, Dich kennen
und in Deine Tiefen sehn!
Ja, Du bist des Lobes wert!
|: Selig, wer Dich preist und ehrt! :|
großer Gott von Ewigkeit!
Was auf Erden und was droben,
zeugt von Deiner Gütigkeit.
Du, Du bist des Lobes wert!
|: Selig, wer Dich preist und ehrt! :|
2. Wer kann Deine Lieb ergründen,
Deine Gnade, Deine Huld!
Gabst den Sohn für unsre Sünden,
sprachst uns frei von aller Schuld.
Du, Du bist des Lobes wert!
|: Selig, wer Dich preist und ehrt! :|
3. Wer kann Deine Treu ermessen,
Deine Langmut, Sorg und Müh!
Mag die Frau ihr Kind vergessen,
Du vergisst die Deinen nie.
Du, Du bist des Lobes wert!
|: Selig, wer Dich preist und ehrt! :|
4. Wer kann Deine Größe nennen
und Dein Wundertun verstehn!
Wer kann, wie Du bist, Dich kennen
und in Deine Tiefen sehn!
Ja, Du bist des Lobes wert!
|: Selig, wer Dich preist und ehrt! :|
5. O Lamm Gottes, unschuldig
1. O Lamm Gottes, unschuldig
am Kreuzesstamm geschlachtet!
Du littest stets geduldig,
da Du geschmäht, verachtet.
All Sünd hast Du getragen,
sonst müssten wir verzagen:
Wir preisen Dich, o Lamm Gottes!
am Kreuzesstamm geschlachtet!
Du littest stets geduldig,
da Du geschmäht, verachtet.
All Sünd hast Du getragen,
sonst müssten wir verzagen:
Wir preisen Dich, o Lamm Gottes!
6. Du, Herr, hast unsre Schuld gesühnt
1. Du, Herr, hast unsre Schuld gesühnt;
am Kreuz trugst Du, was wir verdient,
trugst unsrer Sünden Menge.
Jetzt weilest Du im Heiligtum,
nicht auszusprechen ist Dein Ruhm
und Deines Lebens Länge.
2. Du bleibest Priester ewiglich,
vertrittst die Deinen kräftiglich,
die Himmel Du bewohnest.
Gericht und Tod uns nicht mehr schreckt,
Dein Blut uns allzeit schirmt und deckt,
weil Du, Herr, droben thronest.
3. Wer fasset Deiner Liebe Tat,
und wer ergründet Deine Gnad,
die uns so reich umgibet?
Selbst Engel Deinem Throne nahn
und beten staunend mit uns an,
dass Du uns so geliebet.
4. Und hast Du Deinen Dienst erfüllt,
wird unser Sehnen ganz gestillt,
dann wirst Du wiederkehren;
führst uns zu Deiner Ruhe ein,
wo wir uns Deines Anblicks freun,
mit ew'gem Lob Dich ehren.
am Kreuz trugst Du, was wir verdient,
trugst unsrer Sünden Menge.
Jetzt weilest Du im Heiligtum,
nicht auszusprechen ist Dein Ruhm
und Deines Lebens Länge.
2. Du bleibest Priester ewiglich,
vertrittst die Deinen kräftiglich,
die Himmel Du bewohnest.
Gericht und Tod uns nicht mehr schreckt,
Dein Blut uns allzeit schirmt und deckt,
weil Du, Herr, droben thronest.
3. Wer fasset Deiner Liebe Tat,
und wer ergründet Deine Gnad,
die uns so reich umgibet?
Selbst Engel Deinem Throne nahn
und beten staunend mit uns an,
dass Du uns so geliebet.
4. Und hast Du Deinen Dienst erfüllt,
wird unser Sehnen ganz gestillt,
dann wirst Du wiederkehren;
führst uns zu Deiner Ruhe ein,
wo wir uns Deines Anblicks freun,
mit ew'gem Lob Dich ehren.
7. Lobt den Herrn! Er ist die Liebe
1. Lobt den Herrn! Er ist die Liebe,
Er verlässt die Seinen nicht.
Scheint es um uns her auch trübe,
|: freundlich strahlt Sein Angesicht. :|
2. Lobt den Herrn! Er brachte Frieden,
stand einst für uns im Gericht,
ging voran im Kampf hienieden,
|: freundlich strahlt Sein Angesicht. :|
3. Lobt den Herrn! Er ist voll Gnade,
ist voll Langmut, Kraft und Licht.
Sind auch dornig unsre Pfade,
|: freundlich strahlt Sein Angesicht. :|
4. Lobt den Herrn, rühmt Seine Treue!
Nein, Sein Volk verlässt Er nicht,
spendet Segen stets aufs Neue,
|: freundlich strahlt Sein Angesicht. :|
Er verlässt die Seinen nicht.
Scheint es um uns her auch trübe,
|: freundlich strahlt Sein Angesicht. :|
2. Lobt den Herrn! Er brachte Frieden,
stand einst für uns im Gericht,
ging voran im Kampf hienieden,
|: freundlich strahlt Sein Angesicht. :|
3. Lobt den Herrn! Er ist voll Gnade,
ist voll Langmut, Kraft und Licht.
Sind auch dornig unsre Pfade,
|: freundlich strahlt Sein Angesicht. :|
4. Lobt den Herrn, rühmt Seine Treue!
Nein, Sein Volk verlässt Er nicht,
spendet Segen stets aufs Neue,
|: freundlich strahlt Sein Angesicht. :|
8. Sel'ge Hoffnung! Du kommst wieder
1. Sel'ge Hoffnung! Du kommst wieder,
lässt die Glieder nicht zurück.
Bald verkünden neue Lieder
droben unser ew'ges Glück.
Dann ist jeder Wunsch erfüllt,
unser Sehnen ganz gestillt.
2. Ruhen werden dann die Glieder
ewig dort, vereint mit Dir.
Keine Trübsal kehret wieder,
keine Träne fließt wie hier.
Ewig fern ist alles Leid,
jedes Herz füllt Seligkeit.
3. Und anbetend wird dann singen
Deine teu'r erkaufte Schar,
Dir, dem Lamme, Ehre bringen,
Gott erheben immerdar.
Welch ein Glück, bei Dir zu sein!
Komm, Herr Jesus, führ uns ein!
lässt die Glieder nicht zurück.
Bald verkünden neue Lieder
droben unser ew'ges Glück.
Dann ist jeder Wunsch erfüllt,
unser Sehnen ganz gestillt.
2. Ruhen werden dann die Glieder
ewig dort, vereint mit Dir.
Keine Trübsal kehret wieder,
keine Träne fließt wie hier.
Ewig fern ist alles Leid,
jedes Herz füllt Seligkeit.
3. Und anbetend wird dann singen
Deine teu'r erkaufte Schar,
Dir, dem Lamme, Ehre bringen,
Gott erheben immerdar.
Welch ein Glück, bei Dir zu sein!
Komm, Herr Jesus, führ uns ein!
9. Jesus lebt! Er hat gesiegt
1. Jesus lebt! Er hat gesiegt.
Wer kann Seinen Ruhm verkünden!
Meine Sünden sind getilgt,
keine Schuld ist mehr zu finden.
Ja, Er lebt - ich sterbe nicht,
denn Sein Tod war mein Gericht.
2. Jesus lebt! Er lebt für mich,
nie kann ich verlassen stehen,
Er, der mich erwarb für sich,
lässt nur Lieb und Gnad mich sehen.
Ob der Feind sein Haupt erhebt -
dieses bleibt: Mein Jesus lebt!
3. Ja, Du lebst, Du bist gekrönt,
hast den Himmel eingenommen;
und nach Dir mein Herz sich sehnt,
bis ich werde zu Dir kommen,
bis ich schau Dein Angesicht -
o welch sel'ge Zuversicht!
Wer kann Seinen Ruhm verkünden!
Meine Sünden sind getilgt,
keine Schuld ist mehr zu finden.
Ja, Er lebt - ich sterbe nicht,
denn Sein Tod war mein Gericht.
2. Jesus lebt! Er lebt für mich,
nie kann ich verlassen stehen,
Er, der mich erwarb für sich,
lässt nur Lieb und Gnad mich sehen.
Ob der Feind sein Haupt erhebt -
dieses bleibt: Mein Jesus lebt!
3. Ja, Du lebst, Du bist gekrönt,
hast den Himmel eingenommen;
und nach Dir mein Herz sich sehnt,
bis ich werde zu Dir kommen,
bis ich schau Dein Angesicht -
o welch sel'ge Zuversicht!
10. Freund der Deinen! Bald dann weinen
1. Freund der Deinen! Bald dann weinen
Gottes Pilger nicht mehr hier.
Du kommst wieder, steigst hernieder,
nimmst hinweg all Deine Glieder,
|: führest sie hinauf zu Dir. :|
2. Welche Freude
hier im Leide
gibt uns diese Hoffnung schon!
Doch erhoben,
werden droben
wir Dich ewig lieben, loben,
|: jauchzen stets vor Deinem Thron. :|
3. Diese Erde,
voll Beschwerde,
hat nichts mehr für unser Herz.
Uns erquicket
und beglücket,
was der Glaube dort erblicket,
|: wo beendet jeder Schmerz. :|
4. Allen Proben
bald enthoben,
werden dort wir schauen Dich.
Und am Throne
wird die Krone
den Bewährten dann zum Lohne,
|: und sie ruhen ewiglich. :|
Gottes Pilger nicht mehr hier.
Du kommst wieder, steigst hernieder,
nimmst hinweg all Deine Glieder,
|: führest sie hinauf zu Dir. :|
2. Welche Freude
hier im Leide
gibt uns diese Hoffnung schon!
Doch erhoben,
werden droben
wir Dich ewig lieben, loben,
|: jauchzen stets vor Deinem Thron. :|
3. Diese Erde,
voll Beschwerde,
hat nichts mehr für unser Herz.
Uns erquicket
und beglücket,
was der Glaube dort erblicket,
|: wo beendet jeder Schmerz. :|
4. Allen Proben
bald enthoben,
werden dort wir schauen Dich.
Und am Throne
wird die Krone
den Bewährten dann zum Lohne,
|: und sie ruhen ewiglich. :|
11. Du siegend Haupt, dort in der Herrlichkeit
1. Du siegend Haupt, dort in der Herrlichkeit,
mit Ehr und Ruhm gekrönt!
Du schaust herab, erblickst uns hier im Streit,
siehst, wie die Welt uns höhnt.
Doch kämpfen wir hienieden,
Dein Arm stärkt uns im Streit,
wir ruhn in Deinem Frieden,
von Sünd und Tod befreit.
2. Zieh uns hinauf, der Du die Stätte dort
für uns bereit gemacht!
Wir schaun empor zu jenem sel'gen Ort,
wohin wir bald gebracht.
Wir werden nie verderben,
weil wir Geliebte sind.
Wir werden mit Dir erben,
wenn wir vollendet sind.
mit Ehr und Ruhm gekrönt!
Du schaust herab, erblickst uns hier im Streit,
siehst, wie die Welt uns höhnt.
Doch kämpfen wir hienieden,
Dein Arm stärkt uns im Streit,
wir ruhn in Deinem Frieden,
von Sünd und Tod befreit.
2. Zieh uns hinauf, der Du die Stätte dort
für uns bereit gemacht!
Wir schaun empor zu jenem sel'gen Ort,
wohin wir bald gebracht.
Wir werden nie verderben,
weil wir Geliebte sind.
Wir werden mit Dir erben,
wenn wir vollendet sind.
12. O Herr, mein Hirt! Im Schatten Deiner Güte
1. O Herr, mein Hirt! Im Schatten Deiner Güte
frohlockt mein Herz, singt jauchzend mein Gemüte
und dankt, weil mir nichts mangeln wird.
2. Du führest mich
auf fette, grüne Weiden.
Hier blühen mir des Geistes reinste Freuden,
und meine Seele sättigt sich.
3. Du tränkest mich,
wenn Hitz und Durst mich schwächen,
aus frischem Quell, aus klaren Lebensbächen,
und meine Seel erschöpft sie nicht.
4. Auf Dein Geheiß
muss aller Sturm sich legen.
Du leitest treu mich Deines Namens wegen
in Pfaden der Gerechtigkeit.
5. Mit Dir kann ich
durch finstre Täler wallen.
Ich fürchte nichts, denn Du lässt mich nicht fallen,
ich tröste Deines Stabes mich.
6. Herr! Du bist mein,
und Dein ist meine Seele.
Du salbst mein Haupt mit Deinem Freudenöle,
Du schenkst den Becher voll mir ein.
7. Mir folgt Dein Heil.
Solang ich auf der Erde
noch wallen soll und Dich verehren werde,
ist Deine Gotteshuld mein Teil.
frohlockt mein Herz, singt jauchzend mein Gemüte
und dankt, weil mir nichts mangeln wird.
2. Du führest mich
auf fette, grüne Weiden.
Hier blühen mir des Geistes reinste Freuden,
und meine Seele sättigt sich.
3. Du tränkest mich,
wenn Hitz und Durst mich schwächen,
aus frischem Quell, aus klaren Lebensbächen,
und meine Seel erschöpft sie nicht.
4. Auf Dein Geheiß
muss aller Sturm sich legen.
Du leitest treu mich Deines Namens wegen
in Pfaden der Gerechtigkeit.
5. Mit Dir kann ich
durch finstre Täler wallen.
Ich fürchte nichts, denn Du lässt mich nicht fallen,
ich tröste Deines Stabes mich.
6. Herr! Du bist mein,
und Dein ist meine Seele.
Du salbst mein Haupt mit Deinem Freudenöle,
Du schenkst den Becher voll mir ein.
7. Mir folgt Dein Heil.
Solang ich auf der Erde
noch wallen soll und Dich verehren werde,
ist Deine Gotteshuld mein Teil.
13. Wo ist ein Vater, Gott, wie Du
1. Wo ist ein Vater, Gott, wie Du,
der so an uns hier denket,
uns liebt und segnet so wie Du,
und uns so gern beschenket?
Was fehlt uns doch nun weiter noch,
da wir zum Vater haben
Dich, Geber aller Gaben?
2. Du, der so viel an uns gewandt
zu unserm Heil und Leben,
der Du uns Deinen Sohn gesandt,
Ihn für uns hingegeben,
der so geneigt
sich Sündern zeigt -
wie solltest Du denn minder
versorgen Deine Kinder?
3. Stets bleibet uns Dein Vaterherz
in Jesus Christus offen.
Dort fliehn wir hin in Not und Schmerz
mit kindlich gläub'gem Hoffen.
Und da, da ruht
sich's sanft und gut,
da sind wir wohl geborgen
und ledig aller Sorgen.
4. Du hast uns lieb. Das ist genug,
uns Trost hier zu verleihen.
Du hast uns lieb. Das ist genug,
uns ewiglich zu freuen.
Drum lass uns auch
nach Kindesbrauch,
durch Deinen Geist getrieben,
verehren Dich und lieben.
der so an uns hier denket,
uns liebt und segnet so wie Du,
und uns so gern beschenket?
Was fehlt uns doch nun weiter noch,
da wir zum Vater haben
Dich, Geber aller Gaben?
2. Du, der so viel an uns gewandt
zu unserm Heil und Leben,
der Du uns Deinen Sohn gesandt,
Ihn für uns hingegeben,
der so geneigt
sich Sündern zeigt -
wie solltest Du denn minder
versorgen Deine Kinder?
3. Stets bleibet uns Dein Vaterherz
in Jesus Christus offen.
Dort fliehn wir hin in Not und Schmerz
mit kindlich gläub'gem Hoffen.
Und da, da ruht
sich's sanft und gut,
da sind wir wohl geborgen
und ledig aller Sorgen.
4. Du hast uns lieb. Das ist genug,
uns Trost hier zu verleihen.
Du hast uns lieb. Das ist genug,
uns ewiglich zu freuen.
Drum lass uns auch
nach Kindesbrauch,
durch Deinen Geist getrieben,
verehren Dich und lieben.
14. Du gabst, o Herr, Dein teures Blut
1. Du gabst, o Herr, Dein teures Blut,
Du trugest still der Feinde Wut,
befreitest uns von Sünd und Tod
und wurdest unser Weg zu Gott.
2. Dein Lieben, Herr, ist grenzenlos,
und was Du gibst so göttlich groß!
Doch größer noch als alles ist,
dass Du, Herr, selber unser bist.
3. Und völlig wird das Herz gestillt
und unsre Freude ganz erfüllt,
wenn wir, Herr, Dir entgegengehn
und in der Herrlichkeit Dich sehn.
4. Du bist's, den unsre Seele liebt,
der Leben uns und alles gibt.
Drum komm, erfüll das heiße Flehn
und lass uns dort Dein Antlitz sehn!
Du trugest still der Feinde Wut,
befreitest uns von Sünd und Tod
und wurdest unser Weg zu Gott.
2. Dein Lieben, Herr, ist grenzenlos,
und was Du gibst so göttlich groß!
Doch größer noch als alles ist,
dass Du, Herr, selber unser bist.
3. Und völlig wird das Herz gestillt
und unsre Freude ganz erfüllt,
wenn wir, Herr, Dir entgegengehn
und in der Herrlichkeit Dich sehn.
4. Du bist's, den unsre Seele liebt,
der Leben uns und alles gibt.
Drum komm, erfüll das heiße Flehn
und lass uns dort Dein Antlitz sehn!
15. O Jesu, Name ohnegleichen
1. O Jesu, Name ohnegleichen,
voll Gnade, Trost und Lieblichkeit!
Anbetend sich die Engel neigen,
bewundern Deine Herrlichkeit.
Der Gottheit Fülle wohnt in Dir,
in Dir sind auch vollendet wir.
2. Du bist uns alles: unsre Stärke,
Erlösung, Weisheit, Licht und Kraft.
Du bist die Quelle aller Werke,
die Deine Gnade in uns schafft.
Ja, was wir haben, was wir sind,
in Dir nur seinen Ursprung find't.
3. Und Deine Liebe unvergleichlich
erfüllet allen Mangel hier.
Sie strömt in Kampf und Not so reichlich,
so mild auf uns herab von Dir.
Und weigerst Du uns je ein Teil,
so ist es nur zu unserm Heil.
4. Drum mag hienieden alles weichen:
In dieser Welt gibt nichts uns Ruh.
Was wär auch Dir wohl zu vergleichen?
Des Segens Fülle bist nur Du.
O Reichtum, wir besitzen Dich,
Du bleibest unser ewiglich!
voll Gnade, Trost und Lieblichkeit!
Anbetend sich die Engel neigen,
bewundern Deine Herrlichkeit.
Der Gottheit Fülle wohnt in Dir,
in Dir sind auch vollendet wir.
2. Du bist uns alles: unsre Stärke,
Erlösung, Weisheit, Licht und Kraft.
Du bist die Quelle aller Werke,
die Deine Gnade in uns schafft.
Ja, was wir haben, was wir sind,
in Dir nur seinen Ursprung find't.
3. Und Deine Liebe unvergleichlich
erfüllet allen Mangel hier.
Sie strömt in Kampf und Not so reichlich,
so mild auf uns herab von Dir.
Und weigerst Du uns je ein Teil,
so ist es nur zu unserm Heil.
4. Drum mag hienieden alles weichen:
In dieser Welt gibt nichts uns Ruh.
Was wär auch Dir wohl zu vergleichen?
Des Segens Fülle bist nur Du.
O Reichtum, wir besitzen Dich,
Du bleibest unser ewiglich!
16. Es kennt der Herr die Seinen
1. Es kennt der Herr die Seinen
in jedem Volk und Land.
Ob sie verlassen scheinen,
sie sind von Ihm gekannt.
Er lässt sie nicht verderben,
Er führt sie aus und ein,
im Leben und im Sterben
sind sie und bleiben Sein.
2. Er kennet Seine Scharen,
die glaubend auf Ihn schaun
und Ihm, dem Unsichtbaren,
als sähn sie Ihn, vertraun.
Die von dem Worte zeugen,
dem Wort, das sie ernährt,
die vor dem Wort sich beugen,
und die das Wort bewährt.
3. Er wird sie sicher leiten
durch diese Wüstenei,
gibt Mut und Kraft zum Streiten,
führt selbst den Sieg herbei.
Und wenn ihr Lauf vollendet,
so ruhn sie mit Ihm aus,
wenn aller Kampf beendet,
gehn sie ins Vaterhaus.
in jedem Volk und Land.
Ob sie verlassen scheinen,
sie sind von Ihm gekannt.
Er lässt sie nicht verderben,
Er führt sie aus und ein,
im Leben und im Sterben
sind sie und bleiben Sein.
2. Er kennet Seine Scharen,
die glaubend auf Ihn schaun
und Ihm, dem Unsichtbaren,
als sähn sie Ihn, vertraun.
Die von dem Worte zeugen,
dem Wort, das sie ernährt,
die vor dem Wort sich beugen,
und die das Wort bewährt.
3. Er wird sie sicher leiten
durch diese Wüstenei,
gibt Mut und Kraft zum Streiten,
führt selbst den Sieg herbei.
Und wenn ihr Lauf vollendet,
so ruhn sie mit Ihm aus,
wenn aller Kampf beendet,
gehn sie ins Vaterhaus.
17. Dank, Anbetung, Preis und Ehre
1. Dank, Anbetung, Preis und Ehre,
Macht, Weisheit, Herrlichkeit und Stärke
sei Dir, Versöhner Jesus Christ!
Gottes Vielgeliebte singen,
Anbetung, Preis und Dank zu bringen
dem Lamme, das geopfert ist.
Du sankst für uns ins Grab,
wuschst unsre Sünden ab, alle Sünden!
Du hast's vollbracht, damit wir rein
vor unsers Gottes Auge sei'n.
Macht, Weisheit, Herrlichkeit und Stärke
sei Dir, Versöhner Jesus Christ!
Gottes Vielgeliebte singen,
Anbetung, Preis und Dank zu bringen
dem Lamme, das geopfert ist.
Du sankst für uns ins Grab,
wuschst unsre Sünden ab, alle Sünden!
Du hast's vollbracht, damit wir rein
vor unsers Gottes Auge sei'n.
18. Schau auf uns hernieder
1. Schau auf uns hernieder,
o Du treuer Hort!
Lehr uns durch Dein Wort!
Mehre in uns Deine Gnade,
dass wir auf dem Pilgerpfade
wandeln Dir zum Ruhm,
als Dein Eigentum,
willig und ergeben
Dir allein nur leben.
2. Du kennst unsre Herzen,
Du kennst jede Not,
o Du treuer Gott!
Wo der Menschen Hilf zu Ende,
bleiben mächtig Deine Hände;
und Du lässt uns nicht,
bleibst uns Schirm und Licht,
führst durch Kampf und Leiden
uns zu ew'gen Freuden.
o Du treuer Hort!
Lehr uns durch Dein Wort!
Mehre in uns Deine Gnade,
dass wir auf dem Pilgerpfade
wandeln Dir zum Ruhm,
als Dein Eigentum,
willig und ergeben
Dir allein nur leben.
2. Du kennst unsre Herzen,
Du kennst jede Not,
o Du treuer Gott!
Wo der Menschen Hilf zu Ende,
bleiben mächtig Deine Hände;
und Du lässt uns nicht,
bleibst uns Schirm und Licht,
führst durch Kampf und Leiden
uns zu ew'gen Freuden.
19. Jesu Du, Jesu Du!
1. Jesu Du, Jesu Du!
Du bist meiner Seele Ruh!
Bist mein Trost auf meiner Reise,
meine Kraft und meine Speise;
|: führst dem Vaterhaus mich zu. :|
2. Inniglich, inniglich
sehnet meine Seele sich!
Oh, wann werd ich zu Dir kommen,
wo ich, dieser Welt entnommen,
|: schaue, o mein Jesu, Dich? :|
3. Nicht mehr lang, nicht mehr lang,
o welch himmlisch froher Klang!
Bald werd ich Dich schauend loben,
Herr, mit allen Heil'gen droben.
|: Dann tönt ew'ger Lobgesang. :|
4. Was wird's sein, was wird's sein,
führest Du mich droben ein!
Wo nicht Sünd und Welt mehr störet,
nie ein Seufzer wird gehöret -
|: ewig werd ich bei Dir sein! :|
Du bist meiner Seele Ruh!
Bist mein Trost auf meiner Reise,
meine Kraft und meine Speise;
|: führst dem Vaterhaus mich zu. :|
2. Inniglich, inniglich
sehnet meine Seele sich!
Oh, wann werd ich zu Dir kommen,
wo ich, dieser Welt entnommen,
|: schaue, o mein Jesu, Dich? :|
3. Nicht mehr lang, nicht mehr lang,
o welch himmlisch froher Klang!
Bald werd ich Dich schauend loben,
Herr, mit allen Heil'gen droben.
|: Dann tönt ew'ger Lobgesang. :|
4. Was wird's sein, was wird's sein,
führest Du mich droben ein!
Wo nicht Sünd und Welt mehr störet,
nie ein Seufzer wird gehöret -
|: ewig werd ich bei Dir sein! :|
20. Du, Herr, erhörest, wenn wir beten
1. Du, Herr, erhörest, wenn wir beten
und glaubend schaun zu Dir hinauf;
wir sind allzeit durch Dich vertreten,
durch Dich bewacht im Pilgerlauf.
Wir können frei und sicher gehn,
wenn wir, o Herr, auf Dich nur sehn.
2. Du hast für uns das Kreuz getragen,
Du gingst voran und ziehst uns nach.
Du hast für uns den Feind geschlagen
und wirkst für uns noch jeden Tag.
Es trägt und schützt uns Deine Macht,
bis wir den guten Kampf vollbracht.
3. Ein Vorrecht ist's, hinaus zu gehen,
zu folgen Deinen Schritten nach,
mit Dir vom Lager fern zu stehen
und willig tragen Deine Schmach,
zum Lobe Gottes sich zu weihn,
bis Du uns führst zur Ruhe ein.
und glaubend schaun zu Dir hinauf;
wir sind allzeit durch Dich vertreten,
durch Dich bewacht im Pilgerlauf.
Wir können frei und sicher gehn,
wenn wir, o Herr, auf Dich nur sehn.
2. Du hast für uns das Kreuz getragen,
Du gingst voran und ziehst uns nach.
Du hast für uns den Feind geschlagen
und wirkst für uns noch jeden Tag.
Es trägt und schützt uns Deine Macht,
bis wir den guten Kampf vollbracht.
3. Ein Vorrecht ist's, hinaus zu gehen,
zu folgen Deinen Schritten nach,
mit Dir vom Lager fern zu stehen
und willig tragen Deine Schmach,
zum Lobe Gottes sich zu weihn,
bis Du uns führst zur Ruhe ein.
21. Gott, Deiner Liebe Fülle
1. Gott, Deiner Liebe Fülle
macht uns getrost und stille,
wie steil der Weg auch ist.
Will Not uns niederbeugen
und sich kein Ausweg zeigen -
genug, dass Du die Liebe bist!
2. Wir dürfen freudig sagen,
dass Du in allen Lagen
die Deinen nie vergisst.
Will uns der Feind betören,
durch Zweifel gar uns stören -
genug, dass Du die Liebe bist!
3. Dein Lieben ist ohn'gleichen
und wird nie von uns weichen,
trotz Satans Macht und List.
Wir dürfen aufwärts schauen
und rufen voll Vertrauen:
Genug, dass Du die Liebe bist!
macht uns getrost und stille,
wie steil der Weg auch ist.
Will Not uns niederbeugen
und sich kein Ausweg zeigen -
genug, dass Du die Liebe bist!
2. Wir dürfen freudig sagen,
dass Du in allen Lagen
die Deinen nie vergisst.
Will uns der Feind betören,
durch Zweifel gar uns stören -
genug, dass Du die Liebe bist!
3. Dein Lieben ist ohn'gleichen
und wird nie von uns weichen,
trotz Satans Macht und List.
Wir dürfen aufwärts schauen
und rufen voll Vertrauen:
Genug, dass Du die Liebe bist!
22. Jesu, wahre Lebensquelle
1. Jesu, wahre Lebensquelle,
Sonne aller Herrlichkeit!
Gnad und Fried, so reich und helle,
kommt von Dir uns allezeit.
Weilst auch jetzt in unsrer Mitte
und erhörst der Deinen Bitte,
bist zum Segnen stets bereit,
nährst und pflegst mit Freundlichkeit.
2. Oh, belebe alle Glieder,
Heiland Deines Leibes Du!
Fried und Freude ström hernieder,
füll das Herz mit sel'ger Ruh.
Und Dein Geist zeig uns in Klarheit
Gottes Herz voll Gnad und Wahrheit,
bis sich Deine Gegenwart
sichtbarlich uns offenbart.
3. Gib, dass jedes Herz sich kehre
zu Dir, Glanz der Ewigkeit,
jede Seele nur begehre
Dich und Deine Herrlichkeit!
Dann wird Freude uns erfüllen,
und, ergeben Deinem Willen,
steiget auf aus tiefstem Grund
Lob und Dank aus aller Mund.
Sonne aller Herrlichkeit!
Gnad und Fried, so reich und helle,
kommt von Dir uns allezeit.
Weilst auch jetzt in unsrer Mitte
und erhörst der Deinen Bitte,
bist zum Segnen stets bereit,
nährst und pflegst mit Freundlichkeit.
2. Oh, belebe alle Glieder,
Heiland Deines Leibes Du!
Fried und Freude ström hernieder,
füll das Herz mit sel'ger Ruh.
Und Dein Geist zeig uns in Klarheit
Gottes Herz voll Gnad und Wahrheit,
bis sich Deine Gegenwart
sichtbarlich uns offenbart.
3. Gib, dass jedes Herz sich kehre
zu Dir, Glanz der Ewigkeit,
jede Seele nur begehre
Dich und Deine Herrlichkeit!
Dann wird Freude uns erfüllen,
und, ergeben Deinem Willen,
steiget auf aus tiefstem Grund
Lob und Dank aus aller Mund.
23. Deine Kirche wartet noch
1. Deine Kirche wartet noch,
sehnet sich nach oben,
wo sie, frei von allem Joch,
Dich wird schauend loben.
Sie ist fremd und einsam hier,
von der Welt geschieden.
Doch, o Jesu, Du bleibst ihr,
leitest sie in Frieden.
2. Ihre Ruhestätt ist da,
wo kein Feind sie störet,
wo sie, Dir auf ewig nah,
keine Klage höret,
wo die Deinen nichts mehr trennt,
wo kein Herz erkaltet,
wo man Liebe völlig kennt,
wo nur Liebe waltet.
3. Komm, Du heller Morgenstern,
bleibe nicht mehr lange!
Oh, wir sehn Dein Kommen gern,
hier wird uns oft bange.
Doch Du lässt uns nie allein -
stärke dies Vertrauen! -
bis Du selbst uns führest heim,
bis wir dort Dich schauen.
sehnet sich nach oben,
wo sie, frei von allem Joch,
Dich wird schauend loben.
Sie ist fremd und einsam hier,
von der Welt geschieden.
Doch, o Jesu, Du bleibst ihr,
leitest sie in Frieden.
2. Ihre Ruhestätt ist da,
wo kein Feind sie störet,
wo sie, Dir auf ewig nah,
keine Klage höret,
wo die Deinen nichts mehr trennt,
wo kein Herz erkaltet,
wo man Liebe völlig kennt,
wo nur Liebe waltet.
3. Komm, Du heller Morgenstern,
bleibe nicht mehr lange!
Oh, wir sehn Dein Kommen gern,
hier wird uns oft bange.
Doch Du lässt uns nie allein -
stärke dies Vertrauen! -
bis Du selbst uns führest heim,
bis wir dort Dich schauen.
24. Dank, Jesu, Dank! O welche Huld!
1. Dank, Jesu, Dank! O welche Huld!
Nur Gnade uns begegnet.
Hast selbst getragen unsre Schuld,
in Dir sind wir gesegnet.
Am Kreuze hast Du durch Dein Blut
erworben uns ein ew'ges Gut,
zur Sohnschaft uns geführet.
2. Vor aller Zeit sind wir erwählt
nach Gottes Wohlgefallen,
Dir, dem Geliebten, zugezählt,
Dein Geist wohnt in uns allen.
Wir werden in der Füll der Zeit,
zum Lobe Deiner Herrlichkeit,
mit Dir, Herr, alles erben.
3. Denn alle Dinge sind ja Dein
im Himmel und auf Erden,
Du bist von allem Haupt allein,
es muss Dir alles werden.
Du wirst zur Rechten Gottes sein,
bis alle Feinde, groß und klein,
zu Deinen Füßen liegen.
4. Jetzt seufzt die ganze Schöpfung noch
und harret voll Verlangen.
Erlöse sie vom eitlen Joch,
befrei sie von dem Bangen!
Mit Seufzen alles aufwärts schaut.
„Komm!“, ruft der Geist, ruft Deine Braut.
Komm, Jesu, uns befreie!
Nur Gnade uns begegnet.
Hast selbst getragen unsre Schuld,
in Dir sind wir gesegnet.
Am Kreuze hast Du durch Dein Blut
erworben uns ein ew'ges Gut,
zur Sohnschaft uns geführet.
2. Vor aller Zeit sind wir erwählt
nach Gottes Wohlgefallen,
Dir, dem Geliebten, zugezählt,
Dein Geist wohnt in uns allen.
Wir werden in der Füll der Zeit,
zum Lobe Deiner Herrlichkeit,
mit Dir, Herr, alles erben.
3. Denn alle Dinge sind ja Dein
im Himmel und auf Erden,
Du bist von allem Haupt allein,
es muss Dir alles werden.
Du wirst zur Rechten Gottes sein,
bis alle Feinde, groß und klein,
zu Deinen Füßen liegen.
4. Jetzt seufzt die ganze Schöpfung noch
und harret voll Verlangen.
Erlöse sie vom eitlen Joch,
befrei sie von dem Bangen!
Mit Seufzen alles aufwärts schaut.
„Komm!“, ruft der Geist, ruft Deine Braut.
Komm, Jesu, uns befreie!
25. O Gott, an Deiner Gnade
1. O Gott, an Deiner Gnade
genüge uns allein,
so wird auf Deinem Pfade
das Herz stets glücklich sein.
2. Will uns der Weg ermüden
und wird der Kampf uns schwer,
bewahr uns Deinen Frieden,
die Gnad in uns vermehr!
3. Wenn Satan uns will schaden
und wenn die Welt uns höhnt -
getrost! - wir sind in Gnaden,
wir sind mit Dir versöhnt!
4. Selbst wenn wir Mangel leiden
und keinen Ausweg sehn,
so kann uns doch nichts scheiden,
weil wir in Gnaden stehn.
5. Du wirst uns sicher leiten
durch Deine Gnad und Treu,
Du wirst uns zubereiten,
bis alles völlig neu.
genüge uns allein,
so wird auf Deinem Pfade
das Herz stets glücklich sein.
2. Will uns der Weg ermüden
und wird der Kampf uns schwer,
bewahr uns Deinen Frieden,
die Gnad in uns vermehr!
3. Wenn Satan uns will schaden
und wenn die Welt uns höhnt -
getrost! - wir sind in Gnaden,
wir sind mit Dir versöhnt!
4. Selbst wenn wir Mangel leiden
und keinen Ausweg sehn,
so kann uns doch nichts scheiden,
weil wir in Gnaden stehn.
5. Du wirst uns sicher leiten
durch Deine Gnad und Treu,
Du wirst uns zubereiten,
bis alles völlig neu.
26. Wir warten Dein, o Gottes Sohn
1. Wir warten Dein, o Gottes Sohn,
und lieben Dein Erscheinen.
Bald ist die Wartezeit entflohn,
bald führst Du heim die Deinen.
Wer an Dich glaubt, erhebt sein Haupt
und sieht Dir froh entgegen,
Du kommst im reichsten Segen.
2. Wir warten Dein. Du hast uns ja
das Herz schon hingenommen.
Jetzt bist Du uns im Geiste nah,
doch wirst Du sichtbar kommen.
Dann, dann wirst Du
bei Dir uns Ruh,
bei Dir uns Freude geben,
zu ew'gem Glück erheben.
3. Wir warten Dein - Du kommst gewiss,
die Zeit ist bald vergangen.
Dann endet jede Kümmernis,
dann schweiget das Verlangen.
Was wird geschehn,
wenn wir Dich sehn?
Wir werden jauchzend singen,
Lob, Ehr und Dank Dir bringen.
und lieben Dein Erscheinen.
Bald ist die Wartezeit entflohn,
bald führst Du heim die Deinen.
Wer an Dich glaubt, erhebt sein Haupt
und sieht Dir froh entgegen,
Du kommst im reichsten Segen.
2. Wir warten Dein. Du hast uns ja
das Herz schon hingenommen.
Jetzt bist Du uns im Geiste nah,
doch wirst Du sichtbar kommen.
Dann, dann wirst Du
bei Dir uns Ruh,
bei Dir uns Freude geben,
zu ew'gem Glück erheben.
3. Wir warten Dein - Du kommst gewiss,
die Zeit ist bald vergangen.
Dann endet jede Kümmernis,
dann schweiget das Verlangen.
Was wird geschehn,
wenn wir Dich sehn?
Wir werden jauchzend singen,
Lob, Ehr und Dank Dir bringen.
27. Dank, o Vater, Deiner Gnade
1. Dank, o Vater, Deiner Gnade,
Deiner Liebe, Deiner Macht,
dass Du von des Sünders Pfade
uns so nah zu Dir gebracht!
„Abba, Vater!“, rufen Kinder,
„Abba!“, die erlösten Sünder.
Dein Geist zeugt mit unserm Geist,
dass Du „Abba, Vater“ heißt.
2. Fern von Dir, mit Fluch beladen,
lagen wir in Sündennacht.
Christi Blut hat uns aus Gnaden
Deinem Herzen nah gebracht.
Du hast in dem Sohn gegeben
uns Erlösung, ew'ges Leben.
Oh, wir danken Dir dafür,
Abba, Vater! Preis sei Dir!
Deiner Liebe, Deiner Macht,
dass Du von des Sünders Pfade
uns so nah zu Dir gebracht!
„Abba, Vater!“, rufen Kinder,
„Abba!“, die erlösten Sünder.
Dein Geist zeugt mit unserm Geist,
dass Du „Abba, Vater“ heißt.
2. Fern von Dir, mit Fluch beladen,
lagen wir in Sündennacht.
Christi Blut hat uns aus Gnaden
Deinem Herzen nah gebracht.
Du hast in dem Sohn gegeben
uns Erlösung, ew'ges Leben.
Oh, wir danken Dir dafür,
Abba, Vater! Preis sei Dir!
28. O Jesu, treuer Hirte
1. O Jesu, treuer Hirte,
wer liebt, wer sorgt wie Du!
Dein Schaf, das sich verirrte,
trugst Du der Herde zu.
Dein Geist mich jetzt begleitet,
Dein Auge mich bewacht,
Dein starker Arm mich leitet,
mich schützet Tag und Nacht.
2. Tränkst mich an frischer Quelle,
die grüne Au mich nährt.
Schützt mich an sichrer Stelle,
wenn die Versuchung währt.
Du bist mein Licht hienieden,
mein Trost, mein Arm im Streit.
Dein Nahsein gibt mir Frieden,
gibt Freud und Seligkeit.
3. Bald weichen alle Sorgen
bei der Posaune Klang.
Dann kommt ein neuer Morgen,
dann tönt ein ew'ger Sang.
Dann wirst Du, Herr, vereinen
um Dich die gläub'ge Schar
und wirst mit ihr erscheinen
verherrlicht, wunderbar.
wer liebt, wer sorgt wie Du!
Dein Schaf, das sich verirrte,
trugst Du der Herde zu.
Dein Geist mich jetzt begleitet,
Dein Auge mich bewacht,
Dein starker Arm mich leitet,
mich schützet Tag und Nacht.
2. Tränkst mich an frischer Quelle,
die grüne Au mich nährt.
Schützt mich an sichrer Stelle,
wenn die Versuchung währt.
Du bist mein Licht hienieden,
mein Trost, mein Arm im Streit.
Dein Nahsein gibt mir Frieden,
gibt Freud und Seligkeit.
3. Bald weichen alle Sorgen
bei der Posaune Klang.
Dann kommt ein neuer Morgen,
dann tönt ein ew'ger Sang.
Dann wirst Du, Herr, vereinen
um Dich die gläub'ge Schar
und wirst mit ihr erscheinen
verherrlicht, wunderbar.
29. Du, o Herr, bist hoch erhoben
1. Du, o Herr, bist hoch erhoben,
weilst zur Rechten Gottes droben,
nichts kommt Deiner Größe gleich.
Ja, Dein Thron ist unumstößlich
und Dein Leben unauflöslich
und Dein Reich ein ew'ges Reich.
2. Dein ist alle Macht und Ehre.
Dich erhöhn die Himmelschöre,
alle Engel dienen Dir.
Alle Werke Deiner Hände,
bis an aller Welten Ende,
gab Dein Gott und Vater Dir.
3. Und auch wir sind Dir gegeben,
ewiglich mit Dir zu leben,
Deine Herrlichkeit zu sehn,
Deine Ehr und Macht zu teilen,
Dir zur Rechten dort zu weilen,
Deinen Ruhm stets zu erhöhn.
weilst zur Rechten Gottes droben,
nichts kommt Deiner Größe gleich.
Ja, Dein Thron ist unumstößlich
und Dein Leben unauflöslich
und Dein Reich ein ew'ges Reich.
2. Dein ist alle Macht und Ehre.
Dich erhöhn die Himmelschöre,
alle Engel dienen Dir.
Alle Werke Deiner Hände,
bis an aller Welten Ende,
gab Dein Gott und Vater Dir.
3. Und auch wir sind Dir gegeben,
ewiglich mit Dir zu leben,
Deine Herrlichkeit zu sehn,
Deine Ehr und Macht zu teilen,
Dir zur Rechten dort zu weilen,
Deinen Ruhm stets zu erhöhn.
30. Jesu, unsre Zuversicht
1. Jesu, unsre Zuversicht,
oh, wie reich ist Deine Gnade!
Du gibst Freude, Trost und Licht
auf des Glaubens schmalem Pfade.
Alle Fülle haben wir,
o Herr Jesus, stets in Dir.
2. Unser bist Du, wir sind Dein,
Liebe hat uns so verbunden.
Unser Heil bist Du allein
durch Dein Blut und Deine Wunden.
Nur in Dir ist sel'ge Ruh,
unsre Hoffnung, Herr, bist Du.
3. Du, Herr, lässt uns nicht von Dir,
stehest schützend uns zur Seite.
Du gibst uns, das wissen wir,
durch die Wüste das Geleite.
Selig, wer von Herzen spricht:
Jesu, meine Zuversicht!
oh, wie reich ist Deine Gnade!
Du gibst Freude, Trost und Licht
auf des Glaubens schmalem Pfade.
Alle Fülle haben wir,
o Herr Jesus, stets in Dir.
2. Unser bist Du, wir sind Dein,
Liebe hat uns so verbunden.
Unser Heil bist Du allein
durch Dein Blut und Deine Wunden.
Nur in Dir ist sel'ge Ruh,
unsre Hoffnung, Herr, bist Du.
3. Du, Herr, lässt uns nicht von Dir,
stehest schützend uns zur Seite.
Du gibst uns, das wissen wir,
durch die Wüste das Geleite.
Selig, wer von Herzen spricht:
Jesu, meine Zuversicht!
31. In Glaub und Hoffnung gehen
1. In Glaub und Hoffnung gehen
wir durch Kampf hienieden,
es bleibt Dein Auge unverrückt auf uns gericht'.
Verklärt bist Du in uns, Du gabst uns Deinen Frieden,
|: bald schaun wir Dich von Angesicht. :|
2. Vor Gottes Thron bist Du, o Herr, für uns erschienen,
Dein eignes Blut spricht jetzt für uns im Heiligtum.
Versöhnt sind wir durch Dich, bereitet, Gott zu dienen
|: und zu verkünden Seinen Ruhm. :|
3. Und unaufhörlich bittest Du jetzt für die Deinen
und pflegst in Liebe Deine teu'r erkaufte Schar.
Verlassen sind wir nie - nie kannst Du uns versäumen,
|: Du führst uns herrlich, wunderbar. :|
wir durch Kampf hienieden,
es bleibt Dein Auge unverrückt auf uns gericht'.
Verklärt bist Du in uns, Du gabst uns Deinen Frieden,
|: bald schaun wir Dich von Angesicht. :|
2. Vor Gottes Thron bist Du, o Herr, für uns erschienen,
Dein eignes Blut spricht jetzt für uns im Heiligtum.
Versöhnt sind wir durch Dich, bereitet, Gott zu dienen
|: und zu verkünden Seinen Ruhm. :|
3. Und unaufhörlich bittest Du jetzt für die Deinen
und pflegst in Liebe Deine teu'r erkaufte Schar.
Verlassen sind wir nie - nie kannst Du uns versäumen,
|: Du führst uns herrlich, wunderbar. :|
32. O Gott der Liebe! Ohne Hülle
1. O Gott der Liebe! Ohne Hülle
bist Du im Sohne offenbart.
Schon unermesslich ist die Fülle,
die hier der Glaub in Ihm gewahrt.
Doch völlig wird das Herz erquickt,
wenn Deine Lieb es ganz erblickt.
2. Du gabest einst - o welch Erbarmen! -
den eignen Sohn für unsre Schuld.
Jetzt trägst Du uns auf Vaterarmen
und leitest uns voll Treu und Huld.
Dein Lieben unvergleichlich ist,
Du liebst uns, weil Du Liebe bist.
3. Und welch ein Trost in allen Lagen,
dass Deine Treu uns nie vergisst!
Wie könnten jemals wir verzagen,
da Du, Gott, unser Vater bist!
Vergäß die Mutter selbst ihr Kind,
Dein Lieben nie ein Ende find't.
4. Drum gehn wir freudig unsre Pfade
und harren aus in jedem Leid.
Nie wanken Deine Lieb und Gnade,
nie Deines Herzens Freundlichkeit.
Drum Dank Dir, Vater, ewig Dank!
Dich preise unser Lobgesang!
bist Du im Sohne offenbart.
Schon unermesslich ist die Fülle,
die hier der Glaub in Ihm gewahrt.
Doch völlig wird das Herz erquickt,
wenn Deine Lieb es ganz erblickt.
2. Du gabest einst - o welch Erbarmen! -
den eignen Sohn für unsre Schuld.
Jetzt trägst Du uns auf Vaterarmen
und leitest uns voll Treu und Huld.
Dein Lieben unvergleichlich ist,
Du liebst uns, weil Du Liebe bist.
3. Und welch ein Trost in allen Lagen,
dass Deine Treu uns nie vergisst!
Wie könnten jemals wir verzagen,
da Du, Gott, unser Vater bist!
Vergäß die Mutter selbst ihr Kind,
Dein Lieben nie ein Ende find't.
4. Drum gehn wir freudig unsre Pfade
und harren aus in jedem Leid.
Nie wanken Deine Lieb und Gnade,
nie Deines Herzens Freundlichkeit.
Drum Dank Dir, Vater, ewig Dank!
Dich preise unser Lobgesang!
33. Ich zage nicht!
1. Ich zage nicht!
Du bist's, zu dem ich flehe,
mein Auge blickt zu Deiner heil'gen Höhe;
Dir traut mein Herz mit Kindeszuversicht.
Du lässt mich nicht! Du lässt mich nicht!
2. Ich zage nicht!
Von Feinden hier umgeben,
wird Deine Kraft mich stets im Kampf beleben.
Du bist mein Stab - nicht Stärke mir gebricht.
Du stützest mich! Du stützest mich!
3. Ich zage nicht!
Mit Dir ich alles trage,
getrost machst Du mein Herz in jeder Lage.
Voll Liebe strahlt Dein Vater-Angesicht.
Ich zage nicht! Ich zage nicht!
Du bist's, zu dem ich flehe,
mein Auge blickt zu Deiner heil'gen Höhe;
Dir traut mein Herz mit Kindeszuversicht.
Du lässt mich nicht! Du lässt mich nicht!
2. Ich zage nicht!
Von Feinden hier umgeben,
wird Deine Kraft mich stets im Kampf beleben.
Du bist mein Stab - nicht Stärke mir gebricht.
Du stützest mich! Du stützest mich!
3. Ich zage nicht!
Mit Dir ich alles trage,
getrost machst Du mein Herz in jeder Lage.
Voll Liebe strahlt Dein Vater-Angesicht.
Ich zage nicht! Ich zage nicht!
34. Wer, o Jesu, fasst Dein Lieben
1. Wer, o Jesu, fasst Dein Lieben,
wer den Wert von Deinem Blut!
Liebe nur hat Dich getrieben,
selbst zu werden unser Gut.
Unsre Sünden trugest Du,
gabst in Dir uns ew'ge Ruh.
2. Nichts kann uns von Dir mehr scheiden,
nichts kann uns verdammen mehr,
weder Tod noch Schmach, noch Leiden,
noch des Satans mächt'ge Heer'.
Ewig sind wir, Dir zum Ruhm,
Dein erkauftes Eigentum.
3. Drum gehört Dir unser Leben,
unser Lob nur Dir allein.
Selig ist's, sich Dir ergeben,
Deinem Dienste sich zu weihn
und - gehorsam Deinem Wort -
Dir zu folgen, treuer Hort!
wer den Wert von Deinem Blut!
Liebe nur hat Dich getrieben,
selbst zu werden unser Gut.
Unsre Sünden trugest Du,
gabst in Dir uns ew'ge Ruh.
2. Nichts kann uns von Dir mehr scheiden,
nichts kann uns verdammen mehr,
weder Tod noch Schmach, noch Leiden,
noch des Satans mächt'ge Heer'.
Ewig sind wir, Dir zum Ruhm,
Dein erkauftes Eigentum.
3. Drum gehört Dir unser Leben,
unser Lob nur Dir allein.
Selig ist's, sich Dir ergeben,
Deinem Dienste sich zu weihn
und - gehorsam Deinem Wort -
Dir zu folgen, treuer Hort!
35. Dank Dir, o Herr, dass Gold und Schätze
1. Dank Dir, o Herr, dass Gold und Schätze
und Pracht und Schönheit dieser Welt,
dass kein Ding je mich kann ergötzen,
das mir die Welt vor Augen stellt.
2. Mein Jesu, Du bist meine Freude,
mein Gold, mein Schatz, mein schönstes Bild.
Nur Du bist meine Lust und Weide
und was mein Herz für ewig stillt.
3. Du bist allein mein Licht und Leben,
die Wahrheit selbst, das ew'ge Wort.
Du bist der Stamm unzähl'ger Reben,
bist meiner Seele Fels und Hort.
4. Dein Reichtum ist nicht zu ergründen,
und Deine Treue wanket nicht;
und alles, was in Dir zu finden,
erbleichet und veraltet nicht.
5. Du wirst mich bald zu Dir erheben,
mir zeigen Deine Herrlichkeit.
Ich werde ewig mit Dir leben,
Dein Antlitz schauen allezeit.
und Pracht und Schönheit dieser Welt,
dass kein Ding je mich kann ergötzen,
das mir die Welt vor Augen stellt.
2. Mein Jesu, Du bist meine Freude,
mein Gold, mein Schatz, mein schönstes Bild.
Nur Du bist meine Lust und Weide
und was mein Herz für ewig stillt.
3. Du bist allein mein Licht und Leben,
die Wahrheit selbst, das ew'ge Wort.
Du bist der Stamm unzähl'ger Reben,
bist meiner Seele Fels und Hort.
4. Dein Reichtum ist nicht zu ergründen,
und Deine Treue wanket nicht;
und alles, was in Dir zu finden,
erbleichet und veraltet nicht.
5. Du wirst mich bald zu Dir erheben,
mir zeigen Deine Herrlichkeit.
Ich werde ewig mit Dir leben,
Dein Antlitz schauen allezeit.
36. Bis unser Lauf zu Ende
1. Bis unser Lauf zu Ende,
hebst Du, Herr Jesus Christ,
für uns die Segenshände
zum Vater, wo Du bist.
2. Lässt je ein Haupt die Glieder,
ein Hirte wohl sein Lamm?
Ein Bruder seine Brüder?
Die Braut der Bräutigam?
3. Und Du, Du solltest lassen,
die zu Dir seufzen hier?
Nein, nie sind wir verlassen,
drum folgen freudig wir.
hebst Du, Herr Jesus Christ,
für uns die Segenshände
zum Vater, wo Du bist.
2. Lässt je ein Haupt die Glieder,
ein Hirte wohl sein Lamm?
Ein Bruder seine Brüder?
Die Braut der Bräutigam?
3. Und Du, Du solltest lassen,
die zu Dir seufzen hier?
Nein, nie sind wir verlassen,
drum folgen freudig wir.
37. Stark ist meines Jesu Hand
1. Stark ist meines Jesu Hand,
und Er wird mich ewig fassen,
hat zu viel an mich gewandt,
um mich wieder loszulassen.
Mein Erbarmer lässt mich nicht,
das ist meine Zuversicht.
2. Sieht mein Kleinmut auch Gefahr,
fürcht ich auch zu unterliegen,
Christus reicht die Hand mir dar,
Christus hilft dem Schwachen siegen.
Dass mich Gottes Held verficht,
das ist meine Zuversicht.
3. Wenn der Kläger mich verklagt,
Christus hat mich schon vertreten,
wenn er gar zu sichten wagt,
Christus hat für mich gebeten.
Dass mein Mittler für mich spricht,
das ist meine Zuversicht.
4. Seiner Hand entreißt mich nichts!
Wer will diesen Trost mir rauben?
Mein Erbarmer selbst verspricht's,
sollt ich Seinem Wort nicht glauben?
Jesus lässt mich ewig nicht,
das ist meine Zuversicht.
und Er wird mich ewig fassen,
hat zu viel an mich gewandt,
um mich wieder loszulassen.
Mein Erbarmer lässt mich nicht,
das ist meine Zuversicht.
2. Sieht mein Kleinmut auch Gefahr,
fürcht ich auch zu unterliegen,
Christus reicht die Hand mir dar,
Christus hilft dem Schwachen siegen.
Dass mich Gottes Held verficht,
das ist meine Zuversicht.
3. Wenn der Kläger mich verklagt,
Christus hat mich schon vertreten,
wenn er gar zu sichten wagt,
Christus hat für mich gebeten.
Dass mein Mittler für mich spricht,
das ist meine Zuversicht.
4. Seiner Hand entreißt mich nichts!
Wer will diesen Trost mir rauben?
Mein Erbarmer selbst verspricht's,
sollt ich Seinem Wort nicht glauben?
Jesus lässt mich ewig nicht,
das ist meine Zuversicht.
38. Wirf Sorge und Schmerz
1. Wirf Sorge und Schmerz
ins liebende Herz
des mächtig dir helfenden Vaters.
2. Wenn Kummer dich quält,
wenn alles dir fehlt,
Er öffnet dir segnende Arme.
3. Er weiß, was du hast,
Er trägt deine Last
und führt dich mit mächtigen Händen.
4. Er schützt dich und wacht,
drum lass dich die Nacht
des Leidens und Todes nicht schrecken.
5. Und nicht ist mehr fern,
wo droben beim Herrn
uns Ströme der Wonne erquicken.
6. Oh, wer ist Ihm gleich,
so mild und so reich
an Liebe und Macht und Erbarmen!
ins liebende Herz
des mächtig dir helfenden Vaters.
2. Wenn Kummer dich quält,
wenn alles dir fehlt,
Er öffnet dir segnende Arme.
3. Er weiß, was du hast,
Er trägt deine Last
und führt dich mit mächtigen Händen.
4. Er schützt dich und wacht,
drum lass dich die Nacht
des Leidens und Todes nicht schrecken.
5. Und nicht ist mehr fern,
wo droben beim Herrn
uns Ströme der Wonne erquicken.
6. Oh, wer ist Ihm gleich,
so mild und so reich
an Liebe und Macht und Erbarmen!
39. Wer ist wohl wie Du
1. Wer ist wohl wie Du,
Jesu, sel'ge Ruh!
Bist vom Vater auserkoren,
zu erretten, was verloren.
Wer ist wohl wie Du,
Jesu, sel'ge Ruh!
2. Du gingst in den Tod,
littest Angst und Not,
bist am Kreuz für uns gerichtet,
hast der Sünde Macht vernichtet.
Kein Gericht mehr droht,
Du gingst in den Tod.
3. Deiner Liebe Macht
hat das Werk vollbracht.
Und Du gingst zum Vater wieder,
der Dich sandt zu uns hernieder,
als das Werk vollbracht
Deiner Liebe Macht.
4. Bald kommst Du zurück -
o welch selig Glück!
Führest uns aus Kampf und Leiden
hin zu Dir, zu ew'gen Freuden.
O welch selig Glück!
Du kommst bald zurück.
Jesu, sel'ge Ruh!
Bist vom Vater auserkoren,
zu erretten, was verloren.
Wer ist wohl wie Du,
Jesu, sel'ge Ruh!
2. Du gingst in den Tod,
littest Angst und Not,
bist am Kreuz für uns gerichtet,
hast der Sünde Macht vernichtet.
Kein Gericht mehr droht,
Du gingst in den Tod.
3. Deiner Liebe Macht
hat das Werk vollbracht.
Und Du gingst zum Vater wieder,
der Dich sandt zu uns hernieder,
als das Werk vollbracht
Deiner Liebe Macht.
4. Bald kommst Du zurück -
o welch selig Glück!
Führest uns aus Kampf und Leiden
hin zu Dir, zu ew'gen Freuden.
O welch selig Glück!
Du kommst bald zurück.
40. Mein Herr, mein Gott, Du leitest mich
1. Mein Herr, mein Gott, Du leitest mich
auf diesem schmalen Pfade.
Wohin ich gehe, find ich Dich
und Deine reiche Gnade.
Vermehr, was Du gewirkt in mir,
lass mich nur wandeln stets mit Dir,
mein Hort, mein Heil, mein Leben!
2. Du weißt es ja, wie schwach ich bin,
und Du verstehst mein Flehen.
Du stärkest mich, Dein treuer Sinn
lässt nie mich hilflos stehen.
Ja, immer wieder sehe ich,
wie sehr, o Gott, Du liebest mich,
mein Schutz, mein Trost, mein Leben!
auf diesem schmalen Pfade.
Wohin ich gehe, find ich Dich
und Deine reiche Gnade.
Vermehr, was Du gewirkt in mir,
lass mich nur wandeln stets mit Dir,
mein Hort, mein Heil, mein Leben!
2. Du weißt es ja, wie schwach ich bin,
und Du verstehst mein Flehen.
Du stärkest mich, Dein treuer Sinn
lässt nie mich hilflos stehen.
Ja, immer wieder sehe ich,
wie sehr, o Gott, Du liebest mich,
mein Schutz, mein Trost, mein Leben!
41. Wer kann die Sorgfalt nennen
1. Wer kann die Sorgfalt nennen,
die Du, o Vater, übst,
und wer die Liebe kennen,
womit Du stets uns liebst?
Du pflegst uns ohn Ermüden
und trägst uns ohne Rast.
Du schenkst uns Deinen Frieden,
erleichterst jede Last.
2. Wir sind Dir anvertrauet
von Jesus, unserm Herrn.
Der Glaube stets Dich schauet,
Du bist uns nimmer fern
und wirst uns hier bewahren
in dieser argen Welt.
Wir werden stets erfahren,
dass Vatertreu uns hält.
3. Dein Tun ist stets gesegnet,
selbst wenn es hart uns scheint.
Dein Blick voll Trost begegnet
dem, der gebeugt hier weint.
Oh, wohl uns, dass wir stehen
in Deiner Vaterhut!
Wir können freudig gehen,
Du machst es immer gut.
die Du, o Vater, übst,
und wer die Liebe kennen,
womit Du stets uns liebst?
Du pflegst uns ohn Ermüden
und trägst uns ohne Rast.
Du schenkst uns Deinen Frieden,
erleichterst jede Last.
2. Wir sind Dir anvertrauet
von Jesus, unserm Herrn.
Der Glaube stets Dich schauet,
Du bist uns nimmer fern
und wirst uns hier bewahren
in dieser argen Welt.
Wir werden stets erfahren,
dass Vatertreu uns hält.
3. Dein Tun ist stets gesegnet,
selbst wenn es hart uns scheint.
Dein Blick voll Trost begegnet
dem, der gebeugt hier weint.
Oh, wohl uns, dass wir stehen
in Deiner Vaterhut!
Wir können freudig gehen,
Du machst es immer gut.
42. Jesu, Dir wir Dankeslieder singen
1. Jesu, Dir wir Dankeslieder singen,
reichlich strömt für uns die Gnadenflut.
Dir wir Preis und Lob und Ehre bringen.
Du, Herr Jesus, machtest alles gut.
2. Alle unsre Sünden sind vernichtet,
droben spricht für uns Dein kostbar Blut.
Ja, der Gnadenthron ist aufgerichtet,
Du, Herr Jesus, machtest alles gut.
3. Deine Gnade, Deine Huld wir kennen,
weil das Herz in Deiner Liebe ruht.
Kann auch niemand Deine Fülle nennen,
Du, Herr Jesus, machtest alles gut.
4. Du gingst hin, die Stätt uns zu bereiten,
sel'ge Hoffnung stärkt der Pilger Mut,
und Dein Geist wird uns hier treu geleiten.
Du, Herr Jesus, machtest alles gut.
5. Dann, wenn schauend Dir wir Ehre bringen,
jeder müde Kämpfer siegreich ruht,
werden ewig sel'ge Herzen singen:
Du, Herr Jesus, machtest alles gut!
reichlich strömt für uns die Gnadenflut.
Dir wir Preis und Lob und Ehre bringen.
Du, Herr Jesus, machtest alles gut.
2. Alle unsre Sünden sind vernichtet,
droben spricht für uns Dein kostbar Blut.
Ja, der Gnadenthron ist aufgerichtet,
Du, Herr Jesus, machtest alles gut.
3. Deine Gnade, Deine Huld wir kennen,
weil das Herz in Deiner Liebe ruht.
Kann auch niemand Deine Fülle nennen,
Du, Herr Jesus, machtest alles gut.
4. Du gingst hin, die Stätt uns zu bereiten,
sel'ge Hoffnung stärkt der Pilger Mut,
und Dein Geist wird uns hier treu geleiten.
Du, Herr Jesus, machtest alles gut.
5. Dann, wenn schauend Dir wir Ehre bringen,
jeder müde Kämpfer siegreich ruht,
werden ewig sel'ge Herzen singen:
Du, Herr Jesus, machtest alles gut!
43. Nichts, Herr Jesus, finde ich hienieden
1. Nichts, Herr Jesus, finde ich hienieden,
nichts, was meiner Seele Freude gibt,
doch mein Herz ist glücklich und zufrieden,
da ich weiß, dass ich von Dir geliebt.
2. Du, Herr, gabst für mich Dein teures Leben,
ja, am Kreuze floss Dein Blut für mich.
Sollt ich nicht den Tand der Erde geben
für des Himmels Kleinod, Jesu, Dich?
3. Was soll auf der Erd ich noch verlangen,
da ich Deiner Liebe Gegenstand,
da mich Deine Gnade reich umfangen
und Dein Geist mir bleibt ein sichres Pfand?
4. Teurer Heiland! Deine Hände tragen
mich zur Ruh aus stetem Kampfe hier.
Oh, wie sollt ich trauern noch und zagen,
da ich auf der Reise bin zu Dir?
5. Freudig geh ich meines Weges weiter,
ziehe durch die Wüste, Herr, mit Dir,
sel'ge Hoffnung macht mich stark und heiter,
und der Glaube zeigt den Ruhort mir.
nichts, was meiner Seele Freude gibt,
doch mein Herz ist glücklich und zufrieden,
da ich weiß, dass ich von Dir geliebt.
2. Du, Herr, gabst für mich Dein teures Leben,
ja, am Kreuze floss Dein Blut für mich.
Sollt ich nicht den Tand der Erde geben
für des Himmels Kleinod, Jesu, Dich?
3. Was soll auf der Erd ich noch verlangen,
da ich Deiner Liebe Gegenstand,
da mich Deine Gnade reich umfangen
und Dein Geist mir bleibt ein sichres Pfand?
4. Teurer Heiland! Deine Hände tragen
mich zur Ruh aus stetem Kampfe hier.
Oh, wie sollt ich trauern noch und zagen,
da ich auf der Reise bin zu Dir?
5. Freudig geh ich meines Weges weiter,
ziehe durch die Wüste, Herr, mit Dir,
sel'ge Hoffnung macht mich stark und heiter,
und der Glaube zeigt den Ruhort mir.
44. Ich sehne mich nach Dir
1. |: Ich sehne mich nach Dir. :|
Mein Heiland, Dich hat Gott erhoben,
Du sitzt zu Seiner Rechten droben.
Ich aber wandle hier
|: und sehne mich nach Dir. :|
2. |: Ich sehne mich nach Dir. :|
Hier auf des Lebens Pilgergange
sucht Dich mein Blick - oh, bleib nicht lange!
Ich bin beschweret hier.
|: Ich sehne mich nach Dir. :|
3. |: Ich sehne mich nach Dir. :|
Wie sollt vor Not und Tod mir grauen?
Du führst aus Glauben mich zum Schauen.
Dir leb und sterb ich hier.
|: Ich sehne mich nach Dir. :|
4. |: Ich sehne mich nach Dir. :|
Du kennest meines Herzens Sehnen,
Du siehst und trocknest meine Tränen.
Nie bist Du ferne mir.
|: Ich sehne mich nach Dir. :|
Mein Heiland, Dich hat Gott erhoben,
Du sitzt zu Seiner Rechten droben.
Ich aber wandle hier
|: und sehne mich nach Dir. :|
2. |: Ich sehne mich nach Dir. :|
Hier auf des Lebens Pilgergange
sucht Dich mein Blick - oh, bleib nicht lange!
Ich bin beschweret hier.
|: Ich sehne mich nach Dir. :|
3. |: Ich sehne mich nach Dir. :|
Wie sollt vor Not und Tod mir grauen?
Du führst aus Glauben mich zum Schauen.
Dir leb und sterb ich hier.
|: Ich sehne mich nach Dir. :|
4. |: Ich sehne mich nach Dir. :|
Du kennest meines Herzens Sehnen,
Du siehst und trocknest meine Tränen.
Nie bist Du ferne mir.
|: Ich sehne mich nach Dir. :|
45. Ich bete an die Macht der Liebe
1. Ich bete an die Macht der Liebe,
die sich in Jesus offenbart.
Ich geb mich hin dem freien Triebe,
womit ich Wurm geliebet ward.
Ich will, anstatt an mich zu denken,
ins Meer der Liebe mich versenken.
2. Wie bist Du mir so zart gewogen,
wie sehnet sich Dein Herz nach mir!
Durch Liebe sanft und tief gezogen,
neigt sich mein Alles auch zu Dir.
O traute Liebe, Du mein Leben,
hast Dich für mich ganz hingegeben.
3. Ich fühl's, Du bist's, Dich muss ich haben,
ich fühl's, ich muss für Dich nur sein.
Nicht im Geschöpf, nicht in den Gaben,
mein Ruhort ist in Dir allein.
Hier ist die Ruh, hier ist Vergnügen,
drum folg ich Deinen sel'gen Zügen.
4. O Jesu, dass Dein Name bliebe
im Grunde tief gedrücket ein!
Möcht Deine süße Jesusliebe
in Herz und Sinn gepräget sein!
Im Wort, im Werk, in allem Wesen
sei Jesus und sonst nichts zu lesen.
die sich in Jesus offenbart.
Ich geb mich hin dem freien Triebe,
womit ich Wurm geliebet ward.
Ich will, anstatt an mich zu denken,
ins Meer der Liebe mich versenken.
2. Wie bist Du mir so zart gewogen,
wie sehnet sich Dein Herz nach mir!
Durch Liebe sanft und tief gezogen,
neigt sich mein Alles auch zu Dir.
O traute Liebe, Du mein Leben,
hast Dich für mich ganz hingegeben.
3. Ich fühl's, Du bist's, Dich muss ich haben,
ich fühl's, ich muss für Dich nur sein.
Nicht im Geschöpf, nicht in den Gaben,
mein Ruhort ist in Dir allein.
Hier ist die Ruh, hier ist Vergnügen,
drum folg ich Deinen sel'gen Zügen.
4. O Jesu, dass Dein Name bliebe
im Grunde tief gedrücket ein!
Möcht Deine süße Jesusliebe
in Herz und Sinn gepräget sein!
Im Wort, im Werk, in allem Wesen
sei Jesus und sonst nichts zu lesen.
46. Gott, Dein Ruhm sei hoch erhoben
1. Gott, Dein Ruhm sei hoch erhoben,
Deine Weisheit, Lieb und Macht!
Nimmer kann ich g'nug Dich loben,
dass Du so an mich gedacht.
Meine Sünden sind vergeben,
Jesus starb für meine Schuld,
o welch göttlich große Huld!
In dem Sohn hab ich das Leben.
Liebe, ach, wie liebst Du mich!
Lehr mich ganz erkennen Dich!
2. Du hast mir den Geist gegeben,
nicht steh ich verwaiset hier,
darf als Kind den Blick erheben,
Gott, mein Vater, stets zu Dir.
Du erhörest gern mein Flehen,
stehst in jeder Not mir bei,
sorgst so väterlich, so treu,
lässt nichts Böses mir geschehen.
Liebe, ach, wie liebst Du mich!
Lehr mich ganz erkennen Dich!
Deine Weisheit, Lieb und Macht!
Nimmer kann ich g'nug Dich loben,
dass Du so an mich gedacht.
Meine Sünden sind vergeben,
Jesus starb für meine Schuld,
o welch göttlich große Huld!
In dem Sohn hab ich das Leben.
Liebe, ach, wie liebst Du mich!
Lehr mich ganz erkennen Dich!
2. Du hast mir den Geist gegeben,
nicht steh ich verwaiset hier,
darf als Kind den Blick erheben,
Gott, mein Vater, stets zu Dir.
Du erhörest gern mein Flehen,
stehst in jeder Not mir bei,
sorgst so väterlich, so treu,
lässt nichts Böses mir geschehen.
Liebe, ach, wie liebst Du mich!
Lehr mich ganz erkennen Dich!
47. Ich harr auf Dich
1. Ich harr auf Dich.
Du trägst mich mit Erbarmen,
mit Lieb und Huld auf treuen Vaterarmen.
Du kannst nicht lassen noch versäumen mich.
Du führest mich, Du führest mich.
2. Ich harr auf Dich,
wenn Not und Mangel nahen,
wenn Trübsalswellen drohend mich umfangen.
Du kannst nicht lassen noch versäumen mich.
Du tröstest mich, Du tröstest mich.
3. Ich harr auf Dich,
wenn keine Hilf ich sehe
und mich der Feind verfolgt, wohin ich gehe.
Du kannst nicht lassen noch versäumen mich.
Du stärkest mich, Du stärkest mich.
4. Ich harr auf Dich,
bis hier mein Lauf vollendet.
Ich geh getrost, bis jeder Kampf beendet.
Du kannst nicht lassen noch versäumen mich.
Ich harr auf Dich, ich harr auf Dich!
Du trägst mich mit Erbarmen,
mit Lieb und Huld auf treuen Vaterarmen.
Du kannst nicht lassen noch versäumen mich.
Du führest mich, Du führest mich.
2. Ich harr auf Dich,
wenn Not und Mangel nahen,
wenn Trübsalswellen drohend mich umfangen.
Du kannst nicht lassen noch versäumen mich.
Du tröstest mich, Du tröstest mich.
3. Ich harr auf Dich,
wenn keine Hilf ich sehe
und mich der Feind verfolgt, wohin ich gehe.
Du kannst nicht lassen noch versäumen mich.
Du stärkest mich, Du stärkest mich.
4. Ich harr auf Dich,
bis hier mein Lauf vollendet.
Ich geh getrost, bis jeder Kampf beendet.
Du kannst nicht lassen noch versäumen mich.
Ich harr auf Dich, ich harr auf Dich!
48. Aufgeschaut!
1. Aufgeschaut!
Nacht entflieht, der Morgen graut.
Kummertränen, nachts geweinet,
glänzen, wenn der Morgen scheinet,
dann als Freudenperl' im Licht
vor des Heilands Angesicht.
Aufgeschaut,
sel'ge Braut!
2. Nicht mehr fern
bist Du, heller Morgenstern.
Bald wird die Posaune schallen
Deinen gläub'gen Streitern allen,
sie zu rufen aus der Welt,
die sie feindlich hier umstellt.
Bist nicht fern,
Morgenstern!
3. Teurer Herr,
unser Sehnen stets vermehr,
bis nach kurzem Morgengrauen
wir Dein Antlitz droben schauen,
und Dein Anblick unverhüllt
unser Sehnen ewig stillt.
Teurer Herr,
Dir sei Ehr!
Nacht entflieht, der Morgen graut.
Kummertränen, nachts geweinet,
glänzen, wenn der Morgen scheinet,
dann als Freudenperl' im Licht
vor des Heilands Angesicht.
Aufgeschaut,
sel'ge Braut!
2. Nicht mehr fern
bist Du, heller Morgenstern.
Bald wird die Posaune schallen
Deinen gläub'gen Streitern allen,
sie zu rufen aus der Welt,
die sie feindlich hier umstellt.
Bist nicht fern,
Morgenstern!
3. Teurer Herr,
unser Sehnen stets vermehr,
bis nach kurzem Morgengrauen
wir Dein Antlitz droben schauen,
und Dein Anblick unverhüllt
unser Sehnen ewig stillt.
Teurer Herr,
Dir sei Ehr!
49. Durch eine Wüst' ich reise
1. Durch eine Wüst' ich reise,
durch eine arge Welt,
wo mich zu Deinem Preise
|: Dein starker Arm erhält. :|
2. Dein Nahsein mich erfreuet,
dass ich die Müh nicht acht'.
Und wenn der Feind mir dräuet,
|: beschützt mich Deine Macht. :|
3. Ich seh den Kampfpreis winken
bei mühevollem Tritt.
Ich werde nie versinken,
|: eh' sänkst Du selber mit. :|
4. Mein Herz, von Dir erfüllet,
geht froh den Pilgerpfad.
Aus Deinem Herzen quillet
|: mir Friede, Freud und Gnad. :|
5. So eil ich Dir entgegen,
Dir, meinem treuen Herrn.
Bald naht der reichste Segen,
|: Dein Kommen ist nicht fern. :|
6. Dann wird mein Lauf sich enden,
dann schau ich droben Dich.
O seliges Vollenden!
|: Ich fei're ewiglich. :|
durch eine arge Welt,
wo mich zu Deinem Preise
|: Dein starker Arm erhält. :|
2. Dein Nahsein mich erfreuet,
dass ich die Müh nicht acht'.
Und wenn der Feind mir dräuet,
|: beschützt mich Deine Macht. :|
3. Ich seh den Kampfpreis winken
bei mühevollem Tritt.
Ich werde nie versinken,
|: eh' sänkst Du selber mit. :|
4. Mein Herz, von Dir erfüllet,
geht froh den Pilgerpfad.
Aus Deinem Herzen quillet
|: mir Friede, Freud und Gnad. :|
5. So eil ich Dir entgegen,
Dir, meinem treuen Herrn.
Bald naht der reichste Segen,
|: Dein Kommen ist nicht fern. :|
6. Dann wird mein Lauf sich enden,
dann schau ich droben Dich.
O seliges Vollenden!
|: Ich fei're ewiglich. :|
50. Herr Jesus, wir erheben Dich
1. Herr Jesus, wir erheben Dich,
und unsre Herzen freuen sich
der Herrlichkeit, der Majestät,
zu der Dich Gott, Dein Gott, erhöht'.
2. Dein Werk auf Erden ist vollbracht,
zerstört hast Du der Feinde Macht.
Dein Blut hat uns mit Gott versöhnt,
und Gott hat Dich mit Ruhm gekrönt.
3. Jetzt thronst Du in der Herrlichkeit,
stärkst uns in dieser Pilgerzeit,
dass wir den guten Kampf bestehn,
bis droben wir Dein Antlitz sehn.
4. Dann wird sich völlig unsre Seel
in Dir erfreun, o Lebensquell.
Dann jauchzen und lobsingen wir
in Ewigkeit, Herr Jesus, Dir.
und unsre Herzen freuen sich
der Herrlichkeit, der Majestät,
zu der Dich Gott, Dein Gott, erhöht'.
2. Dein Werk auf Erden ist vollbracht,
zerstört hast Du der Feinde Macht.
Dein Blut hat uns mit Gott versöhnt,
und Gott hat Dich mit Ruhm gekrönt.
3. Jetzt thronst Du in der Herrlichkeit,
stärkst uns in dieser Pilgerzeit,
dass wir den guten Kampf bestehn,
bis droben wir Dein Antlitz sehn.
4. Dann wird sich völlig unsre Seel
in Dir erfreun, o Lebensquell.
Dann jauchzen und lobsingen wir
in Ewigkeit, Herr Jesus, Dir.
51. Herr, lenke unsre Herzen
1. Herr, lenke unsre Herzen
und unsern ganzen Sinn
auf Deine Angst und Schmerzen
und auf Dein Opfer hin!
2. Du ließest Dich verklagen,
Du wardst verhöhnt, verspeit,
verspottet und geschlagen,
Du Herr der Herrlichkeit!
3. Du wardst von Gott verlassen,
damit Er bei uns sei,
Du musst'st im Tod erblassen,
damit vom Tod wir frei.
4. O Lamm, sei hochgepriesen!
Du trugst die ganze Schuld.
Dank Dir! Du hast erwiesen
nur Gnade, Lieb und Huld.
und unsern ganzen Sinn
auf Deine Angst und Schmerzen
und auf Dein Opfer hin!
2. Du ließest Dich verklagen,
Du wardst verhöhnt, verspeit,
verspottet und geschlagen,
Du Herr der Herrlichkeit!
3. Du wardst von Gott verlassen,
damit Er bei uns sei,
Du musst'st im Tod erblassen,
damit vom Tod wir frei.
4. O Lamm, sei hochgepriesen!
Du trugst die ganze Schuld.
Dank Dir! Du hast erwiesen
nur Gnade, Lieb und Huld.
52. O Lamm Gottes! Du hast selbst getragen
1. O Lamm Gottes! Du hast selbst getragen
unsern Fluch und unsrer Sünden Last.
Welcher Feind darf zu verdammen wagen
uns, Dein Volk, das Du erlöset hast?
2. Ja, Dein Werk ist jetzt für uns vollendet.
Ewig fest steht unser Heil in Dir.
Gottes Zorn ist von uns abgewendet,
Gottes Liebe nur genießen wir.
3. Teures Opfer, Du, des Segens Fülle!
Trost und Freude strömen stets aus Dir.
Sel'ger Friede macht das Herz so stille,
und der Geist ist unser Führer hier.
4. Nicht mehr lange, und Dich werden sehen
all die Deinen dort von Angesicht.
Jedes Herz wird dann Dich ganz verstehen,
jeder Mund frohlockend preisen Dich.
unsern Fluch und unsrer Sünden Last.
Welcher Feind darf zu verdammen wagen
uns, Dein Volk, das Du erlöset hast?
2. Ja, Dein Werk ist jetzt für uns vollendet.
Ewig fest steht unser Heil in Dir.
Gottes Zorn ist von uns abgewendet,
Gottes Liebe nur genießen wir.
3. Teures Opfer, Du, des Segens Fülle!
Trost und Freude strömen stets aus Dir.
Sel'ger Friede macht das Herz so stille,
und der Geist ist unser Führer hier.
4. Nicht mehr lange, und Dich werden sehen
all die Deinen dort von Angesicht.
Jedes Herz wird dann Dich ganz verstehen,
jeder Mund frohlockend preisen Dich.
53. Oh, lasset uns lobsingen
1. Oh, lasset uns lobsingen
und Ehr, Anbetung bringen
dem Vater, der uns liebt!
In aller Heil'gen Mitte
erschalle Dank und Bitte
zu Dem, der allen willig gibt.
2. Wer kann Sein Herz verstehen,
wer Seine Lieb erhöhen,
wenn nicht Sein eignes Kind?
Kein Engel kann erzählen,
wie glücklich unsre Seelen
in unsers Vaters Liebe sind.
3. Die Engel sind erhoben
zum Dienen und zum Loben,
doch Söhne sind sie nicht.
Kein Tod hat sie gekettet,
kein hoher Preis gerettet,
kein Arm geführt aus Nacht zum Licht.
4. Er wählte Seine Kinder
nur aus der Mitt' der Sünder,
für sie floss Jesu Blut.
Den Sohn hat Er gegeben,
mit Ihm das ew'ge Leben,
mit Ihm ein unvergänglich Gut.
5. Oh, lasst uns Ehre geben
Dem, der uns wird erheben
zu Seiner Herrlichkeit!
Wir werden Jesus sehen,
des Vaters Lieb verstehen,
lobsingen Ihm mit ew'ger Freud.
und Ehr, Anbetung bringen
dem Vater, der uns liebt!
In aller Heil'gen Mitte
erschalle Dank und Bitte
zu Dem, der allen willig gibt.
2. Wer kann Sein Herz verstehen,
wer Seine Lieb erhöhen,
wenn nicht Sein eignes Kind?
Kein Engel kann erzählen,
wie glücklich unsre Seelen
in unsers Vaters Liebe sind.
3. Die Engel sind erhoben
zum Dienen und zum Loben,
doch Söhne sind sie nicht.
Kein Tod hat sie gekettet,
kein hoher Preis gerettet,
kein Arm geführt aus Nacht zum Licht.
4. Er wählte Seine Kinder
nur aus der Mitt' der Sünder,
für sie floss Jesu Blut.
Den Sohn hat Er gegeben,
mit Ihm das ew'ge Leben,
mit Ihm ein unvergänglich Gut.
5. Oh, lasst uns Ehre geben
Dem, der uns wird erheben
zu Seiner Herrlichkeit!
Wir werden Jesus sehen,
des Vaters Lieb verstehen,
lobsingen Ihm mit ew'ger Freud.
54. Liebe, die für mich gelitten
1. Liebe, die für mich gelitten
und am Kreuze für mich starb,
Liebe, die für mich gestritten,
Fried und Freude mir erwarb,
Liebe, Dir sei Preis und Ruhm
hier und dort im Heiligtum!
2. Liebe, die Du Licht und Leben
und mein Weg zum Vater bist,
Liebe, die Du mir gegeben,
was zum Heil mir nötig ist,
Liebe, Dir sei Preis und Ruhm
hier und dort im Heiligtum!
3. Liebe, die mich schützt und schirmet,
die so freundlich und so mild
mich bewahrt, wenn Satan stürmet,
die mir reicht des Glaubens Schild,
Liebe, Dir sei Preis und Ruhm
hier und dort im Heiligtum!
4. Liebe, die mich überkleidet
und entrücket dieser Zeit,
Liebe, die mich droben weidet
und mich schmückt mit Herrlichkeit,
Liebe, Dir sei Preis und Ruhm
hier und dort im Heiligtum!
und am Kreuze für mich starb,
Liebe, die für mich gestritten,
Fried und Freude mir erwarb,
Liebe, Dir sei Preis und Ruhm
hier und dort im Heiligtum!
2. Liebe, die Du Licht und Leben
und mein Weg zum Vater bist,
Liebe, die Du mir gegeben,
was zum Heil mir nötig ist,
Liebe, Dir sei Preis und Ruhm
hier und dort im Heiligtum!
3. Liebe, die mich schützt und schirmet,
die so freundlich und so mild
mich bewahrt, wenn Satan stürmet,
die mir reicht des Glaubens Schild,
Liebe, Dir sei Preis und Ruhm
hier und dort im Heiligtum!
4. Liebe, die mich überkleidet
und entrücket dieser Zeit,
Liebe, die mich droben weidet
und mich schmückt mit Herrlichkeit,
Liebe, Dir sei Preis und Ruhm
hier und dort im Heiligtum!
55. Herr, mein Hirt, Brunn aller Freuden!
1. Herr, mein Hirt, Brunn aller Freuden!
Du bist mein,
ich bin Dein -
niemand kann uns scheiden.
Ich bin Dein, weil Du Dein Leben
und Dein Blut,
mir zugut,
hast dahingegeben.
2. Nimmer kann ich mehr erbeben.
Deine Huld
nahm die Schuld,
gab mir ew'ges Leben.
Freudig darf ich aufwärts schauen,
hier in Streit,
Not und Leid
darf auf Dich ich trauen.
3. Du kannst mich ja nicht mehr lassen,
Deine Lieb,
die Dich trieb,
wird mich stets umfassen.
Drum sei Dir auch Preis und Ehre,
teurer Hort,
hier und dort
in der Heil'gen Chöre!
Du bist mein,
ich bin Dein -
niemand kann uns scheiden.
Ich bin Dein, weil Du Dein Leben
und Dein Blut,
mir zugut,
hast dahingegeben.
2. Nimmer kann ich mehr erbeben.
Deine Huld
nahm die Schuld,
gab mir ew'ges Leben.
Freudig darf ich aufwärts schauen,
hier in Streit,
Not und Leid
darf auf Dich ich trauen.
3. Du kannst mich ja nicht mehr lassen,
Deine Lieb,
die Dich trieb,
wird mich stets umfassen.
Drum sei Dir auch Preis und Ehre,
teurer Hort,
hier und dort
in der Heil'gen Chöre!
56. Hoffnung unsrer Herzen
1. Hoffnung unsrer Herzen,
Ende aller Schmerzen!
Sei uns nicht mehr fern,
heller Morgenstern!
Ach, erscheine unsern Blicken,
lass uns bald entgegenrücken
Dir, o Gottes Lamm,
unserm Bräutigam!
2. Keine Ruhestätte
ist auf dieser Erd
uns des Suchens wert.
Steter Kampf bleibt uns hienieden,
nirgend find't die Seele Frieden,
nur im Vaterhaus
ruhn wir mit Dir aus.
Da schweigt alles Sehnen,
fließen keine Tränen.
3. Ja, schon hier auf Erden
stärkt uns diese Freud
in der Prüfungszeit.
Droben aber ohne Schmerzen
freun sich völlig unsre Herzen;
nicht getrennet mehr,
stets bei Dir, o Herr,
wo kein Leid uns drücket,
ew'ge Ruh erquicket.
Ende aller Schmerzen!
Sei uns nicht mehr fern,
heller Morgenstern!
Ach, erscheine unsern Blicken,
lass uns bald entgegenrücken
Dir, o Gottes Lamm,
unserm Bräutigam!
2. Keine Ruhestätte
ist auf dieser Erd
uns des Suchens wert.
Steter Kampf bleibt uns hienieden,
nirgend find't die Seele Frieden,
nur im Vaterhaus
ruhn wir mit Dir aus.
Da schweigt alles Sehnen,
fließen keine Tränen.
3. Ja, schon hier auf Erden
stärkt uns diese Freud
in der Prüfungszeit.
Droben aber ohne Schmerzen
freun sich völlig unsre Herzen;
nicht getrennet mehr,
stets bei Dir, o Herr,
wo kein Leid uns drücket,
ew'ge Ruh erquicket.
57. Halleluja, welche Höhen
1. Halleluja, welche Höhen,
welche Tiefen ew'ger Huld,
Dich, o Herr, am Kreuz zu sehen,
im Gericht für unsre Schuld!
Erstgeborner vieler Brüder,
Du bist unser, wir sind Dein.
Und Du gingst zum Vater wieder,
führst auch uns bald droben ein.
2. In noch wenig Augenblicken
werden wir Dich kommen sehn,
wird mit freudigem Entzücken
Dir die Braut entgegen gehn.
Sel'ge Hoffnung, süße Wonne!
Nacht entflieht, der Morgen graut,
wo Dich, lichte Siegessonne,
unser Aug verherrlicht schaut.
welche Tiefen ew'ger Huld,
Dich, o Herr, am Kreuz zu sehen,
im Gericht für unsre Schuld!
Erstgeborner vieler Brüder,
Du bist unser, wir sind Dein.
Und Du gingst zum Vater wieder,
führst auch uns bald droben ein.
2. In noch wenig Augenblicken
werden wir Dich kommen sehn,
wird mit freudigem Entzücken
Dir die Braut entgegen gehn.
Sel'ge Hoffnung, süße Wonne!
Nacht entflieht, der Morgen graut,
wo Dich, lichte Siegessonne,
unser Aug verherrlicht schaut.
58. Mit Dir, Herr Jesus, sind wir schon vereint hienieden
1. Mit Dir, Herr Jesus, sind wir schon vereint hienieden.
Drum mahnst Du uns, gesinnt zu sein, wie Du es warst,
zu tragen Deine Schmach, von Sünd und Welt geschieden,
|: bis Du Dich völlig offenbarst. :|
2. Und allezeit bist Du uns nah - o welche Freude! -,
bist in der Wüste hier schon unser Lebensquell.
Du führst uns aus und ein, nährst uns auf grüner Weide,
|: tränkst uns an Wassern, rein und hell. :|
3. Du schenkst uns Trost und Kraft, dass wir hier nicht ermatten,
versäumst uns nie, liebst völlig uns zu jeder Zeit,
hast uns gesammelt unter Deiner Flügel Schatten,
|: wo stets wir ruhn in Ewigkeit. :|
Drum mahnst Du uns, gesinnt zu sein, wie Du es warst,
zu tragen Deine Schmach, von Sünd und Welt geschieden,
|: bis Du Dich völlig offenbarst. :|
2. Und allezeit bist Du uns nah - o welche Freude! -,
bist in der Wüste hier schon unser Lebensquell.
Du führst uns aus und ein, nährst uns auf grüner Weide,
|: tränkst uns an Wassern, rein und hell. :|
3. Du schenkst uns Trost und Kraft, dass wir hier nicht ermatten,
versäumst uns nie, liebst völlig uns zu jeder Zeit,
hast uns gesammelt unter Deiner Flügel Schatten,
|: wo stets wir ruhn in Ewigkeit. :|
59. Du bist's, der uns so innig liebt
1. Du bist's, der uns so innig liebt,
Du Gott voll Huld und Güte.
Du bist's, der stets so reichlich gibt,
Dein Herz wird niemals müde.
Und wie Du liebst, und wie Du gibst,
um stets uns zu beglücken,
ist nimmer auszudrücken.
2. Ja, wahrlich, unser Glück ist groß,
wir sind aus Dir entsprossen!
Du machtest uns - welch köstlich Los! -
zu Deinen Hausgenossen.
Noch pilgern wir
als Fremde hier,
doch kann uns nichts mehr trennen,
weil wir Dich Vater nennen.
3. Oh, Dank für Deine Lieb und Huld!
Dein Name sei gepriesen!
O Vater, Dank für die Geduld,
die Du uns stets erwiesen!
Bald werden dort
wir immerfort
Dir Lob und Ehre bringen
und Deine Huld besingen.
Du Gott voll Huld und Güte.
Du bist's, der stets so reichlich gibt,
Dein Herz wird niemals müde.
Und wie Du liebst, und wie Du gibst,
um stets uns zu beglücken,
ist nimmer auszudrücken.
2. Ja, wahrlich, unser Glück ist groß,
wir sind aus Dir entsprossen!
Du machtest uns - welch köstlich Los! -
zu Deinen Hausgenossen.
Noch pilgern wir
als Fremde hier,
doch kann uns nichts mehr trennen,
weil wir Dich Vater nennen.
3. Oh, Dank für Deine Lieb und Huld!
Dein Name sei gepriesen!
O Vater, Dank für die Geduld,
die Du uns stets erwiesen!
Bald werden dort
wir immerfort
Dir Lob und Ehre bringen
und Deine Huld besingen.
60. Herr, Du hast überwunden
1. Herr, Du hast überwunden
des Feindes Macht und Spott.
Wir haben Heil gefunden,
mit uns ist unser Gott.
2. Der Fried ist uns erstritten,
uns quälet Furcht nicht mehr,
Du hast für uns gelitten.
Anbetung Dir und Ehr!
3. Vor Gottes heil'gem Auge
ist unsre Schuld bedeckt,
und froh bekennt der Glaube,
dass uns kein Feind mehr schreckt.
4. Auch kann uns nichts mehr scheiden
von Deiner Lieb, o Herr,
nicht Schmach noch Kampf, noch Leiden.
Oh, Dir sei Preis und Ehr!
des Feindes Macht und Spott.
Wir haben Heil gefunden,
mit uns ist unser Gott.
2. Der Fried ist uns erstritten,
uns quälet Furcht nicht mehr,
Du hast für uns gelitten.
Anbetung Dir und Ehr!
3. Vor Gottes heil'gem Auge
ist unsre Schuld bedeckt,
und froh bekennt der Glaube,
dass uns kein Feind mehr schreckt.
4. Auch kann uns nichts mehr scheiden
von Deiner Lieb, o Herr,
nicht Schmach noch Kampf, noch Leiden.
Oh, Dir sei Preis und Ehr!
61. Mein Heiland, welche Huld und Liebe
1. Mein Heiland, welche Huld und Liebe
und welch Erbarmen wohnt in Dir!
Wer fasset Deine Hirtentriebe,
womit Du pflegst die Deinen hier,
für welche Du Dein teures Leben
aus freier Liebe hingegeben!
2. Wenn ich ermüde, wenn ich leide,
dann bleibest meine Zuflucht Du,
Du führest mich auf grüne Weide
und leitest mich zur ew'gen Ruh.
Und dürst ich - Du bist meine Quelle,
Du labst und stärkest meine Seele.
3. Ja, Du bist's, der mich reichlich segnet,
Du bist und bleibst mein höchstes Gut,
Du bist's, der freundlich mir begegnet,
bei Dir mein Herz stets sicher ruht.
Wohin ich gehe, Dich ich finde,
und Deine Lieb ich nie ergründe.
4. Von dieser Liebe will ich singen,
die mich so reich, so glücklich macht,
Anbetung Deiner Treue bringen,
die mich beschützet Tag und Nacht.
Oh, dass sich stets mein Herz erfreue
an Deiner Lieb und Hirtentreue!
und welch Erbarmen wohnt in Dir!
Wer fasset Deine Hirtentriebe,
womit Du pflegst die Deinen hier,
für welche Du Dein teures Leben
aus freier Liebe hingegeben!
2. Wenn ich ermüde, wenn ich leide,
dann bleibest meine Zuflucht Du,
Du führest mich auf grüne Weide
und leitest mich zur ew'gen Ruh.
Und dürst ich - Du bist meine Quelle,
Du labst und stärkest meine Seele.
3. Ja, Du bist's, der mich reichlich segnet,
Du bist und bleibst mein höchstes Gut,
Du bist's, der freundlich mir begegnet,
bei Dir mein Herz stets sicher ruht.
Wohin ich gehe, Dich ich finde,
und Deine Lieb ich nie ergründe.
4. Von dieser Liebe will ich singen,
die mich so reich, so glücklich macht,
Anbetung Deiner Treue bringen,
die mich beschützet Tag und Nacht.
Oh, dass sich stets mein Herz erfreue
an Deiner Lieb und Hirtentreue!
62. O Lebenswort! Wer dankt genug
1. O Lebenswort! Wer dankt genug,
dass Du im Fleisch gekommen
und nach der Liebe tiefstem Zug
das Knechtsbild angenommen!
Du schämtest Dich der Sünder nicht,
gingst selber für sie ins Gericht
und starbst für ihre Sünden.
2. Kein Mensch dies Wunder fassen kann,
kein Engel kann's verstehen.
Der Glaube schaut's und betet an,
bewundert, was geschehen.
Drum sei Dir unser Lob geweiht,
denn Dir, dem Herrn der Herrlichkeit,
Lob, Ehr und Ruhm gebühren.
dass Du im Fleisch gekommen
und nach der Liebe tiefstem Zug
das Knechtsbild angenommen!
Du schämtest Dich der Sünder nicht,
gingst selber für sie ins Gericht
und starbst für ihre Sünden.
2. Kein Mensch dies Wunder fassen kann,
kein Engel kann's verstehen.
Der Glaube schaut's und betet an,
bewundert, was geschehen.
Drum sei Dir unser Lob geweiht,
denn Dir, dem Herrn der Herrlichkeit,
Lob, Ehr und Ruhm gebühren.
63. Du brachst des Todes Bande
1. Du brachst des Todes Bande,
allmächt'ger Heiland Du,
hast uns, die ferne standen,
gebracht zu Deiner Ruh.
2. Dein Werk hast Du vollendet,
Du hast's für uns erfüllt,
Dein Leiden ist beendet
und unser Herz gestillt.
3. In Dir ist uns gegeben
ein ewig sichres Heil,
Du selbst bist unser Leben,
bist unser köstlich Teil.
4. Und durch den Geist geleitet,
ist uns Dein Joch nicht schwer.
Du hast den Weg bereitet,
gehst selber vor uns her.
5. Wer fasset Deine Gnade,
wer Deine Lieb und Macht!
Auf unserm Pilgerpfade
sei Dir stets Dank gebracht.
allmächt'ger Heiland Du,
hast uns, die ferne standen,
gebracht zu Deiner Ruh.
2. Dein Werk hast Du vollendet,
Du hast's für uns erfüllt,
Dein Leiden ist beendet
und unser Herz gestillt.
3. In Dir ist uns gegeben
ein ewig sichres Heil,
Du selbst bist unser Leben,
bist unser köstlich Teil.
4. Und durch den Geist geleitet,
ist uns Dein Joch nicht schwer.
Du hast den Weg bereitet,
gehst selber vor uns her.
5. Wer fasset Deine Gnade,
wer Deine Lieb und Macht!
Auf unserm Pilgerpfade
sei Dir stets Dank gebracht.
64. O Liebe ohnegleichen!
1. O Liebe ohnegleichen!
Kein Sinn kann je erreichen,
wie Du, o Herr, uns liebst.
Vergaßest Deine Schmerzen,
trugst die nur auf dem Herzen,
die Du so unaussprechlich liebst.
2. Dein Werk ist jetzt vollendet,
der Fluch ist abgewendet
und Gnade uns gebracht.
Der Schuldbrief ist zerrissen,
befreit ist das Gewissen,
die Sünde ist zunicht gemacht.
3. Jetzt pflegest Du die Deinen,
dass trostlos sie nicht weinen
noch hier verlassen stehn.
Im Geist Du sie begleitest,
mit starker Hand sie leitest,
die hier durch Kampf und Leiden gehn.
4. Und Hoffnung, tief im Herzen,
macht stille sie in Schmerzen;
ihr Teil bist, Jesu, Du.
Bald enden alle Leiden,
und nie mehr wirst Du scheiden,
wenn sie gebracht zu Deiner Ruh.
5. O Liebe ohnegleichen!
Kein Sinn kann je erreichen
die Fülle, die Du gibst.
Selbst Engel werden stehen
und voll Anbetung sehen,
wie Du, o Herr, die Deinen liebst.
Kein Sinn kann je erreichen,
wie Du, o Herr, uns liebst.
Vergaßest Deine Schmerzen,
trugst die nur auf dem Herzen,
die Du so unaussprechlich liebst.
2. Dein Werk ist jetzt vollendet,
der Fluch ist abgewendet
und Gnade uns gebracht.
Der Schuldbrief ist zerrissen,
befreit ist das Gewissen,
die Sünde ist zunicht gemacht.
3. Jetzt pflegest Du die Deinen,
dass trostlos sie nicht weinen
noch hier verlassen stehn.
Im Geist Du sie begleitest,
mit starker Hand sie leitest,
die hier durch Kampf und Leiden gehn.
4. Und Hoffnung, tief im Herzen,
macht stille sie in Schmerzen;
ihr Teil bist, Jesu, Du.
Bald enden alle Leiden,
und nie mehr wirst Du scheiden,
wenn sie gebracht zu Deiner Ruh.
5. O Liebe ohnegleichen!
Kein Sinn kann je erreichen
die Fülle, die Du gibst.
Selbst Engel werden stehen
und voll Anbetung sehen,
wie Du, o Herr, die Deinen liebst.
65. Ich preise Dich! Du bist herabgekommen
1. Ich preise Dich! Du bist herabgekommen,
Du suchtest mich, hast mich dem Tod entnommen.
Nur Leben seh ich - seh ich, Jesu, Dich.
Ich preise Dich! Ich preise Dich!
2. Ich preise Dich! Du hast Dich hingegeben,
Verlornen weihtest Du Dein teures Leben.
Nur Liebe seh ich - seh ich, Jesu, Dich.
Ich preise Dich! Ich preise Dich!
3. Ich preise Dich! Du hast Dein Blut vergossen,
für meine Sünden ist's am Kreuz geflossen.
Versöhnung seh ich - seh ich, Jesu, Dich.
Ich preise Dich! Ich preise Dich!
4. Ich preise Dich! Dein Werk ist ganz vollendet,
Gerechtigkeit hat mein Gericht beendet.
Nur Gnade seh ich - seh ich, Jesu, Dich.
Ich preise Dich! Ich preise Dich!
5. Ich preise Dich! Bin ich auch noch hienieden,
ich geh mit Dir, genieße Deinen Frieden.
Erquickung seh ich - seh ich, Jesu, Dich.
Ich preise Dich! Ich preise Dich!
6. Ich preise Dich! Du bist vorangegangen,
ich schau Dir nach mit sehnlichem Verlangen.
Nur Hoffnung seh ich - seh ich, Jesu, Dich.
Ich preise Dich! Ich preise Dich!
7. Ich preise Dich! Bald stillest Du mein Sehnen,
wirst mich mit allen Heil'gen zu Dir nehmen.
O sel'ge Freude! - seh ich, Jesu, Dich.
Ich preise Dich! Ich preise Dich!
Du suchtest mich, hast mich dem Tod entnommen.
Nur Leben seh ich - seh ich, Jesu, Dich.
Ich preise Dich! Ich preise Dich!
2. Ich preise Dich! Du hast Dich hingegeben,
Verlornen weihtest Du Dein teures Leben.
Nur Liebe seh ich - seh ich, Jesu, Dich.
Ich preise Dich! Ich preise Dich!
3. Ich preise Dich! Du hast Dein Blut vergossen,
für meine Sünden ist's am Kreuz geflossen.
Versöhnung seh ich - seh ich, Jesu, Dich.
Ich preise Dich! Ich preise Dich!
4. Ich preise Dich! Dein Werk ist ganz vollendet,
Gerechtigkeit hat mein Gericht beendet.
Nur Gnade seh ich - seh ich, Jesu, Dich.
Ich preise Dich! Ich preise Dich!
5. Ich preise Dich! Bin ich auch noch hienieden,
ich geh mit Dir, genieße Deinen Frieden.
Erquickung seh ich - seh ich, Jesu, Dich.
Ich preise Dich! Ich preise Dich!
6. Ich preise Dich! Du bist vorangegangen,
ich schau Dir nach mit sehnlichem Verlangen.
Nur Hoffnung seh ich - seh ich, Jesu, Dich.
Ich preise Dich! Ich preise Dich!
7. Ich preise Dich! Bald stillest Du mein Sehnen,
wirst mich mit allen Heil'gen zu Dir nehmen.
O sel'ge Freude! - seh ich, Jesu, Dich.
Ich preise Dich! Ich preise Dich!
66. Du bist, o Herr, gegangen
1. Du bist, o Herr, gegangen
schon ein ins Heiligtum,
Du hast von Gott empfangen
ein ew'ges Priestertum.
Der Vorhang ist zerrissen,
die Sünd hinweggetan.
Befreit ist das Gewissen,
anbetend wir jetzt nahn.
2. Wir nahn dem Thron mit Freuden
und mit Freimütigkeit.
Von Dir kann uns nichts scheiden
in dieser Prüfungszeit.
Du hast uns Deine Liebe
ins bange Herz gesenkt;
wenn hier auch nichts uns bliebe,
bist Du uns doch geschenkt.
3. Jetzt weilst Du für uns droben,
vertrittst uns allezeit,
bis wir zu Dir erhoben,
zu Deiner Herrlichkeit.
O seliges Vollenden,
bei Dir, dem Herrn, zu sein,
wo nie Dein Ruhm wird enden,
wo wir nur Lob Dir weihn!
schon ein ins Heiligtum,
Du hast von Gott empfangen
ein ew'ges Priestertum.
Der Vorhang ist zerrissen,
die Sünd hinweggetan.
Befreit ist das Gewissen,
anbetend wir jetzt nahn.
2. Wir nahn dem Thron mit Freuden
und mit Freimütigkeit.
Von Dir kann uns nichts scheiden
in dieser Prüfungszeit.
Du hast uns Deine Liebe
ins bange Herz gesenkt;
wenn hier auch nichts uns bliebe,
bist Du uns doch geschenkt.
3. Jetzt weilst Du für uns droben,
vertrittst uns allezeit,
bis wir zu Dir erhoben,
zu Deiner Herrlichkeit.
O seliges Vollenden,
bei Dir, dem Herrn, zu sein,
wo nie Dein Ruhm wird enden,
wo wir nur Lob Dir weihn!
67. Diese Welt ist eine Wüste
1. Diese Welt ist eine Wüste,
wo ich nichts zu wählen wüsste,
wo ich nichts zu suchen hab.
Habe nichts hier zu betrauern,
zu verlieren, zu bedauern,
brauche nichts als einen Wanderstab.
2. Scharf bezeichnet, klar zu sehen
ist der Weg, den ich zu gehen,
weil mein Jesus ging voran.
Ja, so sicher wie Sein Lieben
ist Sein Weg, der hier geblieben,
furchtlos schreit ich fort auf Seiner Bahn.
3. In der Wüste, wo wir gehen,
ist ein Fußpfad nur zu sehen:
Seiner Füße Spur im Sand.
Und ich folge, ja ich eile,
dass ich bald die Sitze teile,
wo Er siegreich Seine Krone fand.
4. Du, mein Jesus in der Höhe,
bist's, auf den ich wartend sehe,
bis Du kommst entgegen mir,
dem die Heimat Du bereitet,
den Dein Auge hat geleitet
durch die öde, weite Wüste hier.
5. Bis dahin, auf allen Tritten,
ist der Pfad, den Du geschritten,
stets mein Trost und meine Freud.
Bin mit Deinem Stab zufrieden,
bis, von diesem Staub geschieden,
ich Dich droben schau in Herrlichkeit.
wo ich nichts zu wählen wüsste,
wo ich nichts zu suchen hab.
Habe nichts hier zu betrauern,
zu verlieren, zu bedauern,
brauche nichts als einen Wanderstab.
2. Scharf bezeichnet, klar zu sehen
ist der Weg, den ich zu gehen,
weil mein Jesus ging voran.
Ja, so sicher wie Sein Lieben
ist Sein Weg, der hier geblieben,
furchtlos schreit ich fort auf Seiner Bahn.
3. In der Wüste, wo wir gehen,
ist ein Fußpfad nur zu sehen:
Seiner Füße Spur im Sand.
Und ich folge, ja ich eile,
dass ich bald die Sitze teile,
wo Er siegreich Seine Krone fand.
4. Du, mein Jesus in der Höhe,
bist's, auf den ich wartend sehe,
bis Du kommst entgegen mir,
dem die Heimat Du bereitet,
den Dein Auge hat geleitet
durch die öde, weite Wüste hier.
5. Bis dahin, auf allen Tritten,
ist der Pfad, den Du geschritten,
stets mein Trost und meine Freud.
Bin mit Deinem Stab zufrieden,
bis, von diesem Staub geschieden,
ich Dich droben schau in Herrlichkeit.
68. Weit vorgerückt
1. Weit vorgerückt
ist schon die Nacht der Tränen.
Der Morgen naht, er stillt mein heißes Sehnen,
wo, Herr, mein Auge Dich erblickt.
2. O sel'ge Stund,
voll Wonne und Entzücken,
wenn Deine Braut Dir wird entgegenrücken!
„Er ist's!“, frohlockt dann jeder Mund.
3. Wo ist die Nacht?
Wo sind die Kummertränen,
Herr Jesus, dann, wenn Du gestillt mein Sehnen,
und ich Dich schau in Himmelspracht?
4. Ja, dann ist fern,
was hier mich je beschweret.
Ich hab genug - hab, was mein Herz begehret,
hab Dich, o Jesu, meinen Herrn.
5. In Deiner Näh
genieß ich Wonn und Frieden.
Nie wird mein Mund in Deinem Lob ermüden.
Herr Jesus, dass ich heut Dich säh!
ist schon die Nacht der Tränen.
Der Morgen naht, er stillt mein heißes Sehnen,
wo, Herr, mein Auge Dich erblickt.
2. O sel'ge Stund,
voll Wonne und Entzücken,
wenn Deine Braut Dir wird entgegenrücken!
„Er ist's!“, frohlockt dann jeder Mund.
3. Wo ist die Nacht?
Wo sind die Kummertränen,
Herr Jesus, dann, wenn Du gestillt mein Sehnen,
und ich Dich schau in Himmelspracht?
4. Ja, dann ist fern,
was hier mich je beschweret.
Ich hab genug - hab, was mein Herz begehret,
hab Dich, o Jesu, meinen Herrn.
5. In Deiner Näh
genieß ich Wonn und Frieden.
Nie wird mein Mund in Deinem Lob ermüden.
Herr Jesus, dass ich heut Dich säh!
69. O Jesu, teures Gotteslamm!
1. O Jesu, teures Gotteslamm!
Du wurdest an des Kreuzes Stamm
für unsre Sünd geschlachtet.
Für uns gingst Du in Not und Tod,
Du opfertest Dich völlig Gott,
für uns wardst Du verachtet.
Jetzt kann uns nichts verdammen mehr.
O Jesu, Dir sei Dank und Ehr!
2. Dein glücklich Volk, o Herr, erscheint
an Deinem Tische hier vereint,
von Deiner Lieb geladen.
Durch diesen Kelch und dieses Brot
verkünden, Herr, wir Deinen Tod
und Deine reichen Gnaden.
Nichts drücket das Gewissen mehr.
O Jesu, Dir sei Dank und Ehr!
Du wurdest an des Kreuzes Stamm
für unsre Sünd geschlachtet.
Für uns gingst Du in Not und Tod,
Du opfertest Dich völlig Gott,
für uns wardst Du verachtet.
Jetzt kann uns nichts verdammen mehr.
O Jesu, Dir sei Dank und Ehr!
2. Dein glücklich Volk, o Herr, erscheint
an Deinem Tische hier vereint,
von Deiner Lieb geladen.
Durch diesen Kelch und dieses Brot
verkünden, Herr, wir Deinen Tod
und Deine reichen Gnaden.
Nichts drücket das Gewissen mehr.
O Jesu, Dir sei Dank und Ehr!
70. Gott, mein treuer Leiter
1. Gott, mein treuer Leiter,
Deine Macht reicht weiter
als die Macht der Welt.
Du willst selbst mich schützen,
darf auf Dich mich stützen,
o Du starker Held.
Steh mir bei,
erhalt mich treu,
lass mich trauen Deinem Walten,
fest an Dir mich halten.
2. Ich bin auf der Reise
scheinbar eine Waise,
müd und unterdrückt.
Doch in allen Stunden
wird in Dir gefunden
Ruh, die mich erquickt.
Ungekannt,
in fremdem Land,
lebe ich hier abgeschieden,
Herr, in Deinem Frieden.
3. Seh ich alles scheiden,
geht's durch Kampf und Leiden,
Du erquickest mich.
Ich bin ganz zufrieden,
hab genug hienieden,
habe ich nur Dich.
Ruhig, still
in Deinen Will'
allezeit mich zu ergeben,
bleibe hier mein Leben.
Deine Macht reicht weiter
als die Macht der Welt.
Du willst selbst mich schützen,
darf auf Dich mich stützen,
o Du starker Held.
Steh mir bei,
erhalt mich treu,
lass mich trauen Deinem Walten,
fest an Dir mich halten.
2. Ich bin auf der Reise
scheinbar eine Waise,
müd und unterdrückt.
Doch in allen Stunden
wird in Dir gefunden
Ruh, die mich erquickt.
Ungekannt,
in fremdem Land,
lebe ich hier abgeschieden,
Herr, in Deinem Frieden.
3. Seh ich alles scheiden,
geht's durch Kampf und Leiden,
Du erquickest mich.
Ich bin ganz zufrieden,
hab genug hienieden,
habe ich nur Dich.
Ruhig, still
in Deinen Will'
allezeit mich zu ergeben,
bleibe hier mein Leben.
71. Herr, Du bist vorangegangen
1. Herr, Du bist vorangegangen,
unsre Stätte ist bereit,
kommst zurück, uns zu empfangen
und zu enden alles Leid.
Eh noch die Gerichte toben,
werden wir zu Dir erhoben,
eh der Tag des Zorns erscheint,
hast Du uns mit Dir vereint.
2. Stärk uns jetzt auf Deinem Pfade,
dass wir treu Dir folgen nach,
nicht versäumen Deine Gnade;
halt uns nüchtern, halt uns wach! -
bis zu jenem neuen Morgen,
wo die Güter, jetzt verborgen,
unsre Herzen stets erfreun
und wir ew'ges Lob Dir weihn.
unsre Stätte ist bereit,
kommst zurück, uns zu empfangen
und zu enden alles Leid.
Eh noch die Gerichte toben,
werden wir zu Dir erhoben,
eh der Tag des Zorns erscheint,
hast Du uns mit Dir vereint.
2. Stärk uns jetzt auf Deinem Pfade,
dass wir treu Dir folgen nach,
nicht versäumen Deine Gnade;
halt uns nüchtern, halt uns wach! -
bis zu jenem neuen Morgen,
wo die Güter, jetzt verborgen,
unsre Herzen stets erfreun
und wir ew'ges Lob Dir weihn.
72. Du führtest uns ins Heiligtum
1. Du führtest uns ins Heiligtum,
nicht sind wir mehr geschieden.
Wir singen Deines Namens Ruhm
und beten an in Frieden.
O Liebesglut!
Du gabst Dein Blut.
Von Sünd sind wir gereinigt
und sind mit Dir vereinigt.
2. Nichts trennt uns mehr. Des Vaters Herz
ist uns in Dir geschenket -
das Herz, das stets in Leid und Schmerz
so liebend an uns denket.
Es hebt und trägt,
es sorgt und pflegt,
es segnet ohn Ermüden,
versäumet keins hienieden.
3. Wie unaussprechlich ist die Gnad,
wie reich die Segensfülle,
die stets erhellet unsern Pfad
und macht das Herz so stille!
Oh, gib, dass wir
im Glauben hier
auf Dich, Herr Jesus, sehen
und Deine Lieb verstehen!
nicht sind wir mehr geschieden.
Wir singen Deines Namens Ruhm
und beten an in Frieden.
O Liebesglut!
Du gabst Dein Blut.
Von Sünd sind wir gereinigt
und sind mit Dir vereinigt.
2. Nichts trennt uns mehr. Des Vaters Herz
ist uns in Dir geschenket -
das Herz, das stets in Leid und Schmerz
so liebend an uns denket.
Es hebt und trägt,
es sorgt und pflegt,
es segnet ohn Ermüden,
versäumet keins hienieden.
3. Wie unaussprechlich ist die Gnad,
wie reich die Segensfülle,
die stets erhellet unsern Pfad
und macht das Herz so stille!
Oh, gib, dass wir
im Glauben hier
auf Dich, Herr Jesus, sehen
und Deine Lieb verstehen!
73. Ach, bleib mit Deiner Gnade
1. Ach, bleib mit Deiner Gnade
bei uns, Herr Jesus Christ,
dass uns hinfort nicht schade
des bösen Feindes List.
2. Ach, bleib mit Deinem Worte
bei uns, Erlöser wert,
dass uns in diesem Horte
sei Trost und Heil beschert.
3. Ach, bleib mit Deiner Klarheit
bei uns, Du wertes Licht,
umgürt uns mit der Wahrheit,
damit wir irren nicht.
4. Ach, bleib mit Deinem Segen
bei uns, Du reicher Herr,
Dein Gnad und Allvermögen
in uns reichlich vermehr.
5. Ach, bleib mit Deinem Schutze
bei uns, Du starker Held,
dass uns der Feind nicht trutze,
noch fäll' die böse Welt.
6. Ach, bleib mit Deiner Treue
bei uns, Du Herr und Gott.
Beständigkeit verleihe,
hilf uns aus aller Not.
bei uns, Herr Jesus Christ,
dass uns hinfort nicht schade
des bösen Feindes List.
2. Ach, bleib mit Deinem Worte
bei uns, Erlöser wert,
dass uns in diesem Horte
sei Trost und Heil beschert.
3. Ach, bleib mit Deiner Klarheit
bei uns, Du wertes Licht,
umgürt uns mit der Wahrheit,
damit wir irren nicht.
4. Ach, bleib mit Deinem Segen
bei uns, Du reicher Herr,
Dein Gnad und Allvermögen
in uns reichlich vermehr.
5. Ach, bleib mit Deinem Schutze
bei uns, Du starker Held,
dass uns der Feind nicht trutze,
noch fäll' die böse Welt.
6. Ach, bleib mit Deiner Treue
bei uns, Du Herr und Gott.
Beständigkeit verleihe,
hilf uns aus aller Not.
74. Herr, Dir bringen Lob und Dank und Ehre
1. Herr, Dir bringen Lob und Dank und Ehre
wir, Dein teures Eigentum,
stimmen ein ins Lob der Himmelschöre,
zu erhöhen Deinen Ruhm.
Durch Dein Blut hast Du uns Gott erkaufet,
durch den Geist zu einem Leib getaufet,
Deinen Frieden uns geschenkt,
Deine Lieb ins Herz gesenkt.
2. Du, der Erstgeborne vieler Brüder,
bist uns schon vorangeeilt,
ziehst als Haupt Dir nach all Deine Glieder,
kehrest wieder unverweilt.
Bald wirst Du zu unsrer Freud erscheinen,
wirst uns alle dort mit Dir vereinen,
wo wir, frei von Kampf und Leid,
ruhn in Deiner Herrlichkeit.
3. „Komm, oh, komm, Herr Jesus, bleib nicht lange!“,
ruft der Geist, ruft Deine Braut.
Stille bald das sehnliche Verlangen,
dieses Flehn, inbrünstig laut.
Lass uns bald zu Deiner Rechten stehen
und in Deiner Herrlichkeit Dich sehen,
ewig schaun Dein Angesicht!
Komm, Herr Jesus, säume nicht!
wir, Dein teures Eigentum,
stimmen ein ins Lob der Himmelschöre,
zu erhöhen Deinen Ruhm.
Durch Dein Blut hast Du uns Gott erkaufet,
durch den Geist zu einem Leib getaufet,
Deinen Frieden uns geschenkt,
Deine Lieb ins Herz gesenkt.
2. Du, der Erstgeborne vieler Brüder,
bist uns schon vorangeeilt,
ziehst als Haupt Dir nach all Deine Glieder,
kehrest wieder unverweilt.
Bald wirst Du zu unsrer Freud erscheinen,
wirst uns alle dort mit Dir vereinen,
wo wir, frei von Kampf und Leid,
ruhn in Deiner Herrlichkeit.
3. „Komm, oh, komm, Herr Jesus, bleib nicht lange!“,
ruft der Geist, ruft Deine Braut.
Stille bald das sehnliche Verlangen,
dieses Flehn, inbrünstig laut.
Lass uns bald zu Deiner Rechten stehen
und in Deiner Herrlichkeit Dich sehen,
ewig schaun Dein Angesicht!
Komm, Herr Jesus, säume nicht!
75. Oh, wie unaussprechlich selig
1. Oh, wie unaussprechlich selig
werden wir im Himmel sein,
wo die Deinen unaufhörlich
sich mit Dir, Herr Jesus, freun!
2. Ewig fern sind alle Leiden,
wenn wir dort verherrlicht stehn.
Unser Herz frohlockt mit Freuden,
wenn wir Dich, Herr Jesus, sehn.
3. Jedes Auge wird Dich kennen,
wird Dich sehen, wie Du bist,
jedes Herz in Liebe brennen,
dort, wo alles Liebe ist.
4. Dann wird Deiner Heil'gen Menge
ein Herz, eine Seele sein.
Preis und Dank und Lobgesänge
werden sie Dir ewig weihn.
werden wir im Himmel sein,
wo die Deinen unaufhörlich
sich mit Dir, Herr Jesus, freun!
2. Ewig fern sind alle Leiden,
wenn wir dort verherrlicht stehn.
Unser Herz frohlockt mit Freuden,
wenn wir Dich, Herr Jesus, sehn.
3. Jedes Auge wird Dich kennen,
wird Dich sehen, wie Du bist,
jedes Herz in Liebe brennen,
dort, wo alles Liebe ist.
4. Dann wird Deiner Heil'gen Menge
ein Herz, eine Seele sein.
Preis und Dank und Lobgesänge
werden sie Dir ewig weihn.
76. Ich wandre in der Fremde
1. Ich wandre in der Fremde,
von Menschen ungekannt,
doch leiten Deine Hände
mich treu zum Vaterland.
Bei jedem schweren Schritte
gewahrt mein Glaube Dich,
ich find hier Deine Tritte,
die Du einst tatst für mich.
2. Geh ich auf harten Wegen,
auf mühevollem Pfad,
ich eile Dir entgegen,
mich leitet Deine Gnad.
Will mich der Lauf ermüden
und find ich nirgend Ruh,
ist doch mein Herz in Frieden,
denn meine Ruh bist Du.
3. Und wenn ich schwach mich finde,
gering vor Satans List,
ich dennoch überwinde,
weil Du zur Seit mir bist.
Bist Speis' und Trank auf Erden,
wo Brot und Quelle fehlt.
Wie könnt ich zaghaft werden?
Hast selbst mein Haar gezählt!
von Menschen ungekannt,
doch leiten Deine Hände
mich treu zum Vaterland.
Bei jedem schweren Schritte
gewahrt mein Glaube Dich,
ich find hier Deine Tritte,
die Du einst tatst für mich.
2. Geh ich auf harten Wegen,
auf mühevollem Pfad,
ich eile Dir entgegen,
mich leitet Deine Gnad.
Will mich der Lauf ermüden
und find ich nirgend Ruh,
ist doch mein Herz in Frieden,
denn meine Ruh bist Du.
3. Und wenn ich schwach mich finde,
gering vor Satans List,
ich dennoch überwinde,
weil Du zur Seit mir bist.
Bist Speis' und Trank auf Erden,
wo Brot und Quelle fehlt.
Wie könnt ich zaghaft werden?
Hast selbst mein Haar gezählt!
77. Herr Jesus Christ, mein Leben
1. Herr Jesus Christ, mein Leben,
Du hast Dich selbst gegeben
für mich zum Opfer dar.
Dein Blut hat mich gereinigt,
ich bin mit Dir vereinigt,
mit Dir, o Herr, auf immerdar.
2. Mein Hoffen ist lebendig
und bleibet hier beständig
auf Dich, o Herr, gericht'.
Bald werde ich Dich droben
mit tausend Freuden loben,
wenn ich werd schaun Dein Angesicht.
3. Auch jetzt sei Dir mein Leben
und alles hingegeben,
was ich hier hab und bin.
Du hast mich ganz erworben,
da Du für mich gestorben,
drum nimm mich ganz zum Opfer hin.
4. Ich will an nichts mehr denken,
ich will mich auch nicht kränken
um das, was künftig ist:
Ich will von Deinen Händen
mich lassen drehn und wenden.
Genug, dass Du mein Alles bist.
Du hast Dich selbst gegeben
für mich zum Opfer dar.
Dein Blut hat mich gereinigt,
ich bin mit Dir vereinigt,
mit Dir, o Herr, auf immerdar.
2. Mein Hoffen ist lebendig
und bleibet hier beständig
auf Dich, o Herr, gericht'.
Bald werde ich Dich droben
mit tausend Freuden loben,
wenn ich werd schaun Dein Angesicht.
3. Auch jetzt sei Dir mein Leben
und alles hingegeben,
was ich hier hab und bin.
Du hast mich ganz erworben,
da Du für mich gestorben,
drum nimm mich ganz zum Opfer hin.
4. Ich will an nichts mehr denken,
ich will mich auch nicht kränken
um das, was künftig ist:
Ich will von Deinen Händen
mich lassen drehn und wenden.
Genug, dass Du mein Alles bist.
78. Auf dem Lamm ruht meine Seele
1. Auf dem Lamm ruht meine Seele,
betet voll Bewundrung an.
Alle, alle meine Sünden
hat Sein Blut hinweggetan.
2. Sel'ger Ruhort! - Süßer Friede
füllet meine Seele jetzt.
Da, wo Gott mit Wonne ruhet,
bin auch ich in Ruh gesetzt.
3. Ruhe fand hier mein Gewissen,
denn Sein Blut - o reicher Quell! -
hat von allen meinen Sünden
mich gewaschen rein und hell.
4. Und mit süßer Ruh im Herzen
geh ich hier durch Kampf und Leid,
ew'ge Ruhe find ich droben
in des Lammes Herrlichkeit.
5. Dort wird Ihn mein Auge sehen,
dessen Lieb mich hier erquickt,
dessen Treue mich geleitet,
dessen Gnad mich reich beglückt.
6. Dort besingt des Lammes Liebe
Seine teu'r erkaufte Schar,
bringt in Zions sel'ger Ruhe
Ihm ein ew'ges Loblied dar.
betet voll Bewundrung an.
Alle, alle meine Sünden
hat Sein Blut hinweggetan.
2. Sel'ger Ruhort! - Süßer Friede
füllet meine Seele jetzt.
Da, wo Gott mit Wonne ruhet,
bin auch ich in Ruh gesetzt.
3. Ruhe fand hier mein Gewissen,
denn Sein Blut - o reicher Quell! -
hat von allen meinen Sünden
mich gewaschen rein und hell.
4. Und mit süßer Ruh im Herzen
geh ich hier durch Kampf und Leid,
ew'ge Ruhe find ich droben
in des Lammes Herrlichkeit.
5. Dort wird Ihn mein Auge sehen,
dessen Lieb mich hier erquickt,
dessen Treue mich geleitet,
dessen Gnad mich reich beglückt.
6. Dort besingt des Lammes Liebe
Seine teu'r erkaufte Schar,
bringt in Zions sel'ger Ruhe
Ihm ein ew'ges Loblied dar.
79. Himmelsheimat über Sternen droben
1. Himmelsheimat über Sternen droben,
Ziel der Sehnsucht hier in Mesechs Land,
Ruhplatz derer, die bald aufgehoben,
|: Himmelsstadt, dem Glauben wohlbekannt. :|
2. O Jerusalem! Zu deinen Toren
ziehen bald im Siegsgepränge ein
müde Pilger, die aus Gott geboren,
|: um sich deiner Ruhe zu erfreun. :|
3. Auch ich wend im Glauben meine Blicke
oft zu deinen Perlentoren hin,
und mein Herz - es sehnt sich nicht zurücke,
|: möchte gern der Erde ganz entfliehn. :|
4. Möchte gern auf ewig droben leben
mit der auserwählten, sel'gen Schar,
ewig meines Heilands Ruhm erheben
|: und mich Seiner freuen immerdar. :|
5. Nicht zur Stadt mit ihren goldnen Gassen
geht des Herzens tiefste Sehnsucht hin,
ewig möchte Ihn ich nur umfassen,
|: dessen teures Eigentum ich bin. :|
6. O Herr Jesus! Stille bald das Sehnen
Deiner Heil'gen, noch im Pilgerkleid,
trockne bald des Heimwehs heiße Tränen,
|: hol sie heim in Deine Herrlichkeit. :|
Ziel der Sehnsucht hier in Mesechs Land,
Ruhplatz derer, die bald aufgehoben,
|: Himmelsstadt, dem Glauben wohlbekannt. :|
2. O Jerusalem! Zu deinen Toren
ziehen bald im Siegsgepränge ein
müde Pilger, die aus Gott geboren,
|: um sich deiner Ruhe zu erfreun. :|
3. Auch ich wend im Glauben meine Blicke
oft zu deinen Perlentoren hin,
und mein Herz - es sehnt sich nicht zurücke,
|: möchte gern der Erde ganz entfliehn. :|
4. Möchte gern auf ewig droben leben
mit der auserwählten, sel'gen Schar,
ewig meines Heilands Ruhm erheben
|: und mich Seiner freuen immerdar. :|
5. Nicht zur Stadt mit ihren goldnen Gassen
geht des Herzens tiefste Sehnsucht hin,
ewig möchte Ihn ich nur umfassen,
|: dessen teures Eigentum ich bin. :|
6. O Herr Jesus! Stille bald das Sehnen
Deiner Heil'gen, noch im Pilgerkleid,
trockne bald des Heimwehs heiße Tränen,
|: hol sie heim in Deine Herrlichkeit. :|
80. Vater! Du, der Liebe Fülle
1. Vater! Du, der Liebe Fülle,
bleibest immer treu und gut.
Selig ist das Herz und stille,
wenn's in Deiner Liebe ruht.
Du gabst hin für unsre Schuld
Deinen Sohn - o welche Huld!
Solltest Du den Sohn uns schenken
und nicht liebend an uns denken?
2. Ja, Du sorgest ohn Ermüden
für uns alle, Tag und Nacht.
Nie sind wir verwaist hienieden,
Vatertreu uns stets bewacht.
Deiner Liebe ist allein
nichts zu groß und nichts zu klein.
Wo wir gehen, wo wir stehen,
lässt Du Deine Lieb uns sehen.
3. Du erquickst und stärkst die Müden,
machst getrost der Schwachen Herz,
leitest sie in Deinem Frieden,
leitest sie durch Kampf und Schmerz.
Dank, o Vater, Dank sei Dir,
Preis, Anbetung für und für!
O welch Vorrecht, Dich zu loben,
Dich zu preisen hier und droben!
bleibest immer treu und gut.
Selig ist das Herz und stille,
wenn's in Deiner Liebe ruht.
Du gabst hin für unsre Schuld
Deinen Sohn - o welche Huld!
Solltest Du den Sohn uns schenken
und nicht liebend an uns denken?
2. Ja, Du sorgest ohn Ermüden
für uns alle, Tag und Nacht.
Nie sind wir verwaist hienieden,
Vatertreu uns stets bewacht.
Deiner Liebe ist allein
nichts zu groß und nichts zu klein.
Wo wir gehen, wo wir stehen,
lässt Du Deine Lieb uns sehen.
3. Du erquickst und stärkst die Müden,
machst getrost der Schwachen Herz,
leitest sie in Deinem Frieden,
leitest sie durch Kampf und Schmerz.
Dank, o Vater, Dank sei Dir,
Preis, Anbetung für und für!
O welch Vorrecht, Dich zu loben,
Dich zu preisen hier und droben!
81. Ich gehe heim!
1. Ich gehe heim!
Bin Fremdling nur hienieden,
ich find nicht Heimat hier, noch find ich Frieden.
In dieser Welt kann nichts mein Herz erfreun.
Ich gehe heim! Ich gehe heim!
2. Ich gehe heim!
Von Jesus stets begleitet,
auf mühevollem Pfad Er sanft mich leitet,
bis ich verklärt in heil'ger Schar Ihn preis.
Ich gehe heim! Ich gehe heim!
3. Ich gehe heim!
Ermüdend ist die Wüste,
doch land ich bald an jener Himmelsküste,
wo Jesus wohnt, wo meine Heimat ist.
Ich gehe heim! Ich gehe heim!
4. Ich gehe heim!
Bald ist der Preis erstritten.
Getrost, getrost! Die Wüst' ist bald durchschritten.
Das Heimweh wächst, und der Geliebte naht.
Ich gehe heim! Ich gehe heim!
5. Ich gehe heim!
Wie süß sind diese Klänge!
O sel'ge Heimat, wo der Brüder Menge
ich find und nimmer wieder scheiden seh!
Ich gehe heim! Ich gehe heim!
6. Ich gehe heim!
Dort in der Heil'gen Mitte
seh ich das Lamm, und folgend Seinem Tritte,
verkünd ich laut, was Er an mir getan.
Ich gehe heim! Ich gehe heim!
Bin Fremdling nur hienieden,
ich find nicht Heimat hier, noch find ich Frieden.
In dieser Welt kann nichts mein Herz erfreun.
Ich gehe heim! Ich gehe heim!
2. Ich gehe heim!
Von Jesus stets begleitet,
auf mühevollem Pfad Er sanft mich leitet,
bis ich verklärt in heil'ger Schar Ihn preis.
Ich gehe heim! Ich gehe heim!
3. Ich gehe heim!
Ermüdend ist die Wüste,
doch land ich bald an jener Himmelsküste,
wo Jesus wohnt, wo meine Heimat ist.
Ich gehe heim! Ich gehe heim!
4. Ich gehe heim!
Bald ist der Preis erstritten.
Getrost, getrost! Die Wüst' ist bald durchschritten.
Das Heimweh wächst, und der Geliebte naht.
Ich gehe heim! Ich gehe heim!
5. Ich gehe heim!
Wie süß sind diese Klänge!
O sel'ge Heimat, wo der Brüder Menge
ich find und nimmer wieder scheiden seh!
Ich gehe heim! Ich gehe heim!
6. Ich gehe heim!
Dort in der Heil'gen Mitte
seh ich das Lamm, und folgend Seinem Tritte,
verkünd ich laut, was Er an mir getan.
Ich gehe heim! Ich gehe heim!
82. Jesu, Quelle unsrer Freuden
1. Jesu, Quelle unsrer Freuden,
unser Trost in allem Leid,
der Du selber gingst durch Leiden
ein zu Deiner Herrlichkeit!
Hier von unserm Pilgerlauf
schauen wir zu Dir hinauf.
Steh uns bei,
halt uns treu,
|: stärke uns im Glaubensstreit! :|
2. Du, das Haupt all Deiner Glieder,
bist zum Segnen stets bereit,
huldreich blickst Du auf uns nieder
dort aus Deiner Herrlichkeit,
sendest Trost ins bange Herz
bei Verfolgung, Kampf und Schmerz.
Jeden Schlag,
Spott und Schmach
|: fühlst Du als Dein eignes Leid. :|
unser Trost in allem Leid,
der Du selber gingst durch Leiden
ein zu Deiner Herrlichkeit!
Hier von unserm Pilgerlauf
schauen wir zu Dir hinauf.
Steh uns bei,
halt uns treu,
|: stärke uns im Glaubensstreit! :|
2. Du, das Haupt all Deiner Glieder,
bist zum Segnen stets bereit,
huldreich blickst Du auf uns nieder
dort aus Deiner Herrlichkeit,
sendest Trost ins bange Herz
bei Verfolgung, Kampf und Schmerz.
Jeden Schlag,
Spott und Schmach
|: fühlst Du als Dein eignes Leid. :|
83. Unsre Lieder aufwärts dringen
1. Unsre Lieder aufwärts dringen
zu Dir, Gott der Liebe, hin.
Deine Güte zu besingen,
ist nur Freude, nur Gewinn.
Deine Gnade machte offen
uns den Weg zur Herrlichkeit.
Dorthin dringet unser Hoffen,
dort liegt unser Teil bereit.
2. Ja, Dich loben unsre Seelen,
Gott der Macht und Liebe Du.
Wer kann Deinen Ruhm erzählen,
wer ist reich, o Herr, wie Du?
Lieb und Güte, Gnad und Stärke
sind zu segnen uns vereint,
leiten uns in jedem Werke,
bis der Morgenstern erscheint.
3. Du hast Jesus uns gegeben,
mit Ihm alle Herrlichkeit,
und Er selbst wird uns erheben
zu des Himmels ew'ger Freud.
Dann, wenn aller Herzen brennen
in dem Schauen Seiner Pracht,
werden völlig wir erkennen
Deine Liebe, Gnad und Macht.
zu Dir, Gott der Liebe, hin.
Deine Güte zu besingen,
ist nur Freude, nur Gewinn.
Deine Gnade machte offen
uns den Weg zur Herrlichkeit.
Dorthin dringet unser Hoffen,
dort liegt unser Teil bereit.
2. Ja, Dich loben unsre Seelen,
Gott der Macht und Liebe Du.
Wer kann Deinen Ruhm erzählen,
wer ist reich, o Herr, wie Du?
Lieb und Güte, Gnad und Stärke
sind zu segnen uns vereint,
leiten uns in jedem Werke,
bis der Morgenstern erscheint.
3. Du hast Jesus uns gegeben,
mit Ihm alle Herrlichkeit,
und Er selbst wird uns erheben
zu des Himmels ew'ger Freud.
Dann, wenn aller Herzen brennen
in dem Schauen Seiner Pracht,
werden völlig wir erkennen
Deine Liebe, Gnad und Macht.
84. Du bist des Herzens wahre Freude
1. Du bist des Herzens wahre Freude,
der Seele reinstes Lebenslicht,
bist, Herr, auch meine Lust und Weide,
mein Trost und meine Zuversicht.
Denn alles, was das Herz erquickt,
wird, Jesu, nur in Dir erblickt.
2. Du bist mir wunderbar gewogen
und bleibest es in Ewigkeit,
Du hast mich herrlich angezogen
mit Deinem Schmuck und Ehrenkleid.
Du nährest mich mit Himmelsbrot,
Du tröstest mich in jeder Not.
3. Dein treues Herz kann mich nicht lassen,
Dein starker Arm bewahret mich,
stets wird mich Deine Lieb umfassen,
ich stütze mich, o Herr, auf Dich.
Solang ich leb im Fremdlingsort,
bleibst Du mein Stab, mein Fels, mein Hort.
4. Wir bleiben ewig ungeschieden,
es trennet uns kein Kreuz, kein Tod,
bald führst Du aus dem Kampf hienieden
mich hin zu Dir aus aller Not.
Dann werd ich, was mein Glaube fand,
erkennen, wie ich bin erkannt.
der Seele reinstes Lebenslicht,
bist, Herr, auch meine Lust und Weide,
mein Trost und meine Zuversicht.
Denn alles, was das Herz erquickt,
wird, Jesu, nur in Dir erblickt.
2. Du bist mir wunderbar gewogen
und bleibest es in Ewigkeit,
Du hast mich herrlich angezogen
mit Deinem Schmuck und Ehrenkleid.
Du nährest mich mit Himmelsbrot,
Du tröstest mich in jeder Not.
3. Dein treues Herz kann mich nicht lassen,
Dein starker Arm bewahret mich,
stets wird mich Deine Lieb umfassen,
ich stütze mich, o Herr, auf Dich.
Solang ich leb im Fremdlingsort,
bleibst Du mein Stab, mein Fels, mein Hort.
4. Wir bleiben ewig ungeschieden,
es trennet uns kein Kreuz, kein Tod,
bald führst Du aus dem Kampf hienieden
mich hin zu Dir aus aller Not.
Dann werd ich, was mein Glaube fand,
erkennen, wie ich bin erkannt.
85. Dein Erlösungswerk auf Erden
1. Dein Erlösungswerk auf Erden
hast, Herr Jesus, Du vollbracht.
Was vollendet sollte werden,
das vollführtest Du mit Macht.
Du bist selbst für uns gestorben,
hast uns ew'ges Heil erworben,
und Dein siegreich Auferstehn
lässt uns als Befreite gehn.
2. Alle Namen Deiner Frommen
trägst Du jetzt auf Deiner Brust.
Alle, die zu Dir gekommen,
pflegest Du mit Lieb und Lust.
Du vertrittst, die an Dich glauben,
drum wird niemand sie Dir rauben,
und beim Vater richtet'st Du
ihnen eine Wohnung zu.
3. Drum, Herr Jesus, Dir gebühret
Dank, Anbetung, Preis und Ruhm.
Hast uns siegreich ausgeführet
aus der Welt ins Heiligtum,
wo Dein Volk anbetend dienet,
dessen Schuld Dein Blut gesühnet,
dessen Dienst, durch Dich geweiht,
Gott zur Ehr und Herrlichkeit.
hast, Herr Jesus, Du vollbracht.
Was vollendet sollte werden,
das vollführtest Du mit Macht.
Du bist selbst für uns gestorben,
hast uns ew'ges Heil erworben,
und Dein siegreich Auferstehn
lässt uns als Befreite gehn.
2. Alle Namen Deiner Frommen
trägst Du jetzt auf Deiner Brust.
Alle, die zu Dir gekommen,
pflegest Du mit Lieb und Lust.
Du vertrittst, die an Dich glauben,
drum wird niemand sie Dir rauben,
und beim Vater richtet'st Du
ihnen eine Wohnung zu.
3. Drum, Herr Jesus, Dir gebühret
Dank, Anbetung, Preis und Ruhm.
Hast uns siegreich ausgeführet
aus der Welt ins Heiligtum,
wo Dein Volk anbetend dienet,
dessen Schuld Dein Blut gesühnet,
dessen Dienst, durch Dich geweiht,
Gott zur Ehr und Herrlichkeit.
86. O Vater, reich gesegnet
1. O Vater, reich gesegnet
bin ich hienieden schon,
weil Du mir bist begegnet
in dem geliebten Sohn.
Er ist die höchste Gabe,
nichts Höh'res hattest Du,
und weil ich Ihn jetzt habe,
hat meine Seele Ruh.
2. Ich weiß, dass Du mich liebest
und väterlich mich pflegst,
dass Du mir alles gibest,
mich stets mit Langmut trägst.
Wohin ich mich mag wenden,
folgt Deine Liebe mir,
ich ruh in guten Händen,
es trennt mich nichts von Dir.
3. Wie könnt ich ängstlich sorgen,
da Du mein Vater bist!
Du bist es heut und morgen,
Dein Herz mich nie vergisst.
Du wirst mich nie beschämen,
weil Du mich innig liebst.
Ich werde reichlich nehmen,
was gut ist, Du mir gibst.
4. Du sorgst für alle Dinge
so weise, treu und gut,
nichts ist Dir zu geringe,
drum mein Herz sorglos ruht.
Es ruht in Deiner Liebe
so selig und so frei,
und wenn mir nichts mehr bliebe,
Dein Vaterherz bleibt treu.
bin ich hienieden schon,
weil Du mir bist begegnet
in dem geliebten Sohn.
Er ist die höchste Gabe,
nichts Höh'res hattest Du,
und weil ich Ihn jetzt habe,
hat meine Seele Ruh.
2. Ich weiß, dass Du mich liebest
und väterlich mich pflegst,
dass Du mir alles gibest,
mich stets mit Langmut trägst.
Wohin ich mich mag wenden,
folgt Deine Liebe mir,
ich ruh in guten Händen,
es trennt mich nichts von Dir.
3. Wie könnt ich ängstlich sorgen,
da Du mein Vater bist!
Du bist es heut und morgen,
Dein Herz mich nie vergisst.
Du wirst mich nie beschämen,
weil Du mich innig liebst.
Ich werde reichlich nehmen,
was gut ist, Du mir gibst.
4. Du sorgst für alle Dinge
so weise, treu und gut,
nichts ist Dir zu geringe,
drum mein Herz sorglos ruht.
Es ruht in Deiner Liebe
so selig und so frei,
und wenn mir nichts mehr bliebe,
Dein Vaterherz bleibt treu.
87. „Jesus-Nam'“! Wer kann ergründen
1. „Jesus-Nam'“! Wer kann ergründen
Deine Tiefe, Deine Höh!
Wer die Gnad und Lieb verkünden,
deren End ich nirgend seh!
Unausforschlich bleibet hier
Deines Namens Fülle mir.
2. „Jesus-Name“! Ew'ge Quelle
alles Heils und aller Macht,
bist der Ruhort meiner Seele,
bist mein Licht in dunkler Nacht.
Deine Liebe, Treu und Gnad
leiten mich auf ödem Pfad.
3. „Jesus-Nam'“! In Dir geborgen
geh ich durch die Wüste hier,
wandle frei von Angst und Sorgen,
da selbst Satan weicht vor Dir.
Bleibt mein Aug auf Dich gericht',
wanke und verzag ich nicht.
4. „Jesus-Name“! Kraft der Schwachen,
Ruh der Müden, Trost im Schmerz,
bist im Sturm ein sichrer Nachen,
Heilung für ein wundes Herz,
Manna, das die Seele nährt,
Zuflucht, wenn Versuchung währt.
5. „Jesus-Name“! Seelenweide,
Hoffnung, die das Herz erquickt,
Morgenstern, der allem Leide,
allem Elend mich entrückt.
Droben werd ich ganz verstehn,
was ich glaubend hier gesehn.
6. „Jesus-Name“! Lebenssonne,
Du, des Vaters ew'ge Freud,
bist auch meine Lust und Wonne,
jetzt und bis in Ewigkeit.
Deine Strahlen, voll und frei,
machen auch die Schöpfung neu.
Deine Tiefe, Deine Höh!
Wer die Gnad und Lieb verkünden,
deren End ich nirgend seh!
Unausforschlich bleibet hier
Deines Namens Fülle mir.
2. „Jesus-Name“! Ew'ge Quelle
alles Heils und aller Macht,
bist der Ruhort meiner Seele,
bist mein Licht in dunkler Nacht.
Deine Liebe, Treu und Gnad
leiten mich auf ödem Pfad.
3. „Jesus-Nam'“! In Dir geborgen
geh ich durch die Wüste hier,
wandle frei von Angst und Sorgen,
da selbst Satan weicht vor Dir.
Bleibt mein Aug auf Dich gericht',
wanke und verzag ich nicht.
4. „Jesus-Name“! Kraft der Schwachen,
Ruh der Müden, Trost im Schmerz,
bist im Sturm ein sichrer Nachen,
Heilung für ein wundes Herz,
Manna, das die Seele nährt,
Zuflucht, wenn Versuchung währt.
5. „Jesus-Name“! Seelenweide,
Hoffnung, die das Herz erquickt,
Morgenstern, der allem Leide,
allem Elend mich entrückt.
Droben werd ich ganz verstehn,
was ich glaubend hier gesehn.
6. „Jesus-Name“! Lebenssonne,
Du, des Vaters ew'ge Freud,
bist auch meine Lust und Wonne,
jetzt und bis in Ewigkeit.
Deine Strahlen, voll und frei,
machen auch die Schöpfung neu.
88. Bereit, o Jesu, unsre Herzen
1. Bereit, o Jesu, unsre Herzen
durch Deinen Geist der Liebe zu,
dass unverweilt durch Kampf und Schmerzen
wir eilen hin zu Deiner Ruh.
Nur Liebe nähret das Verlangen
nach Deiner Ankunft sel'gen Freud.
Oh, eile Du, uns zu empfangen,
Dein Kommen endet alles Leid!
2. Welch glücklich Los, dass wir Dich schauen
in Deines Vaters Herrlichkeit,
mit Dir auf jenen Friedens-Auen
für immer ruhn von allem Streit!
Ja, selig sind, die Dir anhangen
und warten Dein in dieser Zeit.
Oh, eile Du, uns zu empfangen,
Dein Kommen endet alles Leid!
3. Ja, eile - rufen, Herr, die Deinen -
und ende unsern Pilgerlauf!
Wie glücklich macht uns Dein Erscheinen!
Oh, führ uns bald zu Dir hinauf!
Ja, komm und stille das Verlangen,
erfülle unsre Seligkeit!
Oh, eile Du, uns zu empfangen,
Dein Kommen endet alles Leid!
durch Deinen Geist der Liebe zu,
dass unverweilt durch Kampf und Schmerzen
wir eilen hin zu Deiner Ruh.
Nur Liebe nähret das Verlangen
nach Deiner Ankunft sel'gen Freud.
Oh, eile Du, uns zu empfangen,
Dein Kommen endet alles Leid!
2. Welch glücklich Los, dass wir Dich schauen
in Deines Vaters Herrlichkeit,
mit Dir auf jenen Friedens-Auen
für immer ruhn von allem Streit!
Ja, selig sind, die Dir anhangen
und warten Dein in dieser Zeit.
Oh, eile Du, uns zu empfangen,
Dein Kommen endet alles Leid!
3. Ja, eile - rufen, Herr, die Deinen -
und ende unsern Pilgerlauf!
Wie glücklich macht uns Dein Erscheinen!
Oh, führ uns bald zu Dir hinauf!
Ja, komm und stille das Verlangen,
erfülle unsre Seligkeit!
Oh, eile Du, uns zu empfangen,
Dein Kommen endet alles Leid!
89. Wer findet Worte, Dir zu danken?
1. Wer findet Worte, Dir zu danken?
O Vater, Deine Lieb ist groß,
ist unaussprechlich, ohne Schranken:
Den Sohn, der stets in Deinem Schoß,
Ihn gabst Du hin, den Eingebornen,
Du sandtest Ihn zu uns herab,
für Deine Feinde, die Verlornen,
gabst Du Ihn hin in Tod und Grab.
2. Oh, wohl uns, dass Du voll Erbarmen,
dass Du, o Gott, die Liebe bist,
dass wir in treuen Vaterarmen
so sicher ruhn durch Jesus Christ!
In Ihm gabst Du uns Heil und Leben,
ja alles - oh, wer liebt so sehr!
Ein Gott, der Seinen Sohn gegeben,
ein solcher Gott versagt nichts mehr.
O Vater, Deine Lieb ist groß,
ist unaussprechlich, ohne Schranken:
Den Sohn, der stets in Deinem Schoß,
Ihn gabst Du hin, den Eingebornen,
Du sandtest Ihn zu uns herab,
für Deine Feinde, die Verlornen,
gabst Du Ihn hin in Tod und Grab.
2. Oh, wohl uns, dass Du voll Erbarmen,
dass Du, o Gott, die Liebe bist,
dass wir in treuen Vaterarmen
so sicher ruhn durch Jesus Christ!
In Ihm gabst Du uns Heil und Leben,
ja alles - oh, wer liebt so sehr!
Ein Gott, der Seinen Sohn gegeben,
ein solcher Gott versagt nichts mehr.
90. Dein Tisch, o Herr, gibt uns die Zeichen Deiner Liebe
1. Dein Tisch, o Herr, gibt uns die Zeichen Deiner Liebe.
Gestillt ist Gottes Zorn, versöhnt sind ewig wir.
Nicht bange Furcht macht jetzt noch unsre Freude trübe,
wir sehen nichts als Liebe hier.
2. Dies Brot und dieser Kelch - sie rühmen Deine Gnade,
verkünden Deinen Tod, bis Du bald kommst, o Herr.
Sie rufen stets uns zu auf unserm Pilgerpfade:
Getrost, die Sünden sind nicht mehr!
3. Zerrissen ist der Vorhang und der Himmel offen,
das Leben und die Herrlichkeit sind unser Los.
Der Fluch, den wir verdient, hat Dich für uns getroffen.
Lamm Gottes, Deine Lieb ist groß!
4. Dein Werk ist jetzt vollbracht - Du hast die Schuld getragen!
Gingst ein ins Heiligtum, wo Du jetzt für uns bist,
wo Du uns immerdar vertrittst in allen Lagen,
bis jedes Glied verherrlicht ist.
Gestillt ist Gottes Zorn, versöhnt sind ewig wir.
Nicht bange Furcht macht jetzt noch unsre Freude trübe,
wir sehen nichts als Liebe hier.
2. Dies Brot und dieser Kelch - sie rühmen Deine Gnade,
verkünden Deinen Tod, bis Du bald kommst, o Herr.
Sie rufen stets uns zu auf unserm Pilgerpfade:
Getrost, die Sünden sind nicht mehr!
3. Zerrissen ist der Vorhang und der Himmel offen,
das Leben und die Herrlichkeit sind unser Los.
Der Fluch, den wir verdient, hat Dich für uns getroffen.
Lamm Gottes, Deine Lieb ist groß!
4. Dein Werk ist jetzt vollbracht - Du hast die Schuld getragen!
Gingst ein ins Heiligtum, wo Du jetzt für uns bist,
wo Du uns immerdar vertrittst in allen Lagen,
bis jedes Glied verherrlicht ist.
91. Wo ist unsre Sünd geblieben?
1. Wo ist unsre Sünd geblieben?
Christus starb an unsrer statt.
Unsern Freibrief, längst geschrieben,
Christi Blut versiegelt hat.
Ganz gereinigt,
Ihm vereinigt,
der zur Rechten Gottes ist,
der den Weg zum Heiligtum
uns geweiht zu Seinem Ruhm.
2. Kann der Kläger noch bestehen,
da zur Rechten Gottes jetzt
er des Menschen Sohn muss sehen,
auf den Thron von Gott gesetzt?
Alle Klagen,
abgeschlagen,
sind dort außer Kraft gesetzt.
Vor dem Lamm auf Gottes Thron
geht der Kläger stumm davon.
3. Er wird auch in Gnaden leiten
Seine teu'r erkaufte Schar.
Ja, an Seiner Hand wir schreiten,
ohne Zagen und Gefahr,
durch die Fremde,
bis ans Ende,
Seiner heil'gen Wohnung zu,
wo das Herz nichts mehr begehrt,
jeder Mund Ihn preist und ehrt.
Christus starb an unsrer statt.
Unsern Freibrief, längst geschrieben,
Christi Blut versiegelt hat.
Ganz gereinigt,
Ihm vereinigt,
der zur Rechten Gottes ist,
der den Weg zum Heiligtum
uns geweiht zu Seinem Ruhm.
2. Kann der Kläger noch bestehen,
da zur Rechten Gottes jetzt
er des Menschen Sohn muss sehen,
auf den Thron von Gott gesetzt?
Alle Klagen,
abgeschlagen,
sind dort außer Kraft gesetzt.
Vor dem Lamm auf Gottes Thron
geht der Kläger stumm davon.
3. Er wird auch in Gnaden leiten
Seine teu'r erkaufte Schar.
Ja, an Seiner Hand wir schreiten,
ohne Zagen und Gefahr,
durch die Fremde,
bis ans Ende,
Seiner heil'gen Wohnung zu,
wo das Herz nichts mehr begehrt,
jeder Mund Ihn preist und ehrt.
92. O Gottes Lamm, für Sünder einst geschlachtet!
1. O Gottes Lamm, für Sünder einst geschlachtet!
Die Erde, die Du schufst, ach, sie trug Dein Kreuz.
Wer führte Dich herab
in Armut, Elend, Tod und Grab?
Wir, Herr, die Dir gegeben Dein Gott,
mit Dir zu leben, mit Dir zu thronen ewiglich.
|: O Herr, wir preisen Dich! :|
2. O Gottes Lamm, Du Quelle aller Freuden,
bist unser, wir sind Dein, jetzt und ewiglich.
Hast teuer uns erkauft
und uns mit Deinem Geist getauft.
Die Liebe zog Dich nieder,
sie zieht zu Dir uns wieder.
Was wär der Himmel ohne Dich,
|: und alle Herrlichkeit? :|
3. Komm, Jesu, komm! Wir sehnen uns, zu schauen
Dein Antlitz, teurer Herr, der uns Gott erkauft
und der des Vaters Bild -
Sein Herz und Seinen Himmel füllt.
Wir seufzen Dir entgegen
auf fremden Erdenwegen,
bis unser Lob Dir voll ertönt,
|: o Lamm, das uns versöhnt'! :|
Die Erde, die Du schufst, ach, sie trug Dein Kreuz.
Wer führte Dich herab
in Armut, Elend, Tod und Grab?
Wir, Herr, die Dir gegeben Dein Gott,
mit Dir zu leben, mit Dir zu thronen ewiglich.
|: O Herr, wir preisen Dich! :|
2. O Gottes Lamm, Du Quelle aller Freuden,
bist unser, wir sind Dein, jetzt und ewiglich.
Hast teuer uns erkauft
und uns mit Deinem Geist getauft.
Die Liebe zog Dich nieder,
sie zieht zu Dir uns wieder.
Was wär der Himmel ohne Dich,
|: und alle Herrlichkeit? :|
3. Komm, Jesu, komm! Wir sehnen uns, zu schauen
Dein Antlitz, teurer Herr, der uns Gott erkauft
und der des Vaters Bild -
Sein Herz und Seinen Himmel füllt.
Wir seufzen Dir entgegen
auf fremden Erdenwegen,
bis unser Lob Dir voll ertönt,
|: o Lamm, das uns versöhnt'! :|
93. Sollt ich Dir, o Gott, nicht singen
1. Sollt ich Dir, o Gott, nicht singen,
sollt ich Dir nicht dankbar sein?
Kann ich doch in allen Dingen
Deiner Liebe mich erfreun!
Liebe ist es, nichts als Liebe,
was Dein treues Herz bewegt,
Liebe, die mich pflegt und trägt
in dem Dienst, den ich hier übe.
Unergründlich für und für
bleibet Deine Liebe mir.
2. Für mich ehemals Verlornen,
der ich tot in Sünden war,
gabst Du Deinen Eingebornen,
gabst Du Jesus Christus dar.
Wer kann, was Du tust, ergründen,
auf der ganzen Erde wer?
Wer aus Deiner Engel Heer
kann es, wie Du liebst, empfinden?
Unergründlich für und für
bleibet Deine Liebe mir.
3. Deine Füll an Lieb und Gnade
misst kein menschlich Denken aus.
Auf dem ganzen Pilgerpfade
gehst Du segnend mir voraus.
Wollest mir auch dieses schenken:
Dir mein ganzes Herz zu weihn,
Deiner Liebe mich zu freun,
Deines Ruhmes zu gedenken,
bis ich Dich nach dieser Zeit
lieb und lob in Ewigkeit.
sollt ich Dir nicht dankbar sein?
Kann ich doch in allen Dingen
Deiner Liebe mich erfreun!
Liebe ist es, nichts als Liebe,
was Dein treues Herz bewegt,
Liebe, die mich pflegt und trägt
in dem Dienst, den ich hier übe.
Unergründlich für und für
bleibet Deine Liebe mir.
2. Für mich ehemals Verlornen,
der ich tot in Sünden war,
gabst Du Deinen Eingebornen,
gabst Du Jesus Christus dar.
Wer kann, was Du tust, ergründen,
auf der ganzen Erde wer?
Wer aus Deiner Engel Heer
kann es, wie Du liebst, empfinden?
Unergründlich für und für
bleibet Deine Liebe mir.
3. Deine Füll an Lieb und Gnade
misst kein menschlich Denken aus.
Auf dem ganzen Pilgerpfade
gehst Du segnend mir voraus.
Wollest mir auch dieses schenken:
Dir mein ganzes Herz zu weihn,
Deiner Liebe mich zu freun,
Deines Ruhmes zu gedenken,
bis ich Dich nach dieser Zeit
lieb und lob in Ewigkeit.
94. Lob, Ehre, Preis und Dank sei Dir
1. Lob, Ehre, Preis und Dank sei Dir,
o Jesu, unser Leben!
Preiswürdig bist Du für und für,
wer kann Dich g'nug erheben!
Du bist des Allerhöchsten Sohn
und bist auf Deines Vaters Thron
mit Ehr und Ruhm gekrönet.
Durch Dich ist jede Kreatur,
für Dich sind alle Dinge nur,
Du bist's, der sie versöhnet.
2. Und Du, o Herr, bist uns zugut
in diese Welt gekommen,
Du hast freiwillig Fleisch und Blut
für Sünder angenommen.
Zum Opfer brachtest Du Dich dar;
zu retten, was verloren war,
wardst Du ein Fluch hienieden.
O Liebe, die nichts Gleiches hat!
Du selbst trugst unsre Missetat,
erwarbst uns Deinen Frieden.
3. Drum Ehre, Preis und Dank sei Dir,
o Jesu, unser Leben!
Preiswürdig bist Du für und für,
wer kann Dich g'nug erheben!
Du bist der Quell, der ewig quillt,
die Fülle, die das Herz nur stillt,
Du bist die Lebenssonne.
Bald wirst Du uns zu Dir erhöhn,
dann wird Dich unser Auge sehn
zu ew'ger Freud und Wonne.
o Jesu, unser Leben!
Preiswürdig bist Du für und für,
wer kann Dich g'nug erheben!
Du bist des Allerhöchsten Sohn
und bist auf Deines Vaters Thron
mit Ehr und Ruhm gekrönet.
Durch Dich ist jede Kreatur,
für Dich sind alle Dinge nur,
Du bist's, der sie versöhnet.
2. Und Du, o Herr, bist uns zugut
in diese Welt gekommen,
Du hast freiwillig Fleisch und Blut
für Sünder angenommen.
Zum Opfer brachtest Du Dich dar;
zu retten, was verloren war,
wardst Du ein Fluch hienieden.
O Liebe, die nichts Gleiches hat!
Du selbst trugst unsre Missetat,
erwarbst uns Deinen Frieden.
3. Drum Ehre, Preis und Dank sei Dir,
o Jesu, unser Leben!
Preiswürdig bist Du für und für,
wer kann Dich g'nug erheben!
Du bist der Quell, der ewig quillt,
die Fülle, die das Herz nur stillt,
Du bist die Lebenssonne.
Bald wirst Du uns zu Dir erhöhn,
dann wird Dich unser Auge sehn
zu ew'ger Freud und Wonne.
95. Ich rühm Dich, Herr, allein!
1. Ich rühm Dich, Herr, allein!
Denn alles, was des Rühmens wert,
sowohl im Himmel als auf Erd,
kann ja von Dir nur sein.
Du bist mein Schild im Streit,
mein Ruhm, mein Schutz und meine Kraft.
Du bist's, der alles in mir schafft.
Du bist mein Trost im Leid.
2. Es wohnt in mir Dein Geist.
Er leitet durch die Wüste mich,
vertritt mich allzeit kräftiglich.
Ich bin hier nicht verwaist.
Nicht auszusprechen ist
Sein Seufzen für mich hier im Leid.
Doch Du verstehst es allezeit,
Du, der Du Liebe bist.
3. Und wenn es um mich stürmt,
so ist mein Schutz Dein Hirtenstab,
Du wendest alle Feinde ab,
Du bist's, der stets mich schirmt.
Und sollt ich alles hier
verlieren, guter Herr, für Dich,
es wär ja kein Verlust für mich,
ich hab genug an Dir.
4. Und Du bist stets mein Teil.
Von Dir trennt mich hier keine Not,
nicht Trübsal, Angst, Verfolgung, Tod,
Du bist, Du bleibst mein Heil.
Du lässest nimmer mich.
Getrost bin ich im fremden Land,
es reißt mich nichts aus Deiner Hand.
Ich traue, Herr, auf Dich.
Denn alles, was des Rühmens wert,
sowohl im Himmel als auf Erd,
kann ja von Dir nur sein.
Du bist mein Schild im Streit,
mein Ruhm, mein Schutz und meine Kraft.
Du bist's, der alles in mir schafft.
Du bist mein Trost im Leid.
2. Es wohnt in mir Dein Geist.
Er leitet durch die Wüste mich,
vertritt mich allzeit kräftiglich.
Ich bin hier nicht verwaist.
Nicht auszusprechen ist
Sein Seufzen für mich hier im Leid.
Doch Du verstehst es allezeit,
Du, der Du Liebe bist.
3. Und wenn es um mich stürmt,
so ist mein Schutz Dein Hirtenstab,
Du wendest alle Feinde ab,
Du bist's, der stets mich schirmt.
Und sollt ich alles hier
verlieren, guter Herr, für Dich,
es wär ja kein Verlust für mich,
ich hab genug an Dir.
4. Und Du bist stets mein Teil.
Von Dir trennt mich hier keine Not,
nicht Trübsal, Angst, Verfolgung, Tod,
Du bist, Du bleibst mein Heil.
Du lässest nimmer mich.
Getrost bin ich im fremden Land,
es reißt mich nichts aus Deiner Hand.
Ich traue, Herr, auf Dich.
96. Still, o Jesu, das Verlangen!
1. Still, o Jesu, das Verlangen!
Alles seufzt und sehnet sich.
Glieder, die Dir treu anhangen,
warten sehnsuchtsvoll auf Dich.
Eine Freude sie nur kennen,
eine Hoffnung sie nur nennen:
|: Jesu, dass sie schauen Dich! :|
2. Fremd und ungekannt hienieden,
finden nirgend Ruhe sie.
Bliebest Du, o Herr, geschieden,
dann frohlockten nimmer sie.
In der Welt, wo Satan thronet,
Eitelkeit und Sünde wohnet,
|: ruhen Deine Glieder nie. :|
3. Sieht man sich, man trennt sich wieder,
und kein Auge sieht jetzt Dich.
In die Lob- und Dankeslieder
mischt der Schmerz der Trennung sich.
Hier auf dieser armen Erde
gibt's nur Mühe, nur Beschwerde,
|: nirgend zeigt die Heimat sich. :|
4. Doch Du kommst - welch frohe Kunde!
Unser Auge wird Dich sehn.
Ja, Du kommst - o sel'ge Stunde,
wo wir nie getrennt mehr stehn,
wo der Heil'gen Harfenklänge,
Lob- und Preis- und Dankgesänge
|: ewig Deinen Ruhm erhöhn. :|
Alles seufzt und sehnet sich.
Glieder, die Dir treu anhangen,
warten sehnsuchtsvoll auf Dich.
Eine Freude sie nur kennen,
eine Hoffnung sie nur nennen:
|: Jesu, dass sie schauen Dich! :|
2. Fremd und ungekannt hienieden,
finden nirgend Ruhe sie.
Bliebest Du, o Herr, geschieden,
dann frohlockten nimmer sie.
In der Welt, wo Satan thronet,
Eitelkeit und Sünde wohnet,
|: ruhen Deine Glieder nie. :|
3. Sieht man sich, man trennt sich wieder,
und kein Auge sieht jetzt Dich.
In die Lob- und Dankeslieder
mischt der Schmerz der Trennung sich.
Hier auf dieser armen Erde
gibt's nur Mühe, nur Beschwerde,
|: nirgend zeigt die Heimat sich. :|
4. Doch Du kommst - welch frohe Kunde!
Unser Auge wird Dich sehn.
Ja, Du kommst - o sel'ge Stunde,
wo wir nie getrennt mehr stehn,
wo der Heil'gen Harfenklänge,
Lob- und Preis- und Dankgesänge
|: ewig Deinen Ruhm erhöhn. :|
97. Du, o Herr, bist unser Leben
1. Du, o Herr, bist unser Leben,
unser Heil bist Du allein.
Dich und Deine Lieb erheben
kann nur Freude für uns sein.
Uns zugut bist Du gestorben,
hast uns ganz für Dich erworben.
|: Deine Liebe lässt uns nie. :|
2. Wie viel Schmerz hast Du erduldet,
wie viel Tränen Du geweint!
Alles das, was wir verschuldet,
lag auf Dir, o Herr, vereint.
Durch Dein Blut sind wir versöhnet,
werden dort mit Dir gekrönet.
|: Deine Liebe endet nie. :|
3. Ja, Dein Lieben ohn Ermüden
brachte unsern Seelen Ruh,
dass wir jetzt in Deinem Frieden
ziehen Deiner Wohnung zu.
Deine Freude ist, zu segnen,
freundlich allen zu begegnen.
|: Deine Liebe ruhet nie. :|
4. Gehen wir durch Kampf und Leiden,
Deine Liebe hält uns fest.
Sehen wir hier alles scheiden,
Deine Lieb uns nie verlässt.
Auch die Trübsal wird verschwinden,
jeder Kampf sein Ende finden.
|: Deine Liebe schwindet nie. :|
unser Heil bist Du allein.
Dich und Deine Lieb erheben
kann nur Freude für uns sein.
Uns zugut bist Du gestorben,
hast uns ganz für Dich erworben.
|: Deine Liebe lässt uns nie. :|
2. Wie viel Schmerz hast Du erduldet,
wie viel Tränen Du geweint!
Alles das, was wir verschuldet,
lag auf Dir, o Herr, vereint.
Durch Dein Blut sind wir versöhnet,
werden dort mit Dir gekrönet.
|: Deine Liebe endet nie. :|
3. Ja, Dein Lieben ohn Ermüden
brachte unsern Seelen Ruh,
dass wir jetzt in Deinem Frieden
ziehen Deiner Wohnung zu.
Deine Freude ist, zu segnen,
freundlich allen zu begegnen.
|: Deine Liebe ruhet nie. :|
4. Gehen wir durch Kampf und Leiden,
Deine Liebe hält uns fest.
Sehen wir hier alles scheiden,
Deine Lieb uns nie verlässt.
Auch die Trübsal wird verschwinden,
jeder Kampf sein Ende finden.
|: Deine Liebe schwindet nie. :|
98. Wo nichts ich seh als eine Wüste
1. Wo nichts ich seh als eine Wüste,
ein ödes Land, wo Dürre wohnt,
ein Meer von Sand, wo keine Küste,
nicht Frucht noch Quell den Pilger lohnt,
will Gott aus frischem Quell mich laben
mit Lebenswasser, hell und klar.
Aus Fluten, die kein Ende haben,
reicht Er mir stets Erquickung dar.
2. Gott selbst will mir den Weg bezeichnen,
Sein Licht umstrahlt die Schritte mir.
Er kann sich selber nicht verleugnen,
ich geh mit Ihm - Er geht mit mir.
Sein reicher Segen fließt verborgen,
und nimmer geh ich kärglich aus,
Er leitet mich zu ew'gem Morgen,
Er führt mich heim ins Vaterhaus.
3. Zu Kanaans ersehnter Wohnung
führt Gottes Liebe meinen Fuß,
dort zu der sicheren Belohnung,
wo auf Entbehrung folgt Genuss,
wo im Triumphgesang von allen,
die einst getragen Christi Schmach,
in Zion heil'ge Lieder schallen,
von Kummer fern und Weh und Ach.
4. Dort, in den Höhen voller Segen,
wo aus der Fremd ich kehre ein,
kommt mir kein fremder Gott entgegen,
denn Er ist Gott und Vater mein.
Die Liebe, die mich dort begrüßet,
die mich umgibt mit Herrlichkeit,
hat mir die Wüste schon versüßet,
hat mich erquickt in dieser Zeit.
ein ödes Land, wo Dürre wohnt,
ein Meer von Sand, wo keine Küste,
nicht Frucht noch Quell den Pilger lohnt,
will Gott aus frischem Quell mich laben
mit Lebenswasser, hell und klar.
Aus Fluten, die kein Ende haben,
reicht Er mir stets Erquickung dar.
2. Gott selbst will mir den Weg bezeichnen,
Sein Licht umstrahlt die Schritte mir.
Er kann sich selber nicht verleugnen,
ich geh mit Ihm - Er geht mit mir.
Sein reicher Segen fließt verborgen,
und nimmer geh ich kärglich aus,
Er leitet mich zu ew'gem Morgen,
Er führt mich heim ins Vaterhaus.
3. Zu Kanaans ersehnter Wohnung
führt Gottes Liebe meinen Fuß,
dort zu der sicheren Belohnung,
wo auf Entbehrung folgt Genuss,
wo im Triumphgesang von allen,
die einst getragen Christi Schmach,
in Zion heil'ge Lieder schallen,
von Kummer fern und Weh und Ach.
4. Dort, in den Höhen voller Segen,
wo aus der Fremd ich kehre ein,
kommt mir kein fremder Gott entgegen,
denn Er ist Gott und Vater mein.
Die Liebe, die mich dort begrüßet,
die mich umgibt mit Herrlichkeit,
hat mir die Wüste schon versüßet,
hat mich erquickt in dieser Zeit.
99. Was sichtbar, zeitlich ist auf Erden
1. Was sichtbar, zeitlich ist auf Erden,
verkündet laut Verwesung nur.
Drum sehnt sich alles, frei zu werden,
und ängstlich harrt die Kreatur.
Wir seufzen mit, flehn voll Verlangen:
Komm, Herr, und mach uns völlig frei!
Schon haben wir den Geist empfangen,
komm, mache unsern Leib auch neu!
2. Herr Jesus, Du, Du hast das Leben
und Unvergänglichkeit gebracht,
wirst auch den Leib vom Staub erheben
durch Deine Auferstehungsmacht.
Dann sind wir frei von dieser Hütte,
dann werden wir Dein Antlitz sehn
und werden - Du in unsrer Mitte -
vor unserm Gott verherrlicht stehn.
3. Nur diese Hoffnung kann uns geben
Erquickung, Mut und tiefe Freud,
dass wir allzeit den Blick erheben
zu Dir, dem Herrn der Herrlichkeit.
Und ob wir noch im Leibe wallen,
sind wir im Geist doch nah bei Dir.
Du leitest uns mit Wohlgefallen,
in Deiner Liebe ruhen wir.
verkündet laut Verwesung nur.
Drum sehnt sich alles, frei zu werden,
und ängstlich harrt die Kreatur.
Wir seufzen mit, flehn voll Verlangen:
Komm, Herr, und mach uns völlig frei!
Schon haben wir den Geist empfangen,
komm, mache unsern Leib auch neu!
2. Herr Jesus, Du, Du hast das Leben
und Unvergänglichkeit gebracht,
wirst auch den Leib vom Staub erheben
durch Deine Auferstehungsmacht.
Dann sind wir frei von dieser Hütte,
dann werden wir Dein Antlitz sehn
und werden - Du in unsrer Mitte -
vor unserm Gott verherrlicht stehn.
3. Nur diese Hoffnung kann uns geben
Erquickung, Mut und tiefe Freud,
dass wir allzeit den Blick erheben
zu Dir, dem Herrn der Herrlichkeit.
Und ob wir noch im Leibe wallen,
sind wir im Geist doch nah bei Dir.
Du leitest uns mit Wohlgefallen,
in Deiner Liebe ruhen wir.
100. Oh, welch ein Heiland, Herr, bist Du!
1. Oh, welch ein Heiland, Herr, bist Du!
Der Sünder findet sel'ge Ruh,
die niemand kann ergründen.
Ein Abgrund der Barmherzigkeit
verschlingt ein Meer voll Herzensleid.
Du starbst für unsre Sünden.
Ja, Du, Jesus, hast Dein Leben hingegeben,
um von Sünden uns auf ewig zu entbinden.
2. Holdsel'ger, treuer Friedefürst,
wie hat Dich nach dem Heil gedürst',
dem Heil verlorner Sünder!
Es floss Dein Blut am Kreuzesstamm,
es floss für uns, o Gotteslamm,
nun sind wir Gottes Kinder.
Freude! Freude!
Durch Dein Sterben sind wir Erben.
Dort am Throne
gibst Du uns die Siegeskrone.
3. Herr, unsere Gerechtigkeit,
wie hoch wird dessen Geist erfreut,
der Dich im Glauben kennet!
Du hast Dein großes Werk vollbracht,
hast alle Furcht zunicht gemacht,
von Gott uns nichts mehr trennet.
Lass uns ewig,
Himmelssonne, Seelenwonne,
Dich genießen
und in Deinem Lob zerfließen.
Der Sünder findet sel'ge Ruh,
die niemand kann ergründen.
Ein Abgrund der Barmherzigkeit
verschlingt ein Meer voll Herzensleid.
Du starbst für unsre Sünden.
Ja, Du, Jesus, hast Dein Leben hingegeben,
um von Sünden uns auf ewig zu entbinden.
2. Holdsel'ger, treuer Friedefürst,
wie hat Dich nach dem Heil gedürst',
dem Heil verlorner Sünder!
Es floss Dein Blut am Kreuzesstamm,
es floss für uns, o Gotteslamm,
nun sind wir Gottes Kinder.
Freude! Freude!
Durch Dein Sterben sind wir Erben.
Dort am Throne
gibst Du uns die Siegeskrone.
3. Herr, unsere Gerechtigkeit,
wie hoch wird dessen Geist erfreut,
der Dich im Glauben kennet!
Du hast Dein großes Werk vollbracht,
hast alle Furcht zunicht gemacht,
von Gott uns nichts mehr trennet.
Lass uns ewig,
Himmelssonne, Seelenwonne,
Dich genießen
und in Deinem Lob zerfließen.
101. O Glück unaussprechlich! Gott zürnet nicht mehr
1. O Glück unaussprechlich! Gott zürnet nicht mehr.
Den feindlichen Sünder begnadigte Er.
All uns Sünd ist längst gesühnt,
der Kerker gekettet, der Tod ist getötet.
In Jesus ward Heil uns und Leben.
2. Am Throne der Gnade -
wer fasset dies Glück! -
begegnet uns, Jesu, Dein huldreicher Blick.
Du Menschensohn
auf Gottes Thron
vertrittst uns dort immer,
versäumest uns nimmer,
bist unser getreuer Sachwalter.
3. Bald kommst Du im Glanze vom Himmel aufs Neu
und krönest Dein Siegen und machst uns ganz frei.
Die sel'ge Braut
frohlocket laut,
wenn heim sie geführet,
mit Dir triumphieret
und droben, wie Du bist, Dich schauet.
4. Unendliche Liebe, wie reich machst Du doch!
Du liebst uns, o Heiland, was fehlet uns noch?
Wie danken wir,
o Liebe, Dir!
Bald werden wir droben
Dich ewiglich loben
und Ehr und Anbetung Dir bringen.
Den feindlichen Sünder begnadigte Er.
All uns Sünd ist längst gesühnt,
der Kerker gekettet, der Tod ist getötet.
In Jesus ward Heil uns und Leben.
2. Am Throne der Gnade -
wer fasset dies Glück! -
begegnet uns, Jesu, Dein huldreicher Blick.
Du Menschensohn
auf Gottes Thron
vertrittst uns dort immer,
versäumest uns nimmer,
bist unser getreuer Sachwalter.
3. Bald kommst Du im Glanze vom Himmel aufs Neu
und krönest Dein Siegen und machst uns ganz frei.
Die sel'ge Braut
frohlocket laut,
wenn heim sie geführet,
mit Dir triumphieret
und droben, wie Du bist, Dich schauet.
4. Unendliche Liebe, wie reich machst Du doch!
Du liebst uns, o Heiland, was fehlet uns noch?
Wie danken wir,
o Liebe, Dir!
Bald werden wir droben
Dich ewiglich loben
und Ehr und Anbetung Dir bringen.
102. Dank, Anbetung sei geweihet
1. Dank, Anbetung sei geweihet,
Jesu, Dir, Du höchster Ruhm!
Fried und Hoffnung uns erfreuet,
seit Du weilst im Heiligtum.
Nichtig sind die Erdenfreuden,
wertlos Erdengüter jetzt.
Mag hienieden alles scheiden,
alles wird durch Dich ersetzt.
2. Um uns her ist eine Wüste,
wo die Seele nichts erquickt.
Unser Herz sucht jene Küste,
wo das Auge Dich erblickt.
Nicht mehr lange wird es währen,
und die Nacht ist ganz vorbei,
dann wird alles Dich verehren,
und die Schöpfung selbst wird frei.
3. Dann ist jeder Schmerz gestillet,
jede Träne abgewischt.
Freude nur das Herz erfüllet,
sel'ge Freude unvermischt.
Diese Welt, wo Du gelitten,
die auch uns verwarf mit Dir,
sieht verherrlicht Dich inmitten
Deiner Heil'gen, eins mit Dir.
4. Kron und Zepter wirst Du teilen
dort mit Deiner sel'gen Braut.
Ewig wird sie bei Dir weilen,
die hier glaubend Dir vertraut.
Schauend ihre Füll und Habe,
preist sie Dich ohn Unterlass.
Doch dass Du bist ihre Gabe,
bleibt der Freude höchstes Maß.
Jesu, Dir, Du höchster Ruhm!
Fried und Hoffnung uns erfreuet,
seit Du weilst im Heiligtum.
Nichtig sind die Erdenfreuden,
wertlos Erdengüter jetzt.
Mag hienieden alles scheiden,
alles wird durch Dich ersetzt.
2. Um uns her ist eine Wüste,
wo die Seele nichts erquickt.
Unser Herz sucht jene Küste,
wo das Auge Dich erblickt.
Nicht mehr lange wird es währen,
und die Nacht ist ganz vorbei,
dann wird alles Dich verehren,
und die Schöpfung selbst wird frei.
3. Dann ist jeder Schmerz gestillet,
jede Träne abgewischt.
Freude nur das Herz erfüllet,
sel'ge Freude unvermischt.
Diese Welt, wo Du gelitten,
die auch uns verwarf mit Dir,
sieht verherrlicht Dich inmitten
Deiner Heil'gen, eins mit Dir.
4. Kron und Zepter wirst Du teilen
dort mit Deiner sel'gen Braut.
Ewig wird sie bei Dir weilen,
die hier glaubend Dir vertraut.
Schauend ihre Füll und Habe,
preist sie Dich ohn Unterlass.
Doch dass Du bist ihre Gabe,
bleibt der Freude höchstes Maß.
103. Alles sei Dir übergeben
1. Alles sei Dir übergeben,
Du sollst Rat und Helfer sein.
Du bist Wahrheit, Weg und Leben,
Dir vertrau ich mich allein.
Geht es auch durch manch Gedränge,
siehst Du doch den Ausgang schon,
und Dein Weg trägt in die Länge
den erwünschten Sieg davon.
2. Deine Wahrheit kann nicht trügen,
weil Du selbst die Wahrheit bist,
Deine Liebe nie versiegen,
weil Du selbst die Liebe bist.
Du wirst alles das erfüllen,
was Dein heilig Wort verheißt,
und mein Herz vollkommen stillen.
|: Diesen Trost mir nichts entreißt. :|
3. Ja, Du wirst mich treu bewahren,
leiten mich durch Deinen Geist,
und mein Glaube wird erfahren,
dass Du Rat und Helfer heißt.
Ich vertrau mich Deinen Händen,
sehe Deiner Führung zu,
und Dein gnädiges Vollenden
|: leitet mich zur ew'gen Ruh. :|
Du sollst Rat und Helfer sein.
Du bist Wahrheit, Weg und Leben,
Dir vertrau ich mich allein.
Geht es auch durch manch Gedränge,
siehst Du doch den Ausgang schon,
und Dein Weg trägt in die Länge
den erwünschten Sieg davon.
2. Deine Wahrheit kann nicht trügen,
weil Du selbst die Wahrheit bist,
Deine Liebe nie versiegen,
weil Du selbst die Liebe bist.
Du wirst alles das erfüllen,
was Dein heilig Wort verheißt,
und mein Herz vollkommen stillen.
|: Diesen Trost mir nichts entreißt. :|
3. Ja, Du wirst mich treu bewahren,
leiten mich durch Deinen Geist,
und mein Glaube wird erfahren,
dass Du Rat und Helfer heißt.
Ich vertrau mich Deinen Händen,
sehe Deiner Führung zu,
und Dein gnädiges Vollenden
|: leitet mich zur ew'gen Ruh. :|
104. Zu Dir, Herr Jesus, führt mein Pfad
1. Zu Dir, Herr Jesus, führt mein Pfad.
Ich geh getrost, das Endziel naht,
wo ich die Wüste werd verlassen.
Hier find ich nichts, doch Du bist mein,
bin nie vergessen, nie allein.
Wer kann, Herr, Deine Liebe fassen?
Einst floss Dein Blut, es floss für mich.
Ich bin versöhnt, und Dein bin ich!
2. Durch Dich, o Herr, ist all mein Heil.
Ein lieblich Los ward mir zuteil,
als, Jesu, Du Dich mir gegeben.
Durch Dich ist alles, was ich hab,
Du bist mein Stecken und mein Stab,
bist meine Hoffnung und mein Leben.
Durch Dich ist all mein Trost im Leid,
durch Dich ist mein die Herrlichkeit.
3. Mit Dir ich wandle. Unverweilt
mein Fuß durch diese Wüste eilt,
wo keinen Ruhort Du gefunden.
Ich seh nur Kampf und Leiden hier.
Ich geh hindurch, doch nur mit Dir.
Mit Dir ist alles überwunden.
O Herr, dies eine bleibe mir,
dass stets ich wandle treu mit Dir.
4. Für Dich nur darf mein Leben sein,
und was ich hab, für Dich allein,
weil Du am Kreuze mich erworben.
Von Sünd und Tod bin ich befreit
und bin zu Deinem Dienst geweiht.
Ich lebe jetzt, weil Du gestorben.
O welche Huld! Wie liebst Du mich!
Ja, was ich bin, bin ich für Dich!
5. Bei Dir, Herr Jesus, werd ich sein,
wenn Du mich führst zur Ruhe ein,
bei Dir, wo jeder Kampf beendet.
Dort werde ich Dein Antlitz schaun
mit allen, die auf Dich hier traun.
Dort ist mein Glaubenslauf vollendet.
Ich werd verherrlicht sein mit Dir,
stets jauchzen und lobsingen Dir.
Ich geh getrost, das Endziel naht,
wo ich die Wüste werd verlassen.
Hier find ich nichts, doch Du bist mein,
bin nie vergessen, nie allein.
Wer kann, Herr, Deine Liebe fassen?
Einst floss Dein Blut, es floss für mich.
Ich bin versöhnt, und Dein bin ich!
2. Durch Dich, o Herr, ist all mein Heil.
Ein lieblich Los ward mir zuteil,
als, Jesu, Du Dich mir gegeben.
Durch Dich ist alles, was ich hab,
Du bist mein Stecken und mein Stab,
bist meine Hoffnung und mein Leben.
Durch Dich ist all mein Trost im Leid,
durch Dich ist mein die Herrlichkeit.
3. Mit Dir ich wandle. Unverweilt
mein Fuß durch diese Wüste eilt,
wo keinen Ruhort Du gefunden.
Ich seh nur Kampf und Leiden hier.
Ich geh hindurch, doch nur mit Dir.
Mit Dir ist alles überwunden.
O Herr, dies eine bleibe mir,
dass stets ich wandle treu mit Dir.
4. Für Dich nur darf mein Leben sein,
und was ich hab, für Dich allein,
weil Du am Kreuze mich erworben.
Von Sünd und Tod bin ich befreit
und bin zu Deinem Dienst geweiht.
Ich lebe jetzt, weil Du gestorben.
O welche Huld! Wie liebst Du mich!
Ja, was ich bin, bin ich für Dich!
5. Bei Dir, Herr Jesus, werd ich sein,
wenn Du mich führst zur Ruhe ein,
bei Dir, wo jeder Kampf beendet.
Dort werde ich Dein Antlitz schaun
mit allen, die auf Dich hier traun.
Dort ist mein Glaubenslauf vollendet.
Ich werd verherrlicht sein mit Dir,
stets jauchzen und lobsingen Dir.
105. Herr, Du kamst hernieder, hast uns versöhnt
1. Herr, Du kamst hernieder, hast uns versöhnt,
gingst zum Vater wieder, wardst am Thron gekrönt.
Dein Eigentum sind wir, Gott zum Ruhm,
sind durch Dich vertreten dort im Heiligtum.
Ewige Gnade! Wer liebt wie Du!
O welch hohe Gabe, welch sel'ge Ruh!
2. Jetzt die Deinen beten freimütiglich,
weil Du sie vertreten hohenpriesterlich.
Dein Angesicht
ist auch jetzt gericht'
auf die Deinen alle. Oh, Du lässt sie nicht!
Dein treues Lieben, Dein Opfertod
brachte uns den Frieden in Sündennot.
3. Stehe auf vom Throne, Du Gotteslamm!
Nimm die Braut zum Lohne, teurer Bräutigam!
Sie ist ja Dein,
rufe bald sie heim,
in des Vaters Wohnung führ sie mit Dir ein!
An Deiner Rechten trifft sie kein Leid,
nahen keine Schmerzen in Ewigkeit.
gingst zum Vater wieder, wardst am Thron gekrönt.
Dein Eigentum sind wir, Gott zum Ruhm,
sind durch Dich vertreten dort im Heiligtum.
Ewige Gnade! Wer liebt wie Du!
O welch hohe Gabe, welch sel'ge Ruh!
2. Jetzt die Deinen beten freimütiglich,
weil Du sie vertreten hohenpriesterlich.
Dein Angesicht
ist auch jetzt gericht'
auf die Deinen alle. Oh, Du lässt sie nicht!
Dein treues Lieben, Dein Opfertod
brachte uns den Frieden in Sündennot.
3. Stehe auf vom Throne, Du Gotteslamm!
Nimm die Braut zum Lohne, teurer Bräutigam!
Sie ist ja Dein,
rufe bald sie heim,
in des Vaters Wohnung führ sie mit Dir ein!
An Deiner Rechten trifft sie kein Leid,
nahen keine Schmerzen in Ewigkeit.
106. Du, Herr, bist mein, o welche Gnade!
1. Du, Herr, bist mein, o welche Gnade!
O welche Huld, ich bin jetzt Dein!
Was könnt auf meinem Pilgerpfade
noch köstlicher, noch höher sein?
Was mich erfreut, was mich erquicket,
in Dir mein Glaube stets erblicket.
2. Du bist am Kreuz für mich gestorben,
dort nahmst Du meine Stelle ein.
Dein Blut hat völlig mich erworben,
mit Leib und Seele bin ich Dein.
Dein Sklave sein ist größre Ehre,
als König über Land und Heere.
3. Ich hab genug, weil Dich ich habe,
mein Geist frohlocket inniglich.
Wo findet eine solche Gabe
auf Erden und im Himmel sich?
Mein Herz, zu groß für alle Dinge,
zu klein, als dass es Dich umfinge.
4. Ich ruhe jetzt in Deiner Liebe,
die all Erkenntnis übersteigt,
genieße ihre süßen Triebe,
die mein Verstand hier nie begreift.
Doch ob ihr Meer ich nicht ergründe,
Du bist der Fels, wo Ruh ich finde.
5. Oh, Dank Dir, Jesu, Ruhm und Ehre
gebühren Dir, nur Dir allein.
Dir ganz zu leben ich begehre,
mein ganzes Herz nur Dir zu weihn,
damit selbst in den schwersten Proben
an mir Dein Name werd erhoben.
O welche Huld, ich bin jetzt Dein!
Was könnt auf meinem Pilgerpfade
noch köstlicher, noch höher sein?
Was mich erfreut, was mich erquicket,
in Dir mein Glaube stets erblicket.
2. Du bist am Kreuz für mich gestorben,
dort nahmst Du meine Stelle ein.
Dein Blut hat völlig mich erworben,
mit Leib und Seele bin ich Dein.
Dein Sklave sein ist größre Ehre,
als König über Land und Heere.
3. Ich hab genug, weil Dich ich habe,
mein Geist frohlocket inniglich.
Wo findet eine solche Gabe
auf Erden und im Himmel sich?
Mein Herz, zu groß für alle Dinge,
zu klein, als dass es Dich umfinge.
4. Ich ruhe jetzt in Deiner Liebe,
die all Erkenntnis übersteigt,
genieße ihre süßen Triebe,
die mein Verstand hier nie begreift.
Doch ob ihr Meer ich nicht ergründe,
Du bist der Fels, wo Ruh ich finde.
5. Oh, Dank Dir, Jesu, Ruhm und Ehre
gebühren Dir, nur Dir allein.
Dir ganz zu leben ich begehre,
mein ganzes Herz nur Dir zu weihn,
damit selbst in den schwersten Proben
an mir Dein Name werd erhoben.
107. Unser Herz und Mund lobsinge
1. Unser Herz und Mund lobsinge
Dir, unserm Gott, der große Dinge
an allen Seinen Kindern tut.
Oh, wie viele Liebsbeweise
ermuntern uns zu Deinem Preise,
wie meinst Du's doch mit uns so gut!
In Deiner Lieb und Macht
führst Du uns Tag und Nacht
durch die Wüste, die nichts uns beut als Kampf und Leid,
führst uns in Deine Herrlichkeit.
2. Ja, wir preisen Deine Güte
mit kindlich dankbarem Gemüte,
wie viel hast Du an uns getan!
Des Erbarmens niemals müde,
blickt uns Dein Angesicht voll Friede
zu jeder Zeit gleich liebreich an.
Anbetung, Preis und Ruhm
sei Dir im Heiligtum
von uns allen
durch Jesus Christ!
Wie köstlich ist,
dass Du durch Ihn jetzt unser bist!
Dir, unserm Gott, der große Dinge
an allen Seinen Kindern tut.
Oh, wie viele Liebsbeweise
ermuntern uns zu Deinem Preise,
wie meinst Du's doch mit uns so gut!
In Deiner Lieb und Macht
führst Du uns Tag und Nacht
durch die Wüste, die nichts uns beut als Kampf und Leid,
führst uns in Deine Herrlichkeit.
2. Ja, wir preisen Deine Güte
mit kindlich dankbarem Gemüte,
wie viel hast Du an uns getan!
Des Erbarmens niemals müde,
blickt uns Dein Angesicht voll Friede
zu jeder Zeit gleich liebreich an.
Anbetung, Preis und Ruhm
sei Dir im Heiligtum
von uns allen
durch Jesus Christ!
Wie köstlich ist,
dass Du durch Ihn jetzt unser bist!
108. Freudig ziehen, voll Verlangen
1. Freudig ziehen, voll Verlangen,
Gottes Pilger hin zum Vaterhaus.
Schauen aufwärts ohne Bangen,
das Erbarmen trieb die Furcht ja aus.
Wollen auch des Satans Pfeile schrecken,
drücken auch die Leiden dieser Zeit,
nichts kann schaden - Jesu Hände decken
sich zum Schilde über uns im Streit.
2. Wer darf zagen, wer darf klagen,
wer ermatten hier im Kampf und Lauf?
Der die Schuld gesühnt, getragen,
trägt zur heil'gen Stätt uns auch hinauf.
Bald, ja bald am Ziele unsrer Reise,
bald tönt der Posaune froher Schall.
Dann erstehen auf zu Jesu Preise
die entschlafnen Brüder ohne Zahl.
3. Ja, wir ziehen Dir entgegen,
nur bei, Jesu, Dir ist wahre Ruh.
Stets erquickt durch Himmelssegen,
eilen wir der Heimat fröhlich zu.
Und den guten Kampf in Deinem Namen
kämpfend, rufen wir voll Sehnsucht: Komm!
„Ja, ich komme bald!“, so sagst Du. Amen -
O welch süßer Trost!, Herr Jesus, komm!
Gottes Pilger hin zum Vaterhaus.
Schauen aufwärts ohne Bangen,
das Erbarmen trieb die Furcht ja aus.
Wollen auch des Satans Pfeile schrecken,
drücken auch die Leiden dieser Zeit,
nichts kann schaden - Jesu Hände decken
sich zum Schilde über uns im Streit.
2. Wer darf zagen, wer darf klagen,
wer ermatten hier im Kampf und Lauf?
Der die Schuld gesühnt, getragen,
trägt zur heil'gen Stätt uns auch hinauf.
Bald, ja bald am Ziele unsrer Reise,
bald tönt der Posaune froher Schall.
Dann erstehen auf zu Jesu Preise
die entschlafnen Brüder ohne Zahl.
3. Ja, wir ziehen Dir entgegen,
nur bei, Jesu, Dir ist wahre Ruh.
Stets erquickt durch Himmelssegen,
eilen wir der Heimat fröhlich zu.
Und den guten Kampf in Deinem Namen
kämpfend, rufen wir voll Sehnsucht: Komm!
„Ja, ich komme bald!“, so sagst Du. Amen -
O welch süßer Trost!, Herr Jesus, komm!
109. Dich, o Vater, zu verehren
1. Dich, o Vater, zu verehren,
Dir zu bringen Preis und Dank,
ist das einzige Begehren,
wenn wir nahn mit Lobgesang.
Es erquicket uns Dein Friede,
wohnt und zeugt Dein Geist,
Deine Liebe wird nicht müde,
immer sie sich treu erweist.
2. Deiner Obhut übergeben,
trägst Du uns bei Tag und Nacht.
Wer kann, Vater, g'nug erheben
Deine Liebe, Gnad und Macht?
Da wir arm und Sünder waren,
gabst Du ja das Liebste schon,
da wir nichts als Feinde waren,
starb für uns Dein eigner Sohn.
3. Deiner Liebe reiche Fülle
alles Denken übersteigt,
hast sie völlig ohne Hülle
in dem Sohne uns gezeigt.
Und von Deiner Liebe singen
ist des Herzens wahre Freud,
Ehre, Lob und Dank Dir bringen
ist für uns nur Seligkeit.
Dir zu bringen Preis und Dank,
ist das einzige Begehren,
wenn wir nahn mit Lobgesang.
Es erquicket uns Dein Friede,
wohnt und zeugt Dein Geist,
Deine Liebe wird nicht müde,
immer sie sich treu erweist.
2. Deiner Obhut übergeben,
trägst Du uns bei Tag und Nacht.
Wer kann, Vater, g'nug erheben
Deine Liebe, Gnad und Macht?
Da wir arm und Sünder waren,
gabst Du ja das Liebste schon,
da wir nichts als Feinde waren,
starb für uns Dein eigner Sohn.
3. Deiner Liebe reiche Fülle
alles Denken übersteigt,
hast sie völlig ohne Hülle
in dem Sohne uns gezeigt.
Und von Deiner Liebe singen
ist des Herzens wahre Freud,
Ehre, Lob und Dank Dir bringen
ist für uns nur Seligkeit.
110. Bilde unsre Herzen durch den Geist der Liebe
1. Bilde unsre Herzen durch den Geist der Liebe,
dass wir, Herr, Dich lieben inniglich,
dass wir alle stets mit sehnuchtsvollem Triebe,
von der Welt getrennt, erwarten Dich.
Auf Dich hofft man nicht vergebens, Deinem Wort vertrauen wir.
Christus Jesus, Fürst des Lebens, komm und nimm uns auf zu Dir!
Wo, befreit von Schmerzen, Herr, an Deinem Herzen
alle Heil'gen ewig ruhn.
2. Komme bald, Herr Jesus! Sehnsuchtsvoller sehen
unsre Blicke auf zum Gnadenthron.
Immer wächst das Rufen; wartend wir hier stehen,
bis Du kommst, o Jesu, Gottesohn.
Geist und Braut, sie flehn nach oben, wie einst Du im Pilgerkleid,
dass wir, dieser Welt enthoben, bei Dir sei'n in Ewigkeit.
Deinen Geist verstehst Du, Deine Braut erhörst Du;
Jesu, komm! Wir warten Dein.
dass wir, Herr, Dich lieben inniglich,
dass wir alle stets mit sehnuchtsvollem Triebe,
von der Welt getrennt, erwarten Dich.
Auf Dich hofft man nicht vergebens, Deinem Wort vertrauen wir.
Christus Jesus, Fürst des Lebens, komm und nimm uns auf zu Dir!
Wo, befreit von Schmerzen, Herr, an Deinem Herzen
alle Heil'gen ewig ruhn.
2. Komme bald, Herr Jesus! Sehnsuchtsvoller sehen
unsre Blicke auf zum Gnadenthron.
Immer wächst das Rufen; wartend wir hier stehen,
bis Du kommst, o Jesu, Gottesohn.
Geist und Braut, sie flehn nach oben, wie einst Du im Pilgerkleid,
dass wir, dieser Welt enthoben, bei Dir sei'n in Ewigkeit.
Deinen Geist verstehst Du, Deine Braut erhörst Du;
Jesu, komm! Wir warten Dein.
111. Mein Leben ist ein Pilgerstand
1. Mein Leben ist ein Pilgerstand;
ich reise nach dem Vaterland,
zu Dir, zu meinem Jesus droben.
Du machst mir die Stätt bereit,
wo ich, nach allem Kampf und Leid,
stets ruhen soll und Dich, Herr, loben.
2. Durch Deinen Geist, o Herr, mich leit,
gib mir im Kampf Beständigkeit,
vor Straucheln meinen Fuß beschütze.
Ich kann ja nichts hier ohne Dich,
drum stärke und bewahre mich,
sei mir ein Schirm in Trübsalshitze.
Lass Deinen milden Gnadenschein
mich auf dem öden Pfad erfreun.
3. Bin ich in diesem fremden Land
der blinden Welt auch unbekannt -
o Trost!, Du bist es, der mich kennet.
Ich eil zu Dir, um mit der Schar
der Heil'gen Dich dort immerdar
zu preisen - dort, wo nichts uns trennet.
Mein Jesu, komm, oh, bleib nicht lang!
In dieser Fremde ist mir bang.
ich reise nach dem Vaterland,
zu Dir, zu meinem Jesus droben.
Du machst mir die Stätt bereit,
wo ich, nach allem Kampf und Leid,
stets ruhen soll und Dich, Herr, loben.
2. Durch Deinen Geist, o Herr, mich leit,
gib mir im Kampf Beständigkeit,
vor Straucheln meinen Fuß beschütze.
Ich kann ja nichts hier ohne Dich,
drum stärke und bewahre mich,
sei mir ein Schirm in Trübsalshitze.
Lass Deinen milden Gnadenschein
mich auf dem öden Pfad erfreun.
3. Bin ich in diesem fremden Land
der blinden Welt auch unbekannt -
o Trost!, Du bist es, der mich kennet.
Ich eil zu Dir, um mit der Schar
der Heil'gen Dich dort immerdar
zu preisen - dort, wo nichts uns trennet.
Mein Jesu, komm, oh, bleib nicht lang!
In dieser Fremde ist mir bang.
112. Wir danken, treuer Heiland, Dir
1. Wir danken, treuer Heiland, Dir,
dass Du uns nicht gelassen
als unversorgte Waisen hier,
auf unbekannten Straßen.
Bei fremdem Volk, in fremdem Land,
wo alle Wege ungebahnt,
da sehn wir Deine Tritte.
Wir stehen nie verlassen da,
Du bist uns allenthalben nah,
Du lebst in unsrer Mitte.
2. Du bist bei uns mit Deinem Geist -
o sel'ge, heil'ge Nähe! -,
der so lebendig sich erweist,
als ob Dich selbst man sähe,
bist unser Licht im dunklen Tal,
erquickst durch Deiner Liebe Strahl,
bist Seelentrank und -speise,
stehst uns mit Rat und Tat zur Seit
und gibst uns selber das Geleit
auf unsrer Pilgerreise.
3. Drum danken wir, o Heiland Dir
für Deine Lieb und Treue.
Oh, dass doch jedes Herz schon hier
sich Deinem Lob stets weihe!
Das ist ja unsre Seligkeit,
ist süßer Trost in allem Leid,
solange wir hier wallen.
Und wenn wir dort Dein Antlitz sehn
und völlig Deine Lieb verstehn,
wird ew'ges Lob erschallen.
dass Du uns nicht gelassen
als unversorgte Waisen hier,
auf unbekannten Straßen.
Bei fremdem Volk, in fremdem Land,
wo alle Wege ungebahnt,
da sehn wir Deine Tritte.
Wir stehen nie verlassen da,
Du bist uns allenthalben nah,
Du lebst in unsrer Mitte.
2. Du bist bei uns mit Deinem Geist -
o sel'ge, heil'ge Nähe! -,
der so lebendig sich erweist,
als ob Dich selbst man sähe,
bist unser Licht im dunklen Tal,
erquickst durch Deiner Liebe Strahl,
bist Seelentrank und -speise,
stehst uns mit Rat und Tat zur Seit
und gibst uns selber das Geleit
auf unsrer Pilgerreise.
3. Drum danken wir, o Heiland Dir
für Deine Lieb und Treue.
Oh, dass doch jedes Herz schon hier
sich Deinem Lob stets weihe!
Das ist ja unsre Seligkeit,
ist süßer Trost in allem Leid,
solange wir hier wallen.
Und wenn wir dort Dein Antlitz sehn
und völlig Deine Lieb verstehn,
wird ew'ges Lob erschallen.
113. Lieblich ist's, bei Dir zu wohnen
1. Lieblich ist's, bei Dir zu wohnen,
Herr, in Deines Vaters Haus,
wohin Du, im Glanz zu thronen,
einst den Deinen gingst voraus.
Da, da sehen wir dich wieder,
Erstgeborner vieler Brüder.
Welche Freude wird das sein!
Welche Freude wird das sein!
2. Unsrer Seelen tiefstes Sehnen
geht zum Vaterhaus hinauf,
wo die Leiden und die Tränen
und die Klagen hören auf.
Was kein Aug, kein Ohr vernommen,
in kein Menschenherz gekommen,
|: wird den Deinen dort zuteil. :|
3. Wie der Vogel fern vom Neste,
wandeln auf der Erde wir,
doch die Wohnung ist uns feste,
denn Dein Geist bürgt uns dafür,
gräbt uns Brunnen in der Wüste,
zeigt uns schon von fern die Küste,
|: wo wir landen einst bei Dir. :|
4. Bald, Herr, kommst Du uns entgegen,
führst uns in die Heimat ein,
wo wir ruhn von harten Wegen,
ungetrübt uns ewig freun,
ewig Deiner Liebe singen,
Preis, Anbetung, Dank Dir bringen,
|: ewig jauchzen Dir zur Ehr. :|
Herr, in Deines Vaters Haus,
wohin Du, im Glanz zu thronen,
einst den Deinen gingst voraus.
Da, da sehen wir dich wieder,
Erstgeborner vieler Brüder.
Welche Freude wird das sein!
Welche Freude wird das sein!
2. Unsrer Seelen tiefstes Sehnen
geht zum Vaterhaus hinauf,
wo die Leiden und die Tränen
und die Klagen hören auf.
Was kein Aug, kein Ohr vernommen,
in kein Menschenherz gekommen,
|: wird den Deinen dort zuteil. :|
3. Wie der Vogel fern vom Neste,
wandeln auf der Erde wir,
doch die Wohnung ist uns feste,
denn Dein Geist bürgt uns dafür,
gräbt uns Brunnen in der Wüste,
zeigt uns schon von fern die Küste,
|: wo wir landen einst bei Dir. :|
4. Bald, Herr, kommst Du uns entgegen,
führst uns in die Heimat ein,
wo wir ruhn von harten Wegen,
ungetrübt uns ewig freun,
ewig Deiner Liebe singen,
Preis, Anbetung, Dank Dir bringen,
|: ewig jauchzen Dir zur Ehr. :|
114. Guter Hirte! Welch Erbarmen
1. Guter Hirte! Welch Erbarmen,
welche Liebe wohnt in Dir!
Gabst Dein Leben für die armen
Schafe, die irret hier.
Aus der Wüste Nacht und Grauen,
von des Elends breiter Bahn,
trägst Du uns zu sel'gem Schauen
auf den Schultern himmelan,
auf den Schultern himmelan.
2. Dass uns Heil und Rettung werde,
wurdest Du die Gnadentür.
Rufst mit Namen Deine Herde,
gehst voran, sie folget Dir.
Nie, weil Du Dich hingegeben,
werden wir verloren gehn,
weil Du selbst bist unser Leben,
|: werden ewig wir bestehn. :|
3. Keine Macht auf dieser Erde
raubt uns Deine Liebe jetzt.
Sichtet Satan auch die Herde,
nichts ist da, was uns verletzt.
Keine Macht kann Deinen Händen,
keine Macht des Vaters Hand
uns entreißen, uns entwenden,
|: ew'ge Gnade knüpft' das Band. :|
welche Liebe wohnt in Dir!
Gabst Dein Leben für die armen
Schafe, die irret hier.
Aus der Wüste Nacht und Grauen,
von des Elends breiter Bahn,
trägst Du uns zu sel'gem Schauen
auf den Schultern himmelan,
auf den Schultern himmelan.
2. Dass uns Heil und Rettung werde,
wurdest Du die Gnadentür.
Rufst mit Namen Deine Herde,
gehst voran, sie folget Dir.
Nie, weil Du Dich hingegeben,
werden wir verloren gehn,
weil Du selbst bist unser Leben,
|: werden ewig wir bestehn. :|
3. Keine Macht auf dieser Erde
raubt uns Deine Liebe jetzt.
Sichtet Satan auch die Herde,
nichts ist da, was uns verletzt.
Keine Macht kann Deinen Händen,
keine Macht des Vaters Hand
uns entreißen, uns entwenden,
|: ew'ge Gnade knüpft' das Band. :|
115. Welche Liebe! Jesus betet
1. Welche Liebe! Jesus betet.
Glaubend schauen wir empor.
Seine Mittlerstimme redet
für uns zu des Vaters Ohr.
In den Himmel eingegangen,
siegreich, voller Herrlichkeit,
bleibt Sein Herz doch voll Verlangen,
uns zu segnen allezeit.
2. Und Er bittet ohn Ermüden
auch für unsre Seelen jetzt.
Er allein bewahrt den Frieden,
der wie Tau das Herz benetzt.
Mag der Feinde Schar auch toben,
Satan selbst uns klagen an,
Jesu Hände sind gehoben,
wer ist, der uns schaden kann?
3. Ja, Du sorgest für die Deinen.
Welch Vertrauen gibt uns dies!
Was uns bitter mag erscheinen,
wird durch dies Bewusstsein süß.
Jeden Schmerz hilfst Du uns tragen,
jedes Leid kannst Du verstehn,
und Du willst in allen Lagen
stets zum Vater für uns flehn.
Glaubend schauen wir empor.
Seine Mittlerstimme redet
für uns zu des Vaters Ohr.
In den Himmel eingegangen,
siegreich, voller Herrlichkeit,
bleibt Sein Herz doch voll Verlangen,
uns zu segnen allezeit.
2. Und Er bittet ohn Ermüden
auch für unsre Seelen jetzt.
Er allein bewahrt den Frieden,
der wie Tau das Herz benetzt.
Mag der Feinde Schar auch toben,
Satan selbst uns klagen an,
Jesu Hände sind gehoben,
wer ist, der uns schaden kann?
3. Ja, Du sorgest für die Deinen.
Welch Vertrauen gibt uns dies!
Was uns bitter mag erscheinen,
wird durch dies Bewusstsein süß.
Jeden Schmerz hilfst Du uns tragen,
jedes Leid kannst Du verstehn,
und Du willst in allen Lagen
stets zum Vater für uns flehn.
116. Nicht mehr lange - sel'ge Worte!
1. Nicht mehr lange - sel'ge Worte!
Du, Herr Jesus, kehrest bald zurück,
führst uns heim aus fremdem Orte
in das Vaterhaus zu ew'gem Glück.
Kampf und Leiden sind das Teil der Deinen
hier in dieser kurzen Pilgerzeit.
Alles endet, wenn Du wirst vereinen
uns mit Dir in Deiner Herrlichkeit.
2. Nicht mehr lange, dann erkennen
wir, o Herr, wie Du uns hast erkannt.
Unser Herz wird völlig brennen
in der Liebe, die uns hier schon band.
Ruhm und Preis und Dank und Lobgesänge
werden ewiglich nicht schweigen mehr,
und der Heil'gen Harfen süße Klänge
tönen stets zu Deines Namens Ehr.
3. Nicht mehr lange! Lehr uns wachen!
Morgenröte zeigt sich schon von fern.
Bald wird landen unser Nachen,
der uns trägt zu Dir, dem guten Herrn.
Lehr uns wachen, kämpfen ohn Ermüden!
Immer näher bringt uns jeder Tag.
Lehr uns wandeln völlig abgeschieden!
Unserm Kampf folgt sel'ge Ruhe nach.
Du, Herr Jesus, kehrest bald zurück,
führst uns heim aus fremdem Orte
in das Vaterhaus zu ew'gem Glück.
Kampf und Leiden sind das Teil der Deinen
hier in dieser kurzen Pilgerzeit.
Alles endet, wenn Du wirst vereinen
uns mit Dir in Deiner Herrlichkeit.
2. Nicht mehr lange, dann erkennen
wir, o Herr, wie Du uns hast erkannt.
Unser Herz wird völlig brennen
in der Liebe, die uns hier schon band.
Ruhm und Preis und Dank und Lobgesänge
werden ewiglich nicht schweigen mehr,
und der Heil'gen Harfen süße Klänge
tönen stets zu Deines Namens Ehr.
3. Nicht mehr lange! Lehr uns wachen!
Morgenröte zeigt sich schon von fern.
Bald wird landen unser Nachen,
der uns trägt zu Dir, dem guten Herrn.
Lehr uns wachen, kämpfen ohn Ermüden!
Immer näher bringt uns jeder Tag.
Lehr uns wandeln völlig abgeschieden!
Unserm Kampf folgt sel'ge Ruhe nach.
117. Von Deiner Gnade will ich singen
1. Von Deiner Gnade will ich singen,
die mich erfüllt mit sel'ger Ruh,
Anbetung Deiner Liebe bringen.
Wer liebt, o Gott, wer liebt wie Du!
Die Gnade führt von bösen Wegen
den Sünder, den Verlornen, aus,
die Liebe eilt ihm froh entgegen,
als käm der einz'ge Sohn nach Haus.
2. Nur Gnade ist's, die mir begegnet,
solang ich hier in Schwachheit bin.
Der Liebe Fülle dort mich segnet,
komm ich zur ew'gen Heimat hin.
Mag auch hienieden alles wanken,
mag alles hier auch enden sich:
Die Gnade kennet keine Schranken,
und Liebe bleibet ewiglich.
3. Wie kommt's, dass ich hier sicher gehe?
Weil Deine Gnad, o Gott, mich schützt.
Wie kommt's, dass ich im Kampf bestehe?
Weil Deine Lieb mich schirmt und stützt.
Ja, Gnade ist's, die stets mich leitet,
und Liebe, die mich führet heim.
Schon ist die Wohnstätt dort bereitet,
bald zieh ich jubelnd zu Dir ein.
die mich erfüllt mit sel'ger Ruh,
Anbetung Deiner Liebe bringen.
Wer liebt, o Gott, wer liebt wie Du!
Die Gnade führt von bösen Wegen
den Sünder, den Verlornen, aus,
die Liebe eilt ihm froh entgegen,
als käm der einz'ge Sohn nach Haus.
2. Nur Gnade ist's, die mir begegnet,
solang ich hier in Schwachheit bin.
Der Liebe Fülle dort mich segnet,
komm ich zur ew'gen Heimat hin.
Mag auch hienieden alles wanken,
mag alles hier auch enden sich:
Die Gnade kennet keine Schranken,
und Liebe bleibet ewiglich.
3. Wie kommt's, dass ich hier sicher gehe?
Weil Deine Gnad, o Gott, mich schützt.
Wie kommt's, dass ich im Kampf bestehe?
Weil Deine Lieb mich schirmt und stützt.
Ja, Gnade ist's, die stets mich leitet,
und Liebe, die mich führet heim.
Schon ist die Wohnstätt dort bereitet,
bald zieh ich jubelnd zu Dir ein.
118. Süßer Trost! Der Herr wird kommen
1. Süßer Trost! Der Herr wird kommen
eilend mit Posaunenschall.
Morgenrot, bereits erglommen,
mehrt das Sehnen überall.
Geist und Braut, sie rufen, flehen: „Komm, Herr Jesus, Bräutigam!“
Lass uns bald zur Heimat gehen, Dich zu schauen,
Gotteslamm!
2. Engel brachten einst die Kunde,
was in Davids Stadt geschah,
Hirten lauschten - sel'ge Stunde! -
in der Flur von Ephrata.
Ja, Du kamst, trugst unsre Sünden,
littest für uns Hohn und Schmach,
musstest selbst den Tod hier finden,
eh die Kette Satans brach.
3. Doch Du lebst und kehrst zurücke,
führst die Braut zur Hochzeit ein,
und den Feind, voll List und Tücke,
schließt der finstre Abgrund ein.
Ja, Du kommst, Du wirst erscheinen,
sinkst nicht mehr in Tod und Grab,
wirst dann teilen mit den Deinen
Himmelsglanz und Herrscherstab.
4. Welch ein Glück, mit Dir zu leben
dort in Deiner Herrlichkeit,
Deinen Thron stets zu umgeben,
fern von Kummer, Angst und Leid!
Dort im Vaterhaus zu wohnen
mit Dir, der so hoch beglückt,
dort an Deiner Seit zu thronen,
ganz des Feindes Macht entrückt!
eilend mit Posaunenschall.
Morgenrot, bereits erglommen,
mehrt das Sehnen überall.
Geist und Braut, sie rufen, flehen: „Komm, Herr Jesus, Bräutigam!“
Lass uns bald zur Heimat gehen, Dich zu schauen,
Gotteslamm!
2. Engel brachten einst die Kunde,
was in Davids Stadt geschah,
Hirten lauschten - sel'ge Stunde! -
in der Flur von Ephrata.
Ja, Du kamst, trugst unsre Sünden,
littest für uns Hohn und Schmach,
musstest selbst den Tod hier finden,
eh die Kette Satans brach.
3. Doch Du lebst und kehrst zurücke,
führst die Braut zur Hochzeit ein,
und den Feind, voll List und Tücke,
schließt der finstre Abgrund ein.
Ja, Du kommst, Du wirst erscheinen,
sinkst nicht mehr in Tod und Grab,
wirst dann teilen mit den Deinen
Himmelsglanz und Herrscherstab.
4. Welch ein Glück, mit Dir zu leben
dort in Deiner Herrlichkeit,
Deinen Thron stets zu umgeben,
fern von Kummer, Angst und Leid!
Dort im Vaterhaus zu wohnen
mit Dir, der so hoch beglückt,
dort an Deiner Seit zu thronen,
ganz des Feindes Macht entrückt!
119. Harre, meine Seele, harre des Herrn!
1. Harre, meine Seele, harre des Herrn!
Alles Ihm befehle, hilft Er doch so gern.
Sei unverzagt! Bald der Morgen tagt,
und ein neuer Frühling folgt dem Winter nach.
In allen Stürzen, in aller Not
wird Er dich beschirmen, der treue Gott!
2. Harre, meine Seele, harre des Herrn!
Alles Ihm befehle, hilft Er doch so gern.
Wenn alles bricht,
Gott verlässt uns nicht,
größer als der Helfer ist die Not ja nicht.
Ewige Treue! Retter in Not!
Unser Herz erfreue, Du treuer Gott!
3. Harre, meine Seele, harre des Herrn!
Alles Ihm befehle, hilft Er doch so gern.
Bald höret auf
unser Pilgerlauf,
und die Klagen schweigen, nimmt uns Jesus auf.
Nach allem Leiden, nach aller Not
folgen ew'ge Freuden, Du treuer Gott!
Alles Ihm befehle, hilft Er doch so gern.
Sei unverzagt! Bald der Morgen tagt,
und ein neuer Frühling folgt dem Winter nach.
In allen Stürzen, in aller Not
wird Er dich beschirmen, der treue Gott!
2. Harre, meine Seele, harre des Herrn!
Alles Ihm befehle, hilft Er doch so gern.
Wenn alles bricht,
Gott verlässt uns nicht,
größer als der Helfer ist die Not ja nicht.
Ewige Treue! Retter in Not!
Unser Herz erfreue, Du treuer Gott!
3. Harre, meine Seele, harre des Herrn!
Alles Ihm befehle, hilft Er doch so gern.
Bald höret auf
unser Pilgerlauf,
und die Klagen schweigen, nimmt uns Jesus auf.
Nach allem Leiden, nach aller Not
folgen ew'ge Freuden, Du treuer Gott!
120. Amen, Amen! Jesu, eile
1. Amen, Amen! Jesu, eile,
still das Sehnen Deiner Braut!
Mächtiglich die Wolken teile,
dass Dich unser Auge schaut!
Steige auf am Horizonte,
Morgenstern, durchbrich die Nacht!
Oh, dass Deine Braut schon thronte
dort mit Dir in Himmelspracht!
2. Amen, Amen! Lass die Deinen,
die hier noch getrennet gehn,
bald mit Freuden sich vereinen
und um Dich versammelt stehn.
Komm, Herr Jesus, komm behände,
zeig uns Deiner Liebe Macht!
Amen, Amen! Oh, vollende,
was Dein kostbar Blut gebracht!
still das Sehnen Deiner Braut!
Mächtiglich die Wolken teile,
dass Dich unser Auge schaut!
Steige auf am Horizonte,
Morgenstern, durchbrich die Nacht!
Oh, dass Deine Braut schon thronte
dort mit Dir in Himmelspracht!
2. Amen, Amen! Lass die Deinen,
die hier noch getrennet gehn,
bald mit Freuden sich vereinen
und um Dich versammelt stehn.
Komm, Herr Jesus, komm behände,
zeig uns Deiner Liebe Macht!
Amen, Amen! Oh, vollende,
was Dein kostbar Blut gebracht!
121. O Gottes Lamm, wer kann verkünden
1. O Gottes Lamm, wer kann verkünden
den Reichtum Deiner Lieb und Huld?
Wer Deiner Leiden Maß ergründen,
die Du ertrugst so voll Geduld?
Wie Schafe stumm zur Schlachtbank gehen,
gingst Du hinauf nach Golgatha,
wo Schrecken, Angst und Todeswehen
allein Dein Auge vor sich sah.
2. Von finstern Mächten ganz umgeben,
bliebst Du doch völlig Gott geweiht,
gabst willig hin Dein teures Leben
zu Gottes Ehr und Herrlichkeit,
hast Deine Lieb am Kreuz enthüllet,
so wie der Mensch den tiefsten Hass,
hast Gottes Willen ganz erfüllet,
und ach! der Mensch sein Sündenmaß.
3. Und - o Liebe ohnegleichen! -,
Du gabst Dich selber für uns hin,
dass kein Gericht uns kann erreichen,
dass selbst der Tod für uns Gewinn.
Du hast für uns den Fluch getragen,
als Du am Kreuz zur Sünd gemacht.
Auf Dir all unsre Sünden lagen,
als Du das Sühnungswerk vollbracht.
4. O Gottes Lamm! Anbetend bringen,
wenn schwach auch, wir Dir Preis und Ehr.
Wir werden völlig dort besingen
Dein Lob mit allem Himmelsheer.
O Lamm! Du wardst für uns geschlachtet,
hast Gott erkauft uns durch Dein Blut,
hast uns zu herrschen wert geachtet
und stets zu warten Deiner Hut.
den Reichtum Deiner Lieb und Huld?
Wer Deiner Leiden Maß ergründen,
die Du ertrugst so voll Geduld?
Wie Schafe stumm zur Schlachtbank gehen,
gingst Du hinauf nach Golgatha,
wo Schrecken, Angst und Todeswehen
allein Dein Auge vor sich sah.
2. Von finstern Mächten ganz umgeben,
bliebst Du doch völlig Gott geweiht,
gabst willig hin Dein teures Leben
zu Gottes Ehr und Herrlichkeit,
hast Deine Lieb am Kreuz enthüllet,
so wie der Mensch den tiefsten Hass,
hast Gottes Willen ganz erfüllet,
und ach! der Mensch sein Sündenmaß.
3. Und - o Liebe ohnegleichen! -,
Du gabst Dich selber für uns hin,
dass kein Gericht uns kann erreichen,
dass selbst der Tod für uns Gewinn.
Du hast für uns den Fluch getragen,
als Du am Kreuz zur Sünd gemacht.
Auf Dir all unsre Sünden lagen,
als Du das Sühnungswerk vollbracht.
4. O Gottes Lamm! Anbetend bringen,
wenn schwach auch, wir Dir Preis und Ehr.
Wir werden völlig dort besingen
Dein Lob mit allem Himmelsheer.
O Lamm! Du wardst für uns geschlachtet,
hast Gott erkauft uns durch Dein Blut,
hast uns zu herrschen wert geachtet
und stets zu warten Deiner Hut.
122. Gott, Dich würdig zu verehren
1. Gott, Dich würdig zu verehren,
Möcht schon hier Dein Lob sich mehren,
ganz erfüllen Herz und Sinn!
Dazu reicht die Ewigkeit nicht hin.
2. Deine Gnade an uns dachte,
eh der Welten Grund gelegt.
Deine Liebe uns bewachte,
seit uns diese Erde trägt.
3. Doch am hellsten strahlt' die Sonne
Deiner Gnad und Lieb, o Gott,
als Du Jesus, Deine Wonne,
gabst für Sünder in den Tod.
4. Kannst Du Höh'res je uns geben,
kann noch Liebe größer sein?
Und wir sollten unser Leben
Dir, o Gott, nicht völlig weihn?
5. Dir wir Ruhm und Ehre bringen,
Dank, Anbetung allezeit.
Ewig werden wir besingen,
Gott, Dein Lob in Herrlichkeit.
Möcht schon hier Dein Lob sich mehren,
ganz erfüllen Herz und Sinn!
Dazu reicht die Ewigkeit nicht hin.
2. Deine Gnade an uns dachte,
eh der Welten Grund gelegt.
Deine Liebe uns bewachte,
seit uns diese Erde trägt.
3. Doch am hellsten strahlt' die Sonne
Deiner Gnad und Lieb, o Gott,
als Du Jesus, Deine Wonne,
gabst für Sünder in den Tod.
4. Kannst Du Höh'res je uns geben,
kann noch Liebe größer sein?
Und wir sollten unser Leben
Dir, o Gott, nicht völlig weihn?
5. Dir wir Ruhm und Ehre bringen,
Dank, Anbetung allezeit.
Ewig werden wir besingen,
Gott, Dein Lob in Herrlichkeit.
123. Nur bei Jesus möcht ich weilen
1. Nur bei Jesus möcht ich weilen,
nur, wo Er ist, ruhen aus.
Alles werd ich mit Ihm teilen
dort im teuren Vaterhaus.
Werde ganz für Ihn nur leben,
stets Ihn preisen und erheben.
O welch Glück! Wer spricht es aus?
2. Nur bei Jesus schweigt mein Sehnen,
mein Verlangen stillt nur Er.
Wie könnt ich mich auch gewöhnen
hier, wo alles öd und leer,
wo ich fremd und einsam gehe,
nirgend eine Heimat sehe,
|: nirgend finde mein Begehr? :|
3. Du, Herr Jesus, bist mein Leben,
bist allein mein köstlich Teil.
Alles hast Du hingegeben,
ja Dich selbst, zu meinem Heil.
Darum kann auch nichts auf Erden
meines Herzens Wonne werden,
|: Du nur, Jesu, bist mein Teil. :|
4. Du, des Himmels ew'ge Sonne,
Du, der Engel Herrlichkeit,
Du, des Vaters Freud und Wonne,
Du bist mein in Ewigkeit.
Möchtest Du doch all die Deinen
heute noch mit Dir vereinen
|: dort in Deiner Herrlichkeit! :|
nur, wo Er ist, ruhen aus.
Alles werd ich mit Ihm teilen
dort im teuren Vaterhaus.
Werde ganz für Ihn nur leben,
stets Ihn preisen und erheben.
O welch Glück! Wer spricht es aus?
2. Nur bei Jesus schweigt mein Sehnen,
mein Verlangen stillt nur Er.
Wie könnt ich mich auch gewöhnen
hier, wo alles öd und leer,
wo ich fremd und einsam gehe,
nirgend eine Heimat sehe,
|: nirgend finde mein Begehr? :|
3. Du, Herr Jesus, bist mein Leben,
bist allein mein köstlich Teil.
Alles hast Du hingegeben,
ja Dich selbst, zu meinem Heil.
Darum kann auch nichts auf Erden
meines Herzens Wonne werden,
|: Du nur, Jesu, bist mein Teil. :|
4. Du, des Himmels ew'ge Sonne,
Du, der Engel Herrlichkeit,
Du, des Vaters Freud und Wonne,
Du bist mein in Ewigkeit.
Möchtest Du doch all die Deinen
heute noch mit Dir vereinen
|: dort in Deiner Herrlichkeit! :|
124. Preis sei Dir, o Lamm
1. Preis sei Dir, o Lamm,
Spross aus Davids Stamm!
Unsre Schuld hast Du gesühnet,
trugst den Fluch, den wir verdienet.
Preis sei Dir, o Lamm,
Spross aus Davids Stamm!
2. In welch tiefer Not
schrieest Du zu Gott:
„Warum hast Du mich verlassen?“
Oh, wer kann Dein Weh erfassen!
In welch tiefer Not
schrieest Du zu Gott!
3. Du, zur Sünd gemacht,
sankst in Todesnacht.
Du, der keine Sünde kannte,
der sich selbst „das Leben“ nannte,
Du, zur Sünd gemacht,
sankst in Todesnacht.
4. Nun ist Gott geehrt,
Satans Macht zerstört,
freigemacht unzähl'ge Scharen,
die des Todes Beute waren;
Gott in Dir geehrt,
Satans Macht zerstört.
5. Oh, Anbetung Dir,
Preis und Dank dafür!
Über alles hoch erhoben,
weilest, Gottes Lamm, Du droben.
Oh, Anbetung Dir,
Preis und Dank dafür!
Spross aus Davids Stamm!
Unsre Schuld hast Du gesühnet,
trugst den Fluch, den wir verdienet.
Preis sei Dir, o Lamm,
Spross aus Davids Stamm!
2. In welch tiefer Not
schrieest Du zu Gott:
„Warum hast Du mich verlassen?“
Oh, wer kann Dein Weh erfassen!
In welch tiefer Not
schrieest Du zu Gott!
3. Du, zur Sünd gemacht,
sankst in Todesnacht.
Du, der keine Sünde kannte,
der sich selbst „das Leben“ nannte,
Du, zur Sünd gemacht,
sankst in Todesnacht.
4. Nun ist Gott geehrt,
Satans Macht zerstört,
freigemacht unzähl'ge Scharen,
die des Todes Beute waren;
Gott in Dir geehrt,
Satans Macht zerstört.
5. Oh, Anbetung Dir,
Preis und Dank dafür!
Über alles hoch erhoben,
weilest, Gottes Lamm, Du droben.
Oh, Anbetung Dir,
Preis und Dank dafür!
125. Dir, dem hoch erhobenen Herrn
1. Dir, dem hoch erhobenen Herrn,
dem sich alles, nah und fern,
den der Engel Scharen loben,
beugen wird einst hier wie droben,
bringen Huldigung auch wir,
denn Du bist für uns gestorben,
hast uns durch Dein Blut erworben.
Ehre, Preis und Ruhm sei Dir!
2. Dich zu schaun in Herrlichkeit,
Gegenstand der höchsten Ehren,
ruhmgekrönt in Ewigkeit,
ist das Ziel, das wir begehren.
Und wenn wir nach dieser Zeit
dort mit Dir verherrlicht stehen,
wird doch jeder in uns sehen,
Herr, nur Deine Herrlichkeit.
dem sich alles, nah und fern,
den der Engel Scharen loben,
beugen wird einst hier wie droben,
bringen Huldigung auch wir,
denn Du bist für uns gestorben,
hast uns durch Dein Blut erworben.
Ehre, Preis und Ruhm sei Dir!
2. Dich zu schaun in Herrlichkeit,
Gegenstand der höchsten Ehren,
ruhmgekrönt in Ewigkeit,
ist das Ziel, das wir begehren.
Und wenn wir nach dieser Zeit
dort mit Dir verherrlicht stehen,
wird doch jeder in uns sehen,
Herr, nur Deine Herrlichkeit.
126. Dem, der uns liebt und uns von unsern Sünden
1. Dem, der uns liebt und uns von unsern Sünden
gewaschen hat in Seinem Blut
und uns gemacht hat zu einem Königtum,
zu Priestern Seinem Gott und Vater:
Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit!
Amen, Amen!
gewaschen hat in Seinem Blut
und uns gemacht hat zu einem Königtum,
zu Priestern Seinem Gott und Vater:
Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit!
Amen, Amen!
127. Stille unsers Herzens Sehnen
1. Stille unsers Herzens Sehnen,
Herr Jesus komm!
Führ uns aus dem Land der Tränen,
Herr Jesus, komm!
Hier, wo Feinde uns umringen,
Satan uns legt tausend Schlingen,
will Dein Lob nur schwach erklingen.
Herr Jesus, komm!
2. Ganz zertrennt die Heil'gen stehen,
Herr Jesus, komm!
Einheit ist nicht mehr zu sehen.
Herr Jesus, komm!
Satans List hat sie zerstöret,
Sünd und Welt manch Herz betöret,
ach, wie sehr wirst Du entehret!
Herr Jesus, komm!
3. Dann wird alle Schwachheit enden,
Herr Jesus, komm! -,
nie ein Herz von Dir sich wenden.
Herr Jesus, komm!
Jeder wird Dich froh begrüßen,
beten an zu Deinen Füßen
und in ew'gem Lob zerfließen.
Herr Jesus, komm!
4. Herrlich wirst Du dann erscheinen -
Herr Jesus, komm! -
in der Mitte all der Deinen.
Herr Jesus, komm!
Erd und Himmel werden spenden
Ruhm und Preis an allen Enden.
O welch seliges Vollenden!
Herr Jesus, komm!
Herr Jesus komm!
Führ uns aus dem Land der Tränen,
Herr Jesus, komm!
Hier, wo Feinde uns umringen,
Satan uns legt tausend Schlingen,
will Dein Lob nur schwach erklingen.
Herr Jesus, komm!
2. Ganz zertrennt die Heil'gen stehen,
Herr Jesus, komm!
Einheit ist nicht mehr zu sehen.
Herr Jesus, komm!
Satans List hat sie zerstöret,
Sünd und Welt manch Herz betöret,
ach, wie sehr wirst Du entehret!
Herr Jesus, komm!
3. Dann wird alle Schwachheit enden,
Herr Jesus, komm! -,
nie ein Herz von Dir sich wenden.
Herr Jesus, komm!
Jeder wird Dich froh begrüßen,
beten an zu Deinen Füßen
und in ew'gem Lob zerfließen.
Herr Jesus, komm!
4. Herrlich wirst Du dann erscheinen -
Herr Jesus, komm! -
in der Mitte all der Deinen.
Herr Jesus, komm!
Erd und Himmel werden spenden
Ruhm und Preis an allen Enden.
O welch seliges Vollenden!
Herr Jesus, komm!
128. Anbetung Dir, dem Lamme
1. Anbetung Dir, dem Lamme,
das unsre Sünden trug.
Dort an des Kreuzes Stamme
wardst Du für uns ein Fluch!
Preis Dir, dass Du gegeben
in heißer Liebesglut
für uns Dein teures Leben
und Dein Versöhnungsblut!
2. Wer könnte je ergründen
die Tiefen und die Höh'n,
und wer Verständnis finden
von dem, was dort geschehn!
Du, alles Lebens Quelle,
des ew'gen Gottes Sohn,
Du hast an unsrer Stelle
geschmeckt der Sünde Lohn!
3. Preis und Anbetung bringen
wir Dir, o Herr, dafür!
Von Deiner Liebe singen
in Schwachheit wir schon hier.
Was wird es sein, wenn droben,
in Deiner Herrlichkeit,
Dich jeder Mund wird loben,
o Lamm, in Ewigkeit!
das unsre Sünden trug.
Dort an des Kreuzes Stamme
wardst Du für uns ein Fluch!
Preis Dir, dass Du gegeben
in heißer Liebesglut
für uns Dein teures Leben
und Dein Versöhnungsblut!
2. Wer könnte je ergründen
die Tiefen und die Höh'n,
und wer Verständnis finden
von dem, was dort geschehn!
Du, alles Lebens Quelle,
des ew'gen Gottes Sohn,
Du hast an unsrer Stelle
geschmeckt der Sünde Lohn!
3. Preis und Anbetung bringen
wir Dir, o Herr, dafür!
Von Deiner Liebe singen
in Schwachheit wir schon hier.
Was wird es sein, wenn droben,
in Deiner Herrlichkeit,
Dich jeder Mund wird loben,
o Lamm, in Ewigkeit!
129. Jesu, Lamm Gottes, in Herrlichkeit droben gekrönet
1. Jesu, Lamm Gottes, in Herrlichkeit droben gekrönet,
warest einst hier und hast sterbend am Kreuz uns versöhnet.
Ewiger Sohn,
gingst von dem Kreuze zum Thron,
Du, der hienieden verhöhnet.
2. Deine Geliebten, versammelt, um Dich zu erheben,
die Du geführt hast vom Tode zum ewigen Leben,
beten Dich an,
der Du so Großes getan,
selber Dich für uns gegeben.
3. Preis und Anbetung sei Deinem hochheiligen Namen,
hoch und erhaben ist er über jeglichen Namen!
Preis sei schon hier,
Preis einst in Herrlichkeit Dir!
Preis sei Dir ewiglich! Amen.
warest einst hier und hast sterbend am Kreuz uns versöhnet.
Ewiger Sohn,
gingst von dem Kreuze zum Thron,
Du, der hienieden verhöhnet.
2. Deine Geliebten, versammelt, um Dich zu erheben,
die Du geführt hast vom Tode zum ewigen Leben,
beten Dich an,
der Du so Großes getan,
selber Dich für uns gegeben.
3. Preis und Anbetung sei Deinem hochheiligen Namen,
hoch und erhaben ist er über jeglichen Namen!
Preis sei schon hier,
Preis einst in Herrlichkeit Dir!
Preis sei Dir ewiglich! Amen.
130. Du hast uns lieb, Du treuer Gott und Vater
1. Du hast uns lieb, Du treuer Gott und Vater,
wie nie ein Mensch geliebt.
Du hast uns lieb! Selbst nicht im Mutterherzen
es solche Liebe gibt,
es solche Liebe gibt.
2. Du hast uns lieb! -
Du gabst den Eingebornen,
den Sohn in Deinem Schoß.
Du hast uns lieb,
unwürdig, wie wir waren,
|: und sündig, arm und bloß. :|
3. Du hast uns lieb!
Mit Kleidern ew'gen Heiles
hast Du uns angetan.
Du hast uns lieb!
Als vielgeliebte Kinder
|: anbetend wir Dir nahn. :|
4. Du hast uns lieb,
und Deine Liebe gossest
Du in das Herz uns aus.
Du hast uns lieb!
Drum eilen frohen Mutes
|: wir heim ins Vaterhaus. :|
wie nie ein Mensch geliebt.
Du hast uns lieb! Selbst nicht im Mutterherzen
es solche Liebe gibt,
es solche Liebe gibt.
2. Du hast uns lieb! -
Du gabst den Eingebornen,
den Sohn in Deinem Schoß.
Du hast uns lieb,
unwürdig, wie wir waren,
|: und sündig, arm und bloß. :|
3. Du hast uns lieb!
Mit Kleidern ew'gen Heiles
hast Du uns angetan.
Du hast uns lieb!
Als vielgeliebte Kinder
|: anbetend wir Dir nahn. :|
4. Du hast uns lieb,
und Deine Liebe gossest
Du in das Herz uns aus.
Du hast uns lieb!
Drum eilen frohen Mutes
|: wir heim ins Vaterhaus. :|
131. Abba, Vater! Dir wir nahen
1. Abba, Vater! Dir wir nahen
in dem Namen unsres Herrn.
Deiner Kinder Dankeslieder
hörst Du, Vater, ja so gern.
Hier am Tisch des Herrn vereinigt,
der am Kreuze für uns starb,
schaun anbetend wir die Liebe,
die so teuer uns erwarb.
2. Sklaven einst, in Satans Ketten,
hassenswürdig, voller Schuld,
stehn wir als geliebte Kinder
jetzt in Deiner Vaterhuld.
In das ew'ge Reich des Sohnes
Deiner Liebe nun versetzt,
sind wir in dem Auferstandnen
Deines Herzens Wonne jetzt.
3. Und in uns, die hier versammelt,
schaut der Engel zahllos Heer
all die Wunder Deiner Weisheit,
Deiner Liebe weites Meer.
Abba, Vater! Dir sei Ehre
allezeit durch Jesus Christ.
Ewig, ewig sei gepriesen,
der Du Licht und Liebe bist!
in dem Namen unsres Herrn.
Deiner Kinder Dankeslieder
hörst Du, Vater, ja so gern.
Hier am Tisch des Herrn vereinigt,
der am Kreuze für uns starb,
schaun anbetend wir die Liebe,
die so teuer uns erwarb.
2. Sklaven einst, in Satans Ketten,
hassenswürdig, voller Schuld,
stehn wir als geliebte Kinder
jetzt in Deiner Vaterhuld.
In das ew'ge Reich des Sohnes
Deiner Liebe nun versetzt,
sind wir in dem Auferstandnen
Deines Herzens Wonne jetzt.
3. Und in uns, die hier versammelt,
schaut der Engel zahllos Heer
all die Wunder Deiner Weisheit,
Deiner Liebe weites Meer.
Abba, Vater! Dir sei Ehre
allezeit durch Jesus Christ.
Ewig, ewig sei gepriesen,
der Du Licht und Liebe bist!
132. Zu Deinem Tisch sind wir geladen
1. Zu Deinem Tisch sind wir geladen,
um Dich, o Herr, versammelt hier,
und Deiner Liebe reiche Gnaden
in Deinem Tode schauen wir.
Ja, diesen Tod wir jetzt verkünden,
traf Dich einst für unsre Sünden,
die ewig Du getilget hast.
2. Der Kelch der Segnung, den wir segnen,
Herr, Deines Blut's Gemeinschaft ist.
Auf Dich sich unsre Blicke lenken,
der Du das Lamm geworden bist.
Dein Tod, er brachte uns das Leben!
All unsre Sünden sind vergeben,
weil Du, Herr, gabst Dein Sühnungsblut.
3. In diesem einen Brot wir sehen
des Leibes Einheit wunderbar,
die Du erwirkt in Todeswehen,
als Du Dich gabst auf Golgatha.
Zu einem Leib sind wir getaufet,
durch Dich am Kreuz erlöst, erkaufet.
Herr Jesus, wir gedenken Dein!
4. O Gottes Lamm! Bald wird Dich droben,
mit Dir vereint auf immerdar,
in tausend neuen Weisen loben
der Deinen heil'ge, frohe Schar.
Nicht einer fehlt, Du riefst sie alle,
sie singen laut mit Jubelschalle:
Dem Lamme Ehr, das uns versöhnt'!
um Dich, o Herr, versammelt hier,
und Deiner Liebe reiche Gnaden
in Deinem Tode schauen wir.
Ja, diesen Tod wir jetzt verkünden,
traf Dich einst für unsre Sünden,
die ewig Du getilget hast.
2. Der Kelch der Segnung, den wir segnen,
Herr, Deines Blut's Gemeinschaft ist.
Auf Dich sich unsre Blicke lenken,
der Du das Lamm geworden bist.
Dein Tod, er brachte uns das Leben!
All unsre Sünden sind vergeben,
weil Du, Herr, gabst Dein Sühnungsblut.
3. In diesem einen Brot wir sehen
des Leibes Einheit wunderbar,
die Du erwirkt in Todeswehen,
als Du Dich gabst auf Golgatha.
Zu einem Leib sind wir getaufet,
durch Dich am Kreuz erlöst, erkaufet.
Herr Jesus, wir gedenken Dein!
4. O Gottes Lamm! Bald wird Dich droben,
mit Dir vereint auf immerdar,
in tausend neuen Weisen loben
der Deinen heil'ge, frohe Schar.
Nicht einer fehlt, Du riefst sie alle,
sie singen laut mit Jubelschalle:
Dem Lamme Ehr, das uns versöhnt'!
133. Hin zu Jesus möcht ich eilen
1. Hin zu Jesus möcht ich eilen,
heim zu meinem teuren Herrn!
Ewig, ewig bei Ihm weilen,
dort, wo Sünd und Kummer fern.
2. Möchte dieser Welt entfliehen,
dieser Zeiten Eitelkeit,
heimwärts, heimwärts möcht ich ziehen
in des Lammes Herrlichkeit!
3. O mein Jesu, welch Entzücken
wird's für meine Seele sein,
Dich verherrlicht zu erblicken,
ewig Dir mein Lob zu weihn!
4. Komm, Herr Jesus, hör das Flehen,
führ die Braut zur Hochzeit ein!
Heut noch möcht ich zu Dir gehen,
ewig, ewig bei Dir sein!
heim zu meinem teuren Herrn!
Ewig, ewig bei Ihm weilen,
dort, wo Sünd und Kummer fern.
2. Möchte dieser Welt entfliehen,
dieser Zeiten Eitelkeit,
heimwärts, heimwärts möcht ich ziehen
in des Lammes Herrlichkeit!
3. O mein Jesu, welch Entzücken
wird's für meine Seele sein,
Dich verherrlicht zu erblicken,
ewig Dir mein Lob zu weihn!
4. Komm, Herr Jesus, hör das Flehen,
führ die Braut zur Hochzeit ein!
Heut noch möcht ich zu Dir gehen,
ewig, ewig bei Dir sein!
134. Anbetung, Ehre, Dank und Ruhm sei Dir, o Gott, im Heiligtum
1. Anbetung, Ehre, Dank und Ruhm sei Dir, o Gott, im Heiligtum
für Deine viele Liebe, die Du entgegen uns gebracht,
als wir in tiefer Sündennacht im Tod gefangen lagen!
Reich bist Du an Barmherzigkeit, Dein Lieben übersteiget weit
all Denken und Erkennen.
2. Du wolltest nicht des Sünders Tod,
Du wolltest als der Heiland-Gott
uns Heil und Leben bringen.
In dem Geliebten auserwählt,
hast Du uns vor Dich hingestellt
als Kinder Deiner Liebe.
O Abba, Vater, welch ein Glück!
In Ihm begnadigt, ruht Dein Blick
auf uns mit Wohlgefallen.
3. Bald werden wir vor Deinem Thron
Dir, unserm Vater, und dem Sohn
ein ew'ges Loblied singen.
Dann wird das Lob ein volles sein,
wenn alle Kreatur stimmt ein
in der Erlösten Chöre.
Doch sei auch jetzt in dieser Zeit
Anbetung, Lob und Dank geweiht
Dir, Vater, und dem Lamme!
für Deine viele Liebe, die Du entgegen uns gebracht,
als wir in tiefer Sündennacht im Tod gefangen lagen!
Reich bist Du an Barmherzigkeit, Dein Lieben übersteiget weit
all Denken und Erkennen.
2. Du wolltest nicht des Sünders Tod,
Du wolltest als der Heiland-Gott
uns Heil und Leben bringen.
In dem Geliebten auserwählt,
hast Du uns vor Dich hingestellt
als Kinder Deiner Liebe.
O Abba, Vater, welch ein Glück!
In Ihm begnadigt, ruht Dein Blick
auf uns mit Wohlgefallen.
3. Bald werden wir vor Deinem Thron
Dir, unserm Vater, und dem Sohn
ein ew'ges Loblied singen.
Dann wird das Lob ein volles sein,
wenn alle Kreatur stimmt ein
in der Erlösten Chöre.
Doch sei auch jetzt in dieser Zeit
Anbetung, Lob und Dank geweiht
Dir, Vater, und dem Lamme!
135. Herr, Du schaust in Gnaden nieder
1. Herr, Du schaust in Gnaden nieder
auf die Deinen jederzeit,
breitest segnend Deine Hände
über sie in Kampf und Leid.
Seelenspeise für die Reise
reichst Du unermüdlich dar,
schenkest auch zur Pilgerschaft
Licht und Weisheit, Mut und Kraft.
2. All die Schafe Deiner Herde
leitest Du in Lieb und Huld,
lagerst sie auf grüner Weide,
hebst und trägst sie mit Geduld.
Segnest immer,
lässt sie nimmer,
schirmest sie vor Satans List,
bleibst ihr fester, starker Hort,
lehrst sie durch Dein teures Wort.
3. Lenke auch in dieser Stunde
unsre Herzen, Herr, zu Dir!
Tröste, lehre, nähre, pflege,
gib, was not ist, jedem hier!
Und in Frieden
sei beschieden
uns auch jetzt das gute Teil.
Lass uns wie Maria tun,
still zu Deinen Füßen ruhn!
auf die Deinen jederzeit,
breitest segnend Deine Hände
über sie in Kampf und Leid.
Seelenspeise für die Reise
reichst Du unermüdlich dar,
schenkest auch zur Pilgerschaft
Licht und Weisheit, Mut und Kraft.
2. All die Schafe Deiner Herde
leitest Du in Lieb und Huld,
lagerst sie auf grüner Weide,
hebst und trägst sie mit Geduld.
Segnest immer,
lässt sie nimmer,
schirmest sie vor Satans List,
bleibst ihr fester, starker Hort,
lehrst sie durch Dein teures Wort.
3. Lenke auch in dieser Stunde
unsre Herzen, Herr, zu Dir!
Tröste, lehre, nähre, pflege,
gib, was not ist, jedem hier!
Und in Frieden
sei beschieden
uns auch jetzt das gute Teil.
Lass uns wie Maria tun,
still zu Deinen Füßen ruhn!
136. O Vater, sieh die Deinen
1. O Vater, sieh die Deinen
vor Dir sich hier vereinen
zu kindlichem Gebet.
Du hörest gern ihr Flehen, willst alles wohl versehen,
Dein Herz uns allzeit offen steht.
2. Du sprichst Dein Ja und Amen,
wenn wir in Jesu Namen
Dir, Vater, bittend nahn.
Die Schätze Deiner Gnade
sind auf dem Pilgerpfade
den Deinen reichlich aufgetan.
3. Drum lass uns Dir vertrauen,
auf Deine Güte bauen,
die jeden Morgen neu.
Dein Lieben ist ohn Wanken,
so lehr uns bitten, danken
in Kindeseinfalt, ohne Scheu.
vor Dir sich hier vereinen
zu kindlichem Gebet.
Du hörest gern ihr Flehen, willst alles wohl versehen,
Dein Herz uns allzeit offen steht.
2. Du sprichst Dein Ja und Amen,
wenn wir in Jesu Namen
Dir, Vater, bittend nahn.
Die Schätze Deiner Gnade
sind auf dem Pilgerpfade
den Deinen reichlich aufgetan.
3. Drum lass uns Dir vertrauen,
auf Deine Güte bauen,
die jeden Morgen neu.
Dein Lieben ist ohn Wanken,
so lehr uns bitten, danken
in Kindeseinfalt, ohne Scheu.
137. Gottes Sohn! Anbetend schauen
1. Gottes Sohn! Anbetend schauen
wir in Dir des Vaters Bild,
Gottes Herrlichkeit und Gnade,
Seine Liebe unverhüllt.
Staunend beugen wir uns nieder,
singen Dir, dem Herrn der Welt,
der das ganze All erhält,
unsre Lob- und Dankeslieder,
preisen mit der Schöpfung laut
Dich, o Herr, der sie erbaut.
2. Gottes Lamm! Du kamst hernieder
aus des Vaters Herrlichkeit,
schrittest durch die Welt der Sünde,
Segen spendend, Gott geweiht.
Littest stille, ohne Klagen,
ließest Dich für unsre Schuld -
o welch wunderbare Huld! -
willig an das Fluchholz schlagen.
Dank Dir, teures Opferlamm,
Gottes Sohn am Kreuzesstamm!
3. Gottes Lamm, in welcher Liebe
gabest Du Dein Leben hin!
Ihre Höhe, ihre Tiefe
übersteiget unsern Sinn.
Des Gerichtes große Wasser
löschten nicht die heil'ge Glut.
Selbst in tiefster Leidensflut
liebtest Du all Deine Hasser.
Niemand Dich erfassen kann,
staunend beten wir Dich an!
4. Gottes Lamm! Jetzt weilst Du droben
ruhmgekrönt auf Gottes Thron.
Siegreich hast Du überwunden
Satans Macht und Menschenhohn.
Jauchzend singen heil'ge Chöre,
seit das große Werk vollbracht:
„Dir, dem Lamme, sei gebracht
Macht und Herrlichkeit und Ehre!“
Und wir stimmen freudig ein:
Du bist würdig, Du allein!
wir in Dir des Vaters Bild,
Gottes Herrlichkeit und Gnade,
Seine Liebe unverhüllt.
Staunend beugen wir uns nieder,
singen Dir, dem Herrn der Welt,
der das ganze All erhält,
unsre Lob- und Dankeslieder,
preisen mit der Schöpfung laut
Dich, o Herr, der sie erbaut.
2. Gottes Lamm! Du kamst hernieder
aus des Vaters Herrlichkeit,
schrittest durch die Welt der Sünde,
Segen spendend, Gott geweiht.
Littest stille, ohne Klagen,
ließest Dich für unsre Schuld -
o welch wunderbare Huld! -
willig an das Fluchholz schlagen.
Dank Dir, teures Opferlamm,
Gottes Sohn am Kreuzesstamm!
3. Gottes Lamm, in welcher Liebe
gabest Du Dein Leben hin!
Ihre Höhe, ihre Tiefe
übersteiget unsern Sinn.
Des Gerichtes große Wasser
löschten nicht die heil'ge Glut.
Selbst in tiefster Leidensflut
liebtest Du all Deine Hasser.
Niemand Dich erfassen kann,
staunend beten wir Dich an!
4. Gottes Lamm! Jetzt weilst Du droben
ruhmgekrönt auf Gottes Thron.
Siegreich hast Du überwunden
Satans Macht und Menschenhohn.
Jauchzend singen heil'ge Chöre,
seit das große Werk vollbracht:
„Dir, dem Lamme, sei gebracht
Macht und Herrlichkeit und Ehre!“
Und wir stimmen freudig ein:
Du bist würdig, Du allein!
138. Anbetung Dir! Sei hoch gepriesen
1. Anbetung Dir! Sei hoch gepriesen
für Deine Liebe, Jesu Christ,
die Du an Sündern hast bewiesen,
da Du für uns gestorben bist.
Wie viel hast Du für uns getan!
Wir beten dankend, Herr, Dich an.
2. Anbetung Dir! So wird es schallen
im neuen Liede fort und fort.
Das schwache Lob wird bald - von allen! -
zum mächt'gen Jubelchore dort,
wo, bei der goldnen Harfen Klang,
Dir tönt der ew'ge Lobgesang.
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für Deine Liebe, Jesu Christ,
die Du an Sündern hast bewiesen,
da Du für uns gestorben bist.
Wie viel hast Du für uns getan!
Wir beten dankend, Herr, Dich an.
2. Anbetung Dir! So wird es schallen
im neuen Liede fort und fort.
Das schwache Lob wird bald - von allen! -
zum mächt'gen Jubelchore dort,
wo, bei der goldnen Harfen Klang,
Dir tönt der ew'ge Lobgesang.
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139. Dankt unserm Gott und bringt Ihm Ehre
1. Dankt unserm Gott und bringt Ihm Ehre,
denn Er ist freundlich jederzeit!
Frohlockt, dass Seine Güte währe
von Ewigkeit zu Ewigkeit!
Ja, rühmet Ihn mit Herz und Munde,
Er ist allein des Rühmens wert.
Ein Lobegesang sei jede Stunde,
die Seine Güte uns beschert!
2. Du, großer Gott, bist unsre Stärke,
bist unser Licht in dunkler Nacht.
Du hast durch wunderbare Werke
Heil und Erlösung uns gebracht.
Wir waren hoffnungslos verloren,
in Welt- und Sündenlust verstrickt.
Du hast uns für Dich selbst erkoren,
des bösen Feindes Macht entrückt.
3. Dich sollen Herz und Zunge loben,
erheben Deine Majestät.
Dein Ruhm, o Gott, sei hoch erhoben,
der über alle Himmel geht!
Dein Vaterantlitz voll Erbarmen
bestrahlet uns zu jeder Zeit.
Du trägst Dein Volk auf mächt'gen Armen,
Du großer Gott von Ewigkeit!
denn Er ist freundlich jederzeit!
Frohlockt, dass Seine Güte währe
von Ewigkeit zu Ewigkeit!
Ja, rühmet Ihn mit Herz und Munde,
Er ist allein des Rühmens wert.
Ein Lobegesang sei jede Stunde,
die Seine Güte uns beschert!
2. Du, großer Gott, bist unsre Stärke,
bist unser Licht in dunkler Nacht.
Du hast durch wunderbare Werke
Heil und Erlösung uns gebracht.
Wir waren hoffnungslos verloren,
in Welt- und Sündenlust verstrickt.
Du hast uns für Dich selbst erkoren,
des bösen Feindes Macht entrückt.
3. Dich sollen Herz und Zunge loben,
erheben Deine Majestät.
Dein Ruhm, o Gott, sei hoch erhoben,
der über alle Himmel geht!
Dein Vaterantlitz voll Erbarmen
bestrahlet uns zu jeder Zeit.
Du trägst Dein Volk auf mächt'gen Armen,
Du großer Gott von Ewigkeit!
140. Herr, das Wort aus Deinem Munde
1. Herr, das Wort aus Deinem Munde
ist so lieblich, süß und hold,
gute Botschaft, frohe Kunde,
reins-te Gold!
Deine ew'gen Heilsgedanken, Deine Liebe ohne Schranken,
Dein Herz, das sich zu uns neigt,
hast Du völlig uns gezeigt.
2. Eins ist not - auf Dich zu hören,
auf Dein Wort voll Huld und Heil,
zu bewahren Deine Lehren,
ist das allerbeste Teil.
Ja, das Wort, das Du gegeben,
es ist Wahrheit, Geist und Leben,
unsers Weges helles Licht,
wer ihm folgt, der irret nicht.
3. Vater, Dank für diese Quelle,
Lebensmanna, Himmelsgab,
diese Leuchte unsrer Seele,
diesen guten Wanderstab!
Dank für diese Kraft der Schwachen,
Weisheit, Toren klug zu machen,
Dank für dieses Schwert im Krieg,
Dank für diesen Weg zum Sieg!
ist so lieblich, süß und hold,
gute Botschaft, frohe Kunde,
reins-te Gold!
Deine ew'gen Heilsgedanken, Deine Liebe ohne Schranken,
Dein Herz, das sich zu uns neigt,
hast Du völlig uns gezeigt.
2. Eins ist not - auf Dich zu hören,
auf Dein Wort voll Huld und Heil,
zu bewahren Deine Lehren,
ist das allerbeste Teil.
Ja, das Wort, das Du gegeben,
es ist Wahrheit, Geist und Leben,
unsers Weges helles Licht,
wer ihm folgt, der irret nicht.
3. Vater, Dank für diese Quelle,
Lebensmanna, Himmelsgab,
diese Leuchte unsrer Seele,
diesen guten Wanderstab!
Dank für diese Kraft der Schwachen,
Weisheit, Toren klug zu machen,
Dank für dieses Schwert im Krieg,
Dank für diesen Weg zum Sieg!
141. Herr, wenn um Dich allein
1. Herr, wenn um Dich allein
die Herzen sich bewegen,
dann fließt wie Himmels-tau
herab Dein reicher Segen.
Gib Stille des Gemüts,
und heil'ge Mund und Ohr!
Drum ziehe uns mit Macht
auch jetzt zu Dir empor,
2. Verscheuche gnädiglich
des Feindes böse Mächte,
erfüll mit Deinem Geist
die Seele Deiner Knechte!
Ja, lege Deine Kraft
in jedes Wort hinein
und lasse Herz und Sinn
auf Dich gerichtet sein!
die Herzen sich bewegen,
dann fließt wie Himmels-tau
herab Dein reicher Segen.
Gib Stille des Gemüts,
und heil'ge Mund und Ohr!
Drum ziehe uns mit Macht
auch jetzt zu Dir empor,
2. Verscheuche gnädiglich
des Feindes böse Mächte,
erfüll mit Deinem Geist
die Seele Deiner Knechte!
Ja, lege Deine Kraft
in jedes Wort hinein
und lasse Herz und Sinn
auf Dich gerichtet sein!
142. Herr, Du hast uns erworben
1. Herr, Du hast uns erworben,
Du hast uns gege-ben. Preis Dir für solche Huld!
Du bist für uns gestorben,
erkauft mit Deinem Blut.
Du machtest alles gut.
Dein Tod ist unser Leben,
Du trugst die ganze Schuld,
hast selbst Dich uns gegeben.
2. Kein Tod kann uns nun schrecken.
Wer glaubt, der stirbt nicht mehr,
Du wirst ihn auferwecken
bei Deiner Wiederkehr.
„Ich leb - und ihr sollt leben“,
so hast Du einst gesagt,
wirst uns zu Dir erheben,
noch eh der Morgen tagt.
3. Dann wird auch das verschlungen,
was sterblich jetzt noch ist.
Du hast den Sieg errungen,
der Du das Leben bist.
Drum komm, lass Dein Erscheinen
in einem sel'gen Nu
uns allesamt vereinen
bei Dir in ew'ger Ruh!
Du hast uns gege-ben. Preis Dir für solche Huld!
Du bist für uns gestorben,
erkauft mit Deinem Blut.
Du machtest alles gut.
Dein Tod ist unser Leben,
Du trugst die ganze Schuld,
hast selbst Dich uns gegeben.
2. Kein Tod kann uns nun schrecken.
Wer glaubt, der stirbt nicht mehr,
Du wirst ihn auferwecken
bei Deiner Wiederkehr.
„Ich leb - und ihr sollt leben“,
so hast Du einst gesagt,
wirst uns zu Dir erheben,
noch eh der Morgen tagt.
3. Dann wird auch das verschlungen,
was sterblich jetzt noch ist.
Du hast den Sieg errungen,
der Du das Leben bist.
Drum komm, lass Dein Erscheinen
in einem sel'gen Nu
uns allesamt vereinen
bei Dir in ew'ger Ruh!
143. Es ist das offene, ewige Liebesschaffen
1. Es ist das offene, ewige Liebesschaffen
der Armut, das sich alles niederneigt,
Jesus Herrlichkeit, uns führt zu Jesus Herrlichkeit.
2. Wir sollten nicht verloren werden,
Gott will, uns soll geholfen sein;
deswegen kam der Sohn auf Erden
und nahm hernach den Himmel ein.
So kommet nun vom Gnadenthron
|: der Gnade Fülle durch den Sohn. :|
3. O Gnade, welche alle Sünden
durch Christi Blut jetzt tilgen kann,
und lässt nun allerorts verkünden
Vergebung, Frieden jedermann.
Das ew'ge Heil ist jetzt bereit,
|: o wunderbare Gnadenzeit! :|
der Armut, das sich alles niederneigt,
Jesus Herrlichkeit, uns führt zu Jesus Herrlichkeit.
2. Wir sollten nicht verloren werden,
Gott will, uns soll geholfen sein;
deswegen kam der Sohn auf Erden
und nahm hernach den Himmel ein.
So kommet nun vom Gnadenthron
|: der Gnade Fülle durch den Sohn. :|
3. O Gnade, welche alle Sünden
durch Christi Blut jetzt tilgen kann,
und lässt nun allerorts verkünden
Vergebung, Frieden jedermann.
Das ew'ge Heil ist jetzt bereit,
|: o wunderbare Gnadenzeit! :|
144. Großer Heiland der Verlornen
1. Großer Heiland der Verlornen,
hingst du an des Kreuzes Stamm!
Gottes heil'ges Opferlamm,
dorngekrönt, mit Fluch beladen,
2. Dich, den Herrn, den Fürst des Lebens,
traf der Menschen Spott und Hohn;
Dir, dem Reinen, Fleckenlosen,
ward der Sünde bittrer Lohn.
3. Rings von Todesnacht umgeben,
hast Du unsre Schuld gesühnt;
still und stumm, von Gott verlassen,
trugest Du, was wir verdient.
4. Aus den Toten auferstanden,
thronst Du als des Menschen Sohn
jetzt zur Rechten Gottes droben -
Sünder gab Er Dir zum Lohn!
5. Großer Heiland der Verlornen!
Wer jetzt gläubig Dir vertraut,
der wird nimmermehr zuschanden,
hat auf Felsengrund gebaut.
hingst du an des Kreuzes Stamm!
Gottes heil'ges Opferlamm,
dorngekrönt, mit Fluch beladen,
2. Dich, den Herrn, den Fürst des Lebens,
traf der Menschen Spott und Hohn;
Dir, dem Reinen, Fleckenlosen,
ward der Sünde bittrer Lohn.
3. Rings von Todesnacht umgeben,
hast Du unsre Schuld gesühnt;
still und stumm, von Gott verlassen,
trugest Du, was wir verdient.
4. Aus den Toten auferstanden,
thronst Du als des Menschen Sohn
jetzt zur Rechten Gottes droben -
Sünder gab Er Dir zum Lohn!
5. Großer Heiland der Verlornen!
Wer jetzt gläubig Dir vertraut,
der wird nimmermehr zuschanden,
hat auf Felsengrund gebaut.
145. Herr, lenke unsern Sinn empor
1. Herr, lenke unsern Sinn empor
und öffne gnädig jedes Ohr,
führ durch den Geist ins Wort uns ein
und lass es unsre Speise sein!
2. Dass jedes Herz gesammelt sei,
mach uns von Sorg und Unruh frei,
bewege Du des Herzens Grund
und tu uns Deine Gnade kund!
3. An Lebenswassern, still und rein,
lass alle uns gelagert sein,
gib selbst das gute, rechte Wort,
Du Leibes-Heiland, Hirt und Hort!
und öffne gnädig jedes Ohr,
führ durch den Geist ins Wort uns ein
und lass es unsre Speise sein!
2. Dass jedes Herz gesammelt sei,
mach uns von Sorg und Unruh frei,
bewege Du des Herzens Grund
und tu uns Deine Gnade kund!
3. An Lebenswassern, still und rein,
lass alle uns gelagert sein,
gib selbst das gute, rechte Wort,
Du Leibes-Heiland, Hirt und Hort!
146. Jesu, Du hast uns die Gnad und Leben entströmt Deinen Wunden
1. Jesu, Du hast uns die Gnad und Leben entströmt Deinen Wunden.
Fried und Gerechtigkeit hast Du am Kreuze verbunden.
Oh, wie Dein Blut Wunder der Gnade nun tut!
2. Preis Dir, o großer Erretter, Du hast es vollendet,
wer nun in Reue und Glauben zu Dir, Herr, sich wendet,
der wird versöhnt,
der wird mit Gnaden gekrönt!
Frieden Dein Wort ihm nun spendet.
3. Wenn auch die Sonne erlischt an dem Himmelsgewölbe,
stürzen die Berge ins Meer auch, Du bleibest derselbe.
Du wankest nicht,
hältst, was Dein Wort uns verspricht!
Treu bist Du, ewig derselbe.
Fried und Gerechtigkeit hast Du am Kreuze verbunden.
Oh, wie Dein Blut Wunder der Gnade nun tut!
2. Preis Dir, o großer Erretter, Du hast es vollendet,
wer nun in Reue und Glauben zu Dir, Herr, sich wendet,
der wird versöhnt,
der wird mit Gnaden gekrönt!
Frieden Dein Wort ihm nun spendet.
3. Wenn auch die Sonne erlischt an dem Himmelsgewölbe,
stürzen die Berge ins Meer auch, Du bleibest derselbe.
Du wankest nicht,
hältst, was Dein Wort uns verspricht!
Treu bist Du, ewig derselbe.
147. Herr, Dein Wort ist Geist und Leben
1. Herr, Dein Wort ist Geist und Leben,
uns im Pilgerlauf gegeben,
bis zum Ziele, zu jeder Frist.
Wie selig ist,
dass Du selbst unser Hirte bist!
Bist auch heute uns begegnet,
zum Licht und Heile uns gesegnet,
hast mild und gnädiglich
gegeben, wie haben wir's so oft verspürt!
Du schließt Dein Wort uns auf,
stärkst auf grüne Auen uns geführt.
2. Als die Schafe Deiner Herde,
die Du erkauft von dieser Erde,
sind wir nun Dein in Ewigkeit.
Lass das Wort aus Deinem Munde,
das neu Du gabst in dieser Stunde,
auch mit uns gehen durch die Zeit!
Herr, lehr uns wachend stehn
und wartend auf Dich sehn,
treu im Kleinen!
Bald ruhen wir,
o Herr, bei Dir
und preisen dann Dich für und für.
uns im Pilgerlauf gegeben,
bis zum Ziele, zu jeder Frist.
Wie selig ist,
dass Du selbst unser Hirte bist!
Bist auch heute uns begegnet,
zum Licht und Heile uns gesegnet,
hast mild und gnädiglich
gegeben, wie haben wir's so oft verspürt!
Du schließt Dein Wort uns auf,
stärkst auf grüne Auen uns geführt.
2. Als die Schafe Deiner Herde,
die Du erkauft von dieser Erde,
sind wir nun Dein in Ewigkeit.
Lass das Wort aus Deinem Munde,
das neu Du gabst in dieser Stunde,
auch mit uns gehen durch die Zeit!
Herr, lehr uns wachend stehn
und wartend auf Dich sehn,
treu im Kleinen!
Bald ruhen wir,
o Herr, bei Dir
und preisen dann Dich für und für.
148. O Vater! Einer ist's vor allen
1. O Vater! Einer ist's vor allen,
auf Ihn blickst Du mit Wohlgefallen,
der Abglanz Deiner Herrlichkeiten;
Er ist's, der Dein Verlangen stillt.
Wie in dem Schoß der Ewigkeiten,
so war Er's in der Füll der Zeiten,
der geliebten, eignen Sohn.
Und jetzt als Mensch auf Deinem Thron.
In Ihm sind Deine Wesenheiten,
Dein Abdruck ist Er und Dein Bild.
2. Eh diese Schöpfung noch geboren,
hast Du zum Opfer Ihn erkoren
als reines, makelloses Lamm.
Für uns ward Er zur Sünd, zum Fluche,
für Dich zum lieblichen Geruche
am martervollen Kreuzesstamm.
Er hat vollendet Deinen Willen,
Dein göttlich großes Werk vollbracht;
Er kam, um alles zu erfüllen,
was Deine Lieb zuvor bedacht.
3. Zu Deiner Rechten hoch erhoben
thront Er als Gott und Mensch jetzt droben,
o wunderbarer Gottesrat!
Bald wird Er noch zu sich erheben
die Braut, um dort mit ihr zu leben,
die Er so teu'r erkaufet hat.
Auch sie ist dann zu Deiner Ehre,
o Gott, zu Deiner Herrlichkeit,
damit sie Dein Ruhm vermehre
von Ewigkeit zu Ewigkeit.
auf Ihn blickst Du mit Wohlgefallen,
der Abglanz Deiner Herrlichkeiten;
Er ist's, der Dein Verlangen stillt.
Wie in dem Schoß der Ewigkeiten,
so war Er's in der Füll der Zeiten,
der geliebten, eignen Sohn.
Und jetzt als Mensch auf Deinem Thron.
In Ihm sind Deine Wesenheiten,
Dein Abdruck ist Er und Dein Bild.
2. Eh diese Schöpfung noch geboren,
hast Du zum Opfer Ihn erkoren
als reines, makelloses Lamm.
Für uns ward Er zur Sünd, zum Fluche,
für Dich zum lieblichen Geruche
am martervollen Kreuzesstamm.
Er hat vollendet Deinen Willen,
Dein göttlich großes Werk vollbracht;
Er kam, um alles zu erfüllen,
was Deine Lieb zuvor bedacht.
3. Zu Deiner Rechten hoch erhoben
thront Er als Gott und Mensch jetzt droben,
o wunderbarer Gottesrat!
Bald wird Er noch zu sich erheben
die Braut, um dort mit ihr zu leben,
die Er so teu'r erkaufet hat.
Auch sie ist dann zu Deiner Ehre,
o Gott, zu Deiner Herrlichkeit,
damit sie Dein Ruhm vermehre
von Ewigkeit zu Ewigkeit.
149. Wohlgeruch und Herrlichkeiten
1. Wohlgeruch und Herrlichkeiten
stiegen auf vom Kreuz al-tar,
wo das Lamm im tiefsten Leiden
bis zum Tod gehorsam war.
Zu des Vaters Wohlgefallen
gab der Sohn sich willig dar.
2. Auf dem Holz hat Er gegeben -
o welch göttlich große Huld! -
ganz sich selbst, Sein teures Leben,
um zu sühnen Sünd und Schuld.
Gottes Zorn und Strafe trug Er
voll Ergebung und Geduld.
3. Gott, Dich Heil'gen und Gerechten
hat geehrt Dein eigner Sohn,
und, erhöht zu Deiner Rechten,
sitzt Er jetzt auf Deinem Thron,
bis Du Ihm, dem Sohn des Menschen,
Macht und Segnung gibst zum Lohn.
4. Gott und Vater, wir erheben
Deinen wunderbaren Rat,
der den Sohn dahinzugeben
vor der Zeit beschlossen hat;
Lob und Dank und Ruhm gebühren
Dir, der Ihn verherrlicht hat.
stiegen auf vom Kreuz al-tar,
wo das Lamm im tiefsten Leiden
bis zum Tod gehorsam war.
Zu des Vaters Wohlgefallen
gab der Sohn sich willig dar.
2. Auf dem Holz hat Er gegeben -
o welch göttlich große Huld! -
ganz sich selbst, Sein teures Leben,
um zu sühnen Sünd und Schuld.
Gottes Zorn und Strafe trug Er
voll Ergebung und Geduld.
3. Gott, Dich Heil'gen und Gerechten
hat geehrt Dein eigner Sohn,
und, erhöht zu Deiner Rechten,
sitzt Er jetzt auf Deinem Thron,
bis Du Ihm, dem Sohn des Menschen,
Macht und Segnung gibst zum Lohn.
4. Gott und Vater, wir erheben
Deinen wunderbaren Rat,
der den Sohn dahinzugeben
vor der Zeit beschlossen hat;
Lob und Dank und Ruhm gebühren
Dir, der Ihn verherrlicht hat.
150. In Anbetung weilen wir ehrfurchtsvoll, o Herr, vor Dir
1. In Anbetung weilen wir ehrfurchtsvoll, o Herr, vor Dir,
rühmen Dich aufs Neue.
Keiner war Dir jemals gleich, der, an Macht und Liebe reich,
diente Gott in Treue.
2. Wohlgeruch und Lieblichkeit
warst für Gott Du allezeit,
selbst im tiefsten Leide.
Willig hast Du Dich verzehrt,
durch Gehorsam Gott gehört,
Ihm zur Wonn und Freude.
3. Wie auf ehernem Altar
man einst brachte Opfer dar,
hast Du Dich gegeben.
Du, das makellose Lamm,
starbest an des Kreuzes Stamm,
opfertest Dein Leben.
4. Was des Vaters Herz empfand,
da kein Fehl in Dir Er fand -
niemand kann's ergründen.
Völlig weihtest Du Dich Gott,
stiegst hinab bis in den Tod,
den wir jetzt verkünden.
5. Teurer Herr, wir preisen Dich,
huldigen Dir feierlich,
singen Deinem Namen.
Du, der höchsten Ruhmes wert,
Du bist's, den der Vater ehrt;
Du bist würdig! Amen.
rühmen Dich aufs Neue.
Keiner war Dir jemals gleich, der, an Macht und Liebe reich,
diente Gott in Treue.
2. Wohlgeruch und Lieblichkeit
warst für Gott Du allezeit,
selbst im tiefsten Leide.
Willig hast Du Dich verzehrt,
durch Gehorsam Gott gehört,
Ihm zur Wonn und Freude.
3. Wie auf ehernem Altar
man einst brachte Opfer dar,
hast Du Dich gegeben.
Du, das makellose Lamm,
starbest an des Kreuzes Stamm,
opfertest Dein Leben.
4. Was des Vaters Herz empfand,
da kein Fehl in Dir Er fand -
niemand kann's ergründen.
Völlig weihtest Du Dich Gott,
stiegst hinab bis in den Tod,
den wir jetzt verkünden.
5. Teurer Herr, wir preisen Dich,
huldigen Dir feierlich,
singen Deinem Namen.
Du, der höchsten Ruhmes wert,
Du bist's, den der Vater ehrt;
Du bist würdig! Amen.
151. Lob und Dank sei Dir, Erlöser, Gottes Lamm, Du tatest alles
1. Lob und Dank sei Dir, Erlöser, Gottes Lamm, Du tatest alles,
was zuvor beschlossen ward.
Du hast völlig Ihn verherrlicht, Seine Liebe offenbart;
Du, der, für uns zur Sünd gemacht,
in unsaglich tiefen Leiden
uns zur Opfer sich gebracht.
2. Preis Dir, großer Überwinder,
der in dunkler Todesnacht
auf dem Kreuz den Sieg errungen
und den Feind zunicht gemacht.
Oh, wir fallen vor Dir nieder,
rühmen Deiner Liebe Macht,
rufen huldigend von Herzen:
Dir, o Herr, sei Lob gebracht!
3. Ruhm, Anbetung, Preis und Ehre
bringen wir, Herr Jesus, Dir!
Unerforschte Höh'n und Tiefen
sieht erfreut der Glaube hier.
Göttlich große Herrlichkeiten
leuchten jetzt vom Kreuzesstamm.
Sei erhoben und gepriesen,
Du, Herr Jesus, Gottes Lamm!
was zuvor beschlossen ward.
Du hast völlig Ihn verherrlicht, Seine Liebe offenbart;
Du, der, für uns zur Sünd gemacht,
in unsaglich tiefen Leiden
uns zur Opfer sich gebracht.
2. Preis Dir, großer Überwinder,
der in dunkler Todesnacht
auf dem Kreuz den Sieg errungen
und den Feind zunicht gemacht.
Oh, wir fallen vor Dir nieder,
rühmen Deiner Liebe Macht,
rufen huldigend von Herzen:
Dir, o Herr, sei Lob gebracht!
3. Ruhm, Anbetung, Preis und Ehre
bringen wir, Herr Jesus, Dir!
Unerforschte Höh'n und Tiefen
sieht erfreut der Glaube hier.
Göttlich große Herrlichkeiten
leuchten jetzt vom Kreuzesstamm.
Sei erhoben und gepriesen,
Du, Herr Jesus, Gottes Lamm!
152. Wir stehen, Herr, im Heiligtum
1. Wir stehen, Herr, im Heiligtum
und preisen Dich, der aus freiem Triebe
Anbetung bringen wir und Ruhm
des Vaters heil'gem Willen;
und preisen Deine Liebe
herab kam, es übernahm,
in Treue zu erfüllen
2. Vollkommen, wie Dein Leben hier
zu Deines Gottes Freude,
so rein und heilig sehen wir
Dich auch im tiefsten Leide.
In größter Not
sprachst Du zu Gott
nach ringend heißem Flehen:
„Dein Wille soll geschehen.“
3. O heil'ges, fleckenloses Lamm,
Du hast Dein teures Leben
zum Wohlgeruch am Kreuzesstamm
Gott willig hingegeben.
Drum singen wir
zum Preise Dir,
der Du durch Deine Wunden
die Sühnung hast gefunden.
und preisen Dich, der aus freiem Triebe
Anbetung bringen wir und Ruhm
des Vaters heil'gem Willen;
und preisen Deine Liebe
herab kam, es übernahm,
in Treue zu erfüllen
2. Vollkommen, wie Dein Leben hier
zu Deines Gottes Freude,
so rein und heilig sehen wir
Dich auch im tiefsten Leide.
In größter Not
sprachst Du zu Gott
nach ringend heißem Flehen:
„Dein Wille soll geschehen.“
3. O heil'ges, fleckenloses Lamm,
Du hast Dein teures Leben
zum Wohlgeruch am Kreuzesstamm
Gott willig hingegeben.
Drum singen wir
zum Preise Dir,
der Du durch Deine Wunden
die Sühnung hast gefunden.
153. Lamm, verwundet und beladen
1. Lamm, verwundet und beladen,
Dich traf unser aller Schaden,
heimaufgesucht mit schwerem Leid,
unsre Ungerechtigkeit.
2. In den Tod hast Du Dein Leben
ausgeschüttet ganz und gar;
Deine Seele ward gegeben
für die Schuld auf dem Altar.
3. Aus den Gluten, aus dem Feuer
Deiner Leiden ging hervor
Wohlgeruch so süß und teuer,
welcher stieg zu Gott empor.
4. Dir, dem Retter, der nicht scheute
diese Pein, nicht wich zurück,
Dir gehört die Meng zur Beute,
Dir verdankt sie all ihr Glück.
5. Dich, der einst mit Sünd beladen
an dem Kreuz gelitten hat,
Dich erheben Myriaden
ewig für die größte Tat.
Dich traf unser aller Schaden,
heimaufgesucht mit schwerem Leid,
unsre Ungerechtigkeit.
2. In den Tod hast Du Dein Leben
ausgeschüttet ganz und gar;
Deine Seele ward gegeben
für die Schuld auf dem Altar.
3. Aus den Gluten, aus dem Feuer
Deiner Leiden ging hervor
Wohlgeruch so süß und teuer,
welcher stieg zu Gott empor.
4. Dir, dem Retter, der nicht scheute
diese Pein, nicht wich zurück,
Dir gehört die Meng zur Beute,
Dir verdankt sie all ihr Glück.
5. Dich, der einst mit Sünd beladen
an dem Kreuz gelitten hat,
Dich erheben Myriaden
ewig für die größte Tat.
154. Du Sohn des Höchsten, dessen Stärke
1. Du Sohn des Höchsten, dessen Stärke
die große Schöpfung machtvoll aufrecht hält,
wir preisen Deiner Hände Werke
Dich, den gewaltigen, den Herrn der Welt.
Dein Antlitz strahlet, Gottes Ebenbild,
uns Seiner Liebe Wunder unverhüllt.
2. Im Schoß des Vaters, Seine Wonne,
vor Ihm ergötzend stets Dich Tag um Tag,
was trieb Dich, lichte Himmelssonne,
zu wählen Elend, Schande, Schmerz und Schmach,
zu werden das erseh'ne Gotteslamm,
zu tragen Gottes Zorn am Kreuzesstamm?
3. Wir denken still der finstren Stunden,
da, Jesu, Du am Kreuz zum Fluch gemacht,
wo Du trugst alle unsre Sünden
und triumphierend riefst: „Es ist vollbracht!“
Oh, nimm entgegen unsrer Herzen Dank,
in Ewigkeit der Deinen Lobgesang!
die große Schöpfung machtvoll aufrecht hält,
wir preisen Deiner Hände Werke
Dich, den gewaltigen, den Herrn der Welt.
Dein Antlitz strahlet, Gottes Ebenbild,
uns Seiner Liebe Wunder unverhüllt.
2. Im Schoß des Vaters, Seine Wonne,
vor Ihm ergötzend stets Dich Tag um Tag,
was trieb Dich, lichte Himmelssonne,
zu wählen Elend, Schande, Schmerz und Schmach,
zu werden das erseh'ne Gotteslamm,
zu tragen Gottes Zorn am Kreuzesstamm?
3. Wir denken still der finstren Stunden,
da, Jesu, Du am Kreuz zum Fluch gemacht,
wo Du trugst alle unsre Sünden
und triumphierend riefst: „Es ist vollbracht!“
Oh, nimm entgegen unsrer Herzen Dank,
in Ewigkeit der Deinen Lobgesang!
155. O Haupt, voll Blut und Wunden
1. O Haupt, voll Blut und Wunden,
voll Schmerz und voller Hohn!
O Haupt, zum Spott umbunden
mit einer Dornenkron!
Was hast Du, Herr, verschuldet,
was legt man Dir zur Last,
dass Du das Kreuz erduldet,
den Tod erlitten hast?
2. Dort hat Dich Gott zerschlagen
in tiefer Finsternis,
und Du, Du musstest fragen,
warum Er Dich verließ:
Stets hast Du Ihm gefallen -
warum denn dies Gericht? -,
warst heilig, rein in allem
und kanntest Sünde nicht!
3. Du musstest es empfinden,
wie Gottes Zorn so schwer
für uns und unsre Sünden,
so viel wie Sand am Meer.
Du tratst an unsre Stelle
aus freier Lieb und Huld,
gabst Deine eigne Seele
für unsre Sünd und Schuld.
4. Du, Jesu, hast vollendet,
was Dir der Vater gab;
Dein Leiden ist beendet,
und leer das offne Grab.
Du hast uns ganz versöhnet
mit Gott in Ewigkeit,
und Er hat Dich gekrönet
mit Ehr und Herrlichkeit.
voll Schmerz und voller Hohn!
O Haupt, zum Spott umbunden
mit einer Dornenkron!
Was hast Du, Herr, verschuldet,
was legt man Dir zur Last,
dass Du das Kreuz erduldet,
den Tod erlitten hast?
2. Dort hat Dich Gott zerschlagen
in tiefer Finsternis,
und Du, Du musstest fragen,
warum Er Dich verließ:
Stets hast Du Ihm gefallen -
warum denn dies Gericht? -,
warst heilig, rein in allem
und kanntest Sünde nicht!
3. Du musstest es empfinden,
wie Gottes Zorn so schwer
für uns und unsre Sünden,
so viel wie Sand am Meer.
Du tratst an unsre Stelle
aus freier Lieb und Huld,
gabst Deine eigne Seele
für unsre Sünd und Schuld.
4. Du, Jesu, hast vollendet,
was Dir der Vater gab;
Dein Leiden ist beendet,
und leer das offne Grab.
Du hast uns ganz versöhnet
mit Gott in Ewigkeit,
und Er hat Dich gekrönet
mit Ehr und Herrlichkeit.
156. O Herr, in welche Leidensnot
1. O Herr, in welche Leidensnot
bist Du für uns gekommen,
als Du dem Starken durch den Tod
die Todesmacht genommen.
2. Du trugst am Kreuz in Not und Pein -
o Liebe ohne Maßen! -
die Last der Sünden ganz allein,
von Gott und Mensch verlassen.
3. Wie furchtbar war der Feinde Macht,
die Dich, Herr, dort umgeben!
Triumph! Du hast das Werk vollbracht,
gabst hin Dein eignes Leben.
4. Wir nahn durch Dich, o Gottes Lamm,
anbetend nun dem Throne,
für Gott erkauft am Kreuzesstamm
und Dir geschenkt, dem Sohne.
bist Du für uns gekommen,
als Du dem Starken durch den Tod
die Todesmacht genommen.
2. Du trugst am Kreuz in Not und Pein -
o Liebe ohne Maßen! -
die Last der Sünden ganz allein,
von Gott und Mensch verlassen.
3. Wie furchtbar war der Feinde Macht,
die Dich, Herr, dort umgeben!
Triumph! Du hast das Werk vollbracht,
gabst hin Dein eignes Leben.
4. Wir nahn durch Dich, o Gottes Lamm,
anbetend nun dem Throne,
für Gott erkauft am Kreuzesstamm
und Dir geschenkt, dem Sohne.
157. Wir treten vor Dein Angesicht
1. Wir treten vor Dein Angesicht,
als Priester hier in Deinem Licht
für uns zum Heil und Leben.
O Gott, um Dir zu dienen,
sind wir vor Dir erschienen,
weil unser Herr zu Deiner Ehr
als Opfer sich gegeben.
2. Dein heil'ger Zorn traf im Gericht
für unsre Schuld den Reinen.
Wohl lag auf Seinem Angesicht
der Herr mit Flehn und Weinen,
doch ging Er hin
mit festem Sinn,
ertrug die größten Leiden -
der Herr der Herrlichkeiten!
3. Wie hat am Kreuz gehorsam Er
für uns den Fluch getragen!
Er litt und schwieg - wie furchtbar schwer
Dein Schwert Ihn auch geschlagen!
Er stieg hinab
in Tod und Grab,
hat uns mit Dir versöhnet,
und Du hast Ihn gekrönet.
4. Anbetend blicken wir auf Den,
der Deines Herzens Wonne.
In Ihm wir Lieblichkeiten sehn
und huldigen dem Sohne.
Wie danken wir,
o Vater, Dir,
dass wir in Ihm nun haben
die höchste aller Gaben!
als Priester hier in Deinem Licht
für uns zum Heil und Leben.
O Gott, um Dir zu dienen,
sind wir vor Dir erschienen,
weil unser Herr zu Deiner Ehr
als Opfer sich gegeben.
2. Dein heil'ger Zorn traf im Gericht
für unsre Schuld den Reinen.
Wohl lag auf Seinem Angesicht
der Herr mit Flehn und Weinen,
doch ging Er hin
mit festem Sinn,
ertrug die größten Leiden -
der Herr der Herrlichkeiten!
3. Wie hat am Kreuz gehorsam Er
für uns den Fluch getragen!
Er litt und schwieg - wie furchtbar schwer
Dein Schwert Ihn auch geschlagen!
Er stieg hinab
in Tod und Grab,
hat uns mit Dir versöhnet,
und Du hast Ihn gekrönet.
4. Anbetend blicken wir auf Den,
der Deines Herzens Wonne.
In Ihm wir Lieblichkeiten sehn
und huldigen dem Sohne.
Wie danken wir,
o Vater, Dir,
dass wir in Ihm nun haben
die höchste aller Gaben!
158. Herr Jesus, wir betrachten Dein Kreuz auf Golgatha
1. Herr Jesus, wir betrachten Dein Kreuz auf Golgatha,
wo einst in tiefster Mühsal Dein Liebeswerk geschah.
2. Verlassen von den Mengen,
die Deine Huld geschmeckt,
geschlagen und gegeißelt,
mit Schmach und Hohn bedeckt,
3. gekrönt zum Spott mit Dornen,
kein Jünger folgte mehr,
verraten und verleugnet,
nur Feinde um Dich her -
4. so gingst Du hin zum Kreuze
als Gottes treuer Knecht,
durch ew'ge Lieb getrieben,
gehorsam und gerecht.
5. Dort wurdest Du verlassen
von Ihm, dem heil'gen Gott.
Wer kann Dein Weh erfassen
und Deiner Seele Not?
6. Den Lohn, den wir verdienet
für unsre Missetat,
den musstest Du empfangen
nach Gottes heil'gem Rat.
7. Du hast für uns, die Armen,
so Herrliches getan.
Wir rühmen Dein Erbarmen
und beten dankend an!
wo einst in tiefster Mühsal Dein Liebeswerk geschah.
2. Verlassen von den Mengen,
die Deine Huld geschmeckt,
geschlagen und gegeißelt,
mit Schmach und Hohn bedeckt,
3. gekrönt zum Spott mit Dornen,
kein Jünger folgte mehr,
verraten und verleugnet,
nur Feinde um Dich her -
4. so gingst Du hin zum Kreuze
als Gottes treuer Knecht,
durch ew'ge Lieb getrieben,
gehorsam und gerecht.
5. Dort wurdest Du verlassen
von Ihm, dem heil'gen Gott.
Wer kann Dein Weh erfassen
und Deiner Seele Not?
6. Den Lohn, den wir verdienet
für unsre Missetat,
den musstest Du empfangen
nach Gottes heil'gem Rat.
7. Du hast für uns, die Armen,
so Herrliches getan.
Wir rühmen Dein Erbarmen
und beten dankend an!
159. Du wardst erhöht von dieser Welt
1. Du wardst erhöht von dieser Welt,
dass, wer da glaubt, er retter werde auf das Kreuz,
gabst Du für uns Dein eignes Blut durch das Kreuz.
Versunken in der Leiden Flut,
verzehrt von des Gerichtes Glut,
auf dem Kreuz, auf dem Kreuz.
2. Lamm Gottes, Du hast sterben müssen
an dem Kreuz, an dem Kreuz;
der Scheidevorhang ist zerrissen
durch das Kreuz, durch das Kreuz.
Das Heiligtum ist aufgetan,
wir dürfen Gott anbetend nahn,
Er nahm Dein Opfer völlig an
dort am Kreuz, dort am Kreuz.
3. Triumph! Der Feind ist überwunden
durch das Kreuz, durch das Kreuz,
und seine Beute losgebunden
durch das Kreuz, durch das Kreuz.
Herr Jesus, Dir sei Lobgesang
durch alle Ewigkeiten lang,
Dir, der uns solchen Sieg errang
auf dem Kreuz, auf dem Kreuz.
dass, wer da glaubt, er retter werde auf das Kreuz,
gabst Du für uns Dein eignes Blut durch das Kreuz.
Versunken in der Leiden Flut,
verzehrt von des Gerichtes Glut,
auf dem Kreuz, auf dem Kreuz.
2. Lamm Gottes, Du hast sterben müssen
an dem Kreuz, an dem Kreuz;
der Scheidevorhang ist zerrissen
durch das Kreuz, durch das Kreuz.
Das Heiligtum ist aufgetan,
wir dürfen Gott anbetend nahn,
Er nahm Dein Opfer völlig an
dort am Kreuz, dort am Kreuz.
3. Triumph! Der Feind ist überwunden
durch das Kreuz, durch das Kreuz,
und seine Beute losgebunden
durch das Kreuz, durch das Kreuz.
Herr Jesus, Dir sei Lobgesang
durch alle Ewigkeiten lang,
Dir, der uns solchen Sieg errang
auf dem Kreuz, auf dem Kreuz.
160. O Tag der Schmach, der Schande und der Schmerzen
1. O Tag der Schmach, der Schande und der Schmerzen,
o Tag, erfüllt mit unfassbarer Not,
als Du am Leib, Herr Jesus, und im Herzen
erduldet hast den Zorn von Gott.
2. Du sahst umher nach Mitleid und nach Liebe.
Ob wohl ein Mensch Dein tiefes Weh empfand
und bis zum Tode tröstend bei Dir bliebe?
Ach, dass Dein Herz nicht solchen Tröster fand!
3. Du littest stumm, es stillte nichts Dein Sehnen,
die Feinde weiden sich an Deiner Qual;
nur Schmähung, Spott und lästerndes Verhöhnen
kam aus den finstern Herzen ohne Zahl.
4. Du hast vollbracht, sanftmütig bis zum Ende,
das schwere Werk, das Dir der Vater gab;
befahlst den Geist in Seine treuen Hände
und gabst für uns Dich hin in Tod und Grab.
5. O teurer Herr, wir singen Dankeslieder
und preisen Dich, Du starbst an unsrer statt!
Wir beten an und fallen staunend nieder
vor Dir, der Gott so hoch verherrlicht hat.
o Tag, erfüllt mit unfassbarer Not,
als Du am Leib, Herr Jesus, und im Herzen
erduldet hast den Zorn von Gott.
2. Du sahst umher nach Mitleid und nach Liebe.
Ob wohl ein Mensch Dein tiefes Weh empfand
und bis zum Tode tröstend bei Dir bliebe?
Ach, dass Dein Herz nicht solchen Tröster fand!
3. Du littest stumm, es stillte nichts Dein Sehnen,
die Feinde weiden sich an Deiner Qual;
nur Schmähung, Spott und lästerndes Verhöhnen
kam aus den finstern Herzen ohne Zahl.
4. Du hast vollbracht, sanftmütig bis zum Ende,
das schwere Werk, das Dir der Vater gab;
befahlst den Geist in Seine treuen Hände
und gabst für uns Dich hin in Tod und Grab.
5. O teurer Herr, wir singen Dankeslieder
und preisen Dich, Du starbst an unsrer statt!
Wir beten an und fallen staunend nieder
vor Dir, der Gott so hoch verherrlicht hat.
161. Gott, Du hast Dir ausersehen
1. Gott, Du hast Dir ausersehen
Deinen Sohn zum Opferlamm.
Deine Liebe hieß Dich gehen
mit Ihm hin zum Kreuzesstamm.
Du sahst an Sein leidend Herz,
Seine Qualen, welchen Schmerz.
Feinden wer kann's fassen! -
musstest Du Ihn überlassen.
2. Dann, in jenen finstern Stunden,
ehe der Geliebte starb,
war's die tiefste Seiner Wunden,
dass Dein Antlitz sich verbarg.
Und Er rief - Du bliebest stumm,
kehrtest Dich zu Ihm nicht um:
Dass wir nicht als Sünder sterben,
musste Er zur Sünde werden.
3. Und zuletzt hat Er Sein Leben
ausgeschüttet in den Tod,
hat sich für uns hingegeben,
Dir zum Wohlgeruch, o Gott!
All Dein Sehnen ist gestillt,
das Erlösungswerk erfüllt:
Kinder bringt Er Du zum Herzen
als die Frucht von Seinen Schmerzen.
4. Oh, mit welchem Wohlgefallen
blickst Du jetzt auf Deinen Sohn!
Er, der Herrlichste von allen,
sitzt bei Dir, auf Deinem Thron,
stimmt in uns den Lobgesang,
der nicht enden wird, jetzt an:
Vater, nimm in Jesu Namen
Ehre, Preis, Anbetung! Amen.
Deinen Sohn zum Opferlamm.
Deine Liebe hieß Dich gehen
mit Ihm hin zum Kreuzesstamm.
Du sahst an Sein leidend Herz,
Seine Qualen, welchen Schmerz.
Feinden wer kann's fassen! -
musstest Du Ihn überlassen.
2. Dann, in jenen finstern Stunden,
ehe der Geliebte starb,
war's die tiefste Seiner Wunden,
dass Dein Antlitz sich verbarg.
Und Er rief - Du bliebest stumm,
kehrtest Dich zu Ihm nicht um:
Dass wir nicht als Sünder sterben,
musste Er zur Sünde werden.
3. Und zuletzt hat Er Sein Leben
ausgeschüttet in den Tod,
hat sich für uns hingegeben,
Dir zum Wohlgeruch, o Gott!
All Dein Sehnen ist gestillt,
das Erlösungswerk erfüllt:
Kinder bringt Er Du zum Herzen
als die Frucht von Seinen Schmerzen.
4. Oh, mit welchem Wohlgefallen
blickst Du jetzt auf Deinen Sohn!
Er, der Herrlichste von allen,
sitzt bei Dir, auf Deinem Thron,
stimmt in uns den Lobgesang,
der nicht enden wird, jetzt an:
Vater, nimm in Jesu Namen
Ehre, Preis, Anbetung! Amen.
162. Es ist vollbracht!
1. Es ist vollbracht!
Das große Werk, das schwere.
Gott ist gerecht, Ihm ward nun Seine Ehre
durch Seinen Sohn, der laut verkündet hat:
„Es ist vollbracht! Es ist vollbracht!“
2. „Es ist vollbracht!“
Was Gottes Liebe wollte,
was für den Sünder, den verlornen, sollte
zur Rettung und zum ew'gen Heile sein,
das ist vollbracht, das ist vollbracht.
3. „Es ist vollbracht!“,
durchtönt's die Ewigkeiten
zu Gottes Lob, zu der Erlösten Freuden;
sie danken Gott, sie beten Jesus an,
dass Er's vollbracht, dass Er's vollbracht.
Das große Werk, das schwere.
Gott ist gerecht, Ihm ward nun Seine Ehre
durch Seinen Sohn, der laut verkündet hat:
„Es ist vollbracht! Es ist vollbracht!“
2. „Es ist vollbracht!“
Was Gottes Liebe wollte,
was für den Sünder, den verlornen, sollte
zur Rettung und zum ew'gen Heile sein,
das ist vollbracht, das ist vollbracht.
3. „Es ist vollbracht!“,
durchtönt's die Ewigkeiten
zu Gottes Lob, zu der Erlösten Freuden;
sie danken Gott, sie beten Jesus an,
dass Er's vollbracht, dass Er's vollbracht.
163. O Herr Jesus, Deine Leiden
1. O Herr Jesus, Deine Leiden
of-fen-ba-ren Herr-lich-kei-ten:
Du hast stille, ohne Klagen,
Hohn und Schmach und Weh ertragen;
ihren Spott, herab zu steigen
nahmst Du wortlos hin mit Schweigen;
konntest selbst für die noch beten,
die Dich auf das Kreuz erhöhten;
2. Und auch in dem tiefsten Leide,
das Dich traf von Gottes Seite,
als auf Dir, o Herr, gelegen
Gottes Zorn der Sünde wegen,
hast Du voll Geduld getragen
Sein Gericht, für uns geschlagen,
und zur Sühnung selbst Dein Leben
willig in den Tod gegeben.
3. Oh, wir huldigen von Herzen
Dir, Herr Jesus, Mann der Schmerzen;
wir gedenken, o Lamm Gottes,
Deiner Leiden, Deines Todes.
Du vollbrachtest, Gott zur Ehre,
uns zum Heil, das Werk, das schwere.
Herr, wir bringen Deinem Namen
Ruhm, Anbetung, Ehre! Amen.
of-fen-ba-ren Herr-lich-kei-ten:
Du hast stille, ohne Klagen,
Hohn und Schmach und Weh ertragen;
ihren Spott, herab zu steigen
nahmst Du wortlos hin mit Schweigen;
konntest selbst für die noch beten,
die Dich auf das Kreuz erhöhten;
2. Und auch in dem tiefsten Leide,
das Dich traf von Gottes Seite,
als auf Dir, o Herr, gelegen
Gottes Zorn der Sünde wegen,
hast Du voll Geduld getragen
Sein Gericht, für uns geschlagen,
und zur Sühnung selbst Dein Leben
willig in den Tod gegeben.
3. Oh, wir huldigen von Herzen
Dir, Herr Jesus, Mann der Schmerzen;
wir gedenken, o Lamm Gottes,
Deiner Leiden, Deines Todes.
Du vollbrachtest, Gott zur Ehre,
uns zum Heil, das Werk, das schwere.
Herr, wir bringen Deinem Namen
Ruhm, Anbetung, Ehre! Amen.
164. Heil'ge Harmonien
1. Heil'ge Harmonien,
reiner Lobgesänge Harfenton,
durch die Himmel ziehen,
wenn vor Gottes Thron
bald der Heil'gen Menge
singt im Heiligtum
neue Lobgesänge
des Lammes Ruhm.
2. Mitten in dem Throne
sehn die Deinen Dich.
Deine Siegerkrone
schmückt Dich ewiglich.
Die durchgrabnen Hände
künden Kreuzesnot:
Liebe ohne Ende
trieb Dich in den Tod.
3. Lamm, Dich wir erheben!
Voller Liebesglut
gabst Du hin Dein Leben
und Dein teures Blut,
dass von Vieler Zungen
werd im Jubelton
Gottes Lob gesungen
einst vor Seinem Thron.
4. Heil'ge Harmonien,
Lob und Siegessang
wird das All durchziehen
bei der Harfen Klang.
Preis sei Jesu Name!
Herrlichkeit und Macht
sei Gott und dem Lamme
ewig dargebracht!
reiner Lobgesänge Harfenton,
durch die Himmel ziehen,
wenn vor Gottes Thron
bald der Heil'gen Menge
singt im Heiligtum
neue Lobgesänge
des Lammes Ruhm.
2. Mitten in dem Throne
sehn die Deinen Dich.
Deine Siegerkrone
schmückt Dich ewiglich.
Die durchgrabnen Hände
künden Kreuzesnot:
Liebe ohne Ende
trieb Dich in den Tod.
3. Lamm, Dich wir erheben!
Voller Liebesglut
gabst Du hin Dein Leben
und Dein teures Blut,
dass von Vieler Zungen
werd im Jubelton
Gottes Lob gesungen
einst vor Seinem Thron.
4. Heil'ge Harmonien,
Lob und Siegessang
wird das All durchziehen
bei der Harfen Klang.
Preis sei Jesu Name!
Herrlichkeit und Macht
sei Gott und dem Lamme
ewig dargebracht!
165. Tief neigt der Himmel sich zu Armen
1. Tief neigt der Himmel sich zu Armen:
Emmanuel wollt sich uns nahn.
Gott wurde Mensch, o welch Erbarmen!
Du, Sein Volk, bete staunend an!
2. Wer kann dies Lieben voll erfassen?
Hier, unter Sündern, ziehet ein
Er, den das Weltall nicht kann fassen -
will vollkommener Diener sein!
3. Tiefer noch muss die Liebe gehen,
hat sich an unsern Platz gestellt:
Er hing am Kreuz in Schmach und Wehen,
starb für eine verlorne Welt!
4. Was können wir Dir dafür bringen,
Gott, welchen Weihrauch nimmst Du an?
Oh, lass uns Dir von Jesus singen,
Er allein Dich erfreuen kann!
5. Tief neigt der Himmel sich zu Armen:
Emmanuel wollt sich uns nahn.
Gott wurde Mensch, o welch Erbarmen!
Du, Sein Volk, bete staunend an!
Emmanuel wollt sich uns nahn.
Gott wurde Mensch, o welch Erbarmen!
Du, Sein Volk, bete staunend an!
2. Wer kann dies Lieben voll erfassen?
Hier, unter Sündern, ziehet ein
Er, den das Weltall nicht kann fassen -
will vollkommener Diener sein!
3. Tiefer noch muss die Liebe gehen,
hat sich an unsern Platz gestellt:
Er hing am Kreuz in Schmach und Wehen,
starb für eine verlorne Welt!
4. Was können wir Dir dafür bringen,
Gott, welchen Weihrauch nimmst Du an?
Oh, lass uns Dir von Jesus singen,
Er allein Dich erfreuen kann!
5. Tief neigt der Himmel sich zu Armen:
Emmanuel wollt sich uns nahn.
Gott wurde Mensch, o welch Erbarmen!
Du, Sein Volk, bete staunend an!
166. Die Ruh auf immerdar erwartet uns am Throne
1. Die Ruh auf immerdar erwartet uns am Throne;
die Deinen dienen Dir dann voll Ergriffenheit.
Es ist die offne, ewige Liebesschaffen
der Krone, die beten, Herr, Dich an
und alle werfen Dir zu Füßen
an in alle Ewigkeit.
2. Beseligt wird die Braut in Deinen hehren Zügen,
Du Herr und Bräutigam, vollkommne Schönheit sehn.
Wie tief und weit vor ihr wird das Geheimnis liegen
der Liebe und der Gnad, die wir dann ganz verstehn.
3. Dein Glanz, Dein reines Licht wird Deine Braut umhüllen,
Herr Jesus, Dir zur Ehr, zu Deiner Herrlichkeit.
Sie wird des Vaters Haus mit Deiner Pracht erfüllen,
im makellosen Kleid Deiner Vollkommenheit.
4. Von Deiner Seele Not wirst Du die Frucht genießen,
um die Du rangst am Kreuz, von tiefer Nacht umhüllt;
sie wird vollkommen, reif und heilig vor Dir sprießen,
Dein göttlich liebend Herz ist ewig dann gestillt.
die Deinen dienen Dir dann voll Ergriffenheit.
Es ist die offne, ewige Liebesschaffen
der Krone, die beten, Herr, Dich an
und alle werfen Dir zu Füßen
an in alle Ewigkeit.
2. Beseligt wird die Braut in Deinen hehren Zügen,
Du Herr und Bräutigam, vollkommne Schönheit sehn.
Wie tief und weit vor ihr wird das Geheimnis liegen
der Liebe und der Gnad, die wir dann ganz verstehn.
3. Dein Glanz, Dein reines Licht wird Deine Braut umhüllen,
Herr Jesus, Dir zur Ehr, zu Deiner Herrlichkeit.
Sie wird des Vaters Haus mit Deiner Pracht erfüllen,
im makellosen Kleid Deiner Vollkommenheit.
4. Von Deiner Seele Not wirst Du die Frucht genießen,
um die Du rangst am Kreuz, von tiefer Nacht umhüllt;
sie wird vollkommen, reif und heilig vor Dir sprießen,
Dein göttlich liebend Herz ist ewig dann gestillt.
167. Herr, Dein Wort ist allgewaltig
1. Herr, Dein Wort ist allgewaltig,
wunderbar und mannigfaltig.
Sonst ist ja kein Licht vorhanden,
fremde Lehre macht zu schanden.
Echter Glaube, wahres Lieben
hat den Grund „Es steht geschrieben“.
Deine Wahrheit, Deine Gnade
leiten uns auf rechtem Pfade.
2. Lass uns Deine Worte essen,
Deine Lehren nicht vergessen,
Deine Wahrheit treu verwalten,
Deine Rechte heilig halten,
fest auf die Verheißung bauen,
Deinen Zeugnissen vertrauen
und Dich durch Gehorsam ehren,
sonst auf keine Stimme hören.
3. Licht und Kraft und Mut und Freude,
wahrer Trost in allem Leide,
Schutz vor vielerlei Gefahren
und ein tägliches Bewahren,
das sind Deines Wortes Früchte.
Alles andre wird zunichte,
alles andre muss vergehen.
Herr, Dein Wort bleibt ewig stehen!
wunderbar und mannigfaltig.
Sonst ist ja kein Licht vorhanden,
fremde Lehre macht zu schanden.
Echter Glaube, wahres Lieben
hat den Grund „Es steht geschrieben“.
Deine Wahrheit, Deine Gnade
leiten uns auf rechtem Pfade.
2. Lass uns Deine Worte essen,
Deine Lehren nicht vergessen,
Deine Wahrheit treu verwalten,
Deine Rechte heilig halten,
fest auf die Verheißung bauen,
Deinen Zeugnissen vertrauen
und Dich durch Gehorsam ehren,
sonst auf keine Stimme hören.
3. Licht und Kraft und Mut und Freude,
wahrer Trost in allem Leide,
Schutz vor vielerlei Gefahren
und ein tägliches Bewahren,
das sind Deines Wortes Früchte.
Alles andre wird zunichte,
alles andre muss vergehen.
Herr, Dein Wort bleibt ewig stehen!
168. Herr, Dein Volk singt Dir zur Ehre
1. Herr, Dein Volk singt Dir zur Ehre,
der Du ihm die reine Lehre
und die Herzen göttlich lenkt.
Menschen haben oft verdunkelt
dieses Licht, das helle funkelt,
das Dein Wort uns hat geschenkt!
2. Deiner Schar ist anvertrauet,
Herr, Dein Wort, darauf sie bauet
in der Zeit der Fremdlingschaft.
Dieses Wort nährt ihren Glauben,
niemand kann dem Worte rauben
seine still verborgne Kraft.
3. Deinem Wort ist Macht gegeben,
zu erbauen, zu beleben,
Wunder tut es immer neu,
als das Wasser, das uns reinigt,
als die Botschaft, welche einigt,
als Verheißung, wahr und treu!
4. Lass es in uns, die wir hören,
durch den Geist die Frucht vermehren,
die der Heil'gen Zierde ist.
Lass Dein Wort uns stets erquicken
und ein jedes Herz beglücken.
Dank sei Dir, Herr Jesus Christ!
der Du ihm die reine Lehre
und die Herzen göttlich lenkt.
Menschen haben oft verdunkelt
dieses Licht, das helle funkelt,
das Dein Wort uns hat geschenkt!
2. Deiner Schar ist anvertrauet,
Herr, Dein Wort, darauf sie bauet
in der Zeit der Fremdlingschaft.
Dieses Wort nährt ihren Glauben,
niemand kann dem Worte rauben
seine still verborgne Kraft.
3. Deinem Wort ist Macht gegeben,
zu erbauen, zu beleben,
Wunder tut es immer neu,
als das Wasser, das uns reinigt,
als die Botschaft, welche einigt,
als Verheißung, wahr und treu!
4. Lass es in uns, die wir hören,
durch den Geist die Frucht vermehren,
die der Heil'gen Zierde ist.
Lass Dein Wort uns stets erquicken
und ein jedes Herz beglücken.
Dank sei Dir, Herr Jesus Christ!
169. Herr, als des Leibes Haupt
1. Herr, als des Leibes Haupt,
der Versammlung herrlich nährt,
prüfst du liebend ihren Zustand,
und Dein Auge an ihr sehet Deiner Schönheit Widerschein.
Nährst und pflegest Deine Braut,
dass sie heilig vor Dir stehe,
tadelos, von Flecken rein.
2. Gaben sind dem Leib gegeben
für den Dienst nach Deinem Sinn,
dass wir alle wachsen mögen,
Herr, zu Dir, dem Haupte, hin.
Oh, so höre unsre Bitte:
Leite uns durch Deinen Geist!
Du bist's, der in unsrer Mitte
durch das Wort uns unterweist.
der Versammlung herrlich nährt,
prüfst du liebend ihren Zustand,
und Dein Auge an ihr sehet Deiner Schönheit Widerschein.
Nährst und pflegest Deine Braut,
dass sie heilig vor Dir stehe,
tadelos, von Flecken rein.
2. Gaben sind dem Leib gegeben
für den Dienst nach Deinem Sinn,
dass wir alle wachsen mögen,
Herr, zu Dir, dem Haupte, hin.
Oh, so höre unsre Bitte:
Leite uns durch Deinen Geist!
Du bist's, der in unsrer Mitte
durch das Wort uns unterweist.
170. Herr, zu Deinen Füßen, froh um Dich geschart
1. Herr, zu Deinen Füßen, froh um Dich geschart,
dürfen wir genießen Deine Gegenwart.
Nicht ein blind Schicksal sind wir an Deiner Hand,
nichts kann uns treffen, was Du nicht uns gesandt.
2. Uns umgibt Dein Friede,
Herr, an diesem Ort,
und Du schenkst in Güte
uns Dein teures Wort.
3. Lass uns gerne hören,
aufmerksam und still,
was Dein Mund uns lehren
und uns sagen will.
4. Zeig uns Deinen Willen
durch Dein Wort, o Herr,
lehr uns ihn erfüllen,
folgsam, mehr und mehr.
5. Gib uns Kraft, zu handeln,
wie Dein Wort uns weist,
dass Dich unser Wandeln,
unser Leben preist.
dürfen wir genießen Deine Gegenwart.
Nicht ein blind Schicksal sind wir an Deiner Hand,
nichts kann uns treffen, was Du nicht uns gesandt.
2. Uns umgibt Dein Friede,
Herr, an diesem Ort,
und Du schenkst in Güte
uns Dein teures Wort.
3. Lass uns gerne hören,
aufmerksam und still,
was Dein Mund uns lehren
und uns sagen will.
4. Zeig uns Deinen Willen
durch Dein Wort, o Herr,
lehr uns ihn erfüllen,
folgsam, mehr und mehr.
5. Gib uns Kraft, zu handeln,
wie Dein Wort uns weist,
dass Dich unser Wandeln,
unser Leben preist.
171. Um Dich, o Herr, sind wir geschart
1. Um Dich, o Herr, sind wir geschart,
wir freun uns Deiner Gegen-wart,
um uns zu unterweisen.
Wie kostbar und gesegnet ist,
dass Du in unsrer Mitte bist,
die Du uns selbst verheißen.
2. In Deine Wahrheit führ uns ein,
lass unserm Glauben Richtschnur sein
des Wortes heil'ge Lehren;
ja, präge tief in Herz und Sinn
zu unserm bleibenden Gewinn
Dein Wort, das wir nun hören.
wir freun uns Deiner Gegen-wart,
um uns zu unterweisen.
Wie kostbar und gesegnet ist,
dass Du in unsrer Mitte bist,
die Du uns selbst verheißen.
2. In Deine Wahrheit führ uns ein,
lass unserm Glauben Richtschnur sein
des Wortes heil'ge Lehren;
ja, präge tief in Herz und Sinn
zu unserm bleibenden Gewinn
Dein Wort, das wir nun hören.
172. Oh, wie freun wir uns der Stunde
1. Oh, wie freun wir uns der Stunde,
da wir Dir, Herr Jesus, nahn,
um aus Deinem heil'gen Munde
Lebensworte zu empfahn!
Schreibe selbst das Wort des Lebens
tief in unsre Herzen ein!
Lass uns heute nicht vergebens
Hörer Deines Wortes sein;
2. Sieh, wir sitzen Dir zu Füßen,
Herr und Meister, rede Du!
Lass uns still Dein Wort genießen,
hören heilsbegierig zu.
Lehr uns treue Jünger werden,
lehr uns, wie wir unsre Zeit,
diese kurze Zeit auf Erden,
nützen für die Ewigkeit.
3. Herr, so leg in Deiner Liebe
Kraft und Segen auf Dein Wort!
Lass es mit des Geistes Triebe
in uns wirken fort und fort.
Hilf uns, dass wir treu bewahren,
was wir in das Herz gefasst,
und lass viele noch erfahren,
dass Du Lebensworte hast.
da wir Dir, Herr Jesus, nahn,
um aus Deinem heil'gen Munde
Lebensworte zu empfahn!
Schreibe selbst das Wort des Lebens
tief in unsre Herzen ein!
Lass uns heute nicht vergebens
Hörer Deines Wortes sein;
2. Sieh, wir sitzen Dir zu Füßen,
Herr und Meister, rede Du!
Lass uns still Dein Wort genießen,
hören heilsbegierig zu.
Lehr uns treue Jünger werden,
lehr uns, wie wir unsre Zeit,
diese kurze Zeit auf Erden,
nützen für die Ewigkeit.
3. Herr, so leg in Deiner Liebe
Kraft und Segen auf Dein Wort!
Lass es mit des Geistes Triebe
in uns wirken fort und fort.
Hilf uns, dass wir treu bewahren,
was wir in das Herz gefasst,
und lass viele noch erfahren,
dass Du Lebensworte hast.
173. O treuer Hirte, Dank sei Dir
1. O treuer Hirte, Dank sei Dir
für diese Segensstunde.
Aus Deiner Fülle nahmen wir
das Wort aus Deinem Munde.
Wie ist's so gut, gibt neuen Mut,
auf Dich, o Herr, zu sehen
und froh den Weg zu gehen.
2. Du hast uns in Dein Licht gestellt,
in Deine heil'ge Nähe,
dass jeder, durch Dein Licht erhellt,
sein eignes Leben sehe.
Du hast aufs Neu
so lieb und treu
uns göttlich unterwiesen,
Herr Jesus, sei gepriesen!
3. Herr hilf uns, nun in Redlichkeit
Dein Wort auch zu bewahren,
damit in unsrer Pilgerzeit,
trotz Mühen und Gefahren,
man immer mehr
zu Deiner Ehr
die Kraft aus Deiner Nähe
in unserm Wandel sehe.
für diese Segensstunde.
Aus Deiner Fülle nahmen wir
das Wort aus Deinem Munde.
Wie ist's so gut, gibt neuen Mut,
auf Dich, o Herr, zu sehen
und froh den Weg zu gehen.
2. Du hast uns in Dein Licht gestellt,
in Deine heil'ge Nähe,
dass jeder, durch Dein Licht erhellt,
sein eignes Leben sehe.
Du hast aufs Neu
so lieb und treu
uns göttlich unterwiesen,
Herr Jesus, sei gepriesen!
3. Herr hilf uns, nun in Redlichkeit
Dein Wort auch zu bewahren,
damit in unsrer Pilgerzeit,
trotz Mühen und Gefahren,
man immer mehr
zu Deiner Ehr
die Kraft aus Deiner Nähe
in unserm Wandel sehe.
174. Du bist der Gott, der Wunder tut
1. Du bist der Gott, der Wunder tut -
o welch ein herrlich Wissen! -,
auf dem der Glaube ruhig ruht
in allen Finsternissen.
Wenn hier der Hoffnung letzter Stern
auch käme zum Erblassen:
wer Dir vertraut, dem großen Herrn,
wird nie von Dir verlassen.
2. Du bist der Gott, der Wunder tut -
froh wollen wir es sagen
und in der Trübsal Feuerglut
nicht klagen noch verzagen.
Wo Grenzen der Unmöglichkeit
bedrängen ein Gemüte,
zeigst Du in der Verlegenheit
die Allmacht Deiner Güte!
3. Du bist der Gott, der Wunder tut -
das wollen fest wir halten;
das gibt uns immer neuen Mut,
zu trauen Deinem Walten.
Du bleibst derselbe allezeit,
Dein Wort ist Ja und Amen.
Wir preisen, Vater, Dich voll Freud
in Jesu heil'gem Namen.
o welch ein herrlich Wissen! -,
auf dem der Glaube ruhig ruht
in allen Finsternissen.
Wenn hier der Hoffnung letzter Stern
auch käme zum Erblassen:
wer Dir vertraut, dem großen Herrn,
wird nie von Dir verlassen.
2. Du bist der Gott, der Wunder tut -
froh wollen wir es sagen
und in der Trübsal Feuerglut
nicht klagen noch verzagen.
Wo Grenzen der Unmöglichkeit
bedrängen ein Gemüte,
zeigst Du in der Verlegenheit
die Allmacht Deiner Güte!
3. Du bist der Gott, der Wunder tut -
das wollen fest wir halten;
das gibt uns immer neuen Mut,
zu trauen Deinem Walten.
Du bleibst derselbe allezeit,
Dein Wort ist Ja und Amen.
Wir preisen, Vater, Dich voll Freud
in Jesu heil'gem Namen.
175. Herr, zu Deinen Füßen, froh um Dich geschart
1. Herr, zu Deinen Füßen, froh um Dich geschart,
dürfen wir genießen Deine Gegenwart.
Nicht ein blind Schicksal sind wir an Deiner Hand,
nichts kann uns treffen, was Du nicht uns gesandt.
2. Wenn jemals Furcht und Sorge sich uns naht,
wenn dunkle Schatten fallen auf den Pfad
und Dir die Not im Glauben wird gebracht,
erzeigst Du jedem Deine Wundermacht
zur rechten Zeit, die einzig Dir bekannt:
denn alle Dinge stehn in Deiner Hand!
3. Ob eigne Schwachheit uns auch oft bedrückt,
so wird das Herz doch durch das Wort beglückt,
dass keine Macht Dir jemals rauben kann,
die Du befreiet aus des Satans Bann.
So ruhn wir froh, den Blick auf Dich gewandt,
geborgen in dem Schatten Deiner Hand!
dürfen wir genießen Deine Gegenwart.
Nicht ein blind Schicksal sind wir an Deiner Hand,
nichts kann uns treffen, was Du nicht uns gesandt.
2. Wenn jemals Furcht und Sorge sich uns naht,
wenn dunkle Schatten fallen auf den Pfad
und Dir die Not im Glauben wird gebracht,
erzeigst Du jedem Deine Wundermacht
zur rechten Zeit, die einzig Dir bekannt:
denn alle Dinge stehn in Deiner Hand!
3. Ob eigne Schwachheit uns auch oft bedrückt,
so wird das Herz doch durch das Wort beglückt,
dass keine Macht Dir jemals rauben kann,
die Du befreiet aus des Satans Bann.
So ruhn wir froh, den Blick auf Dich gewandt,
geborgen in dem Schatten Deiner Hand!
176. Was dein Vater dich züchtigt, glaub
1. Was dein Vater dich züchtigt, glaub,
dass Gott dir auch nur aus Liebe sende,
halte Ihm still.
Muss Er deine Wünsche dir versagen,
muss Er läutern dich und Ende segnen will.
2. Der dich mit der Liebe Seilen
führt und zieht,
meinst du, dass Er dich bisweilen
übersieht?
Nein, auch auf den dunklen Wegen
ist Er tröstend stets zugegen;
größer ist Sein Vaterherz
als dein Schmerz.
3. Neue Kraft der Herr den Seinen
täglich schenkt.
Hilfe lässt Er oft erscheinen,
eh man's denkt.
Ist Sein Plan dir auch verborgen,
heute Schmerz, die Freude morgen,
hoffe fest auf Ihn allein,
harre Sein!
dass Gott dir auch nur aus Liebe sende,
halte Ihm still.
Muss Er deine Wünsche dir versagen,
muss Er läutern dich und Ende segnen will.
2. Der dich mit der Liebe Seilen
führt und zieht,
meinst du, dass Er dich bisweilen
übersieht?
Nein, auch auf den dunklen Wegen
ist Er tröstend stets zugegen;
größer ist Sein Vaterherz
als dein Schmerz.
3. Neue Kraft der Herr den Seinen
täglich schenkt.
Hilfe lässt Er oft erscheinen,
eh man's denkt.
Ist Sein Plan dir auch verborgen,
heute Schmerz, die Freude morgen,
hoffe fest auf Ihn allein,
harre Sein!
177. O mein Herr Jesus Christ
1. O mein Herr Jesus Christ,
der Du die Liebe bist,
Du Gotteslamm!
Aus heißer Liebesglut
mit Deinem teuren Blut
hast Du erkaufet mich am Kreuzesstamm.
2. Ew'ge Gerechtigkeit,
Du bist mein Ehrenkleid
vor meinem Gott.
In Deinem Blut allein
bin ich von Sünden rein,
heilig, vollkomm'n, gerecht,
der Welt zwar Spott.
3. Wer will verdammen mich,
der nicht zugleich auch Dich,
Jesu, veracht'?
Denn nicht ich lebe mehr,
sondern mein Gott und Herr,
Christus, Er lebt in mir,
o Gottes Macht!
4. Du bist mir Kraft und Licht
und meine Zuversicht,
Erlöser Du!
In meinem Pilgerlauf
schau ich zu Dir hinauf,
Glaubensanfang und -end,
Du Seelenruh!
5. Anbetung, Lob und Dank,
Preis, Ruhm mein Leben lang
sei Dir geweiht!
Wenn auch in Schwachheit noch,
wird's einst geschehen doch
in Kraft und ungetrübt,
in Ewigkeit.
der Du die Liebe bist,
Du Gotteslamm!
Aus heißer Liebesglut
mit Deinem teuren Blut
hast Du erkaufet mich am Kreuzesstamm.
2. Ew'ge Gerechtigkeit,
Du bist mein Ehrenkleid
vor meinem Gott.
In Deinem Blut allein
bin ich von Sünden rein,
heilig, vollkomm'n, gerecht,
der Welt zwar Spott.
3. Wer will verdammen mich,
der nicht zugleich auch Dich,
Jesu, veracht'?
Denn nicht ich lebe mehr,
sondern mein Gott und Herr,
Christus, Er lebt in mir,
o Gottes Macht!
4. Du bist mir Kraft und Licht
und meine Zuversicht,
Erlöser Du!
In meinem Pilgerlauf
schau ich zu Dir hinauf,
Glaubensanfang und -end,
Du Seelenruh!
5. Anbetung, Lob und Dank,
Preis, Ruhm mein Leben lang
sei Dir geweiht!
Wenn auch in Schwachheit noch,
wird's einst geschehen doch
in Kraft und ungetrübt,
in Ewigkeit.
178. Du, Herr, wirst es versehen
1. Du, Herr, wirst es versehen,
jedem Morgen die Gnade wieder tagt?
Du hast es stets getan, wenn wir mit Bitten,
Flehen dem Gnadenthro nahn.
Was sollen wir da sorgen?
Was stehen wir verzagt, da doch mit mir?
2. Du drückst Dein gültig Siegel
hier unter einen Plan,
dort schiebst Du einen Riegel
vor eine falsche Bahn;
heut öffnest Du uns Türen,
die wir noch nicht gesehn;
wer wird uns morgen führen?
Du, Herr, wirst es versehen!
3. Wir streuen unsre Mühe
wie Samen in das Feld;
dass segensvoll sie blühe,
sei Dir anheimgestellt.
Oft haben wir gesonnen,
ob wir es recht gemacht -
was wir mit Dir begonnen,
hast Du zum Ziel gebracht.
4. Und will es oft nicht gehen,
wie wir es wohl geplant,
Du, Herr, wirst es versehen,
wie wir es nicht geahnt.
Darum soll uns nicht grauen,
ob Berge vor uns stehn,
wir werden fröhlich schauen:
Du, Herr, hast es versehn!
jedem Morgen die Gnade wieder tagt?
Du hast es stets getan, wenn wir mit Bitten,
Flehen dem Gnadenthro nahn.
Was sollen wir da sorgen?
Was stehen wir verzagt, da doch mit mir?
2. Du drückst Dein gültig Siegel
hier unter einen Plan,
dort schiebst Du einen Riegel
vor eine falsche Bahn;
heut öffnest Du uns Türen,
die wir noch nicht gesehn;
wer wird uns morgen führen?
Du, Herr, wirst es versehen!
3. Wir streuen unsre Mühe
wie Samen in das Feld;
dass segensvoll sie blühe,
sei Dir anheimgestellt.
Oft haben wir gesonnen,
ob wir es recht gemacht -
was wir mit Dir begonnen,
hast Du zum Ziel gebracht.
4. Und will es oft nicht gehen,
wie wir es wohl geplant,
Du, Herr, wirst es versehen,
wie wir es nicht geahnt.
Darum soll uns nicht grauen,
ob Berge vor uns stehn,
wir werden fröhlich schauen:
Du, Herr, hast es versehn!
179. Herr, Du lenkest alles gut!
1. Herr, Du lenkest alles gut!
Herr, Du lenkest alles gut!
Ja, Du wirst in allen Lagen
uns mit großer Treue tragen
mit der Hand, die Wunder tut.
Herr, Du lenkest alles gut!
2. Herr, wie treu ist doch Dein Herz!
Bei Dir sind wir wohl geborgen,
Du befreist von allen Sorgen,
stillest selbst den größten Schmerz.
: Herr, wie treu ist doch Dein Herz! :
3. Herr, wie reich sind wir in Dir!
Von der Erde reichsten Schätzen
ist das Glück nicht zu ersetzen,
das wir schon genießen hier.
: Herr, wie reich sind wir in Dir! :|
4. Herr, bei Dir ist unser Heim!
Bald entrücket allen Proben,
werden wir verklärt Dich loben
mit dem schönsten Siegesreim.
: Herr, bei Dir ist unser Heim! :
Herr, Du lenkest alles gut!
Ja, Du wirst in allen Lagen
uns mit großer Treue tragen
mit der Hand, die Wunder tut.
Herr, Du lenkest alles gut!
2. Herr, wie treu ist doch Dein Herz!
Bei Dir sind wir wohl geborgen,
Du befreist von allen Sorgen,
stillest selbst den größten Schmerz.
: Herr, wie treu ist doch Dein Herz! :
3. Herr, wie reich sind wir in Dir!
Von der Erde reichsten Schätzen
ist das Glück nicht zu ersetzen,
das wir schon genießen hier.
: Herr, wie reich sind wir in Dir! :|
4. Herr, bei Dir ist unser Heim!
Bald entrücket allen Proben,
werden wir verklärt Dich loben
mit dem schönsten Siegesreim.
: Herr, bei Dir ist unser Heim! :
180. Noch ein Weilchen still vertraue
1. Noch ein Weilchen still vertraue,
Ruh winkt dem Pilger freundlich zu.
Dem, der deine Pfade lenkt, noch ein Weilchen auf Ihn baue,
der dem Müden Stärke schenkt.
Sieh, des Vaterhauses winkt dem Pilger freundlich zu.
2. Pracht und Schönheit, Glanz und Schimmer,
alles, was die Welt dir beut,
stillt des Herzens Sehnen nimmer,
ist nur Wahn und Eitelkeit.
Suchst du Ruhe, wahres Glück,
: lenke aufwärts deinen Blick!:
3. Drücken Leiden dich danieder,
scheint der Weg dir rau und schwer,
schau empor zu Jesus wieder,
Er verscheucht der Sorgen Heer.
Wirf auf Ihn die ganze Last,
: sag Ihm alles, was du hast!:
4. Bald ist jeder Kampf beendet,
bald der letzte Schritt getan;
bald dein Tagewerk vollendet,
immer kürzer wird die Bahn.
Schon erglänzt der Morgenstern,
: Jesu Kommen ist nicht fern. :
Ruh winkt dem Pilger freundlich zu.
Dem, der deine Pfade lenkt, noch ein Weilchen auf Ihn baue,
der dem Müden Stärke schenkt.
Sieh, des Vaterhauses winkt dem Pilger freundlich zu.
2. Pracht und Schönheit, Glanz und Schimmer,
alles, was die Welt dir beut,
stillt des Herzens Sehnen nimmer,
ist nur Wahn und Eitelkeit.
Suchst du Ruhe, wahres Glück,
: lenke aufwärts deinen Blick!:
3. Drücken Leiden dich danieder,
scheint der Weg dir rau und schwer,
schau empor zu Jesus wieder,
Er verscheucht der Sorgen Heer.
Wirf auf Ihn die ganze Last,
: sag Ihm alles, was du hast!:
4. Bald ist jeder Kampf beendet,
bald der letzte Schritt getan;
bald dein Tagewerk vollendet,
immer kürzer wird die Bahn.
Schon erglänzt der Morgenstern,
: Jesu Kommen ist nicht fern. :
181. Dir will ich folgen, wohin Du gehst
1. Dir will ich folgen, wohin Du gehst,
Du bist mein Retter, den ich verehr!
Du bist mein Meister, mein Gott, mein Herr,
stets bei Dir bleiben, wo Du auch stehst.
2. Du gabst Dein Leben bis in den Tod,
Du hast gelitten in größter Not.
Wo ist die Antwort, die Dir gebührt,
wo ist der Jünger, der Dich stets ehrt?
3. Du suchst nach Herzen, Dir zugewandt,
die für Dich schlagen, oft unerkannt,
die sich Dir weihen mit ganzer Kraft.
Es ist nur Gnade, die solches schafft.
4. „Dein Kreuz nimm täglich - komm, folge mir!
Wenn du in Not bist, bin ich bei dir.“
So machst Du Jüngern voll Liebe Mut,
die Du erworben mit Deinem Blut.
5. Dir will ich folgen, Du bist es wert,
einsichtig dienen, von Dir belehrt,
nicht an mich denken, denn Du allein
sollst für mich Vorbild und Führer sein.
Du bist mein Retter, den ich verehr!
Du bist mein Meister, mein Gott, mein Herr,
stets bei Dir bleiben, wo Du auch stehst.
2. Du gabst Dein Leben bis in den Tod,
Du hast gelitten in größter Not.
Wo ist die Antwort, die Dir gebührt,
wo ist der Jünger, der Dich stets ehrt?
3. Du suchst nach Herzen, Dir zugewandt,
die für Dich schlagen, oft unerkannt,
die sich Dir weihen mit ganzer Kraft.
Es ist nur Gnade, die solches schafft.
4. „Dein Kreuz nimm täglich - komm, folge mir!
Wenn du in Not bist, bin ich bei dir.“
So machst Du Jüngern voll Liebe Mut,
die Du erworben mit Deinem Blut.
5. Dir will ich folgen, Du bist es wert,
einsichtig dienen, von Dir belehrt,
nicht an mich denken, denn Du allein
sollst für mich Vorbild und Führer sein.
182. Befiehl du deine Wege
1. Befiehl du deine Wege
und was dein Herze kränkt
der aller-treus-ten Pflege
dess', der den Himmel lenkt!
Der Wolken, Luft und Winden
gibt Wege, Lauf und Bahn,
der wird auch Wege finden,
wo dein Fuß gehen kann.
2. Dem Herren musst du trauen,
wenn dir's soll wohl ergehn;
auf Sein Werk musst du schauen,
wenn dein Werk soll bestehn.
Mit Sorgen und mit Grämen
und mit selbsteigner Pein
lässt Gott sich gar nichts nehmen,
es muss erbeten sein.
3. Weg hat Er allerwegen,
an Mitteln fehlt's Ihm nicht;
Sein Tun ist lauter Segen,
Sein Gang ist lauter Licht;
Sein Werk kann niemand hindern,
Sein' Arbeit darf nicht ruhn,
wenn Er, was Seinen Kindern
ersprießlich ist, will tun.
4. Ihn, Ihn lass tun und walten!
Er ist ein weiser Fürst
und wird sich so verhalten,
dass du dich wundern wirst,
wenn Er, wie Ihm gebühret,
mit wunderbarem Rat,
das Werk hat ausgeführet,
das dich bekümmert hat.
und was dein Herze kränkt
der aller-treus-ten Pflege
dess', der den Himmel lenkt!
Der Wolken, Luft und Winden
gibt Wege, Lauf und Bahn,
der wird auch Wege finden,
wo dein Fuß gehen kann.
2. Dem Herren musst du trauen,
wenn dir's soll wohl ergehn;
auf Sein Werk musst du schauen,
wenn dein Werk soll bestehn.
Mit Sorgen und mit Grämen
und mit selbsteigner Pein
lässt Gott sich gar nichts nehmen,
es muss erbeten sein.
3. Weg hat Er allerwegen,
an Mitteln fehlt's Ihm nicht;
Sein Tun ist lauter Segen,
Sein Gang ist lauter Licht;
Sein Werk kann niemand hindern,
Sein' Arbeit darf nicht ruhn,
wenn Er, was Seinen Kindern
ersprießlich ist, will tun.
4. Ihn, Ihn lass tun und walten!
Er ist ein weiser Fürst
und wird sich so verhalten,
dass du dich wundern wirst,
wenn Er, wie Ihm gebühret,
mit wunderbarem Rat,
das Werk hat ausgeführet,
das dich bekümmert hat.
183. Angenehm für Gott und Vater
1. Angenehm für Gott und Vater,
dessen Duft im Leiden feuerwar Dein Opfer, Jesu Christ,
als Dein Opfer vor Ihn kam,
teuer, lieblich aufgestiegen ist,
das Er wohlgefällig nahm!
Oh, wie Du Sein Herz erfreutest,
als Du Dich im Tod Ihm weihtest,
2. Herr, Dein Kreuz, die schwerste Probe,
machte völlig offenbar,
einzigartig, Gott zum Lobe,
was in Deinem Herzen war:
Dein Entschluss, des Vaters Willen
bis zum Letzten zu erfüllen,
Deine Liebe, Dich im Tod
ganz zu geben Deinem Gott!
3. Er, nur Er kann voll ermessen
Deines Opfers Wert und Preis.
Niemals wird Sein Herz vergessen,
was Er hoch zu schätzen weiß:
wie Dein Opfer sich verzehrte,
Ihn verherrlichte und ehrte.
Tief befriedigt kann Er nun,
Herr, in Deinem Opfer ruhn!
dessen Duft im Leiden feuerwar Dein Opfer, Jesu Christ,
als Dein Opfer vor Ihn kam,
teuer, lieblich aufgestiegen ist,
das Er wohlgefällig nahm!
Oh, wie Du Sein Herz erfreutest,
als Du Dich im Tod Ihm weihtest,
2. Herr, Dein Kreuz, die schwerste Probe,
machte völlig offenbar,
einzigartig, Gott zum Lobe,
was in Deinem Herzen war:
Dein Entschluss, des Vaters Willen
bis zum Letzten zu erfüllen,
Deine Liebe, Dich im Tod
ganz zu geben Deinem Gott!
3. Er, nur Er kann voll ermessen
Deines Opfers Wert und Preis.
Niemals wird Sein Herz vergessen,
was Er hoch zu schätzen weiß:
wie Dein Opfer sich verzehrte,
Ihn verherrlichte und ehrte.
Tief befriedigt kann Er nun,
Herr, in Deinem Opfer ruhn!
184. Dich zu lieben, Dich zu kennen
1. Dich zu lieben, Dich zu kennen,
Dich mit Freuden Meister nennen,
das ist, was in unsrer Seele
tiefen, heil'gen Frieden schafft.
Herr, an Deinem Herzen ruhn,
nur was Du willst stets zu tun,
Dich genießen, Brot und Quelle,
Deine Gnade, Deine Kraft
2. Welch ein Glück, Dich zu erfahren
als den Hirten, der uns liebt,
der mit zärtlichem Erbarmen
unermüdlich uns umgibt,
der in Liebe sich gegeben
und für uns vom Himmel kam:
Suchtest uns zum ew'gen Leben,
trägst uns jetzt auf Deinem Arm.
3. Du erweist uns Deine Gnade,
Du erkennst uns ganz und gar;
leitest uns auf Deinem Pfade,
wenn wir schwach sind - Du bist da!
Du siehst alle unsre Schritte,
jede Unzulänglichkeit,
und Du bist - o welche Güte! -
zum Vergeben stets bereit.
Dich mit Freuden Meister nennen,
das ist, was in unsrer Seele
tiefen, heil'gen Frieden schafft.
Herr, an Deinem Herzen ruhn,
nur was Du willst stets zu tun,
Dich genießen, Brot und Quelle,
Deine Gnade, Deine Kraft
2. Welch ein Glück, Dich zu erfahren
als den Hirten, der uns liebt,
der mit zärtlichem Erbarmen
unermüdlich uns umgibt,
der in Liebe sich gegeben
und für uns vom Himmel kam:
Suchtest uns zum ew'gen Leben,
trägst uns jetzt auf Deinem Arm.
3. Du erweist uns Deine Gnade,
Du erkennst uns ganz und gar;
leitest uns auf Deinem Pfade,
wenn wir schwach sind - Du bist da!
Du siehst alle unsre Schritte,
jede Unzulänglichkeit,
und Du bist - o welche Güte! -
zum Vergeben stets bereit.
185. Herr, schenke uns Belebung!
1. Herr, schenke uns Belebung!
Vollbring Dein Werk in mir; mein Wille sei zerbrochen,
nichts trenne mich von Dir.
Du es vorgelebt, damit mein ganzes Leben
nur Dich allein erhebt.
Dein Geist soll mich erfüllen, wie
2. Herr, schenke uns Belebung -
mein Herz war oft so kalt -
und lass mich nie vergessen
Dein Wort: „Ich komme bald!“
Vor Selbstsucht mich bewahre
und vor Bequemlichkeit;
hilf mir, den Deinen dienen
und nutzen meine Zeit!
3. Herr, schenke uns Belebung
und zeige, was mir fehlt.
Nur Freude der Gemeinschaft
mich täglich neu beseelt.
Ich öffne Dir die Türe
und lass Dich gern herein:
Du möchtest ja für immer
mein Lebensinhalt sein.
Vollbring Dein Werk in mir; mein Wille sei zerbrochen,
nichts trenne mich von Dir.
Du es vorgelebt, damit mein ganzes Leben
nur Dich allein erhebt.
Dein Geist soll mich erfüllen, wie
2. Herr, schenke uns Belebung -
mein Herz war oft so kalt -
und lass mich nie vergessen
Dein Wort: „Ich komme bald!“
Vor Selbstsucht mich bewahre
und vor Bequemlichkeit;
hilf mir, den Deinen dienen
und nutzen meine Zeit!
3. Herr, schenke uns Belebung
und zeige, was mir fehlt.
Nur Freude der Gemeinschaft
mich täglich neu beseelt.
Ich öffne Dir die Türe
und lass Dich gern herein:
Du möchtest ja für immer
mein Lebensinhalt sein.
186. Wir sehen Dich den Kelch der Leiden willig vom Vater nehmen an
1. Wir sehen Dich den Kelch der Leiden willig vom Vater nehmen an.
Wir sehen Dich am Kreuz verscheiden,
der nur Gerechtigkeit getan.
2. Oh, dass Dein Tod, den Du erduldet,
stets uns wie neu vor Augen steh!
Dich traf der Zorn, den wir verschuldet,
ja, unergründlich tiefes Weh!
3. Herr, Deine Liebe ohne Enden
dringt tief uns in das Herz hinein.
Du warst das Opfer für die Sünden,
bist unser Heiland, Du allein!
Wir sehen Dich am Kreuz verscheiden,
der nur Gerechtigkeit getan.
2. Oh, dass Dein Tod, den Du erduldet,
stets uns wie neu vor Augen steh!
Dich traf der Zorn, den wir verschuldet,
ja, unergründlich tiefes Weh!
3. Herr, Deine Liebe ohne Enden
dringt tief uns in das Herz hinein.
Du warst das Opfer für die Sünden,
bist unser Heiland, Du allein!
187. Die Gnade sei mit allen
1. Die Gnade sei mit allen,
die Gnade unsers Herrn,
des Herrn, dem wir hier wallen,
und sehn Sein Kommen gern.
2. Auf Gnade darf man trauen,
man traut ihr ohne Reu;
und wenn uns je will grauen,
so bleibt's: Der Herr ist treu!
3. Auf dem so schmalen Pfade
gelingt uns ja kein Tritt,
es gehe Seine Gnade
denn bis zum Ende mit.
4. Auch ist es uns kein Schaden,
was man verliert für Ihn:
Wir haben Seine Gnaden
als ewigen Gewinn.
5. Herr, lass es Dir gefallen,
von Herzen rufen wir:
Die Gnade sei mit allen,
die Gnade sei mit mir!
die Gnade unsers Herrn,
des Herrn, dem wir hier wallen,
und sehn Sein Kommen gern.
2. Auf Gnade darf man trauen,
man traut ihr ohne Reu;
und wenn uns je will grauen,
so bleibt's: Der Herr ist treu!
3. Auf dem so schmalen Pfade
gelingt uns ja kein Tritt,
es gehe Seine Gnade
denn bis zum Ende mit.
4. Auch ist es uns kein Schaden,
was man verliert für Ihn:
Wir haben Seine Gnaden
als ewigen Gewinn.
5. Herr, lass es Dir gefallen,
von Herzen rufen wir:
Die Gnade sei mit allen,
die Gnade sei mit mir!
188. Dein Wort, Herr, unser Gott, ist uns der Weg zum Leben
1. Dein Wort, Herr, unser Gott, ist uns der Weg zum Leben,
es schenkt uns Licht und Freude und täglich neuen Mut.
Aus Liebe nur hast Du uns dies Geschenk gegeben,
dies wunderbare Wort, das heilig ist und gut.
2. Dein Wort ist Wahrheit, Herr, die Weisheit aus der Höhe,
das Ursprung, Zweck und Zukunft der Schöpfung offenbart.
Das Wort lässt den, der hört, sein eignes Bildnis sehen,
enthüllt wird ihm sein Herz und seine Sinnesart.
3. Dein Wort ist auch gesandt, die Botschaft zu verkünden,
dass Du den eignen Sohn hast gegeben in der Zeit,
dass Er am Kreuze starb zum Heil, für unsre Sünden,
dass wir mit Dir versöhnt, erwählt vor Ewigkeit.
4. Dein Wort, wie göttlich groß, zeigt Deine Herrlichkeiten:
Gerechtigkeit und Friede, die Liebe und das Licht.
Dir, Gott, sei Macht und Ruhm in alle Ewigkeiten!
Wir schauen Deine Pracht in Jesu Angesicht.
5. Glückselig, die den Tag mit Deinem Wort beginnen
und die, vom Wort geleitet, mit Dir durchs Leben gehn!
Wer diese Welt verliert, um Christus zu gewinnen,
ja, der ist wirklich reich und darf Ihn hier schon sehn.
es schenkt uns Licht und Freude und täglich neuen Mut.
Aus Liebe nur hast Du uns dies Geschenk gegeben,
dies wunderbare Wort, das heilig ist und gut.
2. Dein Wort ist Wahrheit, Herr, die Weisheit aus der Höhe,
das Ursprung, Zweck und Zukunft der Schöpfung offenbart.
Das Wort lässt den, der hört, sein eignes Bildnis sehen,
enthüllt wird ihm sein Herz und seine Sinnesart.
3. Dein Wort ist auch gesandt, die Botschaft zu verkünden,
dass Du den eignen Sohn hast gegeben in der Zeit,
dass Er am Kreuze starb zum Heil, für unsre Sünden,
dass wir mit Dir versöhnt, erwählt vor Ewigkeit.
4. Dein Wort, wie göttlich groß, zeigt Deine Herrlichkeiten:
Gerechtigkeit und Friede, die Liebe und das Licht.
Dir, Gott, sei Macht und Ruhm in alle Ewigkeiten!
Wir schauen Deine Pracht in Jesu Angesicht.
5. Glückselig, die den Tag mit Deinem Wort beginnen
und die, vom Wort geleitet, mit Dir durchs Leben gehn!
Wer diese Welt verliert, um Christus zu gewinnen,
ja, der ist wirklich reich und darf Ihn hier schon sehn.
189. Hört! Tausend Stimmen rufen einst im Chore: „Gottes Lamm!“
1. Hört! Tausend Stimmen rufen einst im Chore: „Gottes Lamm!“,
heben zu des Thrones Stufen tausend-faches Loblied an.
2. „Dich, o Gottes Lamm, wir preisen!
Du bist würdig, Du allein!“
Jeder singt die neuen Weisen,
den das Blut gewaschen rein.
3. Ehre, Lob, Anbetung steigen
auf mit Dank zu Gottes Thron.
Alle sich vor Jesus beugen,
ehren freudig Gottes Sohn.
4. Dem, der hier als Sohn auf Erden
hat den Vater offenbart,
wird dann alle Ehre werden,
wie es war nach Gottes Rat.
5. Durch den Geist geführt zum Sohne,
blicken Ungezählte hin
auf das Lamm dort auf dem Throne,
auf den ewigen „Ich bin“.
6. Und in ungestörter Ruhe
schweigt die neue Schöpfung dann.
Durch das Kreuz sind Seufzen, Mühe,
Tod und Trauer weggetan.
7. Hört! Des Himmels Lieder klingen
Dem, der einst am Kreuze starb
und als Erbe aller Dinge
alle Ehre sich erwarb.
heben zu des Thrones Stufen tausend-faches Loblied an.
2. „Dich, o Gottes Lamm, wir preisen!
Du bist würdig, Du allein!“
Jeder singt die neuen Weisen,
den das Blut gewaschen rein.
3. Ehre, Lob, Anbetung steigen
auf mit Dank zu Gottes Thron.
Alle sich vor Jesus beugen,
ehren freudig Gottes Sohn.
4. Dem, der hier als Sohn auf Erden
hat den Vater offenbart,
wird dann alle Ehre werden,
wie es war nach Gottes Rat.
5. Durch den Geist geführt zum Sohne,
blicken Ungezählte hin
auf das Lamm dort auf dem Throne,
auf den ewigen „Ich bin“.
6. Und in ungestörter Ruhe
schweigt die neue Schöpfung dann.
Durch das Kreuz sind Seufzen, Mühe,
Tod und Trauer weggetan.
7. Hört! Des Himmels Lieder klingen
Dem, der einst am Kreuze starb
und als Erbe aller Dinge
alle Ehre sich erwarb.
190. Du, Herr Jesus, reich an Gnaden
1. Du, Herr Jesus, reich an Gnaden,
warst am Kreuz mit dem beladen,
was mich hat von Gott getrennt.
Meine ganze Schuld zu zahlen,
littest Du die größten Qualen,
welche keine Sprache nennt.
2. Niemand kann es nachempfinden,
nicht beschreiben noch ergründen
Deine Leiden ohne Zahl.
Finsternis hat Dich umnachtet;
Gottes Sohn, Du hast geschmachtet
einsam dort am Kreuzespfahl.
3. Wer kann diese Liebe fassen,
dass Du dort, von Gott verlassen,
noch im Tod an mich gedacht!
Wer will nun verdammen, klagen?
Hier ist Christus, der getragen
meine Sünd - mich freigemacht!
4. Ewig will ich Dich erheben,
der für mich sich hingegeben,
mir zum Heil, auf Golgatha.
Immer steh vor meinem Herzen
das Gedächtnis Deiner Schmerzen,
Herr, was dort am Kreuz geschah!
warst am Kreuz mit dem beladen,
was mich hat von Gott getrennt.
Meine ganze Schuld zu zahlen,
littest Du die größten Qualen,
welche keine Sprache nennt.
2. Niemand kann es nachempfinden,
nicht beschreiben noch ergründen
Deine Leiden ohne Zahl.
Finsternis hat Dich umnachtet;
Gottes Sohn, Du hast geschmachtet
einsam dort am Kreuzespfahl.
3. Wer kann diese Liebe fassen,
dass Du dort, von Gott verlassen,
noch im Tod an mich gedacht!
Wer will nun verdammen, klagen?
Hier ist Christus, der getragen
meine Sünd - mich freigemacht!
4. Ewig will ich Dich erheben,
der für mich sich hingegeben,
mir zum Heil, auf Golgatha.
Immer steh vor meinem Herzen
das Gedächtnis Deiner Schmerzen,
Herr, was dort am Kreuz geschah!
191. Ohne Ende, ohne Schranken Jesu Liebe vor mir steht
1. Ohne Ende, ohne Schranken Jesu Liebe vor mir steht,
Liebe, die nicht wankt noch weichet, ohn Ermüden mit mir geht.
Herr, ich fühl's, Du liebst mich innig,
gabst Dich selbst ja für mich hin.
Und doch wollen ird'sche Dinge oft noch blenden
meinen Sinn!
2. Ach, ich weiß, wie Deine Nähe
allezeit so reich beglückt,
wenn das Auge Deine Fülle,
Deine Herrlichkeit erblickt,
wenn die Wärme Deiner Liebe
Herz und Sinne mir durchdringt
und Dein Bild, im Stillen wirkend,
in mir zur Gestaltung bringt.
3. Herr, ich muss mich wahrlich schämen,
wenn ich, wie ein eitler Tor,
Deinem Reichtum, Deiner Fülle
Erdentand noch ziehe vor.
Und doch wankt nicht Deine Liebe,
ruft mir stets von neuem zu:
„Folge mir! Auf andrem Wege
findest nimmer Ruhe du!“
Liebe, die nicht wankt noch weichet, ohn Ermüden mit mir geht.
Herr, ich fühl's, Du liebst mich innig,
gabst Dich selbst ja für mich hin.
Und doch wollen ird'sche Dinge oft noch blenden
meinen Sinn!
2. Ach, ich weiß, wie Deine Nähe
allezeit so reich beglückt,
wenn das Auge Deine Fülle,
Deine Herrlichkeit erblickt,
wenn die Wärme Deiner Liebe
Herz und Sinne mir durchdringt
und Dein Bild, im Stillen wirkend,
in mir zur Gestaltung bringt.
3. Herr, ich muss mich wahrlich schämen,
wenn ich, wie ein eitler Tor,
Deinem Reichtum, Deiner Fülle
Erdentand noch ziehe vor.
Und doch wankt nicht Deine Liebe,
ruft mir stets von neuem zu:
„Folge mir! Auf andrem Wege
findest nimmer Ruhe du!“
192. Sieh, das ist Gottes Lamm!
1. Sieh, das ist Gottes Lamm!
Es trägt voll Huld dort an dem Kreuzesstamm
unsere Schuld. Welch große Liebesglut!
Es floss auch mir zugut
Dein ewig teures Blut,
o Gottes Lamm, o Gottes Lamm!
2. Sieh, das ist Gottes Lamm!
Es hat vollbracht,
was mir die Bürde nahm,
mich frei gemacht.
Durch Deinen Opfertod
gabst Du Dich hin vor Gott,
wurdest das Lebensbrot,
|: o Gottes Lamm! :|
3. Sieh, das ist Gottes Lamm!
Bald herrscht mit Macht
Er, der den Thron einnahm,
in Himmelspracht.
Dir sei Anbetung, Dank,
Dir sei mein Lobgesang
all Ewigkeiten lang,
|: o Gottes Lamm! :|
Es trägt voll Huld dort an dem Kreuzesstamm
unsere Schuld. Welch große Liebesglut!
Es floss auch mir zugut
Dein ewig teures Blut,
o Gottes Lamm, o Gottes Lamm!
2. Sieh, das ist Gottes Lamm!
Es hat vollbracht,
was mir die Bürde nahm,
mich frei gemacht.
Durch Deinen Opfertod
gabst Du Dich hin vor Gott,
wurdest das Lebensbrot,
|: o Gottes Lamm! :|
3. Sieh, das ist Gottes Lamm!
Bald herrscht mit Macht
Er, der den Thron einnahm,
in Himmelspracht.
Dir sei Anbetung, Dank,
Dir sei mein Lobgesang
all Ewigkeiten lang,
|: o Gottes Lamm! :|
193. In Deinem Herzen war es schon
1. In Deinem Herzen war es schon,
hoch zu erhöhen des Menschen Sohn,
Macht Ihn zu bekleiden,
mit Gott, vor ew'gen Zeite,
noch Diademe tragen!
Es wird zu Recht! Dein heil'ger Knecht,
den man ans Kreuz geschlagen.
2. Bald muss dem Menschensohne weit
im Himmel und auf Erden
die Herrschaft und die Herrlichkeit
und alle Ehre werden.
Dann teilt und schaut
auch Christi Braut,
die Er erwarb durch Leiden,
des Sohnes Herrlichkeiten!
3. O Gott, wir rühmen Deinen Plan,
den Du im Herzen hegtest,
den Du entwarfst und kundgetan,
in Christus offenlegtest.
Und nicht mehr weit
ist nun die Zeit,
da wird nach Deinem Willen
Sein Ruhm das All erfüllen!
hoch zu erhöhen des Menschen Sohn,
Macht Ihn zu bekleiden,
mit Gott, vor ew'gen Zeite,
noch Diademe tragen!
Es wird zu Recht! Dein heil'ger Knecht,
den man ans Kreuz geschlagen.
2. Bald muss dem Menschensohne weit
im Himmel und auf Erden
die Herrschaft und die Herrlichkeit
und alle Ehre werden.
Dann teilt und schaut
auch Christi Braut,
die Er erwarb durch Leiden,
des Sohnes Herrlichkeiten!
3. O Gott, wir rühmen Deinen Plan,
den Du im Herzen hegtest,
den Du entwarfst und kundgetan,
in Christus offenlegtest.
Und nicht mehr weit
ist nun die Zeit,
da wird nach Deinem Willen
Sein Ruhm das All erfüllen!
194. Dir, o Gotteslamm, gehören
1. Dir, o Gotteslamm, gehören
alle Würden, alle Ehren,
Segnung, Herrlichkeit und Macht!
für das Werk, das Du vollbracht,
2. Volles Lob wird Dir erklingen,
wenn mit lautem Jubelton
die Erlösten Dich besingen
und Dir huldigen am Thron,
3. wenn die Chöre der Millionen
Deiner bluterkauften Schar
aller Sprachen und Nationen
Dir Anbetung bringen dar.
4. Durch die Himmel wird Dir schallen
Lob aus jedem Volk und Stamm.
Endlos wird es widerhallen:
„Würdig, würdig, ist das Lamm!“
alle Würden, alle Ehren,
Segnung, Herrlichkeit und Macht!
für das Werk, das Du vollbracht,
2. Volles Lob wird Dir erklingen,
wenn mit lautem Jubelton
die Erlösten Dich besingen
und Dir huldigen am Thron,
3. wenn die Chöre der Millionen
Deiner bluterkauften Schar
aller Sprachen und Nationen
Dir Anbetung bringen dar.
4. Durch die Himmel wird Dir schallen
Lob aus jedem Volk und Stamm.
Endlos wird es widerhallen:
„Würdig, würdig, ist das Lamm!“
195. Dir zur Verfügung, mein Gott und mein Herr!
1. Dir zur Verfügung, mein Gott und mein Herr!
Dir zur Verfügung, je länger, je mehr!
Dir zur Verfügung in Freud und in Leid,
täglich und stündlich für Jesus bereit.
2. Dir zur Verfügung! Einst war es nicht so;
nun aber bin ich so glücklich und froh.
Du brachst die Ketten der Sünde entzwei,
damit ich völlig Dein Eigentum sei.
3. Dir zur Verfügung! O seliges Los -
sei nun mein Tagewerk klein oder groß,
draußen und drinnen im Schaffen und Ruh'n
immer nur fragen, was Du würdest tun.
4. Dir zur Verfügung, von Selbstsucht befreit,
das ist ein Leben in Gottseligkeit.
Das schafft ein sieghaft und friedevoll Geh'n,
Jesu, Dir ganz zur Verfügung zu stehn!
Dir zur Verfügung, je länger, je mehr!
Dir zur Verfügung in Freud und in Leid,
täglich und stündlich für Jesus bereit.
2. Dir zur Verfügung! Einst war es nicht so;
nun aber bin ich so glücklich und froh.
Du brachst die Ketten der Sünde entzwei,
damit ich völlig Dein Eigentum sei.
3. Dir zur Verfügung! O seliges Los -
sei nun mein Tagewerk klein oder groß,
draußen und drinnen im Schaffen und Ruh'n
immer nur fragen, was Du würdest tun.
4. Dir zur Verfügung, von Selbstsucht befreit,
das ist ein Leben in Gottseligkeit.
Das schafft ein sieghaft und friedevoll Geh'n,
Jesu, Dir ganz zur Verfügung zu stehn!
196. So lang mein Jesus lebt und Seine Kraft mich hebt
1. So lang mein Jesus lebt und Seine Kraft mich hebt,
muss Furcht und Sorge von mir fliehn,
mein Herz in Lieb erglühn.
2. Er ist ein guter Hirt,
der treu Sein Schäflein führt;
Er weidet mich auf grüner Au,
tränkt mich mit Himmelstau.
3. Wenn sich die Sonn verhüllt,
der Löwe um mich brüllt,
so weiß ich auch in finstrer Nacht,
dass Jesus mich bewacht.
4. Und glitte je mein Fuß,
brächt mir die Welt Verdruss,
so eilt ich schnell zu Jesu Herz,
Der heilte meinen Schmerz.
5. Drum blick ich nur auf Ihn.
O seliger Gewinn:
Mein Jesus liebt mich ganz gewiss,
das ist mein Paradies.
muss Furcht und Sorge von mir fliehn,
mein Herz in Lieb erglühn.
2. Er ist ein guter Hirt,
der treu Sein Schäflein führt;
Er weidet mich auf grüner Au,
tränkt mich mit Himmelstau.
3. Wenn sich die Sonn verhüllt,
der Löwe um mich brüllt,
so weiß ich auch in finstrer Nacht,
dass Jesus mich bewacht.
4. Und glitte je mein Fuß,
brächt mir die Welt Verdruss,
so eilt ich schnell zu Jesu Herz,
Der heilte meinen Schmerz.
5. Drum blick ich nur auf Ihn.
O seliger Gewinn:
Mein Jesus liebt mich ganz gewiss,
das ist mein Paradies.
197. Mit Dornen gekrönt, verspottet, verhöhnt
1. Mit Dornen gekrönt, verspottet, verhöhnt,
trug Jesus am Holz meine Sünden.
2. Er ging ins Gericht,
das ganze Gewicht
des Fluches für mich zu empfangen:
3. Der Leiden und Qual
unnennbare Zahl;
von Seinem Gott selbst noch verlassen.
4. Nicht eigene Schuld,
unendliche Huld
ließ Ihn solche Marter erdulden.
5. Die Schuld war nur mein,
die Huld aber Sein,
die Rettung - ein Werk Seiner Liebe.
6. Anbetung und Ehr
gebührt Dir, o Herr,
gelobt sei Dein heiliger Name!
trug Jesus am Holz meine Sünden.
2. Er ging ins Gericht,
das ganze Gewicht
des Fluches für mich zu empfangen:
3. Der Leiden und Qual
unnennbare Zahl;
von Seinem Gott selbst noch verlassen.
4. Nicht eigene Schuld,
unendliche Huld
ließ Ihn solche Marter erdulden.
5. Die Schuld war nur mein,
die Huld aber Sein,
die Rettung - ein Werk Seiner Liebe.
6. Anbetung und Ehr
gebührt Dir, o Herr,
gelobt sei Dein heiliger Name!
198. Ernten wirst Du, Herr, mit Freuden
1. Ernten wirst Du, Herr, mit Freuden,
was die Du weinend ausgesät.
Kostbar ist die Frucht der Leiden,
aus Tod entsteht, was blühend ersteht.
O Herr Jesus, Gottes Sohn,
Du wirst reichen, vollen Lohn,
voller Jubel heimwärts tragen!
2. Nicht vergeblich war Dein Mühen,
Deine Arbeit, Deine Not.
Herrlich wird die Saat erblühen,
reich die Ernte sein für Gott.
Dir zum Ruhme wird sie schön,
hundertfältig vor Dir stehn.
Du, das Weizenkorn, gestorben,
hast sie leidend Dir erworben!
3. Reif die Garben, voll die Ähren,
neigt sich bald die edle Frucht.
Dass die Scheunen voll einst wären,
hast Du, Sämann, sie gesucht.
Groß wird Deine Freude sein,
bringst Du, Herr, die Garben ein;
mit der Frucht, der reichen, schweren,
wirst Du jubelnd heimwärts kehren!
was die Du weinend ausgesät.
Kostbar ist die Frucht der Leiden,
aus Tod entsteht, was blühend ersteht.
O Herr Jesus, Gottes Sohn,
Du wirst reichen, vollen Lohn,
voller Jubel heimwärts tragen!
2. Nicht vergeblich war Dein Mühen,
Deine Arbeit, Deine Not.
Herrlich wird die Saat erblühen,
reich die Ernte sein für Gott.
Dir zum Ruhme wird sie schön,
hundertfältig vor Dir stehn.
Du, das Weizenkorn, gestorben,
hast sie leidend Dir erworben!
3. Reif die Garben, voll die Ähren,
neigt sich bald die edle Frucht.
Dass die Scheunen voll einst wären,
hast Du, Sämann, sie gesucht.
Groß wird Deine Freude sein,
bringst Du, Herr, die Garben ein;
mit der Frucht, der reichen, schweren,
wirst Du jubelnd heimwärts kehren!
199. Hoch über alle Himmel stieg
1. Hoch über alle Himmel stieg
der Herr hinauf nach Seinem Sieg.
Welch ein Triumph! Auf Gottes Thron
sitzt ruhmgekrönt des Menschen Sohn!
2. Das ist der Platz, der Ihm gebührt,
nachdem Er sterbend ausgeführt
das große Werk, das Gott Ihm gab,
und auferstand aus Tod und Grab.
3. Wir jauchzen Dir, dem Sieger, zu,
Verherrlichter, Erhöhter Du!
Von Deinem Ruhme singen wir
und huldigen, Herr Jesus, Dir!
der Herr hinauf nach Seinem Sieg.
Welch ein Triumph! Auf Gottes Thron
sitzt ruhmgekrönt des Menschen Sohn!
2. Das ist der Platz, der Ihm gebührt,
nachdem Er sterbend ausgeführt
das große Werk, das Gott Ihm gab,
und auferstand aus Tod und Grab.
3. Wir jauchzen Dir, dem Sieger, zu,
Verherrlichter, Erhöhter Du!
Von Deinem Ruhme singen wir
und huldigen, Herr Jesus, Dir!
200. Herr, in Deinen Erdentagen
1. Herr, in Deinen Erdentagen
bargst Du unter schlichtem Kleid,
das als Diener Du getragen,
Deiner Gottheit Herrlichkeit.
2. Nicht in äußrem Glanz und Prangen,
nein, in willigem Verzicht
bist Du Deinen Weg gegangen,
Du, so groß und doch so schlicht!
3. Aber immer wieder strahlte
hell uns Deine Herrlichkeit;
Szenen voller Schönheit malte
sie uns dann zu ihrer Zeit.
4. Großes dürfen wir da sehen:
Hoheit unter Knechtsgestalt,
göttlich herrliches Geschehen,
Gnade wie auch Allgewalt!
5. Dank, dass Du, der Hohe, Freie,
Dich für uns zu nichts gemacht,
Gott gedient in steter Weihe
und Sein großes Werk vollbracht!
bargst Du unter schlichtem Kleid,
das als Diener Du getragen,
Deiner Gottheit Herrlichkeit.
2. Nicht in äußrem Glanz und Prangen,
nein, in willigem Verzicht
bist Du Deinen Weg gegangen,
Du, so groß und doch so schlicht!
3. Aber immer wieder strahlte
hell uns Deine Herrlichkeit;
Szenen voller Schönheit malte
sie uns dann zu ihrer Zeit.
4. Großes dürfen wir da sehen:
Hoheit unter Knechtsgestalt,
göttlich herrliches Geschehen,
Gnade wie auch Allgewalt!
5. Dank, dass Du, der Hohe, Freie,
Dich für uns zu nichts gemacht,
Gott gedient in steter Weihe
und Sein großes Werk vollbracht!
201. O Herr, wie warst Du doch geduldig, rein und treu!
1. O Herr, wie warst Du doch geduldig, rein und treu!
Lehr mich, in Demut so Dein Joch zu tragen täglich neu.
2. O Herr, dass Du allein
erfüllest Herz und Sinn
und Deine Liebe Mut verleih,
sodass ich furchtlos bin!
3. O Herr, Dein herrlich Bild
mir so vor Augen steh,
dass ich, das Herz von Dir erfüllt,
nur Deine Schönheit seh!
4. Wenn ich so unverhüllt
schau Deine Herrlichkeit,
dann werd ich in dasselbe Bild
verwandelt durch den Geist.
Lehr mich, in Demut so Dein Joch zu tragen täglich neu.
2. O Herr, dass Du allein
erfüllest Herz und Sinn
und Deine Liebe Mut verleih,
sodass ich furchtlos bin!
3. O Herr, Dein herrlich Bild
mir so vor Augen steh,
dass ich, das Herz von Dir erfüllt,
nur Deine Schönheit seh!
4. Wenn ich so unverhüllt
schau Deine Herrlichkeit,
dann werd ich in dasselbe Bild
verwandelt durch den Geist.
202. Du hast, o Vater, den Sohn uns gegeben
1. Du hast, o Vater, den Sohn uns gegeben;
herrliche Gabe von einziger Art!
Er hat in Seinem geheiligten Leben
völlig Dein Wesen und Herz offenbart.
Nun darf der Glaube anbetend verstehen:
Du bist, o Vater, im Sohne zu sehen.
2. Dich zu erkennen und den Du gegeben,
den Du vom Himmel herniedergesandt,
das ist das wahre, das ewige Leben,
schon in der Zeit offenbart und gekannt.
Dank Dir, o Vater! Die höchste der Gaben
dürfen im Sohn, dem Geliebten, wir haben!
3. In die Beziehung zu Dir und dem Sohne,
in diese Sphäre der Liebe gebracht -
gib, dass die Seele bewusst darin wohne,
dass wir sie pflegen mit Ernst und Bedacht,
um zu genießen, o Vater, schon heute
in der Gemeinschaft die völlige Freude!
herrliche Gabe von einziger Art!
Er hat in Seinem geheiligten Leben
völlig Dein Wesen und Herz offenbart.
Nun darf der Glaube anbetend verstehen:
Du bist, o Vater, im Sohne zu sehen.
2. Dich zu erkennen und den Du gegeben,
den Du vom Himmel herniedergesandt,
das ist das wahre, das ewige Leben,
schon in der Zeit offenbart und gekannt.
Dank Dir, o Vater! Die höchste der Gaben
dürfen im Sohn, dem Geliebten, wir haben!
3. In die Beziehung zu Dir und dem Sohne,
in diese Sphäre der Liebe gebracht -
gib, dass die Seele bewusst darin wohne,
dass wir sie pflegen mit Ernst und Bedacht,
um zu genießen, o Vater, schon heute
in der Gemeinschaft die völlige Freude!
203. In Deiner Güte hörst Du gern
1. In Deiner Güte hörst Du gern,
wenn wir, Gott, zu Dir beten,
und Du erleichterst unser Herz,
wenn wir freimütig reden.
Du richtest immer wieder neu den Blick auf Dich, o Vater,
erweist Dich immer stark und treu als Helfer und Berater.
2. Du stärkst die Hoffnung, unser Gott, wenn wir auf dunklem Pfade.
Sind wir verzagt, sind wir bedrückt, erquickt uns Deine Gnade.
Du sendest Kraft zu uns herab und stärkst damit die Schwachen.
Des Himmels Licht erhellt den Weg, um weise uns zu machen.
3. Du, Gott, bist für uns allezeit, wir ruhn in Deinen Händen
und wissen: Was auch immer kommt, wirst Du zum Guten wenden.
Du gibst uns täglich Gnad um Gnad und wirst nach diesem Leben,
o Vater, bald in Deinem Haus die Herrlichkeit uns geben.
wenn wir, Gott, zu Dir beten,
und Du erleichterst unser Herz,
wenn wir freimütig reden.
Du richtest immer wieder neu den Blick auf Dich, o Vater,
erweist Dich immer stark und treu als Helfer und Berater.
2. Du stärkst die Hoffnung, unser Gott, wenn wir auf dunklem Pfade.
Sind wir verzagt, sind wir bedrückt, erquickt uns Deine Gnade.
Du sendest Kraft zu uns herab und stärkst damit die Schwachen.
Des Himmels Licht erhellt den Weg, um weise uns zu machen.
3. Du, Gott, bist für uns allezeit, wir ruhn in Deinen Händen
und wissen: Was auch immer kommt, wirst Du zum Guten wenden.
Du gibst uns täglich Gnad um Gnad und wirst nach diesem Leben,
o Vater, bald in Deinem Haus die Herrlichkeit uns geben.
204. Du, Herr, hast uns geliebt, schon eh Dein Wort „Es werde!“
1. Du, Herr, hast uns geliebt, schon eh Dein Wort „Es werde!“
das grenzenlose All mit Macht ins Dasein rief,
bevor ein Lichtstrahl je beschienen diese Erde,
und eh die Sonn voll Glanz das Himmelszelt durchlief.
2. Du, Herr, hast uns geliebt,
als Du für uns gestorben
am Kreuz auf Golgatha
in unsagbarer Not.
O Heiland, welch ein Preis,
um den Du uns erworben:
Dich selber gabst Du hin
für uns bis in den Tod!
3. Und groß wird sich an uns
Dein Lieben noch erweisen,
wenn Du uns droben bald
mit Herrlichkeit umgibst!
Wir beugen uns vor Dir,
Herr Jesus, Dich zu preisen,
dass Du uns wunderbar
mit ew'ger Liebe liebst.
das grenzenlose All mit Macht ins Dasein rief,
bevor ein Lichtstrahl je beschienen diese Erde,
und eh die Sonn voll Glanz das Himmelszelt durchlief.
2. Du, Herr, hast uns geliebt,
als Du für uns gestorben
am Kreuz auf Golgatha
in unsagbarer Not.
O Heiland, welch ein Preis,
um den Du uns erworben:
Dich selber gabst Du hin
für uns bis in den Tod!
3. Und groß wird sich an uns
Dein Lieben noch erweisen,
wenn Du uns droben bald
mit Herrlichkeit umgibst!
Wir beugen uns vor Dir,
Herr Jesus, Dich zu preisen,
dass Du uns wunderbar
mit ew'ger Liebe liebst.
205. Gott und Vater, Dir wir danken für den Segen Deiner Hand!
1. Gott und Vater, Dir wir danken für den Segen Deiner Hand!
Du hast Dich in Deiner Güte uns, den Sündern, zugewandt,
und uns in dem Eingebornen reich beschenkt - wir preisen Dich!
Durch Sein Werk, am Kreuz geschehen,
schauen wir Dich ewiglich.
2. Noch bevor die Welt erschaffen,
hast Du uns in Ihm erwählt,
nach dem Reichtum Deiner Gnade
vor Dein Angesicht gestellt.
Er, der stets den Vorrang habe
und auf den Dein Auge sieht,
ist es, der mit Liebesseilen
unser Herz zum Himmel zieht.
3. Nach dem Ratschluss Deiner Liebe
gibst Du Ihm, dem Menschensohn,
die Versammlung, Seine Fülle:
Sie ist Seiner Mühsal Lohn.
Welche Breite, Länge, Höhe
und auch Tiefe sehen wir
in dem Plan, den Du beschlossen,
und in Seinem Sterben hier.
4. All das überragt bei weitem,
was ein Mensch erfassen kann!
Doch in Dankbarkeit und Frieden
beten wir bewundernd an.
Ja, die große Liebe Christi
alles Denken übersteigt!
Preis sei Dir, der voller Gnade
uns Sein ganzes Herz gezeigt.
Du hast Dich in Deiner Güte uns, den Sündern, zugewandt,
und uns in dem Eingebornen reich beschenkt - wir preisen Dich!
Durch Sein Werk, am Kreuz geschehen,
schauen wir Dich ewiglich.
2. Noch bevor die Welt erschaffen,
hast Du uns in Ihm erwählt,
nach dem Reichtum Deiner Gnade
vor Dein Angesicht gestellt.
Er, der stets den Vorrang habe
und auf den Dein Auge sieht,
ist es, der mit Liebesseilen
unser Herz zum Himmel zieht.
3. Nach dem Ratschluss Deiner Liebe
gibst Du Ihm, dem Menschensohn,
die Versammlung, Seine Fülle:
Sie ist Seiner Mühsal Lohn.
Welche Breite, Länge, Höhe
und auch Tiefe sehen wir
in dem Plan, den Du beschlossen,
und in Seinem Sterben hier.
4. All das überragt bei weitem,
was ein Mensch erfassen kann!
Doch in Dankbarkeit und Frieden
beten wir bewundernd an.
Ja, die große Liebe Christi
alles Denken übersteigt!
Preis sei Dir, der voller Gnade
uns Sein ganzes Herz gezeigt.
206. Du hast, Herr Jesus, den Vorrang vor allen
1. Du hast, Herr Jesus, den Vorrang vor allen,
denn Du bist Schöpfer, Erlöser und Haupt.
Alles wird Dir, Herr, zu Füßen einst fallen,
auch wer Dir heute die Ehre noch raubt.
2. Du hast, Herr Jesus, den Vorrang vor allen.
Dir ist an Würden kein anderer gleich.
Du bist zu Gottes, des Vaters, Gefallen
Erster und Höchster in jedem Bereich!
3. Du hast, Herr Jesus, den Vorrang vor allen,
Hoheit, die alles an Ruhm übersteigt.
Freudig soll Dir unser Lobpreis erschallen.
Vor Dir Dein Volk in Anbetung sich neigt!
denn Du bist Schöpfer, Erlöser und Haupt.
Alles wird Dir, Herr, zu Füßen einst fallen,
auch wer Dir heute die Ehre noch raubt.
2. Du hast, Herr Jesus, den Vorrang vor allen.
Dir ist an Würden kein anderer gleich.
Du bist zu Gottes, des Vaters, Gefallen
Erster und Höchster in jedem Bereich!
3. Du hast, Herr Jesus, den Vorrang vor allen,
Hoheit, die alles an Ruhm übersteigt.
Freudig soll Dir unser Lobpreis erschallen.
Vor Dir Dein Volk in Anbetung sich neigt!
207. Auf, denn die Nacht wird kommen, auf mit dem jungen Tag!
1. Auf, denn die Nacht wird kommen, auf mit dem jungen Tag!
Wirket am frühen Morgen, eh's zu spät sein mag!
Wirket im Licht der Sonnen, fanget beizeiten an!
Auf, denn die Nacht wird kommen, da man nicht mehr kann.
2. Auf, denn die Nacht wird kommen,
auf, wenn es Mittag ist!
Weihet die besten Kräfte
dem Herrn Jesus Christ!
Wirket mit Ernst, ihr Frommen,
gebt alles andre dran!
Auf, denn die Nacht wird kommen,
da man nicht mehr kann.
3. Auf, denn die Nacht wird kommen,
auf, wenn die Sonne weicht!
Auf, wenn der Abend mahnet,
wenn der Tag entfleucht!
Auf bis zum letzten Zuge,
wendet nur Fleiß daran!
Auf, denn die Nacht wird kommen,
da man nicht mehr kann.
Wirket am frühen Morgen, eh's zu spät sein mag!
Wirket im Licht der Sonnen, fanget beizeiten an!
Auf, denn die Nacht wird kommen, da man nicht mehr kann.
2. Auf, denn die Nacht wird kommen,
auf, wenn es Mittag ist!
Weihet die besten Kräfte
dem Herrn Jesus Christ!
Wirket mit Ernst, ihr Frommen,
gebt alles andre dran!
Auf, denn die Nacht wird kommen,
da man nicht mehr kann.
3. Auf, denn die Nacht wird kommen,
auf, wenn die Sonne weicht!
Auf, wenn der Abend mahnet,
wenn der Tag entfleucht!
Auf bis zum letzten Zuge,
wendet nur Fleiß daran!
Auf, denn die Nacht wird kommen,
da man nicht mehr kann.
208. Wir rühmen, Herr Jesus, die Kraft Deines Blutes
1. Wir rühmen, Herr Jesus, die Kraft Deines Blutes,
den Wert Deines Opfers, Dein göttliches Tun;
verdanken wir ihm doch unendlich viel Gutes:
Auf sicherem Grund darf der Glaubende ruhn!
2. Dies sühnende Opfer, am Kreuze geschlachtet,
bezeugt in den Schriften von alters her schon,
ist überaus wertvoll vom Vater erachtet,
weil Du Dich gegeben, Sein eigener Sohn!
3. Die Tilgung der Schuld, die Vergebung der Sünden,
der Friede mit Gott, dieses kostbare Gut,
sie alle, o Herr, auf Dein Opfer sich gründen,
auf Dein an dem Kreuze vergossenes Blut!
4. Wie groß auch die Sünde - Dein Opfer ist größer;
der Sühnewert, Herr, liegt in Deiner Person.
Dich beten wir an, Dich, o Lamm und Erlöser,
der Du jetzt erhöht auf den göttlichen Thron!
den Wert Deines Opfers, Dein göttliches Tun;
verdanken wir ihm doch unendlich viel Gutes:
Auf sicherem Grund darf der Glaubende ruhn!
2. Dies sühnende Opfer, am Kreuze geschlachtet,
bezeugt in den Schriften von alters her schon,
ist überaus wertvoll vom Vater erachtet,
weil Du Dich gegeben, Sein eigener Sohn!
3. Die Tilgung der Schuld, die Vergebung der Sünden,
der Friede mit Gott, dieses kostbare Gut,
sie alle, o Herr, auf Dein Opfer sich gründen,
auf Dein an dem Kreuze vergossenes Blut!
4. Wie groß auch die Sünde - Dein Opfer ist größer;
der Sühnewert, Herr, liegt in Deiner Person.
Dich beten wir an, Dich, o Lamm und Erlöser,
der Du jetzt erhöht auf den göttlichen Thron!
209. So nimm denn meine Hände und führe mich
1. So nimm denn meine Hände und führe mich,
bis ich den Lauf vollende und ewiglich!
Ich kann allein nicht gehen, nicht einen Schritt.
Wo Du wirst gehn und stehen, da nimm mich mit.
2. In Dein Erbarmen hülle
mein banges Herz
und mach es gänzlich stille
in Freud und Schmerz!
Lass ruhn zu Deinen Füßen
Dein schwaches Kind!
Ich will die Augen schließen
und glauben blind.
3. Und wenn ich auch nichts fühle
von Deiner Macht,
Du bringst mich doch zum Ziele,
auch durch die Nacht.
So nimm denn meine Hände
und führe mich,
bis ich den Lauf vollende
und ewiglich!
bis ich den Lauf vollende und ewiglich!
Ich kann allein nicht gehen, nicht einen Schritt.
Wo Du wirst gehn und stehen, da nimm mich mit.
2. In Dein Erbarmen hülle
mein banges Herz
und mach es gänzlich stille
in Freud und Schmerz!
Lass ruhn zu Deinen Füßen
Dein schwaches Kind!
Ich will die Augen schließen
und glauben blind.
3. Und wenn ich auch nichts fühle
von Deiner Macht,
Du bringst mich doch zum Ziele,
auch durch die Nacht.
So nimm denn meine Hände
und führe mich,
bis ich den Lauf vollende
und ewiglich!
210. Lasst uns als Gottes Kinder leben
1. Lasst uns als Gottes Kinder leben
stets in der Liebe, die uns vereint!
Gott hat sie uns ins Herz gegeben;
sie ist das Band der Vollkommenheit.
2. Täglich von Jesus mehr erfüllet,
wollen wir stets eines Sinnes sein,
alle mit Demut fest umhüllet,
folgen gemeinsam nur Ihm allein!
3. Auch wollen wir im Band des Friedens
wahren die Einheit des Geistes hier,
sanftmütig gehn den Weg des Lebens,
brüderlich, einträchtig, Herr, mit Dir!
4. Herr, schenke Kraft, dass unser Streben
führe zur Einheit des Glaubens hin
und wir uns ganz zu Dir erheben,
jubelnd Dich preisen mit einem Sinn!
stets in der Liebe, die uns vereint!
Gott hat sie uns ins Herz gegeben;
sie ist das Band der Vollkommenheit.
2. Täglich von Jesus mehr erfüllet,
wollen wir stets eines Sinnes sein,
alle mit Demut fest umhüllet,
folgen gemeinsam nur Ihm allein!
3. Auch wollen wir im Band des Friedens
wahren die Einheit des Geistes hier,
sanftmütig gehn den Weg des Lebens,
brüderlich, einträchtig, Herr, mit Dir!
4. Herr, schenke Kraft, dass unser Streben
führe zur Einheit des Glaubens hin
und wir uns ganz zu Dir erheben,
jubelnd Dich preisen mit einem Sinn!
211. Herr, wir loben Deine Gnade, dass Du uns für Dich gewannst
1. Herr, wir loben Deine Gnade, dass Du uns für Dich gewannst,
uns gereinigt und erneuert so, dass Du uns brauchen kannst.
Nur Gefäße, guter Meister, doch gefüllt mit Deiner Kraft,
lass Dein Leben durch uns strömen,
Deiner Liebe Geist und Macht.
2. Leer, damit Du ganz uns füllest
als Gefäße Deiner Hand,
und mit keinem andern Siegel
als nur dem: Von Dir gesandt.
Nur Gefäße...
3. Von der Rettermacht zu zeugen,
die von Sünd uns selbst befreit',
dazu sind wir Deine Boten,
dazu hast Du uns geweiht.
Nur Gefäße...
4. Jesu, füll mit Deinem Geiste
jedes Herz, das völlig Dein,
lass den Strom lebend'gen Wassers
bei und durch uns mächtig sein.
Nur Gefäße...
uns gereinigt und erneuert so, dass Du uns brauchen kannst.
Nur Gefäße, guter Meister, doch gefüllt mit Deiner Kraft,
lass Dein Leben durch uns strömen,
Deiner Liebe Geist und Macht.
2. Leer, damit Du ganz uns füllest
als Gefäße Deiner Hand,
und mit keinem andern Siegel
als nur dem: Von Dir gesandt.
Nur Gefäße...
3. Von der Rettermacht zu zeugen,
die von Sünd uns selbst befreit',
dazu sind wir Deine Boten,
dazu hast Du uns geweiht.
Nur Gefäße...
4. Jesu, füll mit Deinem Geiste
jedes Herz, das völlig Dein,
lass den Strom lebend'gen Wassers
bei und durch uns mächtig sein.
Nur Gefäße...
213. Gott, Du bist groß! Du siehst mein ganzes Leben
1. Gott, Du bist groß! Du siehst mein ganzes Leben,
hast mich erforscht und mein Wesen erkannt.
Könnte vor Dir ein Entrinnen es geben?
Überall folgt Dein Blick mir unverwandt.
2. Hinten und vorn, bei Nacht und auch am Tage -
Du engst mich ein, legst auf mich Deine Hand,
weißt meine Worte, bevor ich sie sage,
selbst die Gedanken sind vor Dir bekannt.
3. Wollte ich fliehn bis an des Meeres Ende
oder im Grab in der Finsternis sein,
führe ich auf bis zum Himmel - mich fände
stets Deine Hand und Deines Lichtes Schein.
4. Aber durch Glauben bin ich angenommen,
darf nun, durch Jesus erlöst und befreit,
in Deine heilige Gegenwart kommen,
denn ich bin rein von Ungerechtigkeit.
5. Prüfe mich, Gott, erforsche die Gedanken,
sieh, ob mein Weg führt zu Mühsal und Schmerz,
läutre mein Herz und bewahr mich vor Wanken,
führ mich auf ew'gem Wege himmelwärts.
hast mich erforscht und mein Wesen erkannt.
Könnte vor Dir ein Entrinnen es geben?
Überall folgt Dein Blick mir unverwandt.
2. Hinten und vorn, bei Nacht und auch am Tage -
Du engst mich ein, legst auf mich Deine Hand,
weißt meine Worte, bevor ich sie sage,
selbst die Gedanken sind vor Dir bekannt.
3. Wollte ich fliehn bis an des Meeres Ende
oder im Grab in der Finsternis sein,
führe ich auf bis zum Himmel - mich fände
stets Deine Hand und Deines Lichtes Schein.
4. Aber durch Glauben bin ich angenommen,
darf nun, durch Jesus erlöst und befreit,
in Deine heilige Gegenwart kommen,
denn ich bin rein von Ungerechtigkeit.
5. Prüfe mich, Gott, erforsche die Gedanken,
sieh, ob mein Weg führt zu Mühsal und Schmerz,
läutre mein Herz und bewahr mich vor Wanken,
führ mich auf ew'gem Wege himmelwärts.
214. Hab Dank für Deine Liebe, Herr
1. Hab Dank für Deine Liebe, Herr.
Du willst uns alles geben.
Dein Dienst an uns vom Himmel her stärkt unseren Gang durchs Leben.
Du, der die Schöpfung aufrecht hält,
Du reichst uns Deine Hände
auf unserm Weg durch diese Welt
und liebst uns bis ans Ende.
2. Du hast als Sohn von Ewigkeit
Dich tief herabgelassen
und wolltest gern im Dienerkleid
der Deinen Füße waschen.
Bewundernd schauen wir Dich an,
wie Du mit größter Würde
in Liebe jeden Dienst getan,
|: trotz Mühe und Beschwerde. :|
3. Du sagst, Herr, dass wir schuldig sind,
auch so wie Du zu lieben,
zu dienen, so wie Du gedient,
so völlig hingegeben.
Dann wird ein jeder an uns sehn,
dass wir zu Dir gehören.
Herr, hilf uns - das ist unser Flehn -,
|: durch Liebe Dich zu ehren.:|
Du willst uns alles geben.
Dein Dienst an uns vom Himmel her stärkt unseren Gang durchs Leben.
Du, der die Schöpfung aufrecht hält,
Du reichst uns Deine Hände
auf unserm Weg durch diese Welt
und liebst uns bis ans Ende.
2. Du hast als Sohn von Ewigkeit
Dich tief herabgelassen
und wolltest gern im Dienerkleid
der Deinen Füße waschen.
Bewundernd schauen wir Dich an,
wie Du mit größter Würde
in Liebe jeden Dienst getan,
|: trotz Mühe und Beschwerde. :|
3. Du sagst, Herr, dass wir schuldig sind,
auch so wie Du zu lieben,
zu dienen, so wie Du gedient,
so völlig hingegeben.
Dann wird ein jeder an uns sehn,
dass wir zu Dir gehören.
Herr, hilf uns - das ist unser Flehn -,
|: durch Liebe Dich zu ehren.:|
215. O Heiland, in Gethsemane
1. O Heiland, in Gethsemane
rangst einsetzend betend Du voll Weh.
„Lass, Vater“, hören wir Dich flehn,
„den Kelch an mir vorübergehn!“
2. Du, der vollkommen heilig, rein,
Du solltest Sündenträger sein.
Ach, Deine Seele tief empfand,
was nun im Sühntod vor Dir stand!
3. Doch nahmst Du in Ergebung dann
den Kelch des Zorns vom Vater an.
„Nicht mein, Dein Wille - er gescheh.“
Das war für Dich Gethsemane!
4. In Ehrfurcht blicken wir dorthin,
wo Du gefleht auf Deinen Knien,
wo Du gesagt das schwere Ja,
zu gehn den Weg nach Golgatha!
rangst einsetzend betend Du voll Weh.
„Lass, Vater“, hören wir Dich flehn,
„den Kelch an mir vorübergehn!“
2. Du, der vollkommen heilig, rein,
Du solltest Sündenträger sein.
Ach, Deine Seele tief empfand,
was nun im Sühntod vor Dir stand!
3. Doch nahmst Du in Ergebung dann
den Kelch des Zorns vom Vater an.
„Nicht mein, Dein Wille - er gescheh.“
Das war für Dich Gethsemane!
4. In Ehrfurcht blicken wir dorthin,
wo Du gefleht auf Deinen Knien,
wo Du gesagt das schwere Ja,
zu gehn den Weg nach Golgatha!
217. In Deines Vaters Haus hast Du, Herr, uns bereitet die Stätte
1. In Deines Vaters Haus hast Du, Herr, uns bereitet die Stätte,
die wir bald mit Dir vereint beziehn.
Wir schauen nach Dir aus,
dass wir von Dir geleitet zum schönen Vaterhaus,
zur ew'gen Heimat hin.
2. In Deines Vaters Haus
schenkt uns Dein Nahsein Freude
und Liebe und Gemeinschaft und Geborgenheit.
Dort ruhn wir bei Dir aus,
und uns erfreut schon heute,
was uns der Vater noch an Segnung hält bereit.
3. In Deines Vaters Haus
stillst Du, Herr, unser Sehnen,
denn Deine Herrlichkeit wird uns vor Augen stehn.
O Glück, wer spricht es aus!
Bald lassen heil'ge Szenen
uns Herz und Mund im Lob anbetend übergehn.
die wir bald mit Dir vereint beziehn.
Wir schauen nach Dir aus,
dass wir von Dir geleitet zum schönen Vaterhaus,
zur ew'gen Heimat hin.
2. In Deines Vaters Haus
schenkt uns Dein Nahsein Freude
und Liebe und Gemeinschaft und Geborgenheit.
Dort ruhn wir bei Dir aus,
und uns erfreut schon heute,
was uns der Vater noch an Segnung hält bereit.
3. In Deines Vaters Haus
stillst Du, Herr, unser Sehnen,
denn Deine Herrlichkeit wird uns vor Augen stehn.
O Glück, wer spricht es aus!
Bald lassen heil'ge Szenen
uns Herz und Mund im Lob anbetend übergehn.
218. Jesus kommt! Aus allem Dunkel dieser Welt geht es heraus
1. Jesus kommt! Aus allem Dunkel dieser Welt geht es heraus.
Was uns hier bedrängt, belastet, bleibt zurück -
es geht nach Haus!
2. Jesus kommt! - mit Ihm die Freude,
die wir hier noch nicht geahnt,
die im Himmel nur zu finden,
im verheißnen Vaterland.
3. Jesus kommt! Ihm zu begegnen
und Ihn, wie Er ist, zu sehn,
wird auf ewig unsre Herzen
voll Anbetung zu Ihm ziehn.
4. Jesus kommt! Und von der Mühsal
Seiner Seele sieht Er Frucht,
die in Liebe und durch Leiden
Er am Kreuz für sich gesucht.
Was uns hier bedrängt, belastet, bleibt zurück -
es geht nach Haus!
2. Jesus kommt! - mit Ihm die Freude,
die wir hier noch nicht geahnt,
die im Himmel nur zu finden,
im verheißnen Vaterland.
3. Jesus kommt! Ihm zu begegnen
und Ihn, wie Er ist, zu sehn,
wird auf ewig unsre Herzen
voll Anbetung zu Ihm ziehn.
4. Jesus kommt! Und von der Mühsal
Seiner Seele sieht Er Frucht,
die in Liebe und durch Leiden
Er am Kreuz für sich gesucht.
219. Wenn Friede mit Gott meine Seele durchdringt
1. Wenn Friede mit Gott meine Seele durchdringt,
ob Stürme auch drohen von fern,
mein Herze im Glauben doch allezeit singt:
Mir ist wohl, mir ist wohl in dem Herrn.
2. Wenn Satan mir nachstellt und Bange mir macht,
so leuchtet dies Wort mir als Stern:
Mein Jesus hat alles für mich schon vollbracht;
ich bin rein durch das Blut meines Herrn.
3. Die Last meiner Sünden trug Jesus, das Lamm,
und warf sie weit weg in die Fern;
Er starb ja für mich auch am schmachvollen Stamm.
Meine Seele lobpreise den Herrn!
4. Nun leb ich in Christus für Christus allein,
Sein Wort ist mein leitender Stern.
In Ihm hab ich Fried und Erlösung von Pein,
meine Seele ist selig im Herrn.
ob Stürme auch drohen von fern,
mein Herze im Glauben doch allezeit singt:
Mir ist wohl, mir ist wohl in dem Herrn.
2. Wenn Satan mir nachstellt und Bange mir macht,
so leuchtet dies Wort mir als Stern:
Mein Jesus hat alles für mich schon vollbracht;
ich bin rein durch das Blut meines Herrn.
3. Die Last meiner Sünden trug Jesus, das Lamm,
und warf sie weit weg in die Fern;
Er starb ja für mich auch am schmachvollen Stamm.
Meine Seele lobpreise den Herrn!
4. Nun leb ich in Christus für Christus allein,
Sein Wort ist mein leitender Stern.
In Ihm hab ich Fried und Erlösung von Pein,
meine Seele ist selig im Herrn.
220. Herr, Dein Erlösungswerk hienieden füllt voll
1. Herr, Dein Erlösungswerk hienieden füllt voll
Bewunderung mein Herz.
Anbetend suchen meine Blicke Dein heil'ges Haupt,
gebeugt im Schmerz.
2. Nach Golgatha muss ich mich wenden,
wo Du als Fluch am Kreuzesstamm
für mich gelitten und gestorben,
Du makelloses Opferlamm!
3. Was fühltest Du, als dort am Kreuze,
in der entwürdigenden Schmach,
Dich hasserfüllte Blicke trafen
und Hohn Dein liebend Herze brach!
4. Bedeckt mit Schande und Verachtung
hingst Du am Kreuz - o Schmerzensmann!
Im Sterben Dich gehorsam beugend,
erfülltest Du des Vaters Plan.
5. Die tiefsten Tiefen aller Leiden
erreichten Deine Seele dort.
Gleich Wogen, welche überfluten,
traf Dich der Zorn at finstrem Ort.
6. Tag unergründlich tiefen Schmerzes!
O Tag voll Leid und größter Not,
da Du, Herr, wardst von Gott verlassen,
gingst für mich Sünder in den Tod!
7. Herr Jesus, Deine große Liebe
rührt tief mein Herz aufs Neue an.
Für mich hast Du Dich hingegeben -
Anbetung Dir, Du Schmerzensmann!
Bewunderung mein Herz.
Anbetend suchen meine Blicke Dein heil'ges Haupt,
gebeugt im Schmerz.
2. Nach Golgatha muss ich mich wenden,
wo Du als Fluch am Kreuzesstamm
für mich gelitten und gestorben,
Du makelloses Opferlamm!
3. Was fühltest Du, als dort am Kreuze,
in der entwürdigenden Schmach,
Dich hasserfüllte Blicke trafen
und Hohn Dein liebend Herze brach!
4. Bedeckt mit Schande und Verachtung
hingst Du am Kreuz - o Schmerzensmann!
Im Sterben Dich gehorsam beugend,
erfülltest Du des Vaters Plan.
5. Die tiefsten Tiefen aller Leiden
erreichten Deine Seele dort.
Gleich Wogen, welche überfluten,
traf Dich der Zorn at finstrem Ort.
6. Tag unergründlich tiefen Schmerzes!
O Tag voll Leid und größter Not,
da Du, Herr, wardst von Gott verlassen,
gingst für mich Sünder in den Tod!
7. Herr Jesus, Deine große Liebe
rührt tief mein Herz aufs Neue an.
Für mich hast Du Dich hingegeben -
Anbetung Dir, Du Schmerzensmann!
221. Der Bräutigam, der Bräutigam! Geht freudig Ihm entgegen!
1. Der Bräutigam, der Bräutigam! Geht freudig Ihm entgegen!
Steht auf, die Lampen schmückt! Die Nacht ist bald vorbei;
schon naht Er selbst, mit Ihm der reichste Segen.
Lasst leuchten euer Licht, erwartet Ihn, seid treu!
2. Der Bräutigam, der Bräutigam!
Oh, stärkt die müden Hände,
ein wenig noch harrt aus
auf rauem, schmalem Pfad!
Der Kampf ist kurz -
die Ruhe ohne Ende;
hebt Herz und Haupt empor,
denn der Geliebte naht!
3. Der Bräutigam, der Bräutigam!
Mit lautem Jubelschalle
holt Er uns heim zu sich,
dass wir nur Ihm geweiht.
O sel'ges Glück,
wenn die Erlösten alle
Ihn schauen, wie Er ist,
in Seiner Herrlichkeit!
Steht auf, die Lampen schmückt! Die Nacht ist bald vorbei;
schon naht Er selbst, mit Ihm der reichste Segen.
Lasst leuchten euer Licht, erwartet Ihn, seid treu!
2. Der Bräutigam, der Bräutigam!
Oh, stärkt die müden Hände,
ein wenig noch harrt aus
auf rauem, schmalem Pfad!
Der Kampf ist kurz -
die Ruhe ohne Ende;
hebt Herz und Haupt empor,
denn der Geliebte naht!
3. Der Bräutigam, der Bräutigam!
Mit lautem Jubelschalle
holt Er uns heim zu sich,
dass wir nur Ihm geweiht.
O sel'ges Glück,
wenn die Erlösten alle
Ihn schauen, wie Er ist,
in Seiner Herrlichkeit!
222. Sieh, Herr, wir treten vor den Gnadenthron!
1. Sieh, Herr, wir treten vor den Gnadenthron!
Frei ist der Weg, der Zugang dorthin offen,
wo nicht vergeblich wir auf Hilfe hoffen,
weil Du für uns dort sprichst, o Gottessohn.
2. Du wurdest selbst versucht in dieser Welt;
so bist Du fähig, mit uns zu empfinden.
Du stehst uns bei, damit wir überwinden,
wo Schwachheit uns noch auf die Probe stellt.
3. Du lässt uns nicht auf halbem Wege stehn.
Nein, Du vermagst uns völlig zu erretten!
Schon hast Du uns befreit aus Sündenketten,
und Du vertrittst, die jetzt zum Vater flehn.
4. In Deinem Namen nahen wir hinzu.
Dank Dir, dass Du Dich treu für uns verwendest
und, voll Barmherzigkeit, uns Hilfe sendest,
o großer Hoherpriester, Jesu, Du.
Frei ist der Weg, der Zugang dorthin offen,
wo nicht vergeblich wir auf Hilfe hoffen,
weil Du für uns dort sprichst, o Gottessohn.
2. Du wurdest selbst versucht in dieser Welt;
so bist Du fähig, mit uns zu empfinden.
Du stehst uns bei, damit wir überwinden,
wo Schwachheit uns noch auf die Probe stellt.
3. Du lässt uns nicht auf halbem Wege stehn.
Nein, Du vermagst uns völlig zu erretten!
Schon hast Du uns befreit aus Sündenketten,
und Du vertrittst, die jetzt zum Vater flehn.
4. In Deinem Namen nahen wir hinzu.
Dank Dir, dass Du Dich treu für uns verwendest
und, voll Barmherzigkeit, uns Hilfe sendest,
o großer Hoherpriester, Jesu, Du.
223. Wir haben einen Felsen, der unbeweglich steht
1. Wir haben einen Felsen, der unbeweglich steht.
Wir haben eine Wahrheit, die niemals untergeht.
Wir haben Wehr und Waffen in jedem Kampf und Streit.
Wir haben eine Wolke von Gottes Herrlichkeit.
2. Wir haben eine Speise, der Welt hier unbekannt.
Wir haben einen Schatten im heißen Sonnenbrand.
Wir haben eine Quelle, die niemals je versiegt.
Wir haben Kraft zum Tragen, die keiner Last erliegt.
3. Wir haben einen Tröster voll heiliger Geduld,
wir haben einen Helfer von liebevoller Huld.
Wir haben eine Freude, die niemand von uns nimmt,
wir haben eine Harfe, von Jesus selbst gestimmt.
4. Wir haben eine Zuflucht in Stürmen, Angst und Not.
Wir haben einen Reichtum, der nie zu schwinden droht.
Wir haben eine Gnade, die alle Morgen neu,
wir haben ein Erbarmen, das mächtig ist und treu.
5. Wir haben hier die Fülle, seitdem der Heiland kam.
Wir haben dort ein Erbe so reich und wundersam.
Wir haben Glück, das leuchtend und unbeschreiblich ist.
Wir haben alles, alles in Dir, Herr Jesus Christ!
Wir haben eine Wahrheit, die niemals untergeht.
Wir haben Wehr und Waffen in jedem Kampf und Streit.
Wir haben eine Wolke von Gottes Herrlichkeit.
2. Wir haben eine Speise, der Welt hier unbekannt.
Wir haben einen Schatten im heißen Sonnenbrand.
Wir haben eine Quelle, die niemals je versiegt.
Wir haben Kraft zum Tragen, die keiner Last erliegt.
3. Wir haben einen Tröster voll heiliger Geduld,
wir haben einen Helfer von liebevoller Huld.
Wir haben eine Freude, die niemand von uns nimmt,
wir haben eine Harfe, von Jesus selbst gestimmt.
4. Wir haben eine Zuflucht in Stürmen, Angst und Not.
Wir haben einen Reichtum, der nie zu schwinden droht.
Wir haben eine Gnade, die alle Morgen neu,
wir haben ein Erbarmen, das mächtig ist und treu.
5. Wir haben hier die Fülle, seitdem der Heiland kam.
Wir haben dort ein Erbe so reich und wundersam.
Wir haben Glück, das leuchtend und unbeschreiblich ist.
Wir haben alles, alles in Dir, Herr Jesus Christ!
224. Herr Jesus, ach, wie viel Beschwerde
1. Herr Jesus, ach, wie viel Beschwerde,
Entsagung, Widerstand und Leid
hat Dir gebracht auf dieser Erde
der Weg der Unterwürfigkeit!
Und wer kann Deine Not ergründen,
wenn heftig betend, voller Angst wir Dich auf Deinen Knien finden,
als in Gethsemane Du rangst!
2. Du sahst voraus die ganze Schwere,
des Kreuzes Schrecken, all sein Weh,
und batest, wenn es möglich wäre,
dass dieser Kelch vorübergeh.
„Dein Wille, Vater, soll geschehen!“,
sprachst Du dann voll Ergebenheit.
Oh, welch Gehorsam wir dort sehen:
In Dir ist nur Vollkommenheit!
3. Du ehrtest Deinen Gott im Leiden
und dientest Ihm bis in den Tod.
Auf Dich, Herr, sah Er stets mit Freuden,
weil Du so willig trugst die Not.
Nun preisen unsre Liederklänge
die Widmung, die kein Mensch erfasst;
Dir schallen ewig Lobgesänge,
weil Du Dich hingegeben hast!
Entsagung, Widerstand und Leid
hat Dir gebracht auf dieser Erde
der Weg der Unterwürfigkeit!
Und wer kann Deine Not ergründen,
wenn heftig betend, voller Angst wir Dich auf Deinen Knien finden,
als in Gethsemane Du rangst!
2. Du sahst voraus die ganze Schwere,
des Kreuzes Schrecken, all sein Weh,
und batest, wenn es möglich wäre,
dass dieser Kelch vorübergeh.
„Dein Wille, Vater, soll geschehen!“,
sprachst Du dann voll Ergebenheit.
Oh, welch Gehorsam wir dort sehen:
In Dir ist nur Vollkommenheit!
3. Du ehrtest Deinen Gott im Leiden
und dientest Ihm bis in den Tod.
Auf Dich, Herr, sah Er stets mit Freuden,
weil Du so willig trugst die Not.
Nun preisen unsre Liederklänge
die Widmung, die kein Mensch erfasst;
Dir schallen ewig Lobgesänge,
weil Du Dich hingegeben hast!
225. Vater, Dein Sohn ist der Größte von allen!
1. Vater, Dein Sohn ist der Größte von allen!
Kam als verheiße-nes Kind in die Welt,
um schon als Knaben nur Dir zu gefallen,
wuchs und erstarkte, mit Weisheit erfüllt.
Doch der mit Dir in Gemeinschaft verbunden,
hat bei uns Menschen nur Feindschaft gefunden.
2. Willig hat Er Dein Verlangen gestillet,
täglich nach Deinen Geboten gefragt,
hat als der „zweite Mensch“ völlig erfüllet,
das, worin wir als Geschöpfe versagt.
Er war inmitten von Sündern der Eine,
Dir nur Geweihte, Gehorsame, Reine.
3. All Seine Worte, in Gnade und Wahrheit,
hat Er bei Dir, Seinem Vater, gehört.
All Seine Werke, sie zeigten in Klarheit,
dass Du in Liebe Dich uns zugekehrt.
Er ist gekommen - in unser Verderben -
nur um zu dienen, zu leiden, zu sterben.
4. Was Er für Dich dann am Kreuze gewesen,
wo Er vollbracht Deinen ewigen Plan,
wo wir, o Gott, Deine Herrlichkeit lesen:
Das schaun wir voller Bewunderung an!
Er hat vollendet, was Du Ihm gegeben,
Dich nur verherrlicht - im Tod, wie im Leben!
Kam als verheiße-nes Kind in die Welt,
um schon als Knaben nur Dir zu gefallen,
wuchs und erstarkte, mit Weisheit erfüllt.
Doch der mit Dir in Gemeinschaft verbunden,
hat bei uns Menschen nur Feindschaft gefunden.
2. Willig hat Er Dein Verlangen gestillet,
täglich nach Deinen Geboten gefragt,
hat als der „zweite Mensch“ völlig erfüllet,
das, worin wir als Geschöpfe versagt.
Er war inmitten von Sündern der Eine,
Dir nur Geweihte, Gehorsame, Reine.
3. All Seine Worte, in Gnade und Wahrheit,
hat Er bei Dir, Seinem Vater, gehört.
All Seine Werke, sie zeigten in Klarheit,
dass Du in Liebe Dich uns zugekehrt.
Er ist gekommen - in unser Verderben -
nur um zu dienen, zu leiden, zu sterben.
4. Was Er für Dich dann am Kreuze gewesen,
wo Er vollbracht Deinen ewigen Plan,
wo wir, o Gott, Deine Herrlichkeit lesen:
Das schaun wir voller Bewunderung an!
Er hat vollendet, was Du Ihm gegeben,
Dich nur verherrlicht - im Tod, wie im Leben!
226. Mach fest, o Herr, und stärke
1. Mach fest, o Herr, und stärke,
was Du in uns begannst,
dass Du zu Deinem Werke
uns recht gebrauchen kannst.
2. Lehr uns in Demut wandeln
vor Deinem Angesicht,
nach Deinem Vorbild handeln,
gehorsam, treu und schlicht.
3. Gib geistliches Verständnis
und setze durch Dein Wort
das Wachstum an Erkenntnis
in unsern Seelen fort,
4. damit wir hingelangen
zur Reife, die Dich ehrt,
denn Du sollst Frucht empfangen,
die Deiner Mühe wert!
was Du in uns begannst,
dass Du zu Deinem Werke
uns recht gebrauchen kannst.
2. Lehr uns in Demut wandeln
vor Deinem Angesicht,
nach Deinem Vorbild handeln,
gehorsam, treu und schlicht.
3. Gib geistliches Verständnis
und setze durch Dein Wort
das Wachstum an Erkenntnis
in unsern Seelen fort,
4. damit wir hingelangen
zur Reife, die Dich ehrt,
denn Du sollst Frucht empfangen,
die Deiner Mühe wert!
227. Durch Deine Gnade darf ich leben, mein Herr und Gott, denn Du hast
1. Durch Deine Gnade darf ich leben, mein Herr und Gott, denn Du hast
Dich für mich gegeben, gingst in den Tod.
Auf Felsengrund kann ich nun stehen, in Sicherheit,
Dein Tod lässt mich in Freiheit gehen, mit Freudigkeit.
2. Auf Deine Gnade will ich bauen, sie unterweist,
will Dir im Leben ganz vertrauen durch Deinen Geist.
Wenn Deine Gnade mich hier leitet, wo ich auch bin,
wird mir der Weg von Dir bereitet zum Himmel hin.
3. Von Deiner Gnade will ich zeugen - und von Gericht -,
damit sich Sünder vor Dir beugen in Deinem Licht,
die gute Botschaft nicht verschweigen - Du bist es wert! -
und Deine Gnade jedem zeigen, der sie begehrt.
4. Mit Deiner Gnade will ich gehen, sie trägt mich hier.
Nie werde ganz ich sie verstehen; doch trau ich Dir,
dass, selbst wenn gar nichts weiter bliebe in dieser Zeit,
Du mich umgibst mit Deiner Liebe - in Ewigkeit.
Dich für mich gegeben, gingst in den Tod.
Auf Felsengrund kann ich nun stehen, in Sicherheit,
Dein Tod lässt mich in Freiheit gehen, mit Freudigkeit.
2. Auf Deine Gnade will ich bauen, sie unterweist,
will Dir im Leben ganz vertrauen durch Deinen Geist.
Wenn Deine Gnade mich hier leitet, wo ich auch bin,
wird mir der Weg von Dir bereitet zum Himmel hin.
3. Von Deiner Gnade will ich zeugen - und von Gericht -,
damit sich Sünder vor Dir beugen in Deinem Licht,
die gute Botschaft nicht verschweigen - Du bist es wert! -
und Deine Gnade jedem zeigen, der sie begehrt.
4. Mit Deiner Gnade will ich gehen, sie trägt mich hier.
Nie werde ganz ich sie verstehen; doch trau ich Dir,
dass, selbst wenn gar nichts weiter bliebe in dieser Zeit,
Du mich umgibst mit Deiner Liebe - in Ewigkeit.
228. Einsam, still und unverstanden zogst du, Heiland, durch das Land
1. Einsam, still und unverstanden zogst du, Heiland, durch das Land.
Ach, nur wenige sich fanden, die in Wahrheit Dich erkannt.
Fremdling, unter geistlich Blinden, von der Führerschaft geschmückt -
Herr, was möchtest Du empfinden, der Du Liebe stets gesät!
2. Einsam standst Du trotz Gedränge
in dem Volk, das Du gelehrt;
und am Ende hat die Menge
ganz von Dir sich abgekehrt.
Einsam wurdest Du gefunden
ringend in Gethsemane,
einsam hingst Du in den Stunden
an dem Kreuz in tiefstem Weh!
3. Herr, die Liebe ließ Dich gehen
voll Entsagung diesen Pfad;
dankend wir nun stillestehen
und bewundern solche Gnad!
Doch nun bald wird Dich umgeben
jene unzählbare Schar,
der zu schenken Heil und Leben
Deine Seele einsam war!
Ach, nur wenige sich fanden, die in Wahrheit Dich erkannt.
Fremdling, unter geistlich Blinden, von der Führerschaft geschmückt -
Herr, was möchtest Du empfinden, der Du Liebe stets gesät!
2. Einsam standst Du trotz Gedränge
in dem Volk, das Du gelehrt;
und am Ende hat die Menge
ganz von Dir sich abgekehrt.
Einsam wurdest Du gefunden
ringend in Gethsemane,
einsam hingst Du in den Stunden
an dem Kreuz in tiefstem Weh!
3. Herr, die Liebe ließ Dich gehen
voll Entsagung diesen Pfad;
dankend wir nun stillestehen
und bewundern solche Gnad!
Doch nun bald wird Dich umgeben
jene unzählbare Schar,
der zu schenken Heil und Leben
Deine Seele einsam war!
229. Mein altes Leben fand sein Ende
1. Mein altes Leben fand sein Ende
in Deinem Tod, Herr Jesus Christ,
der von der Welt mich schied, mich trennte,
die jetzt für mich gekreuzigt ist.
2. Gott sieht mich als mit Dir gestorben;
voll Dank nimmt es mein Glaube an.
Den alten Menschen, der verdorben,
hat Er am Kreuz hinweggetan.
3. Ein neues Leben darf ich führen.
Du schenkst, o Herr, dazu die Kraft;
lass sie mich Tag für Tag verspüren
zu echter, treuer Jüngerschaft!
4. Was ich bekannt in meiner Taufe:
auf Deiner Seite, Herr, zu stehn,
lass auf dem Weg, den ich jetzt laufe,
zu Deinem Ruhm auch andre sehn!
in Deinem Tod, Herr Jesus Christ,
der von der Welt mich schied, mich trennte,
die jetzt für mich gekreuzigt ist.
2. Gott sieht mich als mit Dir gestorben;
voll Dank nimmt es mein Glaube an.
Den alten Menschen, der verdorben,
hat Er am Kreuz hinweggetan.
3. Ein neues Leben darf ich führen.
Du schenkst, o Herr, dazu die Kraft;
lass sie mich Tag für Tag verspüren
zu echter, treuer Jüngerschaft!
4. Was ich bekannt in meiner Taufe:
auf Deiner Seite, Herr, zu stehn,
lass auf dem Weg, den ich jetzt laufe,
zu Deinem Ruhm auch andre sehn!
230. Vollkommnes Bild von Gottes Herrlichkeiten
1. Vollkommnes Bild von Gottes Herrlichkeiten,
ewiger Sohn, der Engelscharen Ruhm:
Ehre sei Dir, dem in die Ewigkeiten
alle Anbetung wird im Heiligtum!
2. Du kamst herab aus göttlich freiem Triebe,
Du nur allein, Du ehrtest Deinen Gott.
Er ist gerecht, ist heilig und ist Liebe,
herrlich erweist es uns Dein Kreuzestod.
3. Nun von Gott selbst gekrönt und hoch erhoben,
dort in der Höh auf Deines Vaters Thron
so schaun wir Dich, den alle Himmel loben,
Jesu, Du auferstandner Menschensohn!
4. Wir beten an - Dich, dessen Siegerkrone
Leiden und Schmach uns in Erinn'rung bringt.
Bald, teurer Herr, vor Dir, vor Deinem Throne
Dich ewiglich der Deinen Schar besingt.
ewiger Sohn, der Engelscharen Ruhm:
Ehre sei Dir, dem in die Ewigkeiten
alle Anbetung wird im Heiligtum!
2. Du kamst herab aus göttlich freiem Triebe,
Du nur allein, Du ehrtest Deinen Gott.
Er ist gerecht, ist heilig und ist Liebe,
herrlich erweist es uns Dein Kreuzestod.
3. Nun von Gott selbst gekrönt und hoch erhoben,
dort in der Höh auf Deines Vaters Thron
so schaun wir Dich, den alle Himmel loben,
Jesu, Du auferstandner Menschensohn!
4. Wir beten an - Dich, dessen Siegerkrone
Leiden und Schmach uns in Erinn'rung bringt.
Bald, teurer Herr, vor Dir, vor Deinem Throne
Dich ewiglich der Deinen Schar besingt.
231. Herr, bleib bei uns! Der Tag hat sich geneigt
1. Herr, bleib bei uns! Der Tag hat sich geneigt,
drohend die Nacht am Horizont sich zeigt;
furchtlos vor ihr und still macht uns allein,
Herr, Dein be-glückend, tröstlich Nahesein!
2. Herr, bleib bei uns! Wenn der Versucher naht,
sei Du uns Schutz und Wehr, sei Du uns Rat,
dass uns nicht schade Satans Macht und List;
stark sind wir nur, wenn Du, Herr, bei uns bist.
3. Herr, bleib bei uns, bis wir das Ziel erreicht,
bis vor dem Licht der letzte Schatten weicht,
bis sich erfüllt, worauf der Glaube harrt,
und wir uns freun in Deiner Gegenwart.
4. Herr, bleib bei uns! Nur Deine Näh schenkt Ruh.
„Ich bin bei euch!“, rufst Du uns freundlich zu.
Dank, Heiland, Dank, Du lässt uns nicht allein,
nein, Du willst bis zum Ende bei uns sein!
drohend die Nacht am Horizont sich zeigt;
furchtlos vor ihr und still macht uns allein,
Herr, Dein be-glückend, tröstlich Nahesein!
2. Herr, bleib bei uns! Wenn der Versucher naht,
sei Du uns Schutz und Wehr, sei Du uns Rat,
dass uns nicht schade Satans Macht und List;
stark sind wir nur, wenn Du, Herr, bei uns bist.
3. Herr, bleib bei uns, bis wir das Ziel erreicht,
bis vor dem Licht der letzte Schatten weicht,
bis sich erfüllt, worauf der Glaube harrt,
und wir uns freun in Deiner Gegenwart.
4. Herr, bleib bei uns! Nur Deine Näh schenkt Ruh.
„Ich bin bei euch!“, rufst Du uns freundlich zu.
Dank, Heiland, Dank, Du lässt uns nicht allein,
nein, Du willst bis zum Ende bei uns sein!
232. Du kanntest, Herr, des Vaters Willen
1. Du kanntest, Herr, des Vaters Willen,
mit Freuden hieltest Du Sein Wort und hattest
Lust, es zu erfüllen zu jeder Zeit, an jedem Ort.
Die Freude möcht ich gerne teilen mit Dir, mit meinem treuen Herrn.
Es tut so gut, bei Dir zu weilen; ja, wo Du bist,
da bin ich gern.
2. Die Freude, Herr, in Deinem Herzen
blieb ungetrübt und hell und klar
trotz Deiner Leiden, Deiner Schmerzen,
weil Gott, Dein Vater, mit Dir war.
Auch mir, Herr, diese Freude schenke,
indem ich glaubend Tag für Tag
den Blick zu Gott im Himmel lenke,
und so den Kampf bestehen mag.
3. Mit Tränen hast Du einst den Samen
auf diese Erde ausgestreut.
Bald erntest Du, die zu Dir kamen,
als Frucht zu Deiner ew'gen Freud.
Die Frucht der Mühsal Deiner Seele -
wie groß und herrlich wird sie sein!
Wenn ich dann die Erlösten zähle,
werd ich mich ewig mit Dir freun.
mit Freuden hieltest Du Sein Wort und hattest
Lust, es zu erfüllen zu jeder Zeit, an jedem Ort.
Die Freude möcht ich gerne teilen mit Dir, mit meinem treuen Herrn.
Es tut so gut, bei Dir zu weilen; ja, wo Du bist,
da bin ich gern.
2. Die Freude, Herr, in Deinem Herzen
blieb ungetrübt und hell und klar
trotz Deiner Leiden, Deiner Schmerzen,
weil Gott, Dein Vater, mit Dir war.
Auch mir, Herr, diese Freude schenke,
indem ich glaubend Tag für Tag
den Blick zu Gott im Himmel lenke,
und so den Kampf bestehen mag.
3. Mit Tränen hast Du einst den Samen
auf diese Erde ausgestreut.
Bald erntest Du, die zu Dir kamen,
als Frucht zu Deiner ew'gen Freud.
Die Frucht der Mühsal Deiner Seele -
wie groß und herrlich wird sie sein!
Wenn ich dann die Erlösten zähle,
werd ich mich ewig mit Dir freun.
233. Jesus ruft uns! In der Unruh, in der Müh und Eile hier
1. Jesus ruft uns! In der Unruh, in der Müh und Eile hier
rufet Jesus unermüdlich und in Liebe: „Folge mir!“
2. Jesus ruft uns fort von allem,
was einst unser Herz gefüllt.
Ihm alleine zu gefallen,
ist, was unser Herz nun stillt.
3. Jesus ruft an jedem Tage,
ob in Arbeit oder Ruh;
immer ruft, in Glück und Leiden,
„Folge mir!“ uns Jesus zu.
4. Jesus ruft uns - lasst uns hören!
Herr und Meister, zu uns sprich!
Unser Herz und unser Leben,
unser Dienst sei nur für Dich!
rufet Jesus unermüdlich und in Liebe: „Folge mir!“
2. Jesus ruft uns fort von allem,
was einst unser Herz gefüllt.
Ihm alleine zu gefallen,
ist, was unser Herz nun stillt.
3. Jesus ruft an jedem Tage,
ob in Arbeit oder Ruh;
immer ruft, in Glück und Leiden,
„Folge mir!“ uns Jesus zu.
4. Jesus ruft uns - lasst uns hören!
Herr und Meister, zu uns sprich!
Unser Herz und unser Leben,
unser Dienst sei nur für Dich!
234. Ein Wohlstand ohnegleichen ist eines Christen Stand
1. Ein Wohlstand ohnegleichen ist eines Christen Stand,
wie er bei keinem Reichen von dieser Welt bekannt.
Den kann auch niemand rauben - wie feindlich er gesinnt.
Ein Christ ist durch den Glauben des reichsten Vaters Kind.
2. Er kann mit Freuden kommen
vor Gottes Angesicht;
da wird er angenommen,
und niemand widerspricht.
Was alles ihn betroffen,
sei's Freude oder Leid:
Ihm steht der Zugang offen
zum Vater allezeit.
3. And geht einmal auf Erden
die Kindeszeit zu End,
er weiß, was ihm muss werden
nach Christi Testament:
ein Erbteil in dem reichen,
geliebten Vaterland.
Solch Wohlstand ohnegleichen
ist eines Christen Stand!
wie er bei keinem Reichen von dieser Welt bekannt.
Den kann auch niemand rauben - wie feindlich er gesinnt.
Ein Christ ist durch den Glauben des reichsten Vaters Kind.
2. Er kann mit Freuden kommen
vor Gottes Angesicht;
da wird er angenommen,
und niemand widerspricht.
Was alles ihn betroffen,
sei's Freude oder Leid:
Ihm steht der Zugang offen
zum Vater allezeit.
3. And geht einmal auf Erden
die Kindeszeit zu End,
er weiß, was ihm muss werden
nach Christi Testament:
ein Erbteil in dem reichen,
geliebten Vaterland.
Solch Wohlstand ohnegleichen
ist eines Christen Stand!
235. Erkauft, erlöst, und nun Dein Eigen
1. Erkauft, erlöst, und nun Dein Eigen,
Herr Jesus, Dir gehören wir!
Wer konnte solche Liebe zeigen,
den Preis bezahlen - außer Dir?
2. Doch nicht vom Himmel aus geschehen
konnt das, was dafür nötig war.
Du musstest selbst zur Erde gehen,
dort war Dein Kreuz - war Golgatha!
3. Kein Wort der Macht von einem Schöpfer
reicht' aus zu unsrer Seligkeit.
Nur durch Dein Leiden, durch Dein Opfer
sind wir erlöst, sind wir befreit!
4. Nimm, Jesu, uns, nimm unser Leben,
nimm, was wir sind, als Opfer an!
Du hast Dich selbst für uns gegeben,
Du hast so viel für uns getan!
5. Wir werden ewig daran denken,
dass Du am Kreuze für uns starbst,
und unsre Liebe Dir, Herr, schenken,
weil Du uns ganz für Dich erwarbst!
Herr Jesus, Dir gehören wir!
Wer konnte solche Liebe zeigen,
den Preis bezahlen - außer Dir?
2. Doch nicht vom Himmel aus geschehen
konnt das, was dafür nötig war.
Du musstest selbst zur Erde gehen,
dort war Dein Kreuz - war Golgatha!
3. Kein Wort der Macht von einem Schöpfer
reicht' aus zu unsrer Seligkeit.
Nur durch Dein Leiden, durch Dein Opfer
sind wir erlöst, sind wir befreit!
4. Nimm, Jesu, uns, nimm unser Leben,
nimm, was wir sind, als Opfer an!
Du hast Dich selbst für uns gegeben,
Du hast so viel für uns getan!
5. Wir werden ewig daran denken,
dass Du am Kreuze für uns starbst,
und unsre Liebe Dir, Herr, schenken,
weil Du uns ganz für Dich erwarbst!
236. Auch wenn der Weg durch Wogen, durch Dunkelheiten führt
1. Auch wenn der Weg durch Wogen, durch Dunkelheiten führt,
steht Jesus doch am Ufer, von uns oft unerkannt.
Was unsre Augen sehen, ist das, was uns beschwert,
doch Er ist in den Leiden, von uns oft unerkannt.
2. Und ist der Himmel strahlend, der Weg im Sonnenschein,
auch dann steht Er am Ufer, von uns oft unerkannt.
Ja, was uns hier beglücket, worüber wir uns freun,
das kommt aus Jesu Händen, von uns oft unerkannt.
3. Was immer uns begegnet, in Freude oder Leid -
Du, Jesu, stehst am Ufer, von uns oft unerkannt.
Doch bald, Herr, wir Dich sehen in Himmelsherrlichkeit,
so wie wir Dich auf Erden in Wahrheit nicht erkannt.
steht Jesus doch am Ufer, von uns oft unerkannt.
Was unsre Augen sehen, ist das, was uns beschwert,
doch Er ist in den Leiden, von uns oft unerkannt.
2. Und ist der Himmel strahlend, der Weg im Sonnenschein,
auch dann steht Er am Ufer, von uns oft unerkannt.
Ja, was uns hier beglücket, worüber wir uns freun,
das kommt aus Jesu Händen, von uns oft unerkannt.
3. Was immer uns begegnet, in Freude oder Leid -
Du, Jesu, stehst am Ufer, von uns oft unerkannt.
Doch bald, Herr, wir Dich sehen in Himmelsherrlichkeit,
so wie wir Dich auf Erden in Wahrheit nicht erkannt.
237. Deine Versammlung erhebt Dich mit Freude
1. Deine Versammlung erhebt Dich mit Freude,
Du bist inmitten der Deinigen hier.
Herr, Dein Gedächtnismahl halten wir heute,
weilen vereint in Anbetung vor Dir.
2. Still wir gedenken beim Brechen des Brotes,
Herr, Deiner sühnenden Leiden und Qual,
Deines am Kreuze erduldeten Todes,
den wir verkünden, o Herr, durch das Mahl.
3. Nie sei, Lamm Gottes, Dein Opfer vergessen,
dass Du Dich legtest auf Gottes Altar,
wenn wir die Tiefen auch niemals ermessen,
was Dir das Kreuz, was Dir Golgatha war!
4. Sieh, Herr, in Ehrfurcht vor Dir wir uns neigen,
Deine Versammelten beten Dich an.
Könnten auch Lobpreis und Danksagung schweigen,
wo Du so Herrliches, Großes getan!
Du bist inmitten der Deinigen hier.
Herr, Dein Gedächtnismahl halten wir heute,
weilen vereint in Anbetung vor Dir.
2. Still wir gedenken beim Brechen des Brotes,
Herr, Deiner sühnenden Leiden und Qual,
Deines am Kreuze erduldeten Todes,
den wir verkünden, o Herr, durch das Mahl.
3. Nie sei, Lamm Gottes, Dein Opfer vergessen,
dass Du Dich legtest auf Gottes Altar,
wenn wir die Tiefen auch niemals ermessen,
was Dir das Kreuz, was Dir Golgatha war!
4. Sieh, Herr, in Ehrfurcht vor Dir wir uns neigen,
Deine Versammelten beten Dich an.
Könnten auch Lobpreis und Danksagung schweigen,
wo Du so Herrliches, Großes getan!
238. O Gottes Sohn! Der Gottheit Fülle
1. O Gottes Sohn! Der Gottheit Fülle,
sie wohnt in Dir in Herrlichkeit;
hast Gottes Liebe ohne Hülle
uns offenbart jetzt in der Zeit.
Dein Wort lässt diese Welt bestehen,
die Deine Macht rief aus dem Nichts;
darin wir Deine Größe sehen,
Du Gott der Weisheit und des Lichts!
2. Du ew'ger Sohn, des Vaters Wonne,
in Seinem Schoß vor aller Zeit,
so völlig eins, Du Himmelssonne,
mit Gottes Lieb und Herrlichkeit,
Du kamst - wer könnte das ergründen -
einst aus des Himmels Pracht herab
in diese Welt voll Schuld und Sünden,
um hinzugehn in Tod und Grab.
3. O Liebesglut, o Gnadenquelle,
Du wahrer Mensch, wahrhaftig Gott!
Wir sehn die Leiden Deiner Seele,
Herr, von der Krippe bis zum Tod.
Gehasst und einsam allerwegen,
verlassen von den Deinen gar,
nahmst Du den bittren Kelch entgegen
und gabst Dich Selbst zum Opfer dar.
4. Lamm ohne Fehl und ohne Flecken!
Du gingst für Sünder ins Gericht.
Du trugst am Kreuz in Nacht und Schrecken
des heil'gen Gottes Zorngewicht.
O Überwinder, Dir sei Ehre
und ew'ges Lob von Herzensgrund!
Nun machen unsre Jubelchöre
die Größe Deiner Liebe kund.
sie wohnt in Dir in Herrlichkeit;
hast Gottes Liebe ohne Hülle
uns offenbart jetzt in der Zeit.
Dein Wort lässt diese Welt bestehen,
die Deine Macht rief aus dem Nichts;
darin wir Deine Größe sehen,
Du Gott der Weisheit und des Lichts!
2. Du ew'ger Sohn, des Vaters Wonne,
in Seinem Schoß vor aller Zeit,
so völlig eins, Du Himmelssonne,
mit Gottes Lieb und Herrlichkeit,
Du kamst - wer könnte das ergründen -
einst aus des Himmels Pracht herab
in diese Welt voll Schuld und Sünden,
um hinzugehn in Tod und Grab.
3. O Liebesglut, o Gnadenquelle,
Du wahrer Mensch, wahrhaftig Gott!
Wir sehn die Leiden Deiner Seele,
Herr, von der Krippe bis zum Tod.
Gehasst und einsam allerwegen,
verlassen von den Deinen gar,
nahmst Du den bittren Kelch entgegen
und gabst Dich Selbst zum Opfer dar.
4. Lamm ohne Fehl und ohne Flecken!
Du gingst für Sünder ins Gericht.
Du trugst am Kreuz in Nacht und Schrecken
des heil'gen Gottes Zorngewicht.
O Überwinder, Dir sei Ehre
und ew'ges Lob von Herzensgrund!
Nun machen unsre Jubelchöre
die Größe Deiner Liebe kund.
240. Hochheiliges Opfer für Sünde und Schuld
1. Hochheiliges Opfer für Sünde und Schuld,
Lamm Gottes, Dich beten wir an!
Du gabst Dich am Kreuze, o göttliche Huld,
Sühnung für Sünden getan.
2. Du littest, der Reine, zur Sünde gemacht,
verlassen von Gott, im Gericht.
Dein Wehschrei, o Heiland, drang laut durch die Nacht;
der Heilige schonte Dich nicht!
3. Ach, unsere Sünden, so zahlreich und schwer,
sie brachten Dir all diese Not!
Doch nun sieht der heilige Gott sie nicht mehr;
bedeckt hat sie alle Dein Tod.
4. Dein Opfer, für Gott von unendlichem Wert,
hat Sühnung für immer getan,
hat Ihn, den Gerechten, befriedigt, geehrt.
Lamm Gottes, Dich beten wir an!
Lamm Gottes, Dich beten wir an!
Du gabst Dich am Kreuze, o göttliche Huld,
Sühnung für Sünden getan.
2. Du littest, der Reine, zur Sünde gemacht,
verlassen von Gott, im Gericht.
Dein Wehschrei, o Heiland, drang laut durch die Nacht;
der Heilige schonte Dich nicht!
3. Ach, unsere Sünden, so zahlreich und schwer,
sie brachten Dir all diese Not!
Doch nun sieht der heilige Gott sie nicht mehr;
bedeckt hat sie alle Dein Tod.
4. Dein Opfer, für Gott von unendlichem Wert,
hat Sühnung für immer getan,
hat Ihn, den Gerechten, befriedigt, geehrt.
Lamm Gottes, Dich beten wir an!
241. Nach Golgatha, Golgatha geht unser Blick!
1. Nach Golgatha, Golgatha geht unser Blick!
Du trugest das Kreuz, Herr, so gingst Du den Weg
hinaus zu der Stätte, die Golgatha heißt,
an der sich Dein Herz, Deine Liebe erweist.
2. Auf Golgatha wurdest für uns Du ein Fluch,
o Lamm, das vor Gott unsre Sünden dort trug!
O Lamm, das geschlachtet, das litt und das starb
und das durch Sein Blut dort für Gott uns erwarb!
3. Auf Golgatha, Golgatha brachtest Du dar
Dich selbst ohne Flecken auf Gottes Altar.
Zum ew'gen Gedächtnis wird, heilig und rein,
Dein Opfer am Kreuze - wird Golgatha sein!
Du trugest das Kreuz, Herr, so gingst Du den Weg
hinaus zu der Stätte, die Golgatha heißt,
an der sich Dein Herz, Deine Liebe erweist.
2. Auf Golgatha wurdest für uns Du ein Fluch,
o Lamm, das vor Gott unsre Sünden dort trug!
O Lamm, das geschlachtet, das litt und das starb
und das durch Sein Blut dort für Gott uns erwarb!
3. Auf Golgatha, Golgatha brachtest Du dar
Dich selbst ohne Flecken auf Gottes Altar.
Zum ew'gen Gedächtnis wird, heilig und rein,
Dein Opfer am Kreuze - wird Golgatha sein!
242. O herrlicher Tag, o glorreicher Sieg
1. O herrlicher Tag, o glorreicher Sieg,
als Christus, der Held, dem Grabe entstieg!
Der Feind ist bezwungen, der Tod ist zunichte,
gebracht hat nun Jesus das Leben ans Licht.
2. O herrlicher Tag!
Nicht ist uns mehr bang,
da Christus den Sieg
für uns auch errang.
Und sollte der Gläub'ge
den Tod hier noch sehn,
wird herrlich zum Leben
auch er auferstehn!
3. O herrlicher Tag!
Das Grabes ist leer,
und freudig sei Ihm,
dem Sieger, die Ehr!
Bald werden wir Jesus,
der himmelwärts stieg,
in Ewigkeit rühmen.
O glorreicher Sieg!
als Christus, der Held, dem Grabe entstieg!
Der Feind ist bezwungen, der Tod ist zunichte,
gebracht hat nun Jesus das Leben ans Licht.
2. O herrlicher Tag!
Nicht ist uns mehr bang,
da Christus den Sieg
für uns auch errang.
Und sollte der Gläub'ge
den Tod hier noch sehn,
wird herrlich zum Leben
auch er auferstehn!
3. O herrlicher Tag!
Das Grabes ist leer,
und freudig sei Ihm,
dem Sieger, die Ehr!
Bald werden wir Jesus,
der himmelwärts stieg,
in Ewigkeit rühmen.
O glorreicher Sieg!
243. Du, Herr, bist droben aufgenommen
1. Du, Herr, bist droben aufgenommen,
stiegst auf zum Himmel von der Erde.
Doch wirst Du bald schon wiederkommen,
dass hier Dein Reich gegründet werde.
Dann ist Dein Teil nicht Leiden mehr, nicht Hohn,
dann wirst Du Priester sein auf Deinem Thron.
2. Nachdem Du jeden Sieg errungen,
wirst Du in Frieden hier regieren.
Wenn Du die Feinde überwunden,
wird jeder Dich, den König ehren.
Nach allem Krieg, nach allem Kampf und Streit
regierst Du ewig in Gerechtigkeit.
3. Und von der Erde steigt als Opfer
durch Dich Anbetung auf und Ehre
zu Gott, dem Höchsten und dem Schöpfer,
dass Seine Herrlichkeit sich mehre.
So wirst Du Priester sein in Ewigkeit
und Friedenskönig in Gerechtigkeit!
stiegst auf zum Himmel von der Erde.
Doch wirst Du bald schon wiederkommen,
dass hier Dein Reich gegründet werde.
Dann ist Dein Teil nicht Leiden mehr, nicht Hohn,
dann wirst Du Priester sein auf Deinem Thron.
2. Nachdem Du jeden Sieg errungen,
wirst Du in Frieden hier regieren.
Wenn Du die Feinde überwunden,
wird jeder Dich, den König ehren.
Nach allem Krieg, nach allem Kampf und Streit
regierst Du ewig in Gerechtigkeit.
3. Und von der Erde steigt als Opfer
durch Dich Anbetung auf und Ehre
zu Gott, dem Höchsten und dem Schöpfer,
dass Seine Herrlichkeit sich mehre.
So wirst Du Priester sein in Ewigkeit
und Friedenskönig in Gerechtigkeit!
244. Lehre mich Tag für Tag, Herr, hilf Du mir!
1. Lehre mich Tag für Tag, Herr, hilf Du mir!
Mein banges Herz bewahr nahe bei Dir,
dass ich auf rechter Bahn glaubensvoll geh voran,
schaue Dich, Jesu, an, folge Dir nach!
2. Lehre mich, wenn so schwer
alles erbebt!
Leite mich, wenn das Meer
wild sich erhebt!
Ja, in der dunklen Nacht
gibst Du doch auf mich Acht,
trägst mich durch Deine Macht -
Herr, Dir sei Ehr!
3. Lehr mich durch Deinen Geist,
Herr, nimm mich hin,
dass Dich mein Leben preist,
wo ich auch bin!
Bis zu dem Heimatland
bleibst Du mir zugewandt,
niemand aus Deiner Hand
je mich entreißt!
format sequence ending)
Mein banges Herz bewahr nahe bei Dir,
dass ich auf rechter Bahn glaubensvoll geh voran,
schaue Dich, Jesu, an, folge Dir nach!
2. Lehre mich, wenn so schwer
alles erbebt!
Leite mich, wenn das Meer
wild sich erhebt!
Ja, in der dunklen Nacht
gibst Du doch auf mich Acht,
trägst mich durch Deine Macht -
Herr, Dir sei Ehr!
3. Lehr mich durch Deinen Geist,
Herr, nimm mich hin,
dass Dich mein Leben preist,
wo ich auch bin!
Bis zu dem Heimatland
bleibst Du mir zugewandt,
niemand aus Deiner Hand
je mich entreißt!
format sequence ending)
245. Die Versammlung ist gegründet auf
1. Die Versammlung ist gegründet auf
Dich selbst, Herr Jesus Christ,
weil Du der Behausung Gottes
Felsengrund und Eckstein bist.
Die der Vater Dir gegeben aus der
Welt zum Eigentum, führst Du, trotz des
Feindes Wüten, siegreich heim, zu Deinem Ruhm.
2. Du, der Christus Gottes selber,
bauest nun Sein geistlich Haus,
bauest mit lebend'gen Steinen,
führst des Vaters Willen aus,
dass der Tempel Gottes wachse,
festgefügt nach Seinem Plan,
wo nach Seinem Wohlgefallen
nun der Höchste wohnen kann.
3. Die Erlösten sind durch Gnade
aus den Völkern auserwählt
und vereint zu einem Volke,
als ein Zeugnis für die Welt;
haben königliche Würde,
sind ein heil'ges Priestertum,
zu verkünden Deine Tugend,
zu erhöhen Deinen Ruhm.
Dich selbst, Herr Jesus Christ,
weil Du der Behausung Gottes
Felsengrund und Eckstein bist.
Die der Vater Dir gegeben aus der
Welt zum Eigentum, führst Du, trotz des
Feindes Wüten, siegreich heim, zu Deinem Ruhm.
2. Du, der Christus Gottes selber,
bauest nun Sein geistlich Haus,
bauest mit lebend'gen Steinen,
führst des Vaters Willen aus,
dass der Tempel Gottes wachse,
festgefügt nach Seinem Plan,
wo nach Seinem Wohlgefallen
nun der Höchste wohnen kann.
3. Die Erlösten sind durch Gnade
aus den Völkern auserwählt
und vereint zu einem Volke,
als ein Zeugnis für die Welt;
haben königliche Würde,
sind ein heil'ges Priestertum,
zu verkünden Deine Tugend,
zu erhöhen Deinen Ruhm.
247. Lasst uns glauben, lieben, hoffen
1. Lasst uns glauben, lieben, hoffen,
lasst uns Jesus beten an.
Durch Ihn steht der Himmel offen,
und in Ihm nahm Gott uns an.
Durch Sein Leiden, durch Sein Blut führte
Er uns hin zu Gott.
2. Lasst uns glaubend vorwärts gehen,
schauen nur zu Jesus auf,
den in Herrlichkeit wir sehen,
der vollendet Seinen Lauf.
|: Auferstanden aus dem Tod,
ist verherrlicht Er bei Gott. :|
3. Lasst uns lieben unsern Heiland,
der sich selbst als Opfer gab.
Wer das Leben, wer das Heil fand,
liebt Ihn, der aus Liebe starb.
|: Durch Sein Opfer, Seinen Tod
hat Er uns versöhnt mit Gott. :|
4. Lasst uns hoffen! - Du wirst kommen,
Herr, wir schauen nach Dir aus.
Von der Erde aufgenommen,
ziehen wir ins Vaterhaus.
|: Als Erkaufte durch Dein Blut
stehn wir dann mit Dir vor Gott. :|
lasst uns Jesus beten an.
Durch Ihn steht der Himmel offen,
und in Ihm nahm Gott uns an.
Durch Sein Leiden, durch Sein Blut führte
Er uns hin zu Gott.
2. Lasst uns glaubend vorwärts gehen,
schauen nur zu Jesus auf,
den in Herrlichkeit wir sehen,
der vollendet Seinen Lauf.
|: Auferstanden aus dem Tod,
ist verherrlicht Er bei Gott. :|
3. Lasst uns lieben unsern Heiland,
der sich selbst als Opfer gab.
Wer das Leben, wer das Heil fand,
liebt Ihn, der aus Liebe starb.
|: Durch Sein Opfer, Seinen Tod
hat Er uns versöhnt mit Gott. :|
4. Lasst uns hoffen! - Du wirst kommen,
Herr, wir schauen nach Dir aus.
Von der Erde aufgenommen,
ziehen wir ins Vaterhaus.
|: Als Erkaufte durch Dein Blut
stehn wir dann mit Dir vor Gott. :|
248. Huldigung und Macht und Ehre
1. Huldigung und Macht und Ehre
sei dem Lamm auf Gottes Thron,
Preis, Anbetung Ihm sich mehre,
dem erhöhten Menschensohn,
der zu Seines Vaters Rechten
siegreich thront im Heiligtum
über Fürstentümern, Mächten,
unvergänglich ist Sein Ruhm!
2. Aller Würden wert geachtet
und mit höchstem Ruhm bedacht
ist das Lamm, das einst geschlachtet,
zu empfangen Kraft und Macht.
Ihm muss alles bald sich beugen,
Himmel, Erde, nah und fern,
Seine Hoheit zu bezeugen,
Ihm zu huldigen, dem Herrn!
3. Wir auch rühmen den Erhöhten,
dessen Name nie vergeht,
fallen nieder, anzubeten
Seine heil'ge Majestät.
Bald wird dort, in reinen Sphären,
zu des Lammes Herrlichkeit
unvermindert kraftvoll währen
unser Lob, das Ihm geweiht!
sei dem Lamm auf Gottes Thron,
Preis, Anbetung Ihm sich mehre,
dem erhöhten Menschensohn,
der zu Seines Vaters Rechten
siegreich thront im Heiligtum
über Fürstentümern, Mächten,
unvergänglich ist Sein Ruhm!
2. Aller Würden wert geachtet
und mit höchstem Ruhm bedacht
ist das Lamm, das einst geschlachtet,
zu empfangen Kraft und Macht.
Ihm muss alles bald sich beugen,
Himmel, Erde, nah und fern,
Seine Hoheit zu bezeugen,
Ihm zu huldigen, dem Herrn!
3. Wir auch rühmen den Erhöhten,
dessen Name nie vergeht,
fallen nieder, anzubeten
Seine heil'ge Majestät.
Bald wird dort, in reinen Sphären,
zu des Lammes Herrlichkeit
unvermindert kraftvoll währen
unser Lob, das Ihm geweiht!
249. Freude im Herrn Jesus
1. Freude im Herrn Jesus
macht mich allezeit
glücklich und zufrieden,
selbst in Schmerz und Leid.
2. Freude meines Heiles
hast Du mir geschenkt
und auch jeden Segen
in mein Herz gesenkt.
3. Freude am Wort Gottes
zieht zu Dir mich hin,
gibt mir Nahrung, Weisheit,
ewigen Gewinn.
4. Freude der Gemeinschaft
mit den Deinen hier
festigt mich im Glauben
auf dem Weg zu Dir.
5. Freudig schau ich aufwärts;
bald kommst Du zurück.
Wer kann es beschreiben,
dieses große Glück!
macht mich allezeit
glücklich und zufrieden,
selbst in Schmerz und Leid.
2. Freude meines Heiles
hast Du mir geschenkt
und auch jeden Segen
in mein Herz gesenkt.
3. Freude am Wort Gottes
zieht zu Dir mich hin,
gibt mir Nahrung, Weisheit,
ewigen Gewinn.
4. Freude der Gemeinschaft
mit den Deinen hier
festigt mich im Glauben
auf dem Weg zu Dir.
5. Freudig schau ich aufwärts;
bald kommst Du zurück.
Wer kann es beschreiben,
dieses große Glück!
250. Du wurdest, Herr, als Kind geboren
1. Du wurdest, Herr, als Kind geboren,
und warst zugleich doch Gottes Bild,
vom Geist der Weisheit stets erfüllt,
ganz ohne Trug und ohne Sünde,
2. Geduldig zogst Du Deine Straße
als Fremdling, doch geliebt von Gott.
Wo immer Du auch mochtest wandeln,
da schwanden Krankheit, Leid und Not.
3. Licht strahltest Du auf Deinen Wegen,
Dein Pfad er war Vollkommenheit!
Umringt von Sünde und Verderben
glänzt' Deiner Gnade Herrlichkeit.
4. Herr, welche Worte voller Güte
sprach noch am Kreuz Dein heil'ger Mund!
Ja, dass Du Gottes Sohn auf Erden,
ward herrlich selbst am Fluchholz kund.
5. Dort trugest Du in Deiner Liebe
all unsre Last und Sündenschuld.
Vergebung fanden unsre Seelen
in Deinem Tod - o welche Huld!
6. Drum wollen ewig wir besingen
die wunderbare Liebestat,
und Ehre, Lob, Anbetung bringen
Dem, der uns so geliebet hat.
und warst zugleich doch Gottes Bild,
vom Geist der Weisheit stets erfüllt,
ganz ohne Trug und ohne Sünde,
2. Geduldig zogst Du Deine Straße
als Fremdling, doch geliebt von Gott.
Wo immer Du auch mochtest wandeln,
da schwanden Krankheit, Leid und Not.
3. Licht strahltest Du auf Deinen Wegen,
Dein Pfad er war Vollkommenheit!
Umringt von Sünde und Verderben
glänzt' Deiner Gnade Herrlichkeit.
4. Herr, welche Worte voller Güte
sprach noch am Kreuz Dein heil'ger Mund!
Ja, dass Du Gottes Sohn auf Erden,
ward herrlich selbst am Fluchholz kund.
5. Dort trugest Du in Deiner Liebe
all unsre Last und Sündenschuld.
Vergebung fanden unsre Seelen
in Deinem Tod - o welche Huld!
6. Drum wollen ewig wir besingen
die wunderbare Liebestat,
und Ehre, Lob, Anbetung bringen
Dem, der uns so geliebet hat.
251. Danket dem Herrn!
1. Danket dem Herrn!
Wir danken dem Herrn,
denn Er ist freundlich,
und Seine Güte währet ewiglich,
|: sie währet ewiglich :|
2. Lobet den Herrn!
Ja, lobe den Herrn
auch meine Seele;
vergiss es nie, was Er dir Gut's getan,
|: was Er dir Gut's getan! :|
3. Sein ist die Macht!
Allmächtig ist Gott;
Sein Tun ist weise,
und Seine Huld ist jeden Morgen neu,
|: ist jeden Morgen neu! :|
4. Groß ist der Herr,
ja, groß ist der Herr!
Sein Nam' ist heilig,
und alle Welt ist Seiner Ehre voll,
|: ist Seiner Ehre voll! :|
5. Betet Ihn an!
Anbetung dem Herrn!
Mit hoher Ehrfurcht
werd auch von uns Sein Name stets genannt,
|: Sein Name stets genannt! :|
6. Singet den Herrn!
Wir singen den Herrn
in frohen Chören,
denn Er vernimmt auch unsern Lobgesang,
|: auch unsern Lobgesang! :|
Wir danken dem Herrn,
denn Er ist freundlich,
und Seine Güte währet ewiglich,
|: sie währet ewiglich :|
2. Lobet den Herrn!
Ja, lobe den Herrn
auch meine Seele;
vergiss es nie, was Er dir Gut's getan,
|: was Er dir Gut's getan! :|
3. Sein ist die Macht!
Allmächtig ist Gott;
Sein Tun ist weise,
und Seine Huld ist jeden Morgen neu,
|: ist jeden Morgen neu! :|
4. Groß ist der Herr,
ja, groß ist der Herr!
Sein Nam' ist heilig,
und alle Welt ist Seiner Ehre voll,
|: ist Seiner Ehre voll! :|
5. Betet Ihn an!
Anbetung dem Herrn!
Mit hoher Ehrfurcht
werd auch von uns Sein Name stets genannt,
|: Sein Name stets genannt! :|
6. Singet den Herrn!
Wir singen den Herrn
in frohen Chören,
denn Er vernimmt auch unsern Lobgesang,
|: auch unsern Lobgesang! :|
252. Ehre sei durch die Versammlung
1. Ehre sei durch die Versammlung
Dir, Herr Jesus, ihrem Haupt,
Teurer hast Du Dir erworben
Deine Schar, die an Dich glaubt
dass sie ewig Dir gehöre
als erkauftes Eigentum.
dass durch sie Dein Lob sich mehre
Deine Herrlichkeit, Dein Ruhm!
2. Ehre Dir durch die Versammlung,
Deine Braut, die Du jetzt pflegst,
die Du heiligst, die Du reinigst,
nährst und liebevoll umhegst.
Ehre Dir durch die Gemeinde,
welche Gott, der Heil'ge Geist,
zu dem einen Leib vereinte,
der Dich als das Haupt nun preist.
3. Bald, Herr, stellst Du die Versammlung
droben Dir verherrlicht dar,
ohne Flecken, ohne Runzel,
makellos und wunderbar!
Dann wird sie, in steter Jugend,
Dir zur Seite, strahlend rein,
künden Deine Pracht und Tugend,
ewig Deine Freude sein!
Dir, Herr Jesus, ihrem Haupt,
Teurer hast Du Dir erworben
Deine Schar, die an Dich glaubt
dass sie ewig Dir gehöre
als erkauftes Eigentum.
dass durch sie Dein Lob sich mehre
Deine Herrlichkeit, Dein Ruhm!
2. Ehre Dir durch die Versammlung,
Deine Braut, die Du jetzt pflegst,
die Du heiligst, die Du reinigst,
nährst und liebevoll umhegst.
Ehre Dir durch die Gemeinde,
welche Gott, der Heil'ge Geist,
zu dem einen Leib vereinte,
der Dich als das Haupt nun preist.
3. Bald, Herr, stellst Du die Versammlung
droben Dir verherrlicht dar,
ohne Flecken, ohne Runzel,
makellos und wunderbar!
Dann wird sie, in steter Jugend,
Dir zur Seite, strahlend rein,
künden Deine Pracht und Tugend,
ewig Deine Freude sein!
253. Stern, auf den ich schaue
1. Stern, auf den ich schaue,
Fels, auf dem ich steh,
Führer, dem ich traue,
Stab, an dem ich geh,
Brot, von dem ich lebe,
Quell, an dem ich ruh,
Ziel, das ich erstrebe:
Alles, Herr, bist Du!
2. Ohne Dich, wo käme
Kraft und Mut mir her?
Ohne Dich, wer nähme
meine Bürde, wer?
Ohne Dich zerstieben
würden mir im Nu
Glauben, Hoffen, Lieben;
alles, Herr, bist Du!
3. Drum so will ich wallen
meinen Pfad dahin,
bis Dein Ruf wird schallen
und daheim ich bin.
Dann mit neuem Singen
jauchz ich froh Dir zu:
Nichts hab ich zu bringen;
alles, Herr, bist Du!
Fels, auf dem ich steh,
Führer, dem ich traue,
Stab, an dem ich geh,
Brot, von dem ich lebe,
Quell, an dem ich ruh,
Ziel, das ich erstrebe:
Alles, Herr, bist Du!
2. Ohne Dich, wo käme
Kraft und Mut mir her?
Ohne Dich, wer nähme
meine Bürde, wer?
Ohne Dich zerstieben
würden mir im Nu
Glauben, Hoffen, Lieben;
alles, Herr, bist Du!
3. Drum so will ich wallen
meinen Pfad dahin,
bis Dein Ruf wird schallen
und daheim ich bin.
Dann mit neuem Singen
jauchz ich froh Dir zu:
Nichts hab ich zu bringen;
alles, Herr, bist Du!
254. Eure Zuversicht werft nicht weg
1. Eure Zuversicht werft nicht weg,
die eine große Belohnung hat!
Harrt aus, vertraut auf Ihn,
Er hat's gesagt, das ist der feste Beleg!
Kommen wird unser Herr, ja, Er kommt bald!
Er ist nicht weit, eine ganz kleine Zeit:
Das gibt uns sicheren Halt!
die eine große Belohnung hat!
Harrt aus, vertraut auf Ihn,
Er hat's gesagt, das ist der feste Beleg!
Kommen wird unser Herr, ja, Er kommt bald!
Er ist nicht weit, eine ganz kleine Zeit:
Das gibt uns sicheren Halt!